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19.04.2013 | IT-Strategie | Im Fokus | Onlineartikel

UML-Einführungen erfolgreich managen

Autor:
Peter Pagel

Die Unified Modeling Language (UML) ist ein anerkanntes Instrument zur Verbesserung der Transparenz in der System- und Softwareentwicklung. Eine praxisorientierte Einführungsstrategie unterstützt die konsequente Anwendung in Entwicklungsteams.

Während ihres rund 15-jährigen Bestehens hat sich die Unified Modeling Language, kurz UML, als allgemein anerkannte und standardisierte Modellierungssprache in der System- und Softwareentwicklung etabliert. Der Vorteil: Mittels eines verbindlich definierten Satzes von geometrischen Formen und Diagrammtypen lassen sich Strukturen und Abläufe einer Software transparent und unabhängig von Programmiersprachen für einen erweiterten Entscheider- und Nutzerkreis dokumentieren. Dennoch stellt die Einführung und konsequente Umsetzung von UML in der Entwicklungspraxis zunächst eine Hürde dar. Denn wie jede neue Sprache müssen auch die Notation genannten UML-Zeichensätze von den Anwendern zunächst erlernt werden. Das kostet Zeit – die mit der Standardisierung verbundenen Effizienz- und Qualitätszuwächse zahlen sich erst zu einem späteren Zeitpunkt aus.

UML-Einführung als Projekt behandeln

Wer die Anwendung von UML einfach nur verordnet, wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Widerstände stoßen. Dr. Stefan Queins vom Beratungs- und Trainingshaus SOPHIST GmbH empfiehlt stattdessen, ein eigenes UML-Projekt aufzusetzen und von einem Kernteam während der gesamten Laufzeit begleiten zu lassen. Dieses Kernteam wird sich auch mit der Anpassung an die unternehmensspezifischen Anforderungen auseinandersetzen. Queins: „Die UML ist eine so mächtige Notation, dass es sinnvoll ist, diese auf der einen Seite einzuschränken, auf der anderen Seite aber auch um auf das Problemfeld zugeschnittene Notationselemente zu erweitern.“ Gerade diese Erweiterungen sorgen für hohe Akzeptanz bei den späteren Anwendern, da diese sich in der neuen Notation leichter wiederfinden. Taucht doch ihre eigene Begriffswelt in dieser Notation auf! Weitere Meilensteine sind die Erprobung an einem Pilotprojekt und schließlich das Ausrollen in die Breite mit Schulungen aller Beteiligten und einem fachkundigen Support, der bei anfänglich auftretenden Frustrationen praktische Unterstützung leistet.

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