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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Die Entwicklung junger Unternehmen in Nordrhein-Westfalen

Zusammenfassung
Die ersten Jahre eines neu gegründeten Unternehmens gelten als besonders kritisch für das Überleben, nicht nur weil der Eintritt in den, sondern auch die Etablierung auf dem Markt bewältigt werden muss. In dieser Phase muss sich das Unternehmenskonzept bewähren und der Gründer unter Beweis stellen, dass er über die Managementfähigkeiten verfügt, auftretenden Problemen und Anforderungen angemessen zu begegnen.
Rosemarie Kay

Corporate Citizenship - empirical evidence and theoretical approaches

Abstract
Philanthropic involvement on the part of enterprises — commonly referred to as “corporate citizenship” — is a major contributory factor to the well-being of society in Germany. Enterprises realise the benefits they can reap from their social involvement. The intention of this paper is to shed more light on the totality of responsible business practises in Germany. The discourse begins with an examination of the appearances of corporate philanthropy in Germany. To acquire a broader understanding of the pragmatic and strategic value of corporate citizenship the analysis refers to the theories of the New Institutional Economics.
Frank Maaß

Zur Überwindung von Kreditrestriktionen in der Gründungsphase - innovative und nicht-innovative Unternehmen im Vergleich

Zusammenfassung
Innovative Unternehmensgründungen haben auf der einen Seite einen höheren Kapitalbedarf und sind auf der anderen Seite stärkeren Problemen bei der Beschaffung von Kapital ausgesetzt als Gründungen mit Produkten und Dienstleistungen, die am Markt bekannt sind. Dabei zeigt sich, dass der herkömmliche Bankkredit auch für innovative Gründungen die wichtigste Fremdfinanzierungsquelle darstellt. Im folgenden Beitrag untersuchen wir deshalb, welchen Gründern es besser gelingt, die für sie typischen Kreditbeschaffungsprobleme zu überwinden und welchen es weniger gut gelingt. Unsere empirischen Untersuchungen zeigen, dass innovative Gründer, die zügig studiert oder Patente angemeldet haben, Kreditengpässen weniger stark ausgesetzt sind als Gründer, die langsamer studiert und keine Patente angemeldet haben. Zugleich zeigt sich, dass für nicht-innovative Gründer andere Merkmale wichtig sind. Hier ist vor allem ein fachspezifisches Studium wichtig. Für beide Gründertypen gilt, dass ein abgebrochenes Studium ungünstig ist, d.h. es führt zu stärkeren Kreditrestriktionen. Weiterhin zeigt sich, dass ehemals erfolgreiche Gründer Kreditengpässen weniger stark und ehemals erfolglose Gründer Kreditengpässen stärker ausgesetzt sind. Letzterer Zusammenhang tritt besonders stark bei innovativen Gründungen auf.
Arndt Werner, Uschi Backes-Gellner, Gunter Kayser

Erfahrungen des IfM Bonn mit einer Online-Erhebung

Zusammenfassung
Im Rahmen seines Forschungsprogramms 2002 führte das IfM Bonn erstmals eine empirische Erhebung auf Online-Basis durch. Anlass war das Forschungsvorhaben “Gründungen aus deutschen Hochschulen”, untersucht wurden Einflussfaktoren auf die Gründungsneigung von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern. Die Projektleiter entschlossen sich, eine eigene empirische Basis zu generieren und bundesweit Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter aller Hochschul-Fachbereiche zum Thema Selbständigkeit und Unternehmensgründung zu befragen. Gestützt auf Erfahrungen aus dem Ausland konnte nämlich belegt werden, dass Hochschullehrer als Wissensträger und Meinungsmultiplikatoren für die Ausbildung und Unterstützung potentieller Gründer von zentraler Bedeutung sind. Bei der Vorbereitung der empirischen Erhebung wurde zunächst eine schriftliche Befragung diskutiert. Dieser Gedanke wurde jedoch verworfen, da sich gerade die aversierte Zielgruppe besonders für eine Online-Befragung eignet. Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter verfügen in aller Regel über einen Internetanschluss und sind mit der Internetkommunikation vertraut. Als positiver Nebeneffekt war zu erwarten, dass über eine Online-Befragung eine deutlich größere Zahl an Adressaten angeschrieben werden konnte, als es auf konventionelle Art, d.h. auf postalischem Weg, möglich gewesen wäre.
Katrin Isfan, Thorsten Schenk

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