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Über dieses Buch

Der Jahresabschluss, die Kostenrechnung sowie die Finanzierung im Krankenhaussektor sind für Nicht-Ökonomen oftmals sehr komplex und kaum zu durchschauen. Insbesondere leitende Ärzte und Pflegekräfte, Betriebs- und Personalräte oder aber auch Quereinsteiger im Krankenhausbereich finden kaum kompakte und verständliche Darstellungen der Zahlenwelt eines Krankenhauses. Das vorliegende Buch schließt diese Lücke: Es gibt eine allgemeine Einführung in die Themenfelder und geht zudem auf die Besonderheiten des Jahresabschlusses, der Kostenrechnung sowie der Finanzierung von Kliniken ein. Der Leser kann sich durch Selbst-Studium die wichtigsten Grundlagen zur Finanzierung im Krankenhaus aneignen, sodass eine fachliche Diskussion mit Betriebswirten in Gesundheitseinrichtungen möglich wird. Das Werk richtet sich auch an Bachelorstudierende mit Bezug zum Gesundheitswesen sowie an Teilnehmer von MBA-Programmen für Nicht-Betriebswirte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung in die Thematik

Wirtschaftliche Belange gewinnen im Krankenhaus mehr und mehr an Bedeutung. Obwohl Mediziner, Pflegekräfte und Therapeuten in leitenden Funktionen vermehrt auch an den ökonomischen Resultaten ihres Verantwortungsbereichs gemessen werden, spielt die Vermittlung von wirtschaftlichen Sachverhalten und Zusammenhängen im Studium bzw. der Ausbildung in diesen Berufsgruppen noch eine sehr geringe Rolle. Besonders schwierig ist das Verständnis der Zahlenwelt eines Krankenhauses, zu der das externe und interne Rechnungswesen, die Finanzierung samt Liquiditätsbetrachtung sowie die Investitionsrechnung gehören. Das Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Buchs.
Gerald Schmola

Kapitel 2. Jahresabschluss

Der Jahresabschluss eines Krankenhauses umfasst grundsätzlich Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Lagebericht und Anhang. Es werden der Aufbau einer Bilanz sowie die Posten auf Aktiv- und Passivseite näher dargestellt, zudem wird auf die Einzelpositionen der Gewinn- und Verlustrechnung eingegangen. Wichtige Inhalte eines Lageberichts und des Anhangs werden mit Beispielen erläutert. Ausgewählte Aspekte der Bilanzanalyse werden ebenso ergänzend betrachtet, wie die Bedeutung und die Berechnung des Cashflows.
Gerald Schmola

Kapitel 3. Finanzierung

Einführend wird die Innen- und Außen- sowie die Eigen- und Fremdfinanzierung aus betriebswirtschaftlicher Sicht kurz erklärt. Anschließend werden die Besonderheiten der Finanzierung im Krankenhaus ausführlich dargestellt. Es wird sowohl auf die Finanzierung von Investitionskosten als auch auf die der Betriebskosten unter Bezugnahme auf die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen genauer eingegangen. Innerhalb der Betriebskosten werden sowohl das DRG-System als auch die PEPP-Pauschalen erklärt. Darüber hinaus wird auf Selbstzahler- und Wahlleistungen näher eingegangen. Das Kapitel umfasst zudem eine Darstellung der Budgetverhandlungen zwischen dem Krankenhaus und den Krankenkassen.
Gerald Schmola

Kapitel 4. Kostenrechnung und Kalkulation diagnosebezogener Fallgruppen

Die Kostenrechnung umfasst die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Während sie in der Industrie freiwillig erfolgt, sind Krankenhäuser über die Krankenhaus-Buchführungsverordnung verpflichtet, eine Kostenrechnung durchzuführen, die den gesetzlichen Mindestanforderungen genügt. Es steht den Kliniken jedoch frei, eine detailliertere Kostenrechnung aufzubauen oder neben der gesetzlich vorgeschriebenen noch eine eigene zu etablieren. Die Teilbereiche der Kostenrechnung werden sowohl allgemein als auch speziell für den Anwendungsfall Krankenhaus erläutert. Zudem enthält das Kapitel eine ausführliche Erklärung, wie die DRG-Fallpauschalen kalkuliert werden. Abschließend wird auf die Grundstruktur einer abteilungsbezogenen Deckungsbeitragsrechnung eingegangen.
Gerald Schmola

Kapitel 5. Investitionsrechnung

Bevor Investitionen getätigt werden, müssen Analysen durchgeführt werden, ob eine Investition überhaupt sinnvoll ist. Die quantitativen Methoden der Investitionsrechnung beurteilen aus ökonomischer Sicht, ob sich eine Investition rechnet. Unterschieden wird in statische und dynamische Methoden. Ausgewählte Verfahren der beiden Bereiche werden genauer dargestellt. Zudem wird betrachtet, wie vorgegangen werden kann, wenn sich Investitionen hinsichtlich Dauer und/oder Investitionsvolumen unterscheiden. Bei den qualitativen Methoden der Investitionsrechnung finden nicht nur ökonomische Aspekte Beachtung, sondern ebenso Kriterien, die sich nicht in Geldeinheiten messen lassen (z. B. Zuverlässigkeit und Qualität). Anhand des Beispiels der Nutzwertanalyse wird erklärt, wie auch diese Faktoren mit in die Bewertung einbezogen werden können.
Gerald Schmola

Backmatter

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