Zum Inhalt

Japanische Erfolgskonzepte

KAIZEN, KVP, Lean Production Management, Total Productive Maintenance, Shopfloor Management, Toyota Production System, GD3 – Lean Development

  • 2023
  • Buch
  • 5. Auflage

Über dieses Buch

Immer besser werden! Die fortschreitende Globalisierung und das Zusammenwachsen der Märkte sorgen heute immer deutlicher dafür, dass die Effizienz und Verschlankung der Prozesse zu einer absoluten Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg werden. Auf der anderen Seite spielt das sorgfältige Eingehen auf die Kundenwünsche im Sinne von „Kunden besser verstehen und dienen“ eine immer entscheidendere Rolle im Wettkampf um Marktanteile. Die japanischen Strategien und Methoden sind seit mehr als dreißig Jahren im Westen bekannt und werden eifrig adaptiert. Sie können aber noch immer einen wertvollen Beitrag leisten, um den heutigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Dieses Buch gibt einen Gesamtüberblick über die unterschiedlichen Perspektiven japanischer Konzepte und will damit ihre Erfolgsgeschichten transparenter machen. Unternehmen können daraus ihre eigenen, zielführenden Ideen und Projekte entwickeln. Die behandelten Kernthemen des Buches sind: - KAIZEN – der japanische Erfolgsschlüssel - KVP – der kontinuierliche Verbesserungsprozess - LPM – Lean Production Management - TPM – Total Productive Maintenance - SFM – Shopfloor Management - TPS – Toyota Production System - GD³ – Lean Development

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Einführung

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Jeder Erfolg hat bekanntlich mehrere Väter. Hier soll der Versuch gemacht werden, einige der Vordenker und Vorbilder der „zweiten industriellen Revolution“, wie die erfolgreiche japanische Industrieentwicklung auch genannt wurde, besonders zu erwähnen.
  3. 2. KAIZEN – der japanische Erfolgsschlüssel

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Der KAIZEN-Weg beruht im Wesentlichen auf dem Prinzip der kleinen Schritte und der aufmerksamen Beobachtung und Wahrnehmung kleiner Momente, die in der Summe zu großen Erfolgen führen.
  4. 3. KVP – ständige, lernende Verbesserung

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    KVP steht auf den Fundamenten von KAIZEN und dem Deming’schen PDCA-Zyklus. Kein Tag soll ohne Verbesserungen im Unternehmen und am Arbeitsplatz des Mitarbeiters vergehen! Aufspüren und Reduzieren von jeder Art von Verschwendung ist das zentrale Anliegen von KVP. Der Blick ist auf das Entschlacken und Vereinfachen der Prozesse gerichtet und damit auf die Verbesserung der Wertschöpfung!
  5. 4. Lean Production Management LPM

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Der Leitgedanke, dass bessere Qualität verbesserte Produktivität zur Folge hat und damit zur Kostensenkung, Ergebnisverbesserung und Arbeitsplatzsicherung beiträgt, muss für jeden Prozess konkret umgesetzt werden! Total Process Improvement TPI ist ein erprobtes Programm für die angestrebte bessere Ressourcennutzung.
  6. 5. TPM – Total Productive Maintenance

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Total Productive Maintenance stellt ein Konzept zur optimalen Nutzung der Produktionsanlagen auf der Basis von vorbeugender Ausfallvermeidung und ständiger Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit dar. Dieser Ansatz zielt darauf ab, dem Maschinenbediener nicht nur die Ausführung der Routineinstandhaltung, sondern auch die Verantwortung für den einwandfreien Zustand der gesamten Produktionsanlage zu übertragen.
  7. 6. Shop Floor Management – SFM

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Hinter Shop Floor Management SFM verbirgt sich eine neue Sichtweise des Managements, nämlich die, dass eine Firma nur dann erfolgreich bleiben kann, wenn bereits auf der untersten Hierarchieebene, dem Shop Floor, Selbstmanagement betrieben wird. Im erweiterten Sinne ist damit gemeint, alle Mitarbeiter in die Prozesse der ständigen Leistungsverbesserung einzubeziehen.
  8. 7. Toyota Produktions-System – TPS

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Das Toyota-Produktionssystem TPS gilt als das bekannteste, ganzheitliche Produktionssystem und als die beste Methodik zur Optimierung der Produktions- und Arbeitsorganisation. TPS hat sich im Laufe von Jahrzehnten zu einem ausgeklügelten System entwickelt, das auf verschiedenen Ebenen wirksam ist. Es enthält Führungsgrundsätze, Kanban-System, Gruppenarbeit, Total Productive Maintenance TPM mit der 5 S-Strategie, Schlanke Produktion LPM und alle Elemente von KAIZEN [5].
  9. 8. GD3 – Lean Development Produktentwicklung in Japan

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Das japanische Engineering arbeitet nach den Grundsätzen des Lean Development LD und des Konzeptes der vorbeugenden Maßnahmen zur Fehlervermeidung Mizenboushi. Ziel von Mizenboushi ist es, Schwierigkeiten und Probleme zu verhindern, bevor sie entstehen und damit Kosten und Zeit zu sparen [26].
  10. 9. Japanisches Rechnungswesen

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Im Bereich Technologie, Methodik und Unternehmensführung wird seit langem versucht, den japanischen Erfolgsweg zu erfassen. Von der Ausgestaltung des japanischen Rechnungswesens jedoch weiß man im Verhältnis dazu relativ wenig.
  11. 10. Qualitätspreise in Japan

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Der bereits 1951 gegründete Deming-Preis ist einer der ersten Qualitätspreise überhaupt und wurde ursprünglich aus einem von W. Edwards Deming gestifteten Fond verliehen, der aus Einkünften seiner Tätigkeiten in Japan zustande kam. Heute übernimmt die Japanese Union of Scientists and Engineers JUSE Organisation und Kosten der Deming-Preisverleihung.
  12. 11. Resümee

    Franz J. Brunner
    Zusammenfassung
    Viele japanische Managementtechniken sind erfolgreich, weil sie einfach und gut sind. Dieser Erfolg hat mit landeskulturellen Faktoren wenig zu tun. Daraus ergibt sich, dass diese Praktiken überall anwendbar sind und auch angewendet werden.
  13. Backmatter

Titel
Japanische Erfolgskonzepte
Verfasst von
Franz J. Brunner
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Electronic ISBN
978-3-446-47738-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-446-47738-4

Die PDF-Dateien dieses Buches wurden von einem Drittanbieter erstellt. Wir haben darum gebeten, die Dateien barrierefrei und konform mit dem Europäischen Gesetz zur Barrierefreiheit (EAA) zu gestalten. Wir konnten jedoch die Konformität mit anerkannten Barrierefreiheitsstandards (wie PDF/UA oder WCAG) nicht vollständig überprüfen. Detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie auf der Website des Originalverlags. Wenn Sie eine barrierefreie Version dieses Inhalts benötigen, wenden Sie sich bitte an accessibilitysupport@springernature.com. Wir setzen uns für die Verbesserung der Barrierefreiheit ein und werden mit dem Verlag zusammenarbeiten, um Ihre Anforderungen nach Möglichkeit zu erfüllen.

    Bildnachweise
    Schmalkalden/© Schmalkalden, NTT Data/© NTT Data, Verlagsgruppe Beltz/© Verlagsgruppe Beltz, ibo Software GmbH/© ibo Software GmbH, Sovero/© Sovero, Axians Infoma GmbH/© Axians Infoma GmbH, genua GmbH/© genua GmbH, Prosoz Herten GmbH/© Prosoz Herten GmbH, Stormshield/© Stormshield, MACH AG/© MACH AG, OEDIV KG/© OEDIV KG, Rundstedt & Partner GmbH/© Rundstedt & Partner GmbH, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Governikus GmbH & Co. KG/© Governikus GmbH & Co. KG, Vendosoft/© Vendosoft, Conceptboard Cloud Service GmbH/© Vendosoft, Videocast 1: Standbild/© Springer Fachmedien Wiesbaden, givve Bezahlkarte - digitale Effizienz trifft menschliche Nähe/© givve