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Über dieses Buch

Erfahren Sie, warum und wie Spitzenmanager und Politiker in Gespräch und Vortrag so gut wirken und sich in Diskussionen immer wieder durchsetzen. In diesem Buch verraten Autoren, die als Experten mit den Auftritten exponierter Personen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu tun haben, wie diese sich darauf vorbereiten bzw. vorbereitet werden und was weniger Prominente für ihr Auftreten auf der Bühne des Lebens davon nutzen können. Ob beim ersten Date oder einem Job-Interview, der Dinnerspeech zur Hochzeit des besten Freundes oder einer Präsentation vor dem Vorstand: Wenn es darauf ankommt, will man die beste Wirkung entfalten. Das lässt sich von den Profis lernen: gut auftreten, antworten, reden und einfach besser 'rüberkommen – Executive Communication für alle.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Wirkung ist wie Zauberei

Die Kunst zu wirken und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen kann man lernen. Mithilfe unserer Vorstellungskraft sind wir in der Lage, ein sicheres Auftreten enorm zu unterstützen. Eine gute Vorbereitung und Inszenierung hilft dabei, unsere Wirkung bewusst zu gestalten und so wahrgenommen zu werden, wie wir es wünschen.
Thimon von Berlepsch

Wie bringt man sich in einen Wirkungs-Modus?

Wirkung in Rede und Antwort entsteht nicht nur aus den Fähigkeiten einzelner Personen. Rhetorische Höchstleistungen: Aussprache, Stimme, gar Schlagfertigkeit, das ist es gerade nicht. Aber was dann? Es ist die Professionalität der Vorbereitung. Erstens, ein Mindset, auf Wirkung gebürstet, das schnelle Hineinkommen in einen „Executive Modus“. Zweitens, der Schwerpunkt des Textes: Spitzenmanager haben Teams hinter und neben sich, die kennen bewährte Prozesse, für alles, vom Briefing bis zum letzten Rede-Chart. All das lässt sich vereinfacht auf uns alle anwenden.
Stefan Wachtel

Lieber falsch sprechen als nicht sprechen? Kommunikation, Wirkung & Präsenz

Faktenchecks, Fakenews, Authentizität… Kommunikation über Kommunikation wird immer noch trivialisiert. Der Beitrag beleuchtet aktuelle Probleme öffentlicher Kommunikation und ihrer Wirkung aus einer geistreichen geisteswissenschaftlichen Perspektive.
Jürgen Schulz

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit ist das zentrale Kriterium, damit die verschiedenen Anspruchsgruppen dem Unternehmen Vertrauen schenken. Doch was bedeutet Glaubwürdigkeit? Wie kann ein glaubwürdiges Handeln erreicht werden? Eine glaubwürdige Kommunikation nach innen und außen spielt dabei in den Unternehmen eine zentrale Rolle. Können wir uns davon etwas abschauen? Wenn wir lesen, welche Kommunikationsgrundsätze zu beachten sind, die zu einer glaubwürdigen Kommunikation im Unternehmen führen – dann liefert und dies auch Ansätze selbst zu Glaubwürdigkeit zu kommen. Schließlich sind nicht nur Unternehmen, sondern auch wir auf Wirkung bedacht.
Jean-Paul Thommen

Schönheit liegt im Auge des Betrachters – oder: Was ist Werbung? Was ist Kunst?

Wer wirkt wann für wen schön? Für sich selbst, für andere – schön oder doch eher interessant oder charmant? Es liegt im Auge des Betrachters. Bei einer Studie wurden Frauen und Männer gefragt, was sie an sich ändern würden, wenn sie es könnten. Die Antworten waren kleinere Nasen, angelegtere Ohren, größerer Mund, längere Beine, mehr Haare usw. Dann wurden Kinder gefragt. Sie hätten gerne riesige Schwimmflossen, Flügel, fünf Meter lange Gummibeine usw. Sie nehmen sich, wie sie sind und denken weiter, sind nicht verhaftet in ihrem Selbst. Schönheit ist eine ästhetische Empfindung, die wohl auch dem Wertewandel unterliegt.
Carsten Sander

Ihr Outfit zeigt, in welcher Liga Sie spielen: Dresscode & Style

Es gibt Stilberater, Farbberater, Image-, Typ-, Einkaufs- und Dresscodeberater, Stylisten, Kleiderschrankchecker und Etikettetrainer – und wenn ich aus dem Fenster schaue auf die Goethestraße? Eine der besten Adressen, und ich sehe speckige und schlecht sitzende Anzüge, herausgewachsene Haarschnitte und abgelaufene Sohlen. Dabei gibt es ein paar essenzielle Regeln, mit denen die Sache eigentlich schon erledigt ist.
Sabina Wachtel

Unter Alphamännchen. Frauen in Führungspositionen

Weibliche Führungskräfte – unterschätztes Potenzial: Ist das so? Sind Führungspersönlichkeiten wirklich ausschließlich Männer? Studien belegen, dass Frauen „anders ticken“ als Männer, was ihre Führungsstrategien angeht. Sie zeigen aber auch, dass diese Strategien erfolgreich sind. Mehr noch: Mit Blick auf Inspiration, Charisma und Einflussnahme schneiden vermeintlich weibliche Modelle der Führung schlichtweg besser ab. Man kann sagen: In der heutigen Welt der komplexen und vernetzten Prozesse sind Frauen im Vorteil. Und für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen sind sie ohnehin unverzichtbar.
Beatrix Meibeck

Voice Power. Die Stimme macht den Unterschied

Wir alle kennen Menschen, denen wir gerne zuhören und andere, bei denen wir unwillkürlich abschalten. Aber was sind die wirklichen Gründe dafür? Erfahrungsgemäß geht es nicht nur um das, was wir sagen, sondern vor allem um die Art, wie wir es sagen. Der Klang unserer Stimme, die Tonhöhe, die Sprechweise sowie unsere Artikulation beeinflussen – meist unbewusst –, wie wir von anderen wahrgenommen werden.
Milena Hardt

Reden heute. Reden überhaupt

Rede ist auf Wirkung ausgerichtet. Wer redet, will etwas bewirken – auch, wenn der Redeanlass einer Konvention oder einer Amtspflicht geschuldet ist. Bewusst oder unbewusst, geplant oder ungeplant vermittelt stets der Redner dem Publikum Informationen zu seinem Thema, und sollten diese gänzlich unerheblich sein und dem Gedächtnis des Publikums rasch entschwinden, so würde sich das Publikum zumindest an die Person des Redners erinnern und daran, ob sie kurzweilig oder langweilig gewirkt hat. Wie wir aber die Wirkung von Reden feststellen, vor allem aber, woraus wir ersehen können, welche Redeelemente – Stimme, Sprache, Gestik und Mimik, Auftritt als Inszenierung – welche Wirkung beim Publikum ausgelöst haben, ist schwierig und oft unmöglich.
Vazrik Bazil

When two worlds collide. Babyboomer vs. Generation Y

Die jüngsten Babyboomer gehen stark auf die 50 zu, die ältesten erreichen demnächst das Rentenalter. Es betreten die Bühne des Lebens: die Millennials – Generation Y übernimmt. Eine Generation der Experten mit dem entsprechenden Vokabular trifft auf die Generalisten. Letztere durften schon als Kinder mitentscheiden, ob’s in den Ferien an die See oder in die Berge geht, selbstverständlich gestalten sie ihr Leben nach Gusto. Offline sind sie allenfalls, wenn es kein WLAN gibt; wenn sie eine Frage haben, sind Alexa und Siri jederzeit für sie da; wissen sie einmal nicht, wo’s lang geht, macht das auch nichts, es gibt ja GPS. Hauptsache, die Inszenierung stimmt. Wie aber funktioniert Kommunikation, wenn diese perfekten Selbstdarsteller auf die Vertreter des Inhalts, der Tiefe und des Wissens treffen?
Stefanie Etzel

Zuhören und Loslassen als Führungsdisziplin

In der C-Suite ist es für die Executives mitunter ziemlich ungemütlich. Wer aber glaubt, größtmöglicher Druck habe auch die stärkste (Führungs-)Wirkung, der irrt gewaltig. Es sind weit öfter Gelassenheit und Ausgeglichenheit, mit der Unternehmen zu den größten Erfolgen gebracht werden. Wenn das Spitzenmanagement bereit ist, von Stakeholdern zu lernen, wirkt das motivierend und mithin leistungsfördernd.
Emilio Galli Zugaro

Chefkompetenz für die Zukunft. Wie Kommunikation als Transformationsbeschleuniger wirken kann

Führung wird vor allem dann gebraucht, wenn die Sachlage nicht eindeutig den Weg vorgibt. Wenn uns Ambiguität vor die Frage stellt, welche Richtung wir gemeinsam einschlagen. In den Umwälzungen der nächsten Jahrzehnte werden wir uns häufiger an Weggabelungen oder in unübersichtlichem Gelände wiederfinden, wo alle, die Verantwortung tragen, noch stärker gefordert sind, eine klare Orientierung zu geben – unter Einbindung aller Stärken, Fähigkeiten, Ideen und Perspektiven, die die Menschen um sie herum mitbringen. Kommunikation wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Als effektiver Teil unserer sozialen Intelligenz vermag sie das zu schaffen, wovon Organisationen in der Zukunft noch mehr brauchen, um zu wachsen: Vertrauen.
Laura Farrenkopf, Andreas Seitz

Digitale Transformation gestalten. Sechs Thesen zur Wirkung der Executive Communication in Veränderungsprozessen

Als das Internet in die Privathaushalte einzog, konnten nur wenige sich vorstellen, dass die digitale Revolution erst noch bevorstand. Es geht längst nicht mehr um neue Technik: Wir verändern die Abläufe in allen Bereichen unseres Lebens radikal. Denn die disruptive Umgebung verlangt disruptive Prozesse. Nur, wer die Strukturen der Executive-Kommunikation versteht, kann sie für sich nutzen und letztlich Wirkung entfalten.
Christian Zabel, Henrik Schmitz

Botschaften inszenieren statt Fakten präsentieren. Auftritt mit Wirkung

Ob Führungskraft, Sprecher eines Unternehmens, Fachexperte oder Mitarbeiter – Für Auftritte in der Öffentlichkeit gilt prinzipiell: Person und Kontext entscheiden. Beides gemeinsam entscheidet darüber, ob ein Auftritt als authentisch wahrgenommen wird. Gute Führung braucht einen guten Auftritt. Executive Communication gibt dafür Orientierung, Handwerk und die Umsetzungs-Konsequenz für einen überzeugenden Auftritt mit Wirkung.
Kerstin Köhler

We see us later. An Englisch führt kein Weg vorbei

An Englisch führt kein Weg vorbei. Es gibt keine Branche, in der die Geschäftsbeziehungen an der Landesgrenze enden. Die Märkte sind global. Damit müssen Mitarbeiter, Manager und Führungskräfte auch global agieren können und das heißt fast immer: auf Englisch. Zwischen Anspruch und Realität klafft jedoch oftmals eine Lücke.
Frank Lorenz

Wer sollte mit wem sprechen – und worüber? Auftritte platzieren in TV, Multimedia und Events

Da fällt einer mit der Tür ins Haus, benimmt sich wie der Elefant im Porzelanladen und stößt alle vor den Kopf. Wenn es um unpassendes Auftreten geht, ist die Sprache voller trefflicher Redewendungen und Bilder. Wer etwas zu sagen hat, der wähle den richtigen Zeitpunkt, den richtigen Ort und den richtigen Adressaten. Sonst ist die Botschaft in den Wind geschrieben, um bei den Phrasen zu bleiben. Für exponierte Personen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist das der speech slot: die Voraussetzung des Auftritts überhaupt. Die entsprechenden Möglichkeiten (speech opportunities) zu schaffen, ist Teil der PR- und Marketingkonzepte. Den richtigen Ort zu finden, den richtigen Zeitpunkt zu wählen um die eigene Botschaft zu platzieren, kann aber auch ihre Wirkung stärken.
Petra Irrle

Speakers’ Corner. Reden schafft Mehrwert

Im letzten Abschnitt dieses Buches wollen wir noch ein ganz und gar praktisches Beispiel für den professionellen Einsatz erprobter Wirkungsmittel zeigen. Nina Purtscher ist die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Bonusprogramms PAYBACK. Sie hat die Methoden der Auftrittswirkung so konsequent in ihre Kommunikationsmaßnahmen und Prozesse verwoben wie wenige. Hier lässt sie uns an ihrem Erfolg teilhaben: Hochrangige Auftritte sind für Unternehmen oftmals mit exorbitanten Kosten verbunden. Wenn die Qualität der Auftritte systematisch verbessert wird, gewinnen die Events selbst durch die Redner an Wert. Die Folge sind Gelegenheiten zur wertschöpfenden Platzierung. Best Practice: Ein Beispiel.
Nina Purtscher

Abschluss und Ausblick

Mitunter hat unser Alltag viel mit einer Bühne gemeinsam. Ganz wie im Theater , geht es in allen Situationen des Redens und des Antwortens doch letztlich darum, wie wir ‘rüberkommen: Wie wir wirken. Wenn wir anderen Menschen begegnen, versuchen wir, diese zu beeinflussen – eine Interaktion mit dem Ziel, Haltungen, Meinungen, Überzeugungen zu fixieren oder zu ändern. Was oberflächlich dem Austausch von Informationen dient, ist eigentlich ein dramatisches Schauspiel.
Sabina Wachtel, Stefanie Etzel

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