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Über dieses Buch

Christian Schäfer-Hock beschreibt und erklärt die Entwicklung der journalistischen Darstellungsformen in Deutschlands Tageszeitungen zwischen 1992 und 2012. In Zeiten des sich digitalisierenden Journalismus sind neue Darstellungsformen entstanden – abseits der gängigen Lehrbuchregeln für Journalisten. In seiner begrifflichen, historischen und empirischen Untersuchung kombiniert der Autor eine quantitative Inhaltsanalyse und zwölf Interviews mit Chefredakteuren und Textchefs aus ganz Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Am 14. April 2011 schrieb der deutsche Journalist und Egon-Erwin-Kisch-Preisträger Harald Martenstein im Magazin der Wochenzeitung Die Zeit: „Gelegentlich soll ich auch in Redaktionen eine sogenannte Blattkritik verüben. Ich soll ihnen sagen, was mir an ihrem Produkt gefällt, was mir nicht gefällt, ich soll Verbesserungsvorschläge machen. […] Man sagt ganz harmlos: ‚Eure Zeitung ist wirklich nicht gut, besonders schlimm sind die Texte.‘ Und sie tun so, als hätte man sie persönlich beleidigt“ (Martenstein 2011).

Christian Schäfer-Hock

Kapitel 2. Journalistische Darstellungsformen: Begriff und Definition

Am Anfang einer jeden sozialwissenschaftlichen Untersuchung stehen Definitionen. Das soll hier nicht anders sein. Das birgt aber gleich zu Beginn der vorliegenden Forschungsarbeit ein größeres Problem in sich. Ähnlich wie bei vielen anderen medien-, publizistik- oder kommunikationswissenschaftlichen Kernbegriffen wie bspw. ‚Medium‘, ‚Objektivität‘, ‚öffentliche Meinung‘, ‚Kommunikation‘, ‚Information‘ oder ‚Theorie‘ (vgl. Stöber 2008b: 28; Hackett 2008: 3347; Glynn/Huge 2008: 3971, 3976f.; Cobley 2008a: 660ff.; Krippendorff 2008: 2213; Schäfer 2011: 38f.) herrscht auch beim Begriff ‚Journalistische Darstellungsformen‘ auf den ersten Blick kein Definitionskonsens (vgl. Stöber 2008c: 153; Parcell 2011: 10).

Christian Schäfer-Hock

Kapitel 3. Entstehung und Entwicklung der Darstellungsformen

Welche Bedingungsfaktoren haben die Entstehung und Entwicklung Journalistischer Darstellungsformen beeinflusst? Diese Frage soll in diesem Kapitel verfolgt werden. Letztlich sollen aus der Betrachtung der Entwicklungsbedingungen der Darstellungsformen Hypothesen zu ihrem Wandel im hier gewählten Untersuchungszeitraum 1992 bis 2012 abgeleitet werden.

Christian Schäfer-Hock

Kapitel 4. Die Sicht der Praktiker

Um bei der Analyse des Wandels der Darstellungsformen die Mikroebene nicht zu vernachlässigen, bedarf es der Befragung von Journalisten zur Entwicklung der Darstellungsformen seit den 1990ern. Dies geschieht hier im Kontext vorliegender Studien, die vor allem aus Inhaltsanalysen von Zeitungen und ihren Websites sowie Befragungen von Journalisten bestehen, in denen es auch um die Formen geht (siehe Kapitel 4.2 für diese Zusammenführung).

Christian Schäfer-Hock

Kapitel 5. Die empirische Untersuchung des Wandels

Die in der Einleitung formulierten Forschungsfragen (2) bis (5) sind nunmehr also beantwortet, sodass auf dieser Grundlage mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse nach Veränderungen in der Schreibweise und dem Gebrauch der Journalistischen Darstellungsformen im Zeitungsjournalismus seit 1992 gesucht werden kann. Eine solche Inhaltsanalyse ist deswegen das Mittel der Wahl, weil es mit ihr als publizistik- und kommunikationswissenschaftlicher Standardmethode möglich ist, große Mengen an Texten übersichtlich in Kennzahlen auszudrücken und mittels statistischer Berechnungen mögliche Entwicklungen im Zeitverlauf offenzulegen – auch und gerade wenn es um den Schreibstil geht.

Christian Schäfer-Hock

Kapitel 6. Ergebnisse: Der Wandel der Darstellungsformen

In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten der Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Darlegung der Ergebnisse basiert auf einer Vielzahl an Tabellen und Abbildungen, die im Interesse des Leseflusses zum großen Teil in die Anhänge A und C verschoben wurden (vgl. Wilke 2008b: 330). Wenn im Folgenden Daten ohne Verweis auf eine Tabelle oder Abbildung referiert werden, so geschieht dies nur dann, wenn die Fallzahlen der jeweiligen Variable äußerst klein sind und/oder zur Klärung der Annahme respektive Hypothese oder zum besseren Verständnis der Daten keine darüber hinausgehende Darstellung notwendig ist.

Christian Schäfer-Hock

Kapitel 7. Fazit

Diese Arbeit begann mit der Vermutung, dass eine sich verändernde Gesellschaft, eine andere ‚Welt‘ Auswirkungen auf den Journalismus im Allgemeinen und die Journalistischen Darstellungsformen in Tageszeitungen im Speziellen hat. Zeitungsjournalisten nehmen die Änderungen wahr – vermuten sie in einigen Bereichen fälschlicherweise – und reagieren darauf.

Christian Schäfer-Hock

Backmatter

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