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2024 | Buch

Juristische Dienstleistungen von Legal Tech-Anbietern

Zulässigkeit de lege lata und rechtspolitische Überlegungen de lege ferenda

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Über dieses Buch

Der Terminus Legal Tech ist in der rechtswissenschaftlichen Debatte omnipräsent. Eine kontrovers diskutierte Erscheinungsform dieses schillernden Begriffs sind sogenannte Legal Tech-Portale. Diese richten sich nicht an professionelle Rechtsanwender, sondern unmittelbar an die rechtsuchende Bevölkerung. Gemein ist den Angeboten, dass für den Kunden individualisierte juristische Dienstleistungen erbracht werden. Die Arbeit setzt sich umfassend mit den verschiedenen, derzeit auf dem Markt befindlichen Angeboten auseinander. Sie beschränkt sich dabei nicht auf eine Untersuchung der Zulässigkeit de lege lata, sondern bewertet auch den bestehenden Rechtsrahmen und unterbreitet Vorschläge für Regelungen de lege ferenda.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Einführung
Zusammenfassung
Der Begriff Legal Tech ist seit geraumer Zeit in der rechtswissenschaftlichen Debatte omnipräsent. Er steht für Legal Technology, beschreibt seinem Wortsinn nach also die Verbindung von Recht und Technik. In modernen Gesellschaften spielen sowohl das Recht als auch die (Informations) Technik in nahezu allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle.
Jonathan Och
Zulässigkeit der Geschäftsmodelle de lege lata
Zusammenfassung
Im Folgenden sollen vier Gruppen von Legal Tech-Geschäftsmodellen dargestellt und auf ihre Vereinbarkeit mit dem RDG untersucht werden. Die rechtlichen Fragen, die sich dabei im Einzelnen stellen, unterscheiden sich zwischen den einzelnen Geschäftsmodellen. Gemein ist den Angeboten aber, dass bei allen ein Verstoß gegen das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt in § 3 RDG in Betracht kommt. Ein solcher Verstoß ist nicht nur von Relevanz für die jeweiligen Legal Tech-Anbieter, sondern vor allem auch für ihre Nutzer.
Jonathan Och
Rechtspolitische Überlegungen de lege ferenda
Zusammenfassung
Wie gezeigt wurde, existieren nach wie vor etliche Unklarheiten und Streitpunkte im Hinblick auf die Zulässigkeit der untersuchten Geschäftsmodelle. Diese liegen vor allem darin begründet, dass das RDG auf konventionelle Rechtsdienstleistungen zugeschnitten ist. Des Weiteren stellt sich angesichts der weitreichenden Tätigkeiten, die den Inkassodienstleistern sowohl nach hier vertretener Auffassung als auch nach Meinung des BGH erlaubt sind, die Frage, inwieweit die für Rechtsanwälte geltenden strengen Regeln der BRAO, insbesondere die Verbote des Erfolgshonorars und der Kostenübernahme, noch gerechtfertigt sind.
Jonathan Och
Zusammenfassung der Ergebnisse
Zusammenfassung
Die Untersuchung hat folgende Ergebnisse erbracht.
Jonathan Och
Backmatter
Metadaten
Titel
Juristische Dienstleistungen von Legal Tech-Anbietern
verfasst von
Jonathan Och
Copyright-Jahr
2024
Electronic ISBN
978-3-658-43994-1
Print ISBN
978-3-658-43993-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-43994-1