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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Kann es eine neue Nachhaltigkeit geben?

Bedeutung, Dominanz und Wahrnehmung der Nachhaltigkeitsdimensionen vor dem Hintergrund des Generationenwechsels von X und Y zu Z

verfasst von: Gabriela Pahl, Thomas Heupel

Erschienen in: Bioökonomie

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Bedürfnisse der jetzigen Generation zu befriedigen, ohne dabei die Bedürfnisbefriedigung der zukünftigen Generationen zu gefährden, gehört zu den wichtigsten globalen Aufgaben. Die daraus resultierenden Konsequenzen sind nicht nur im politischen Rahmen oder am Wandel der Wirtschaftsweise zu erkennen, sondern darüber hinaus für einen gesellschaftlichen Umbruch bezüglich des nachhaltigen Bewusstseins und Handelns verantwortlich. In der Literatur wird ein Überblick über zahlreiche Einflussgrößen gegeben, die sich primär auf individuelle und gesellschaftliche Normen, Werte, Einstellungen und Bedürfnisse konzentrieren, jedoch wurde dies bislang nicht im Hinblick auf die generationsspezifischen Prägungen bzw. vor dem Hintergrund des Generationenwechsels von X und Y zu Z empirisch untersucht. Dieser Lücke sollte jedoch beizeiten Beachtung geschenkt werden, da die nächsten Generationen in der Zukunft für die Umsetzung des Konzeptes verantwortlich sind. Demnach ist die Richtung, in die sich die Einstellung und Auffassung der Menschen gegenüber der Nachhaltigkeit entwickelt, entscheidend für die weitere Vorgehensweise im vorgenannten Integrationsprozess. Daher besteht das Hauptziel des vorliegenden Beitrages darin, die Unterschiede der Generationen X und Y im Vergleich zu der Generation Z hinsichtlich der Denkweise und Auffassung zur Thematik Nachhaltigkeit zu untersuchen.

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Fußnoten
1
Definition SDG: „1. No poverty, 2. Zero hunger, 3. Good health and well-being, 4. Quality Education, 5. Gender Equality, 6. Clean water and sanitation, 7. Affordable and clean energy, 8. Decent work an economic growth, 9. Industry, innovation and infrastructure, 10. Reduced inequalities, 11. Sustainable cities and communities, 12. Responsible consumption and production, 13. Climate action, 14. Life below water, 15. Life on land, 16. Peace, justice and strong institutions, 17. Partnership for the goals“.
 
2
Definition Green Economy: „Wirtschaft muss international wettbewerbsfähig sein, genauso aber auch umwelt- und sozial verträglich“.
 
3
Erläuterung Aristotelisches Hierarchiekonzept: „Sogenannte ‚Scala naturae‘ mit linearer Anordnung der Lebensformen. Vom niedrigsten, dem Unbelebten, über Pflanzen, Tiere, Menschen, aufsteigend zum vollkommensten, den Göttern.“.
 
4
Erläuterung Oikos: „Griechischer Wortstamm von ‚Ökonomie‘ und ‚Ökologie‘, Bedeutung: Hausgemeinschaft“.
 
5
Die Datenbasis stammt aus dem Jahr 2017.
 
6
Definition Babyboomer-Generation: „Geburtenstarke Jahrgänge zwischen ca. 1945 bis 1964. Geprägt durch: Wirtschaftswunder, Wohlstand, Emanzipation, 68er-Revolution“.
 
7
Synonym zu „Generation Y“.
 
8
Erläuterung soziale Erwünschtheit: „Die betreffende Person tendiert dazu, nicht die für sie tatsächlich zutreffende Antwort zu geben, sondern diejenige, von der sie erwartet, dass sie sozial gebilligt oder erwünscht ist.“.
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Kann es eine neue Nachhaltigkeit geben?
verfasst von
Gabriela Pahl
Thomas Heupel
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-34322-4_6

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