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28.03.2019 | Kapitalmarkt | Nachricht | Onlineartikel

KfW und Bund bieten neue Finanzierung für Tech-Unternehmen

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 Min. Lesedauer

Mit dem neuen KfW-Programm Venture Tech Growth Financing wollen die KfW und der Bund technologisch innovative und schnell wachsende Unternehmen fördern. Insgesamt 50 Millionen Euro stehen hierfür bereit.

Mit ihrer Tech-Growth-Fund-Initiative wollen die Föderbank und der Bund das Wachstum innovationsgetriebener Start-ups in Deutschland ankurbeln, so die KfW. Das neue Finanzierungsinstrument in Höhe von insgesamt 50 Millioenn Euro ist auf mindestens fünf Jahre angelegt. In dieser Zeit werden 95 Prozent der hieraus resultierenden Risiken durch den Bundeshaushalt abgesichert, heißt es weiter. 

Dieses Wagniskapital für Start-ups ergänzt das Kreditportfolio der jungen Beteiligungstochter KfW Capital. Diese startete im Oktober 2018 in Frankfurt am Main das operative Geschäft mit dem Ziel, den Kapitalzugang für junge Technologieunternehmen und Start-ups in der Wachstumsphase zu verbessern.

Private Kapitalgeber sind auch gefordert

Langfristig soll das Programm unter anderem Impulse für den in Deutschland noch nicht weit entwickelten Venture-Dept-Markt bringen. "Innovative, wachstumsstarke Technologieunternehmen finden in Deutschland immer noch ein zu geringes Angebot an Wachstumskapital. Das gilt nicht nur für Beteiligungskapital, sondern auch für ein spezifisches Kreditangebot, mit dem Unternehmen die letzte Stufe ihres Wachstums vor Break Even zünden können", erläutert Ingrid Hengster, im KfW-Vorstand zuständig für das inländische Fördergeschäft. Sie will das neue Finanzierungsinstrument aber auch als Signal an private Kapitalgeber verstanden wissen, sich stärker mit Direktinvestitionen an jungen Tech-Unternehmen zu beteiligen.  

Unternehmen, die sich für eine Finanzierung aus dem neuen KfW-Programm interessieren, müssen ein "belastbares und aussichtsreiches Geschäftsmodell" nachweisen. Zudem benötigen sie einen privaten Kapitelgeber als Finanzierungspartner, der einen "Finanzierungsanteil von in der Regel 50 Prozent zu gleichen Bedingungen" übernimmt, und es müssen bereits weitere private Risikokapitalgeber am Unternehmen beteiligt sein.

 

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