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Über dieses Buch

Dieses Buch untersucht den Einfluss von Kapitalmarktkommunikation auf die Prognoseleistung von Finanzanalysten. Als empirische Grundlage werden Analystenkonferenzen von Standard & Poor’s 500 Unternehmen zwischen den Jahren 2002 und 2014 analysiert. Vordergründig ist die managementwissenschaftliche Fragestellung, in welchem Zusammenhang wertrelevante Mitteilungen und Kapitalmarktreaktionen stehen. Dirk Brunnberg untersucht, welchen Einfluss das Sentiment der Managerkommunikation, das anhand von Empfindungen, Stimmungen und Meinungen transportiert wird, auf Finanzanalysten hat. Aus theoretischer Perspektive stellt der Autor zwei „Denkschulen“ gegenüber, die „Impression Management Schule“ sowie die „Schule inkrementeller Informationen“. Das Ergebnis der empirischen Auswertung zeigt auf, dass das „Sentiment“ der Kapitalmarktkommunikation einen Einfluss auf die Prognoseleistung von Finanzanalysten hat, wobei die Zukunftsorientierung in der Kommunikation einen Effekt auf diesen Zusammenhang nimmt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Kapitalmarktkommunikation beschreibt den Informationsaustausch von Unternehmen mit anderen Kapitalmarktakteuren wie beispielsweise (institutionellen und privaten) Investoren und gilt als ein kritischer Faktor für die Funktionalität des Kapitalmarkts (Healy und Palepu, 2001, S. 406). Kapitalmarktakteure benötigen Informationen der Kapitalmarktkommunikation, um Entscheidungen treffen zu können. Beispielsweise können Anleger auf Basis neuer Informationen Investitionsmöglichkeiten abwägen und daraus Entscheidungen ableiten.
Dirk Brunnberg

Kapitel 2. Sentiment in der Kapitalmarktkommunikation

Dieses Kapital gibt einen Überblick über die Bedeutung des Sentiments in der Kapitalmarktkommunikation. Im Sinne eines einheitlichen Begriffsverständnisses wird in Abschnitt 2.1 die Kapitalmarktkommunikation und in Abschnitt 2.2 das Sentiment vorgestellt.
Dirk Brunnberg

Kapitel 3. Finanzanalysten als Informationsintermediäre am Kapitalmarkt

Informationen spielen für Unternehmen und Kapitalmärkte eine zentrale Rolle (Franke und Hax, 2013, S. 452). Finanzkommunikation dient als Bestandteil der Unternehmenskommunikation dem Zweck, Informationen über die Entwicklung des Unternehmens in den Markt zu transportieren (Beier- Middelschulte, 2013, S. 7). Die Sammlung und Beurteilung von Informationen erfolgt häufig über Informationsintermediäre, die professionellen (institutionellen) sowie privaten Investoren dabei helfen, auf Basis einer fundierten Informationsbasis Investitionsentscheidungen zu treffen (Diehl, 2001, S. 401).
Dirk Brunnberg

Kapitel 4. Der Forschungsstand zu Eigenschaften von Analystenprognosen

Die Rezipienten der Analysteneinschätzungen wünschen sich qualitativ hochwertige Informationen und möglichst zutreffende Analystenprognosen und Aktienempfehlungen (Olsen, 1996, S 37). Permanente Fehleinschätzungen und Revisionen können der Glaubwürdigkeit und damit auch der weiteren Karriereentwicklung der Finanzanalysten schaden (Hong und Kubik, 2003, S. 313). Um langfristig Beachtung um Kapitalmarkt zu erhalten, sollten die Analysteneinschätzungen dementsprechend zutreffend sein.
Dirk Brunnberg

Kapitel 5. Wirkung qualitativer Informationen auf Finanzanalysten

Das Interesse der Wirkung von Unternehmensveröffentlichungen hat eine längere Tradition in den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere im Fachbereich Accounting. Dieses Interesse ist nicht zuletzt auf Unternehmensskandale zurückzuführen, welche die Bedeutung von Qualität in Unternehmensveröffentlichungen unterstreichen (Clarke und Dean, 2007, S. 156). Es besteht empirische Evidenz, dass Unregelmäßigkeiten und Unklarheiten in Unternehmensveröffentlichungen zu ökonomischen Schäden führen können (Donoher et al., 2007, S. 547).
Dirk Brunnberg

Kapitel 6. Hypothesen

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht das Erkenntnisinteresse, welche Wirkung die Managerkommunikation in Analystenkonferenzen auf Finanzanalysten hat. Konkret soll dabei untersucht werden, welche Auswirkung das Sentiment in der von Managern verwendeten Sprache auf das Verhalten von Finanzanalysten hat. Sentiment wird dabei mit Hilfe textanalytischer Verfahren erfasst.
Dirk Brunnberg

Kapitel 7. Datenbasis und Untersuchungsmethode

In diesem Kapital werden die verwendeten Daten sowie die Untersuchungsmethode der Studie vorgestellt. Abschnitt 7.1 stellt die verwendeten Datenbanken vor, die als Datenbasis der empirischen Studie dienen. Dabei werden neben allgemeinen Informationen vor allem auch Selektionskriterien sowie deskriptive Statistiken der jeweiligen Datenbank vorgestellt.
Dirk Brunnberg

Kapitel 8. Die empirische Untersuchung

Im Rahmen dieses Kapitels erfolgt die empirische Untersuchung der zuvor aufgestellten Regressionsmodelle, die zur Beantwortung der Hypothesen aus Kapitel 6 dienen. Zunächst wird in Abschnitt 8.1 die Selektion des finalen Datensatzes vorgestellt. Abschnitt 8.2 untergliedert sich in die Präsentation der deskriptiven Ergebnisse sowie die quantitativen Ergebnisse zu den Regressionsmodellen mit den abhängigen Variablen Prognosefehler sowie Analyst Surprise.
Dirk Brunnberg

Kapitel 9. Zusammenfassung

Das formulierte Erkenntnisziel der vorliegenden Arbeit ist, die Wirkung des Sentiments in der von Managern in Analystenkonferenzen verwendeten Sprache auf die Prognoseerstellung von Finanzanalysten zu untersuchen. In diesem Zusammenhang waren der Prognosefehler sowie systematischer Verzerrungen in Form von Unter- oder Überschätzungen von Interesse. Zusätzlich sollte der moderierende Einfluss der Zukunftsorientierung des Sentiments untersucht werden. Es wurde aufgezeigt, dass die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus konzeptioneller Sicht konträre Wirkungsvermutungen hervorbrachten (vgl. Abschnitt 5.1).
Dirk Brunnberg

Backmatter

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