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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

Kapitel 4: Instrumente zur Lenkung privatautonomen Verhaltens

verfasst von : Clemens Latzel

Erschienen in: Verhaltenssteuerung, Recht und Privatautonomie

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Privatautonomes Verhalten kann von staatlichen wie privaten Akteuren zu verschiedenen Zwecken mit verschiedenen Instrumenten gelenkt werden. Die prinzipielle Legitimität der Lenkung privatautonomen Verhaltens durch den Staat sowie die faktische Verhaltenslenkung durch nichtstaatliche Mächte wurden mit ihren jeweiligen Zwecken in Kapitel 3 bereits vorgestellt. In diesem Kapitel wird nun der Blickwinkel gewechselt: von der Legitimität von Verhaltenslenkungen hin zu den Instrumenten der Verhaltenslenkung, es wird also die Regulierungsperspektive eingenommen (wobei sich teilweise spezielle Legitimationsfragen stellen). Zu diesem Zweck werden zunächst Grundsätze der rechtlichen Verhaltensregulierung im Überblick vorgestellt (dazu A.) und anschließend die verschiedenen Wirkungsparameter von Recht im Allgemeinen eingehend untersucht (dazu B.). Sodann werden rechtliche Instrumente, die speziell zur Lenkung der Privatautonomie dienen, vorgestellt und bewertet (dazu C.), bevor schließlich noch außerrechtliche Instrumente zur Lenkung der Privatautonomie untersucht und bewertet werden (dazu D.). Hierbei wird nicht zwischen Instrumenten mit neoklassischem und Instrumenten mit verhaltensökonomischem Hintergrund unterschieden, weil die Differenzierung für praktische Regulierungszwecke keinen Erkenntnisgewinn erwarten lässt und sich die Differenzierung auch nicht durchhalten lässt.
Fußnoten
1
Eingehend Hellgardt, Regulierung und Privatrecht, 2016.
 
2
Das versucht aber Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 206 ff., mit seiner Unterscheidung von „bedingt-kognitiven“ und „kognitiven“ Strategien sowie mit der Unterscheidung der kognitiven Optimierung von Informationen, Stärkung bewusster Entscheidungen und dem Einsatz speziell behavioralistischer Interventionen einerseits und inhaltlichen Standards andererseits (a.a.O., S. 444 ff.).
 
3
Dazu Hellgardt, Regulierung und Privatrecht, S. 21 ff.
 
4
Bizer/Gubaydullina, Verhaltensmodell der interdisziplinären Institutionenanalyse, in: Führ/Bizer/Feindt (Hrsg.), Menschenbilder und Verhaltensmodelle, S. 37 (38); Karpen, Methodische Aspekte, in: Rieble/Junker (Hrsg.), Folgenabschätzung im Arbeitsrecht, S. 14 (23).
 
5
Dazu Albert, Traktat über rationale Praxis, S. 152 f.
 
6
Albert, Traktat über rationale Praxis, S. 152 – Hervorh. im Original.
 
7
Eingehend Karpen, Methodische Aspekte, in: Rieble/Junker (Hrsg.), Folgenabschätzung im Arbeitsrecht, S. 14 ff.
 
8
Albert, Traktat über rationale Praxis, S. 150 f.
 
9
Hartmann, Einführung in die Philosophie, S. 131.
 
10
Zippelius, Rechtsphilosophie, § 7 III, S. 40.
 
11
Zippelius, Rechtsphilosophie, § 7 III, S. 41.
 
12
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (395).
 
13
Instruktiv Hellgardt, Regulierung und Privatrecht, S. 27; Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (50): „Wir wissen sehr wenig“.
 
14
Kelsen, Was ist Gerechtigkeit?, S. 15.
 
15
Zippelius, Rechtsphilosophie, § 11 III, S. 69.
 
16
Gärditz, JZ 2016, 641 (645).
 
17
Engel, Angewandte Sozialwissenschaft, in: ders. (Hrsg.), Methodische Zugänge, S. 11 (22).
 
18
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (396).
 
19
Kirchgässner, Homo Oeconomicus, S. 260 f.; ähnlich Purnhagen/Reisch, ZEuP 2016, 629 (639).
 
20
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 149 ff.
 
21
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 149 ff.
 
22
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 184 ff.
 
23
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 158 f.
 
24
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 154 ff.
 
25
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 182.
 
26
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 183.
 
27
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 188.
 
28
So die Selbsteinschätzung von Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 192.
 
29
Das räumen auch Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (226), ein; ebenso Sunstein, Human Agency, S. 74.
 
30
Vgl. Sunstein, Human Agency, S. 74: „When the danger is high enough, public officials do not say: ‚Here is information about the risks; do whatever you like!‘“.
 
31
Sunstein, Human Agency, S. 75: „By inaction, we must mean that we are taking existing practices, including existing nudges, as given, and we are adding nothing to them.“.
 
32
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (227): offsetting effects.
 
33
Jolls/Sunstein/Thaler, Stanford Law Review 50 (1998), 1471 (1524 f.).
 
34
Nur eingeschränkt dafür Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (234).
 
35
Demgemäß plädiert Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (946), grds. für privatrechtliche Effektuierung von individualschützenden Zielen.
 
36
Fries, NJW 2019, 901 (904 f.).
 
37
In diese Richtung Basedow, JZ 2018, 1 (10), der infrage stellt, „in welchem Umfang das Verbraucherrecht sich tatsächlich in der Rechtswirklichkeit widerspiegeln muss und inwieweit die Existenz von Verbraucherrecht als verbindlicher, aber letztlich oft nur symbolischer Maßstab richtigen Verhaltens und als fleet in being für gravierende Fälle genügt“.
 
38
Fries, NJW 2019, 901 (905): „Namentlich überkompensierende Schadensersatzpauschalen könnten sich sonst unverhofft als systemrelevant herausstellen“.
 
39
Spiecker gen. Döhmann, Staatliche Entscheidungen unter Unsicherheit, S. 11; Sunstein, Human Agency, S. 76 ff.; vgl. Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (226).
 
40
Sunstein, Human Agency, S. 80.
 
41
Sunstein, Human Agency, S. 80: „even life-transforming“ – für educative nudges.
 
42
Korobkin, Illinois Law Review 2011, 1653 (1672).
 
43
Vgl. Korobkin, Illinois Law Review 2011, 1653 (1673) – für Kreditkartenkunden.
 
44
Korobkin, Illinois Law Review 2011, 1653 (1673).
 
45
Rückert, Frei und sozial, S. 39.
 
46
Schmolke, Grenzen der Selbstbindung, S. 27 f., gegen das Freiheitsmaximierungskonzept von Donald H. Regan.
 
47
Dafür Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (226).
 
48
Vgl. RL 2009/125/EG zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte i.V.m. VO 1194/2012/EU zur Durchführung der RL 2009/125/EG im Hinblick auf die Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Lampen mit gebündeltem Licht, LED-Lampen und dazugehörigen Geräten.
 
49
Basedow, JZ 2018, 1 (2): Recht soll „Wirtschaft und Gesellschaft nach bestimmten politischen Konzepten formen. Dies setzt einerseits einen unabdingbaren Charakter der Rechtsnormen und andererseits effektive Rechtsdurchsetzung voraus“.
 
50
Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (695) – für die Durchsetzbarkeit gesetzlicher Pflichten.
 
51
Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 39.
 
52
Canaris, AcP 200 (2000), 273 (285): „gesetzliche Typisierung des mutmaßlichen Willens redlicher und vernünftiger Parteien“; Kähler, Begriff und Rechtfertigung abdingbaren Rechts, S. 96 ff.; vgl. Kerber, List Forum 2014, 274 (288).
 
53
Kähler, Begriff und Rechtfertigung abdingbaren Rechts, S. 119 ff.
 
54
Kähler, Begriff und Rechtfertigung abdingbaren Rechts, S. 140 ff.
 
55
Zu einseitig abdingbaren Normen: Kähler, Begriff und Rechtfertigung abdingbaren Rechts, S. 439 ff.
 
56
Kähler, Begriff und Rechtfertigung abdingbaren Rechts, S. 48 ff.; zur ökonomischen Analyse: Cziupka, Dispositives Vertragsrecht, S. 313 ff.
 
57
Cziupka, Dispositives Vertragsrecht, S. 488 f.
 
58
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 565.
 
59
Myers, Psychologie, S. 377.
 
60
Etwa in einigen Bundesstaaten der USA, Myers, Psychologie, S. 377.
 
61
Cziupka, Dispositives Vertragsrecht, S. 487 f.; Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 567, der zwischen „deskriptiven defaults“ und „policy defaults“ differenziert.
 
62
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (336).
 
63
Grundlegend Mnookin/Kornhauser, The Yale Law Journal 88 (1979), 950 ff.
 
64
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (336); ebenso im Grunde auch Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 567 f., der aber bei heterogenem und gut informiertem Adressatenkreis einen Wahlzwang ggü. dispositiven Standardregeln für vorzugswürdig hält.
 
65
Teichmann, ZIP 2016, 899 (907).
 
66
Willis, University of Chicago Law Review 80 (2013), 1155 (1200 ff.).
 
67
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 570; Willis, University of Chicago Law Review 80 (2013), 1155 (1213 ff.).
 
68
Eidenmüller, JZ 1999, 53 (57).
 
69
Olzen, Staudinger, 2015, § 241 Rn. 54 ff. m.w.N.; a.A. Bachmann, MüKo-BGB, § 241 Rn. 120.
 
70
Wagner, MüKo-BGB, Vor § 823 Rn. 42 m.w.N.
 
71
Wagner, MüKo-BGB, Vor § 823 Rn. 40 f.
 
72
BGH v. 14.5.1998 – I ZR 10-96 – NJW 1998, 2531 (2532).
 
73
Entwurfsbegründung v. 22.8.2003 zum UWG, BT-Drs. 15/1487, S. 22; krit. Poelzig, Normdurchsetzung durch Privatrecht, S. 108, die aber den allgemeinen zivilrechtlichen Verbraucherschutz für ausreichend hält (S. 109 f.).
 
74
Zur Abgrenzung von Privatrecht und öffentlichem Recht exemplarisch die Theorien zu § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO, Übersicht bei Ehlers/Schneider, in: Schoch/Schneider/Bier (Hrsg.), VwGO, EL 28 (3/2015), § 40 Rn. 217 ff.
 
75
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 440 f. m.w.N.
 
76
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 712 f.
 
77
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (219 ff.).
 
78
Dafür Ernst, MüKo-BGB, § 288 Rn. 30.
 
79
Vereinbarkeit der Regel mit Art. 6 ZahlungsverzugsRL 2011/7/EU bestätigt durch EuGH v. 11.4.2019 – C-131/18 (Gambietz) – NJW 2019, 1933.
 
80
§ 278 BGB regelt die Verhaltens-, nicht die Verschuldenszurechnung, Grundmann, MüKo-BGB, § 278 Rn. 1.
 
81
Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 94, die die Abschaffung der Verschuldenserfordernisse in § 15 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 AGG für unionsrechtlich zwingend halten (oben Kap. 3 B.​II.​4.​a.​bb.​[1]).
 
82
Abl. zur Privilegierung des Nutztierhalters Wagner, MüKo-BGB, § 833 Rn. 44.
 
83
So noch OLG Köln v. 17.12.2015 – 7 U 54/15 (1. FC Köln) – MDR 2016, 209.
 
84
BGH v. 22.9.2016 – VII ZR 14/16 (1. FC Köln) – NJW 2016, 3715 Rn. 16 ff.
 
85
BAG v. 10.11.2011 – 6 AZR 148/09 – NZA 2012, 161 Rn. 23.
 
86
Bauer/Krieger, NZA 2016, 1041 (1045).
 
87
BVerwG v. 30.10.2014 – 2 C 3/13 – NVwZ 2015, 818 Rn. 18, 20.
 
88
BGH v. 27.9.2001 – IX ZR 281/00 – NJW 2002, 825 (826).
 
89
Dafür Bauer/Krieger, NZA 2016, 1041 (1043).
 
90
Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, S. 379.
 
91
Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, S. 379.
 
92
Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 97.
 
93
Dafür Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 95: Der Gesetzgeber muss schon wegen Art. 3 Abs. 1 GG den § 15 Abs. 2 Satz 2 AGG entweder ganz streichen oder „sachgerechte Kriterien“ für die Bemessung der Haftungshöchstgrenze entwickeln.
 
94
Dafür Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 95.
 
95
Grigoleit, Dogmatik, FS Canaris II, S. 241 (267): Verhaltenssteuernde Wirkung des Deliktsrechts hängt von zufälliger Schadensentstehung ab.
 
96
BGH v. 15.11.1994 – VI ZR 56/94 (Caroline von Monaco) – BGHZ 128, 1 (15 f.); dazu eingehend Wagner, AcP 206 (2006), 352 (380 ff., 384 ff.).
 
97
Eingehend Wagner, AcP 206 (2006), 352 (451 ff.); krit. Rieble, Staudinger, 2015, Vorbem. §§ 339 ff. Rn. 151.
 
98
Vgl. Frisch, NStZ 2016, 16 (19).
 
99
Gegen eine Einführung pönaler Elemente ohne Gesetzesänderung: Grigoleit, Dogmatik, FS Canaris II, S. 241 (267): Wegen des (derzeit) rein kompensatorischen Charakters des (deliktsrechtlichen) Schadensersatzes ist die „außerpositive Anerkennung pönaler Elemente“ ausgeschlossen.
 
100
Poelzig, Normdurchsetzung durch Privatrecht, S. 40 f.; hingegen rekurriert Basedow, JZ 2018, 1 (3), auf den Grundsatz de minimis non curat lex (lat. Um Kleinigkeiten sorgt sich das Recht nicht) und meint, dass die Aufsummierung von Streuschäden zu „gigantischen Ansprüchen“ der Bevölkerung insgesamt nur ein „Gefühl der Gerechtigkeit“ geben solle, „das vielleicht bei näherem Hinsehen doch etwas voyeuristisch anmutet“.
 
101
Fries, NJW 2019, 901 (904): „Aus der Anreizperspektive genügt eine teilweise Rechtsdurchsetzung nur dann, wenn das materielle Recht mit Strafschadensersatznormen arbeitet oder überkompensierende Schadensersatzpauschalen enthält“.
 
102
BVerfG (Kammer) v. 9.1.2013 – 2 BvR 2805/12 (Strafschadensersatz) – GRUR 2013, 534 Rn. 14; a.A. Poelzig, Normdurchsetzung durch Privatrecht, S. 342: Grenze des verfassungsrechtlich Zulässigen überschrittten, wenn die privatrechtliche Sanktion „mit einem Unwerturteil verknüpft ist und sich nicht lediglich auf die Anordnung eines wirtschaftlichen Nachteils beschränkt“.
 
103
Grigoleit, Dogmatik, FS Canaris II, S. 241 (267); Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (946 f.).
 
104
Dafür Landau, EuGRZ 2016, 505 (507).
 
105
Entwurfsbegründung v. 30.12.2016 zum Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuchs, des Jugendgerichtsgesetzes und der Strafprozessordnung, BR-Drs. 792/16, S. 1.
 
106
Eingehend zur Diskussion: Bode, NZV 2017, 1 ff.
 
107
Bode, NZV 2017, 1 (2): „Das Fahrverbot als Nebenstrafe ist ein kleiner aber bemerkenswerter Schritt weiter in Richtung eines stärker positiv spezialpräventiv am Täter orientierten Strafrechts“.
 
108
Wedler, ZRP 2016, 186.
 
109
Nur Kilger, ZRP 2016, 186.
 
110
Instruktiv Jakobs, Strafrecht als wissenschaftliche Disziplin, in: Engel/Schön (Hrsg.), Das Proprium der Rechtswissenschaft, S. 103 (132).
 
111
Tontrup, Verhältnis juristischer Teilfächer zu den Sozialwissenschaften, in: Engel/Schön (Hrsg.), Das Proprium der Rechtswissenschaft, S. 192 (196).
 
112
Tontrup, Verhältnis juristischer Teilfächer zu den Sozialwissenschaften, in: Engel/Schön (Hrsg.), Das Proprium der Rechtswissenschaft, S. 192 (196).
 
113
Tontrup, Verhältnis juristischer Teilfächer zu den Sozialwissenschaften, in: Engel/Schön (Hrsg.), Das Proprium der Rechtswissenschaft, S. 192 (196).
 
114
Landau, EuGRZ 2016, 505 (507): Strafrecht ist kein „beliebiges ‚Steuerungsinstrument‘ zur Durchsetzung bestimmter gesellschaftspolitischer Ziele“.
 
115
Tontrup, Verhältnis juristischer Teilfächer zu den Sozialwissenschaften, in: Engel/Schön (Hrsg.), Das Proprium der Rechtswissenschaft, S. 192 (197).
 
116
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2707).
 
117
Poelzig, Normdurchsetzung durch Privatrecht, S. 117.
 
118
Zur umstr. Schadensersatzpflicht des überbezahlten Vorstandsmitglieds: Spindler, MüKo-AktG, § 87 Rn. 141.
 
119
Ekardt, ZUR 2016, 463 (470).
 
120
EuGH v. 17.11.2015 – C-115/14 (RegioPost) – NZBau 2016, 46 (Rn. 71 ff.); anders noch EuGH v. 3.4.2008 – C-346/06 (Rüffert) – NZBau 2008, 332 (Rn. 38, 42); EuGH v. 18.9.2014 – C-549/13 (Bundesdruckerei) – NZBau 2014, 647 (Rn. 32); Latzel, NZBau 2014, 673 (674).
 
121
Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (695).
 
122
Basedow, JZ 2018, 1 (12).
 
123
Fries, NJW 2019, 901 (905).
 
124
Zur automatischen Erfüllung von Schadensersatzpflichten: Fries, NJW 2019, 901 ff.
 
125
Dazu Latzel, Social Judgement Rule – soziale Rechtfertigung der Duldung von Rechtsverstößen, in: Giesen/Junker/Rieble (Hrsg.), Compliance im kollektiven Arbeitsrecht, S. 121 (144 ff.).
 
126
Dagegen Fries, NJW 2019, 901 (904).
 
127
Fries, NJW 2019, 901 (904).
 
128
Fries, NJW 2019, 901 (904).
 
129
Basedow, JZ 2018, 1 (3): Durchsetzungsinitiative Privater für Durchsetzung des Privatrechts „wesentlich“.
 
130
Fries, NJW 2019, 901 (903): Minimierung der durch Durchsetzungshürden induzierten Rechtsbruchanreize steigert die generelle Rechtstreue.
 
131
Basedow, JZ 2018, 1 (3).
 
132
Thüsing, MüKo-BGB, § 11 AGG Rn. 16; abl. Reichold, JZ 2004, 384 (391): „Das kann nicht richtig sein“.
 
133
BGH v. 21.12.2011 – VIII ZR 70/08 (Gebrüder Weber) – NJW 2012, 1073 Rn. 25.
 
134
EuGH v. 17.4.2008 – C-404/06 (Quelle) – NJW 2008, 1433 Rn. 33 f.; EuGH v. 16.6.2011 – C-65/09 u.a. (Gebrüder Weber) – MMR 2011, 648 Rn. 46 – jeweils zu Art. 3 VerbrauchsgüterkaufRL 1999/44/EG.
 
135
Purnhagen/Reisch, ZEuP 2016, 629 (632).
 
136
Basedow, JZ 2018, 1 (11).
 
137
Geier, EuZW 2016, 773 (774).
 
138
Geier, EuZW 2016, 773 (775).
 
139
Geier, EuZW 2016, 773 (775).
 
140
Deusch/Burr, BeckOK-VwVfG, Ed. 45 (10/2019), § 12 VwVG Rn. 4.
 
141
Basedow, JZ 2018, 1 (5).
 
142
Zum verhaltensökonomischen Hintergrund: Zamir, Law’s Loss Aversion, in: ders./Teichman (Hrsg.), Behavioral Economics and the Law, S. 268 (280 f.).
 
143
Prütting, MüKo-ZPO, § 286 Rn. 110 ff.
 
144
Hellgardt, Regulierung und Privatrecht, S. 382.
 
145
EuGH v. 19.4.2012 − C-415/10 (Meister) − NZA 2012, 493 Rn. 46.
 
146
Thüsing, MüKo-BGB, § 22 AGG Rn. 3.
 
147
EuGH v. 19.4.2012 − C-415/10 (Meister) – NZA 2012, 493 Rn. 47.
 
148
Im Einzelnen Oetker, MüKo-BGB, § 249 Rn. 142 ff.
 
149
Oetker, MüKo-BGB, § 249 Rn. 494.
 
150
Krit. zur Fallgruppenbildung: Schwab, NJW 2012, 3274 (3276).
 
151
BGH v. 1.4.2014 – XI ZR 171/12 – BKR 2014, 295 Rn. 9.
 
152
BGH v. 8.5.2012 – XI ZR 262/10 – NJW 2012, 2427 Rn. 28 ff. mit LS 1.
 
153
Zu möglichen Schadenspositionen: Müller-Glöge, Erfurter Kommentar, § 628 BGB Rn. 34 ff.
 
154
Preis, Erfurter Kommentar, § 611a BGB Rn. 701.
 
155
Preis, Erfurter Kommentar, § 611a BGB Rn. 704.
 
156
Dafür Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 91.
 
157
So aber Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 91.
 
158
Dafür spricht die Erhebung von Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 93.
 
159
Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (932); Gsell, Kollektiver Rechtsschutz im deutschen Zivilprozessrecht, in: Schulze (Hrsg.), Europäisches Privatrecht in Vielfalt geeint, S. 179 (182 f.).
 
160
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 (Lehman Brothers II) – NZG 2013, 1226 Rn. 31 – zu § 31 WpHG a.F.
 
161
Brors u.a., AGG-Evaluation, S. 102.
 
162
Bundesregierung, Mitteilung v. 9.8.2016, Schutz muss effektiver werden, www.​bundesregierung.​de/​Content/​DE/​Artikel/​2016/​08/​2016-08-09-pk-zehn-jahre-agg.​html [11.12.2019].
 
163
Waclawik, NJW 2018, 2921.
 
164
Dazu Poelzig, Normdurchsetzung durch Privatrecht, S. 135.
 
165
Insofern auch krit. Basedow, JZ 2018, 1 (5).
 
166
EuGH (Gr. Kammer) v. 14.5.2019 – C-55/18 (CCOO) – NZA 2019, 683; krit. zur Methodik des EuGH Latzel, Mit der Brechstange: EuGH erfindet Grundrecht auf Arbeitszeiterfassung, Verfassungsblog v. 16.05.2019 [www.​verfassungsblog.​de/​mit-der-brechstange-eugh-erfindet-grundrecht-auf-arbeitszeiterfas​sung, 11.12.2019].
 
167
Auch gegen den Willen des Heimarbeiters, BAG v. 22.10.1964 – 5 AZR 492/63 – NJW 1965, 836 f.; eingehend Schmick, Die Amtsklage als neue Möglichkeit der Durchsetzung des Arbeitnehmerschutzes, 1967.
 
168
Basedow, JZ 2018, 1 (5), der das für ein „noch zu wenig genutztes Instrument“ hält.
 
169
Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (934).
 
170
Bumke, VerwR 41 (2008), 227 (241); ähnlich Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (934): Verschränkung von Regulierung und Privatrecht.
 
171
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (373).
 
172
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (373 f.).
 
173
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (374).
 
174
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (374).
 
175
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (378).
 
176
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (383).
 
177
Instruktiv S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (383 ff.).
 
178
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (384).
 
179
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 – NZG 2013, 1226 Rn. 16 ff. – zu §§ 31 ff. WpHG a.F., aber nach neuer Rechtslage insoweit keine Änderung zu erwarten, Buck-Heeb/Poelzig, BKR 2017, 485 (494).
 
180
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 – NZG 2013, 1226 Rn. 21 ff. – zu §§ 31 ff. WpHG a.F; krit. Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (933 f.).
 
181
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (267).
 
182
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (273 f.); a.A. Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (934): Rein aufsichtsrechtlich umsetzbare Detailregeln sind die Ausnahme, nicht die Regel.
 
183
Für die rein aufsichtsrechtliche Umsetzung: Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (271 ff., 276); dagegen Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (933 f.).
 
184
Krüger, myops 21 (2014), 32 (36): Die „anlegerschützenden EU-Regeln [sind] unter dem Beifall der Lobbyverbände komplett im Aufsichtsrecht versenkt worden“.
 
185
Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (933).
 
186
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 – NZG 2013, 1226 Rn. 20.
 
187
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 – BKR 2014, 32 Rn. 20; ebenso Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (278 ff.); krit. zur Methodik Krüger, myops 21 (2014), 32 ff.; krit. zum Ergebnis Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (934): „Es ist normativ kaum haltbar, pauschal Verhaltensstandards, die auf Kundenschutz abzielen, Schutzwirkung im privatrechtlichen Individualverhältnis abzusprechen“.
 
188
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (273); Krüger, myops 21 (2014), 32 (35).
 
189
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 – NZG 2013, 1226 Rn. 15 – zu § 31d WpHG a.F.
 
190
BGH v. 3.6.2014 – XI ZR 147/12 – NJW 2014, 2947 Rn. 36.
 
191
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (390).
 
192
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 652 – für Haftungsnormen; a.A. Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (50): Weil Normadressaten das Recht ohnehin nicht kennen, sei Rechtskenntnis zur Rechtswirksamkeit entbehrlich.
 
193
BVerfG v. 27.7.2005 – 1 BvR 668/04 (vorbeugende Telekommunikationsüberwachung) – NJW 2005, 2603 (2607): „Anhand der gesetzlichen Regelung muss der Betroffene die Rechtslage so erkennen können, dass er sein Verhalten danach auszurichten vermag“; Mankowski, NJW 2016, 2705 (2707).
 
194
Putzke/Zenthöfer, NJW 2015, 1777 (1778).
 
195
Insoweit zutreffend Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (51).
 
196
Deswegen sieht Reichold, JZ 2004, 384 (392), im Antidiskriminierungsrecht eine Erinnerung an „grundlegende Werte sozial-verträglichen Zusammenlebens“.
 
197
Ekardt, ZUR 2016, 463 (468).
 
198
Spindler, MüKo-AktG, § 76 Rn. 73.
 
199
Zur Vereinbarkeit von unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung mit § 93 AktG: Simons, ZGR 2018, 316 (322 ff.); a.A. Ekardt, ZUR 2016, 463 (468): Wenn die Nachhaltigkeitsstrategie die Gewinnaussichten schmälert, können Anteilseigner „in ihren Rechten beeinträchtigt werden“.
 
200
Zur zivilrechtlichen Vorsatztheorie Lorenz, BeckOK-BGB, Ed. 52 (11/2019), § 276 Rn. 13.
 
201
Nur S. Lorenz, BeckOK-BGB, Ed. 52 (11/2019), § 276 Rn. 13 m.w.N.
 
202
Joecks, MüKo-StGB, § 17 Rn. 41.
 
203
Für § 17 StGB: Joecks, MüKo-StGB, § 17 Rn. 6: „Entscheidend ist, wie viel Verbotsirrtum sich die Gesellschaft leisten kann oder will, ohne das System zu gefährden“.
 
204
Krebs, MüKo-HGB, § 15 Rn. 73.
 
205
J. Wagner, MüKo-StGB, § 18 AWG Rn. 158, 160.
 
206
J. Wagner, MüKo-StGB, § 18 AWG Rn. 161: § 18 Abs. 11 AWG will nur „die mögliche[n] Unsicherheiten bei der Anwendung der allgemeinen Irrtumsregeln zugunsten des Betroffenen für den in der Norm genannten engen Zeitraum ausschließen“.
 
207
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2707).
 
208
Entwurfsbegründung v. 16.11.2011 zu § 312j BGB (Schutz vor Kostenfallen im Internet), BT-Drs. 17/7745, S. 6.
 
209
Fervers, RdA 2016, 205 (208); für eine Belehrungspflicht de lege lata Valentin, AuR 1990, 276 ff.
 
210
Auch Fervers, RdA 2016, 205 (208), geht davon aus, dass eine Rechtsbehelfsbelehrung bei Kündigungen „zu einer deutlichen Erhöhung der Anzahl der Kündigungsschutzklagen“ führen kann.
 
211
So Fervers, RdA 2016, 205 (209), der „Sachgerechtigkeit“ offenbar verwirklicht sieht, wenn möglichst viele rechtwidrige Kündigungen klageweise angegriffen werden (S. 206).
 
212
Eingehend Stöhr, AcP 216 (2016), 558 ff.; allgemein zu empirischen Forschungsansätzen im Zivilrecht und Stöhrs Feldstudie insbesondere: Hamann/Hoeft, AcP 217 (2017), 311 (311 ff. bzw. 317 ff.).
 
213
Wendland, Staudinger, 2019, § 307 BGB Rn. 309; das übersieht Mankowski, NJW 2016, 2705 (2708); nach Pfeiffer, in: Wolf/Lindacher/Pfeiffer (Hrsg.), AGB-Recht, § 307 BGB Rn. 333, 268, soll die Transparenzkontrolle nicht greifen, wenn AGB das Gesetz wortwörtlich wiedergeben oder Gesetzesvorschriften zitieren.
 
214
O. Schröder/Würdemann, ZRP 2007, 231: Gesetzgeber unterwirft sich selbst nicht § 307 Abs. 1 BGB.
 
215
BAG v. 25.8.2010 – 10 AZR 275/09 – NJW 2011, 329 Rn. 25.
 
216
Empathisch hingegen noch BGH v. 9.5.2001 – IV ZR 121/00 – NJW 2001, 2014 (2019): „Die Regelungen des § 81c VAG und der dazu ergangenen Rechtsverordnung sind indessen so komplex und kompliziert, dass sie einem durchschnittlichen Versicherungsnehmer nicht weiter erklärt werden können“.
 
217
BGH v. 12.10.1995 – I ZR 172/93 – NJW 1996, 1407 (1408); BGH v. 4.2.2015 – VIII ZR 26/14 – NJW-RR 2015, 738 Rn. 17.
 
218
BGH v. 5.3.2013 – VIII ZR 137/12 – NZM 2013, 307 Rn. 3.
 
219
Immerhin sprach einmal das OLG Bremen v. 18.3.1991 – 6 U 4/91 – NJW 1991, 1837 (1838), von „Intransparenz der instanzgerichtlichen Transparenzrechtsprechung“.
 
220
BGH v. 9.5.2001 – IV ZR 121/00 – NJW 2001, 2014 (2018): „Es ist richtig […], dass die Mitteilung des Versicherers, er werde bestimmte Gesetze und Rechtsverordnungen anwenden, dem durchschnittlichen Versicherungsnehmer nicht viel sagt“.
 
221
Mankowski, NJW 2016, 2705.
 
222
So im Fall des EuGH v. 28.7.2016 – C-191/15 (Amazon) – NJW 2016, 2727.
 
223
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2706): „Unwirksamkeit der Rechtswahl beraubt den Verbraucher der Chance, dass das gewählte Recht günstiger ist als dessen Aufenthaltsrecht“.
 
224
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2706).
 
225
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2706).
 
226
EuGH v. 28.7.2016 – C-191/15 (Amazon) – NJW 2016, 2727 Rn. 69 – zur Klausel-RL 93/13/EWG.
 
227
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2707).
 
228
Mankowski, NJW 2016, 2705 (2707).
 
229
BGH v. 4.12.1997 – VII ZR 187–96 – NJW-RR 1998, 594 (595); BGH v. 31.8.2010 – VIII ZR 28/10 – NZM 2011, 31 Rn. 5; BAG v. 27.10.2005 – 8 AZR 3/05 – NZA 2006, 257 Rn. 16; Pfeiffer, in: Wolf/Lindacher/Pfeiffer (Hrsg.), AGB-Recht, § 307 BGB Rn. 31.
 
230
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (210).
 
231
Zur psychologischen Wirkung von Geschichten auf Meinungen: Felser, Werbe- und Konsumentenpsychologie, S. 289 ff.
 
232
Fleischer, NZG 2015, 769 (776 f.), unter Verweis auf Rock, University of California Law Review 44 (1997), 1009 (1016).
 
233
Fleischer, NZG 2015, 769 (777).
 
234
BVerfG v. 26.7.2005 – 1 BvR 782/94 u.a. – NJW 2005, 2363 (2371): Gebot der Normenbestimmtheit und Normenklarheit.
 
235
So die psychologisch-empirischen Befunde von Langer/Schulz v. Thun/Tausch, Sich verständlich ausdrücken, S. 19 ff.
 
236
Langer/Schulz v. Thun/Tausch, Sich verständlich ausdrücken, S. 108 ff.
 
237
Funke, Die Konstellation der Rechtssicherheit, in: Schuhr (Hrsg.), Rechtssicherheit durch Rechtswissenschaft, 2014, S. 49 (53), unter Verweis auf Raz, The Rule of Law and its Virtue, in: ders. (Hrsg.), The Authority of Law, S. 201 (225).
 
238
Kartte, ZfgVW 1979, 25 (29).
 
239
Williams, Probability Errors, in: Zamir/Teichman (Hrsg.), Behavioral Economics and the Law, S. 335 (346).
 
240
BVerfG v. 11.7.2017 – 1 BvR 1571/15 u. a. (Tarifeinheit) – NJW 2017, 2523 Rn. 140: „vom Gesetzgeber bewusst erzeugte Unsicherheit über das Risiko einer Verdrängung im Vorfeld eines Tarifabschlusses“; krit. Kocher, KJ 2017, 508 (512 f.).
 
241
Strittig, insbesondere hinsichtlich des Einflusses der veränderten Steuermoral durch ein einfacheres Steuersystem, Koch/Ewringmann, Auswirkungen von Verhaltensannahmen auf die Politikberatung, in: Führ/Bizer/Feindt (Hrsg.), Menschenbilder und Verhaltensmodelle, S. 120 (123 ff.); eingehend Mackscheidt, Die Entwicklung der Steuermoralforschung, in: Bizer/Falk/Lange (Hrsg.), Am Staat vorbei, S. 15 ff.
 
242
Bültmann, DStR 2017, 1 (3 f.).
 
243
Englerth, Verhaltensökonomie, in: Towfigh/Petersen (Hrsg.), Ökonomische Methoden im Recht, S. 165 (186).
 
244
BVerfG v. 24.7.2018 – 2 BvR 309/15 (Fixierung psychisch Kranker) – NJW 2018, 2619 Rn. 77: Aufgrund des „Gebots hinreichender Bestimmtheit der Gesetze ist der Gesetzgeber gehalten, Vorschriften so bestimmt zu fassen, wie dies nach der Eigenart der zu ordnenden Lebenssachverhalte mit Rücksicht auf den Normzweck möglich ist“.
 
245
Zu den Vor- und Nachteilen von Generalklauseln aus verhaltensökonomischer Sicht: Schmolke, Grenzen der Selbstbindung, S. 263 ff.
 
246
OLG Köln v. 17.12.2015 – 7 U 54/15 (1. FC Köln) – SpuRt 2016, 83; dagegen aber BGH v. 22.9.2016 – VII ZR 14/16 (1. FC Köln) – NJW 2016, 3715.
 
247
BGH v. 22.9.2016 – VII ZR 14/16 (1. FC Köln) – NJW 2016, 3715 Rn. 25 ff.
 
248
BGH v. 22.9.2016 – VII ZR 14/16 (1. FC Köln) – NJW 2016, 3715 Rn. 26.
 
249
Zum Schutz vor rückwirkendem Recht kraft Unionsrechts: Latzel, EuR 2015, 415 ff.
 
250
Etwa Ekardt, ZUR 2016, 463 (465).
 
251
Krüger, BKR 2016, 397 (402).
 
252
Basedow, JZ 2018, 1 (2), der die „durch ihre oft recht kleinlich anmutende, übermäßig präzise und wortreiche“ Ausgestaltung des Verbraucherrechts als Begünstigung des Unternehmerinteresses „an sicheren Rahmenbedingungen für Werbung, Abfassung von AGB, Druck von Formularen sowie die Festlegung von Geschäftsabläufen“ betont.
 
253
BVerfG v. 20.4.2016 – 1 BvR 966/09 u.a. (BKA-Gesetz) – NJW 2016, 1781 Rn. 94; instruktiv Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (38 f.).
 
254
Geltung des Normenklarheitsgebots für das Zivilrecht ist offen, Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (41).
 
255
BVerfG v. 9.4.2003 – 1 BvL 1/01 u.a. (Kindergeldanrechnung) – NJW 2003, 2733 (2735): „Gesetzliche Regelungen müssen so gefasst sein, dass der Betroffene seine Normunterworfenheit und die Rechtslage so konkret erkennen kann, dass er sein Verhalten danach auszurichten vermag“; BVerfG v. 27.7.2005 – 1 BvR 668/04 (vorbeugende Telekommunikationsüberwachung) – NJW 2005, 2603 (2607): „Anhand der gesetzlichen Regelung muss der Betroffene die Rechtslage so erkennen können, dass er sein Verhalten danach auszurichten vermag“.
 
256
Exemplarisch BVerfG v. 7.3.2017 – 1 BvR 1314/12 u.a. (Spielhallenzulassung) – NVwZ 2017, 1111 Rn. 125: „Es reicht aus, wenn sich im Wege der Auslegung der einschlägigen Bestimmung mit Hilfe der anerkannten Auslegungsregeln feststellen lässt, ob die tatsächlichen Voraussetzungen für die in der Rechtsnorm ausgesprochene Rechtsfolge vorliegen […]. Verbleibende Ungewissheiten dürfen nicht so weit gehen, dass die Vorhersehbarkeit und Justiziabilität des Handelns der durch die Normen ermächtigten staatlichen Stellen gefährdet sind“.
 
257
Krit. auch Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (38, 44 ff., insbes. 59): „Das Recht nimmt seinen Maßstab nicht ernst“; ders., a.a.O., S. 61 ff., plädiert für eine Abwertung der Normenklarheit vom subjektiven öffentlichen Recht zum objektiven Verfassungsprinzip.
 
258
Zur kognitionswissenschaftlichen Belastung des menschlichen Denkens mit komplexen Informationsverarbeitungen Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (34 f.).
 
259
Sunstein, The Ethics of Choice Architecture, in: Kemmerer u.a. (Hrsg.), Choice Architecture in Democracies, S. 21 Rn. 40.
 
260
Eingehend zu Komplexität und Normenklarheit Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 ff.
 
261
Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (53), hält das zumindest für plausibel, lehnt aber dennoch ein generelles Gebot der Rechtseinfachheit mangels Wissens über die Wirkungsmechanismen von Normen ab.
 
262
Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (34).
 
263
Das verlangt Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (73): „Nicht das Recht muss sich bemühen, simpel daherzukommen, sondern der Adressat, es zu verstehen“.
 
264
Krit. Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (49), unter Verweis auf den Umstand, dass ohnehin kaum jemand das Gesetz als solches zur Kenntnis nehme; ders., a.a.O., S. 53 ff., plädiert stattdessen für wohlfahrtsmaximierende Komplexität und letztlich (a.a.O., S. 66 ff.) für juristengerechtes Recht.
 
265
Krit. Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (58 f.), wegen fehlender Objektivierungskriterien und der „Unterschlagung“ unterdurchschnittlich gebildeter Adressaten.
 
266
Angelehnt an die Komplexitätsdefinition nach Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (31 f.).
 
267
Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (36 mit Fn. 36).
 
268
Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (33).
 
269
Zum Verdichtungseffekt von Dogmatik und ihrer vereinfachenden Wirkung für Juristen: Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (36 f.).
 
270
Dafür muss freilich die teils extrem penible BVerfG-Rechtsprechung zu Art. 3 Abs. 1 GG überwunden werden, man denke nur an BVerfG v. 9.12.2008 – 2 BvL 1/07 u.a. (Pendlerpauschale) – NJW 2009, 48 Rn. 66 ff.
 
271
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (319).
 
272
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (320).
 
273
Vgl. Unseld, Take Off Your 3D Glasses, in: Kemmerer u.a. (Hrsg.), Choice Architecture in Democracies, S. 345 f.: „In German legal education, one learns to see the world through something I would like to describe as 3D glasses. Through theses glasses a legal dispute consists not only of a two-dimensional conflict between two private parties with contradicting interest, but also of a third dimension, a power watching from an outside sphere: the public government“.
 
274
Vgl. Unseld, Take Off Your 3D Glasses, in: Kemmerer u.a. (Hrsg.), Choice Architecture in Democracies, S. 345 (346): „You hear that those glasses provoke nothing more than headaches, especially in unaccustomed users“.
 
275
Vor einer überbordenden Menge an Nudges warnt indes Lübbe-Wolff, Constitutional Limits, in: Kemmerer u.a. (Hrsg.), Choice Architecture in Democracies, S. 247 (252 f.), weil dann der Aufwand zum Alternativverhalten kaum noch zu bewerkstelligen sein könnte.
 
276
Ebenso O. Schröder/Würdemann, ZRP 2007, 231 – für das Ringen um eine verständliche Rechtssprache.
 
277
Für die Überwindung der Grenzen der drei „Subfakultäten“ (Öffentliches Recht, Strafrecht, Zivilrecht) tendenziell bereits Rittner, FS Müller-Freienfels, S. 509 (521 f.).
 
278
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 359 f., der „staatliche Gesinnungssteuerung“ nur zugunsten von Grundwerten der Verfassung für zulässig hält und sie darüber hinaus umso rechtfertigungsbedürftiger erachtet, „je mehr sie nicht nur auf eine für die freiheitlich demokratische Grundordnung erforderliche Pflichtmoral einzuwirken versuchen, sondern auch weitergehende, lediglich wünschenswerte Tugenden betreffende Vorstellungen über ein ‚gutes‘ Leben moralisch einfordern“.
 
279
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 358: Lenkungsziele werden effektiver erreicht, wenn die Bürger von ihnen überzeugt sind (oder überzeugt wurden).
 
280
BVerfG v. 2.3.1977 – 2 BvE 1/76 (Öffentlichkeitsarbeit) – NJW 1977, 751 (753).
 
281
Frisch, NStZ 2016, 16 (18).
 
282
Basedow, JZ 2018, 1 (7).
 
283
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 361 f.: Dem grundgesetzlichen Verfassungsstaat liegt es fern, „den Menschen ‚umzumodeln‘ oder ‚besser zu machen‘, da es nicht Sache des Staates ist, den Menschen zu verändern – sei es zu Erziehungs- oder sonstigen Staatszwecken“.
 
284
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 363: „Eine staatliche Gesundheitserziehung hin zu einem eindimensionalen, konkretisierten Leitbild eines ‚gesunden‘ Bürgers, welches auf einem Zerrbild der Willensschwäche und ständigen Selbstschädigung aufbaut, erscheint damit zumindest isoliert betrachtet nicht als legitimes Ziel staatlichen Tätigwerdens“.
 
285
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 362.
 
286
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 362, sieht eine Grenze zwischen „Freiwilligkeit und Zwang“, wobei der Staat sich offenbar nur der Zwangsmittel zur Verhaltenslenkung bedienen dürfe.
 
287
BVerfG v. 16.12.2014 – 2 BvE 2/14 (Schwesig) – NVwZ 2015, 209 Rn. 38 ff.; BVerfG v. 27.2.2018 – 2 BvE 1/16 (Wanka) – NJW 2018, 928 Rn. 44 ff.
 
288
So die Forderung von Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 368.
 
289
Frisch, NStZ 2016, 16 (17).
 
290
Frisch, NStZ 2016, 16 (18).
 
291
Grundlegend zur Wirksamkeit von Kriminalstrafen nach ihrer Schwere und Eintrittswahrscheinlichkeit Becker, Journal of Political Economy 76 (1968), 169 ff.
 
292
Wagner, AcP 206 (2006), 352 (376) – für Gewinnabschöpfungsansprüche bei Verletzung von Immaterialgüterrechten; eingehend Erling, Economics of Criminal Behavior, in: Bouckaert/De Geest (Hrsg.), Encyclopedia of Law and Economics, Nr. 8100 (S. 345 ff.) [https://​reference.​findlaw.​com/​lawandeconomics/​8100-economics-of-criminal-behavior-incl-compliance.​pdf, 11.12.2019].
 
293
Anschaulich Wagner, AcP 206 (2006), 352 (442 ff.).
 
294
Wagner, AcP 206 (2006), 352 (467 ff.).
 
295
Eingehend zur neoklassischen Betrachtung der Verhaltenslenkung Poelzig, Normdurchsetzung durch Privatrecht, S. 375 ff.
 
296
Schmidt-Rimpler, AcP 147 (1941), 130 (165): „Man hat also nur die Wahl, entweder alle Lebensverhältnisse hoheitlich zu schaffen und zu gestalten, oder wenn und soweit man die Gestaltung dem Vertrage überläßt, die Gefahr von Unrichtigkeiten in Kauf zu nehmen“.
 
297
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (335).
 
298
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (200): „operating directly on the boundedly rational behavior and attempting to help people either to reduce or to eliminate it“.
 
299
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (226).
 
300
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (344).
 
301
Armbrüster, MüKo-BGB, § 134 Rn. 42.
 
302
Armbrüster, MüKo-BGB, § 134 Rn. 119.
 
303
Armbrüster, MüKo-BGB, § 134 Rn. 119.
 
304
BVerfG (Kammer) v. 19.7.2016 – 2 BvR 470/08 – NVwZ 2016, 1553 Rn. 33.; BGH v. 11.3.2003 – XI ZR 403/01 (NPD-Konto) – NJW 2003, 1658.
 
305
BVerfG (Kammer) v. 19.7.2016 – 2 BvR 470/08 – NVwZ 2016, 1553 Rn. 46; BGH v. 4.4.2003 – V ZR 314/02 – EuZW 2003, 444.
 
306
BVerfG (Kammer) v. 19.7.2016 – 2 BvR 470/08 – NVwZ 2016, 1553 Rn. 48.
 
307
BVerfG v. 19.10.1993 – 1 BvR 567/89 u.a. (Bürgschaft) – NJW 1994, 36 (39).
 
308
Schwab, MüKo-BGB, § 817 Rn. 10.
 
309
Wendehorst, BeckOK-BGB, Ed. 52 (11/2019), § 817 Rn. 18.
 
310
Die bloße Anfechtbarkeit eines Rechtsgeschäfts hat nur in den Fällen der § 770 Abs. 1, § 1137 Abs. 1 Satz 1, § 1211 Abs. 1 Satz 1 BGB und § 129 Abs. 2 HGB eigene Rechtswirkungen.
 
311
BGH v. 2.12.1982 – III ZR 90/81 – NJW 1983, 1420 (1423).
 
312
Wagner, AcP 206 (2006), 352 (368).
 
313
BGH v. 15.6.1989 – III ZR 9/88 – NJW 1989, 3217 f.
 
314
Das war im Grunde auch die Lösung des BGH v. 15.6.1989 – III ZR 9/88 – NJW 1989, 3217 f., der aber die Rückzahlung der unverzinsten Darlehensvaluta nach Raten in der (unwirksam) vereinbarten zeitlichen Staffelung zuließ.
 
315
Dafür spricht die Entwurfsbegründung v. 16.11.2011, BT-Drs. 17/7745, S. 6 f.; vgl. Wendehorst, MüKo-BGB, § 312j Rn. 33.
 
316
Dafür Fervers, NJW 2016, 2289 (2290 f.); i.E. ähnlich Wendehorst, MüKo-BGB, § 312j Rn. 33, der dem Unternehmer gem. § 242 BGB untersagen will, sich auf die Vertragsunwirksamkeit zu berufen.
 
317
Fervers, NJW 2016, 2289 (2291 f.).
 
318
Ebenso Art. 8 Abs. 2 UAbs. 2 Satz 3 Verbraucherrechte-RL 2011/83/EU: Verbraucher wird „nicht gebunden“; unentgeltliche Verträge regelt die Verbraucherrechte-RL nicht, Fervers, NJW 2016, 2289 (2292 f.); Wendehorst, MüKo-BGB, § 312j Rn. 33.
 
319
Überblick bei Basedow, MüKo-BGB, § 306 Rn. 14 ff.
 
320
EuGH v. 30.5.2013 – C-488/11 (Brusse u.a.) – NJW 2013, 2579 Rn. 59.
 
321
EuGH v. 30.5.2013 – C-488/11 (Brusse u.a.) – NJW 2013, 2579 Rn. 58.
 
322
Reichold, JZ 2004, 384 (392).
 
323
Reichold, JZ 2004, 384 (392).
 
324
Reichold, JZ 2004, 384 (392), unter Verweis auf F. Bydlinski, AcP 180 (1980), 1 (37).
 
325
Held, BKR 2016, 353 (354).
 
326
Held, BKR 2016, 353.
 
327
Held, BKR 2016, 353 (355 f.).
 
328
Nachw. bei Held, BKR 2016, 353 (355 mit Fn. 39).
 
329
Canaris, AcP 200 (2000), 273 (325 f.): Äquivalenzverhältnis beschränkt sich nicht auf Hauptleistungen, sondern umfasst das gesamte Vertragsgefüge einschließlich aller rechtlichen Chancen und Risiken.
 
330
Häublein, MüKo-BGB, § 535 Rn. 86.
 
331
Bieber, MüKo-BGB, § 549 Rn. 3.
 
332
LG Berlin v. 4.4.2000 – 64 S 485/99 – NZM 2000, 490.
 
333
AG Uelzen v. 9.4.1986 – 4a C 272/86 – WuM 1986, 212.
 
334
LG Berlin v. 12.11.1991 – 64 S 99/91 – MM 1992, 137.
 
335
BGH v. 21.12.2005 – 3 StR 470/04 (Mannesmann) – NJW 2006, 522 Rn. 19.
 
336
Spindler, MüKo-AktG, § 93 Rn. 26.
 
337
BGH v. 9.5.1985 – BLw 8/84 – NJW-RR 1986, 312 (313); BGH v. 8.5.1998 – BLw 42/97 – NJW-RR 1998, 1470 (1471).
 
338
Gehse, RNotZ 2007, 61 (77).
 
339
Entwurfsbegründung v. 10.11.2014 zum MietrechtsnovellierungsG, BT-Drs. 18/3121, S. 16.
 
340
Wagner, AcP 206 (2006), 352 (437 f.).
 
341
Wagner, AcP 206 (2006), 352 (454).
 
342
OLG Schleswig v. 5.6.2013 – 7 U 11/12 – BeckRS 2013, 10226: Mitverschulden eines Radfahrers ohne Helm in Höhe von 20 % bei von ihm nicht mitverschuldeten Unfall; aufgehoben durch BGH v. 17.6.2014 – VI ZR 281/13 – NJW 2014, 2493: keine Helmpflicht für Radfahrer jedenfalls bis zum Jahr 2011; krit. zur Methodik Dilling, KJ 2015, 189 ff.
 
343
BGH v. 2.10.2012 – VI ZR 311/11 (Astbruch) – NJW 2013, 48 Rn. 6.
 
344
BGH v. 2.10.2012 – VI ZR 311/11 (Astbruch) – NJW 2013, 48 Rn. 7.
 
345
BGH v. 2.10.2012 – VI ZR 311/11 (Astbruch) – NJW 2013, 48 Rn. 7.
 
346
BGH v. 2.10.2012 – VI ZR 311/11 (Astbruch) – NJW 2013, 48 Rn. 7.
 
347
BGH v. 2.10.2012 – VI ZR 311/11 (Astbruch) – NJW 2013, 48 Rn. 8.
 
348
Wagner, AcP 206 (2006), 352 (455).
 
349
Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, S. 253, unter Verweis auf Tetlock, Research in Organizational Behavior 7 (1985), 297 ff.; Teichman, The Hindsight Bias and the Law in Hindsight in: Zamir/Teichman (Hrsg.), Behavioral Economics and the Law, S. 354 (360 f.).
 
350
Duttge, JZ 2014, 261 (267).
 
351
Duttge, JZ 2014, 261 (267).
 
352
Duttge, JZ 2014, 261 (267).
 
353
Überblick über empirische Studien aus den USA und der Schweiz bei Steinbeck/Lachenmaier, NJW 2014, 2086 (2090).
 
354
Teichman, The Hindsight Bias and the Law in Hindsight in: Zamir/Teichman (Hrsg.), Behavioral Economics and the Law, S. 354 (356, 359 f.).
 
355
Fleischer/Schmolke/D. Zimmer, Verhaltensökonomik als Forschungsinstrument, in: Fleischer/D. Zimmer (Hrsg.), Beitrag der Verhaltensökonomie, S. 9 (58); ebenso Duttge, JZ 2014, 261 (267).
 
356
Fleischer/Schmolke/D. Zimmer, Verhaltensökonomik als Forschungsinstrument, in: Fleischer/D. Zimmer (Hrsg.), Beitrag der Verhaltensökonomie, S. 9 (58); Teichman, The Hindsight Bias and the Law in Hindsight in: Zamir/Teichman (Hrsg.), Behavioral Economics and the Law, S. 354 (357).
 
357
Englerth, Verhaltensökonomie, in: Towfigh/Petersen (Hrsg.), Ökonomische Methoden im Recht, S. 165 (182).
 
358
Fleischer/Schmolke/D. Zimmer, Verhaltensökonomik als Forschungsinstrument, in: Fleischer/D. Zimmer (Hrsg.), Beitrag der Verhaltensökonomie, S. 9 (58); vgl. Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (200).
 
359
Steinbeck/Lachenmaier, NJW 2014, 2086 (2091).
 
360
BGH v. 3.2.2004 – VI ZR 95/03 (Wasserrutsche) – NJW 2004, 1449 (1450) – für DIN-Normen.
 
361
Steinbeck/Lachenmaier, NJW 2014, 2086 (2091).
 
362
Steinbeck/Lachenmaier, NJW 2014, 2086 (2090).
 
363
Rack, CB 2014, 145 (146 f.); vgl. BGH v. 2.2.1996 – V ZR 239/94 – NJW 1996, 1339 (1340 f.) – zur Wissensdokumentation bei juristischen Personen.
 
364
Zum debiasing through substantive law: Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (202).
 
365
Krüger, BKR 2016, 397 (402).
 
366
Krüger, BKR 2016, 397; ebenso Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (266).
 
367
Entwurfsbegründung v. 20.12.2006 zur VVG-Reform 2006, BT-Drs. 16/3945, S. 47.
 
368
BT-Drs. 16/3945, S. 48.
 
369
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (266); ebenso Canaris, AcP 200 (2000), 273 (303); Grundmann, JZ 2000, 1133 (1137 f.).
 
370
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (266).
 
371
Riesenhuber, Leistungsfähigkeit und Wirkkraft, in: ders. (Hrsg.), Privatrechtsgesellschaft, S. 1 (15); ebenso Canaris, Iustitia distributiva, S. 47: Informationspflichten sind „eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Sicherung der Freiheit des Vertragsschlusses und damit für die Gewährleistung der iustitia commutativa“; ähnlich Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 427: „Konnex von Informationsmodell und Privatautonomie ist äußerst eng“.
 
372
Instruktiv Grundmann, Europa- und wirtschaftsrechtliche Grundlagen der Privatrechtsgesellschaft, in: Riesenhuber (Hrsg.), Privatrechtsgesellschaft, S. 105 (115).
 
373
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 481: „Jede Form von Inhalt oder Gestaltung ist zugleich Hervorhebung“; eingehend zur Beschränkung der Selbstbestimmung (insbesondere in Gesundheitsfragen) durch Informationen und Aufklärung: Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 277 ff.
 
374
Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 281.
 
375
Neuner, ZfPW 2015, 257 (259).
 
376
Neuner, ZfPW 2015, 257 (281).
 
377
E. Picker, Privatrechtsgesellschaft und Privatrecht, in: Riesenhuber (Hrsg.), Privatrechtsgesellschaft, S. 207 (216), diagnostiziert ein Schutzbedürfnis der Informationsverpflichteten vor dem „Schutz der Geschützten“.
 
378
Hingegen sieht Canaris, Iustitia distributiva, S. 47 f., einen „gravierenden Interessen- und Prinzipienantagonismus“, weil es „grundsätzlich von vornherein nicht die Aufgabe einer Partei sein kann, etwaige Informationsdefizite ihres Widerparts (!) zu beheben“.
 
379
Riesenhuber, Leistungsfähigkeit und Wirkkraft, in: ders. (Hrsg.), Privatrechtsgesellschaft, S. 1 (15), unter Verweis auf EuGH vom 16.5.1989 – 382/87 (Buet) – Slg. 1989, 1235 Rn. 12 ff.
 
380
Krüger, BKR 2016, 397 (402).
 
381
Bachmann, MüKo-BGB, § 241 Rn. 136.
 
382
BGH v. 1.2.2013 – V ZR 72/11 – NJW 2013, 1807 Rn. 8.
 
383
Canaris, Iustitia distributiva, S. 47 f.; Bachmann, MüKo-BGB, § 241 Rn. 136.
 
384
Bachmann, MüKo-BGB, § 241 Rn. 136.
 
385
Fleischer/Schmolke/D. Zimmer, Verhaltensökonomik als Forschungsinstrument, in: Fleischer/D. Zimmer (Hrsg.), Beitrag der Verhaltensökonomie, S. 9 (61).
 
386
BGH v. 1.2.2013 – V ZR 72/11 – NJW 2013, 1807 Rn. 8.
 
387
BGH v. 1.2.2013 – V ZR 72/11 – NJW 2013, 1807 Rn. 9.
 
388
Spindler, NJW 2011, 1920 (1922); Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (291 f., 300).
 
389
BGH v. 22.3.2011 − XI ZR 33/10 – NJW 2011, 1949 Rn. 38.
 
390
BGH v. 22.3.2011 − XI ZR 33/10 – NJW 2011, 1949 Rn. 38.
 
391
Statt vieler Armbrüster, MüKo-BGB, § 138 Rn. 144, 114.
 
392
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (299).
 
393
Etwa von Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (300).
 
394
BGH v. 21.6.2016 – II ZR 331/14 – NZG 2016, 986 Rn. 16.
 
395
BGH v. 25.9.2007 – XI ZR 320/06 – BKR 2008, 199 Rn. 14; BGH v. 3.3.2011 − III ZR 170/10 – NJW-RR 2011, 913 Rn. 16.
 
396
BGH v. 21.6.2016 – II ZR 331/14 – NZG 2016, 986 Rn. 16.
 
397
BGH v. 21.6.2016 – II ZR 331/14 – NZG 2016, 986 Rn. 20.
 
398
BVerfG (Kammer) v. 15.2.2006 – 1 BvR 1317/96 (Versicherungsabschlusskosten) – NJW 2006, 1783 Rn. 61.
 
399
Krit. Nobbe, BKR 2011, 299 (303): Aufklärungspflicht als „Allzweckwaffe“.
 
400
Dafür Nobbe, BKR 2011, 299 (303).
 
401
BGH v. 3.3.2011 − III ZR 170/10 – NJW-RR 2011, 913 Rn. 16.
 
402
Ausdrücklich BGH v. 22.3.2011 − XI ZR 33/10 – NJW 2011, 1949 Rn. 38.
 
403
So BGH v. 22.3.2011 − XI ZR 33/10 – NJW 2011, 1949 Rn. 38 – für Swaps.
 
404
BGH v. 22.3.2011 − XI ZR 33/10 – NJW 2011, 1949 Rn. 38.
 
405
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (301).
 
406
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (301).
 
407
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (305). „Es kann also nur darauf ankommen, die grobe Unverhältnismäßigkeit des Kostenanteils zu beanstanden“.
 
408
Hingegen hält Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (304), die Anknüpfung an der „Belastung des Finanzprodukts mit verdeckten Vergütungselementen bzw. Transaktionskosten“ für vorzugswürdig.
 
409
Zum damit verbundenen Kategorisierungsproblem: Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (303 f.).
 
410
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (303).
 
411
A.A. Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (307): „Weder ein besonders hohes Risiko einer Anlage noch ihre besondere Komplexität, noch eine Unausgewogenheit der ausgetauschten Risikokarten [sic] können daher das Sittenwidrigkeitsverdikt begründen“.
 
412
EuGH v. 28.7.2016 – C-191/15 (Amazon) – NJW 2016, 2727 Rn. 69.
 
413
Bachmann, MüKo-BGB, § 241 Rn. 138.
 
414
Sutschet, BeckOK-BGB, Ed. 52 (11/2019), § 311 Rn. 70.
 
415
BGH v. 12.11.1986 – VIII ZR 280/85 – NJW 1987, 639 (640).
 
416
Krüger, BKR 2016, 397 (402).
 
417
Schürnbrand, MüKo-BGB, § 491a Rn. 66 f.
 
418
Schürnbrand, MüKo-BGB, § 491a Rn. 66.
 
419
Krüger, BKR 2016, 397 (402).
 
420
Krüger, BKR 2016, 397 (400).
 
421
Krüger, BKR 2016, 397 (402).
 
422
Krüger, BKR 2016, 397 (398).
 
423
Das hält Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (298), für überflüssig, weil der jeder kommerziellen Beratung zugrunde liegende Interessenkonflikt „für den Anleger in der Regel auch offenkundig“ sei.
 
424
Zur Konvergenz der Pflichtenstandards von Vermittlern und Beratern Jordans, BKR 2015, 309 (311).
 
425
Überblick über die Aufklärungspflichten über Einnahmen aus dem Vertrieb von Finanzprodukten Jordans, BKR 2015, 309 ff.
 
426
BGH v. 3.6.2014 – XI ZR 147/12 – NJW 2014, 2948 Rn. 37 f.; a.A. noch Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (294): „Angesichts des normativ anerkannten und offenkundigen Entgeltinteresses des Finanzdienstleisters begründet die Drittvergütung als solche weder ein besonderes Risiko noch einen wesentlichen Entscheidungsfaktor für den Anleger“.
 
427
BGH v. 27.9.2011 – XI ZR 182/10 (Lehman Brothers I) – NZG 2012, 25 Rn. 39.
 
428
BGH v. 19.12.2006 – XI ZR 56/05 (Kick back) – NJW 2007, 1876 Rn. 22 ff.
 
429
BGH v. 15.4.2010 – III ZR 196/09 – NJW-RR 2010, 1064 Rn. 10.
 
430
BGH v. 15.4.2010 – III ZR 196/09 – NJW-RR 2010, 1064 Rn. 13.
 
431
BGH v. 17.9.2013 – XI ZR 332/12 (Lehman Brothers II) – NZG 2013, 1226 Rn. 11.
 
432
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (267).
 
433
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (281, 283).
 
434
Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (281).
 
435
BGH v. 27.9.2011 – XI ZR 182/10 (Lehman Brothers I) – NZG 2012, 25 Rn. 26 f.
 
436
BGH v. 27.9.2011 – XI ZR 182/10 (Lehman Brothers I) – NZG 2012, 25 Rn. 32.
 
437
BGH v. 14.7.2009 – XI ZR 152/08 – NJW 2009, 3429 Rn. 51.
 
438
Ähnlich Schwintowski, VuR 2016, 241 (242).
 
439
In diese Richtung auch W.-T. Schneider, r+s 2015, 477 (479).
 
440
Oswald/Fuchs, Swiss Journal of Psychology 57 (1998), 248 ff.
 
441
Towfigh, Der Staat 48 (2009), 29 (36, 57) m.w.N.
 
442
BGH v. 8.5.2012 − XI ZR 262/10 – NJW 2012, 2427 Rn. 28 ff.
 
443
Schwintowski, VuR 2016, 241; skeptisch Weber/H.-B. Schäfer, Der Staat 56 (2017), 561 (583 f.).
 
444
Leistner, Verhaltensökonomische Grundlagen, in: Riesenhuber (Hrsg.), Das Prinzip der Selbstverantwortung, S. 101 (105).
 
445
Enste/Hüther, Verhaltensökonomik und Ordnungspolitik, S. 37.
 
446
Fleischer/Schmolke/D. Zimmer, Verhaltensökonomik als Forschungsinstrument, in: Fleischer/D. Zimmer (Hrsg.), Beitrag der Verhaltensökonomie, S. 9 (50); Grigoleit, ZHR 177 (2013), 264 (282); Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 116 ff.; Krüger, BKR 2016, 397 (398); Riesenhuber, Leistungsfähigkeit und Wirkkraft, in: ders. (Hrsg.), Privatrechtsgesellschaft, S. 1 (19).
 
447
Enste/Hüther, Verhaltensökonomik und Ordnungspolitik, S. 37.
 
448
Krüger, BKR 2016, 397 (398).
 
449
Leistner, Verhaltensökonomische Grundlagen, in: Riesenhuber (Hrsg.), Das Prinzip der Selbstverantwortung, S. 101 (105).
 
450
Bachmann, MüKo-BGB, § 241 Rn. 133; Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (207).
 
451
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (212).
 
452
Enste/Hüther, Verhaltensökonomik und Ordnungspolitik, S. 37.
 
453
Krit. zur Eindimensionalität: D. Zimmer, JZ 2014, 714 (720).
 
454
D. Zimmer, JZ 2014, 714 (721).
 
455
Schwintowski, VuR 2016, 241 f.
 
456
Eingehend Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 451 ff., zur Optimierung von Aufbau, Umfang und Sprache der Informationen sowie Art ihrer Präsentation.
 
457
W.-T. Schneider, r+s 2015, 477 (479).
 
458
Dazu D. Zimmer, JZ 2014, 714 (719 f.).
 
459
D. Zimmer, JZ 2014, 714 (720).
 
460
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (214): Wenn Verbraucher bei jedem Hamburger und jedem Softdrink, den sie kaufen, mit der Geschichte von Menschen konfrontiert werden, denen der übermäßige Konsum dieser Lebensmittel geschadet hat, werden sie alsbald diese Geschichten völlig ausblenden.
 
461
Dafür Schwintowski, VuR 2016, 241 (242).
 
462
Schwintowski, VuR 2016, 241 (242): produktrelevante von verbraucherrelevanten Informationen abscheiden.
 
463
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 482.
 
464
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 482: Selbst kognitiv optimierte Information kann die Defizite des Informationsmodells „allenfalls mildern, nicht aber beheben“.
 
465
Hacker, Verhaltensökonomik und Normativität, S. 482.
 
466
Entwurfsbegründung v. 13.3.1989, BT-Drs. 11/4177, S. 9.
 
467
Die Eignung eines numerus clausus für Finanzprodukte zur Reduzierung von Informationsmengen betont auch Stürner, AcP 214 (2014), 7 (49); skeptisch ggü. mehr zwingenden Regeln Riesenhuber, ZfPW 2018, 352 (365).
 
468
Stürner, AcP 214 (2014), 7 (50): Typisierung verkehrsfähiger Güter ist freiheitlicher.
 
469
Stürner, AcP 214 (2014), 7 (51).
 
470
Einsele, MüKo-BGB, § 125 Rn. 8 f.; Mankowski, JZ 2010, 662 (665 f.).
 
471
Beschlussempfehlung des Ausschusses für Arbeit und Soziales v. 19.10.2016 (zu BT-Drs. 18/9232), BT-Drs. 18/10064, S. 16.
 
472
Einsele, MüKo-BGB, § 125 Rn. 8.
 
473
Motive zum BGB, Bd. I, § 91 (S. 179).
 
474
Einsele, MüKo-BGB, § 125 Rn. 10.
 
475
BGH v. 10.3.2008 – II ZR 312/06 – NJW-RR 2008, 773 Rn. 14.
 
476
Wendehorst, MüKo-BGB, § 312j Rn. 35.
 
477
BGH v. 26.9.2007 – VIII ZR 143/06 – NJW 2007, 3632 Rn. 31; BAG v. 20.2.2013 – 10 AZR 177/12 – NZA 2013, 1015 Rn. 19; Thüsing, in: von Westphalen/Thüsing (Hrsg.), AGB, EL 34 (10/2013), Vertragsrecht: Transparenzgebot Rn. 13.
 
478
EuGH v. 28.7.2016 – C-191/15 (Amazon) – NJW 2016, 2727 Rn. 68 – zu Art. 5 Klausel-RL 93/13/EWG.
 
479
EuGH v. 30.4.2014 – C-26/13 (Kasler) – EuZW 2014, 506 Rn. 71 f. – zu Art. 4 Abs. 2, Art. 5 Klausel-RL 93/13/EWG.
 
480
EuGH v. 30.4.2014 – C-26/13 (Kasler) – EuZW 2014, 506 Rn. 75.
 
481
BAG v. 21.8.2012 – 3 AZR 698/10 – NJW 2013, 410 Rn. 18.
 
482
Thüsing, in: von Westphalen/Thüsing (Hrsg.), AGB, EL 34 (10/2013), Vertragsrecht: Transparenzgebot Rn. 13.
 
483
BGH v. 7.12.2010 – XI ZR 3/10 – NJW 2011, 1801 Rn. 21 ff.; Fervers, EuZW 2014, 510 (511).
 
484
BGH v. 12.10.2007 – V ZR 283/06 – NJW-RR 2008, 251 Rn. 13.
 
485
BGH v. 26.9.2007 – VIII ZR 143/06 – NJW 2007, 3632 Rn. 31.
 
486
Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (564).
 
487
BGH v. 23.2.2011 – XII ZR 101/09 – NJW-RR 2011, 1144 Rn. 10.
 
488
BGH v. 17.1.1989 – XI ZR 54/88 – NJW 1989, 582.
 
489
So Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (560).
 
490
Bauer/v. Medem, NZA 2012, 894 f.; Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (565 ff.) – mit empirischen Belegen.
 
491
BAG v. 14.9.2011 − 10 AZR 526/10 – NZA 2012, 81.
 
492
BAG v. 14.9.2011 − 10 AZR 526/10 – NZA 2012, 81 Rn. 24.
 
493
BAG v. 14.9.2011 − 10 AZR 526/10 – NZA 2012, 81 Rn. 25.
 
494
Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (577).
 
495
Dafür Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (573 ff.): „Empirische Erkenntnisse beruhen auf Daten, nicht auf bloßen Vermutungen, rechtspolitischen Vorstellungen oder Ideologien“ (S. 574).
 
496
Thüsing, in: von Westphalen/Thüsing (Hrsg.), AGB, EL 34 (10/2013), Vertragsrecht: Transparenzgebot Rn. 15.
 
497
BGH v. 23.2.2005 – IV ZR 273/03 – NJW-RR 2005, 902 (903); Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (561).
 
498
BGH v. 23.2.2005 – IV ZR 273/03 – NJW-RR 2005, 902 (903).
 
499
BGH v. 9.5.2001 – IV ZR 121/00 – NJW 2001, 2014 (2016).
 
500
BGH v. 9.5.2001 – IV ZR 121/00 – NJW 2001, 2014 (2019): „Soweit die Revision meint, die Angaben zur Ermittlung der Überschussbeteiligung müssten in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen so konkret und ausführlich dargestellt sein, dass jeder Versicherungsnehmer einen bestimmten, jährlich nachprüfbaren Anspruch feststellen kann, verlangt sie Unmögliches. Von einem Versicherer kann nicht mehr verlangt werden, als er zu leisten in der Lage ist“; ebenso Wendland, Staudinger, 2019, § 307 Rn. 195.
 
501
BGH v. 9.5.2001 – IV ZR 121/00 – NJW 2001, 2014 (2016).
 
502
BGH v. 9.5.2001 – IV ZR 121/00 – NJW 2001, 2014 (2017).
 
503
Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (576).
 
504
EuGH v. 30.4.2014 – C-26/13 (Kasler) – EuZW 2014, 506 Rn. 82.
 
505
EuGH v. 30.4.2014 – C-26/13 (Kasler) – EuZW 2014, 506 Rn. 84.
 
506
Dagegen zu Recht Stöhr, AcP 216 (2016), 558 (563 f.).
 
507
§ 313 Abs. 1 Nr. 6, Abs. 3 ZPO, § 267 StPO, § 117 Abs. 2 Nr. 6 VwGO; § 30 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG.
 
508
Froese, Rechtstheorie 46 (2015), 481 (496 f.).
 
509
Eingehend Froese, Rechtstheorie 46 (2015), 481 ff.
 
510
Steinbeck/Lachenmaier, NJW 2014, 2086 (2089).
 
511
Hoffmann-Riem, Verw 49 (2016), 1 (17).
 
512
Riesenhuber, ZfPW 2018, 352 (366).
 
513
Vgl. Grünberger, Personale Gleichheit, S. 934.
 
514
Vgl. Grünberger, Personale Gleichheit, S. 840 ff.
 
515
So aber Grünberger, Personale Gleichheit, S. 935.
 
516
Kerber, List Forum 2014, 274 (280).
 
517
Canaris, AcP 200 (2000), 273 (344).
 
518
Canaris, AcP 200 (2000), 273 (345): „Chance zum Prüfen und Abwägen“.
 
519
Mankowski, AcP 211 (2011), 153 (191).
 
520
Canaris, AcP 200 (2000), 273 (344).
 
521
Canaris, Iustitia distributiva, S. 56; ders., AcP 200 (2000), 273 (278).
 
522
Canaris, AcP 200 (2000), 273 (347 f.).
 
523
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (223).
 
524
Arlen/Spitzer/Talley, Journal of Legal Studies 31 (2002), 1 (5).
 
525
P. Huber, MüKo-BGB, § 1629 Rn. 10.
 
526
Spickhoff, MüKo-BGB, § 1795 Rn. 1.
 
527
Goette, MüKo-GmbHG, § 6 Rn. 24.
 
528
Spindler, MüKo-AktG, § 76 Rn. 127 – für die AG.
 
529
Überblick über die Ausnahmen bei Habersack, MüKo-AktG, § 111 Rn. 113.
 
530
Habersack, MüKo-AktG, § 111 Rn. 110.
 
531
Fleischer/Schmolke/D. Zimmer, Verhaltensökonomik als Forschungsinstrument, in: Fleischer/D. Zimmer (Hrsg.), Beitrag der Verhaltensökonomie, S. 9 (57).
 
532
Beck, Der menschliche Makel, FAS v. 9.10.2016, S. 24.
 
533
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (218).
 
534
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (217 ff.) – am monistischen Bsp. von outside directors und inside directors on corporate boards.
 
535
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (218).
 
536
Habersack, MüKo-AktG, § 100 Rn. 83.
 
537
Dazu Habersack, MüKo-AktG, § 100 Rn. 86 ff.
 
538
Führ, Ökonomisches Prinzip, S. 45, der auch auf die Gefahr der Blindheit für außerrechtliche Verhaltensimperative hinweist.
 
539
BMFSFJ, Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen Trends, S. 51.
 
540
BMFSFJ, Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen Trends, S. 51.
 
541
BMFSFJ, Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen Trends, S. 52.
 
542
BMFSFJ, Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen Trends, S. 52.
 
543
Von Wallenberg/Schütte, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der EU, EL 59 (7/2016), Art. 107 AEUV Rn. 28.
 
544
Von Wallenberg/Schütte, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der EU, EL 59 (7/2016), Art. 107 AEUV Rn. 41.
 
545
Eingehend Rieble/Latzel, Wirtschaftsförderung nach sozialen Kriterien – Am Beispiel der Leiharbeit, S. 29 ff.
 
546
EuGH v. 21.7.2011 – C-459/10 P („Ausbildungsbeihilfe DHL Leipzig“) – juris Rn. 32 ff.
 
547
EuGH v. 13.6.2013 – C-630/11 P u.a. (HGA u.a./Kommission) – juris Rn. 106 ff.
 
548
EuGH (Plenum) v. 24.7.2003 – C-280/00 (Altmark Trans) – Slg. 2003, I-7747 Rn. 75; von Wallenberg/Schütte, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der EU, EL 59 (7/2016), Art. 107 AEUV Rn. 24 ff.
 
549
Von Wallenberg/Schütte, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der EU, EL 59 (7/2016), Art. 107 AEUV Rn. 21 f.
 
550
Von Wallenberg/Schütte, in: Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der EU, EL 59 (7/2016), Art. 107 AEUV Rn. 22.
 
551
Kullas/Hohmann, cepAnalyse Nr. 50/2012, Reform des Beihilfenrechts, v. 3.12.2012 [www.​cep.​eu/​Analysen/​COM_​2012_​209_​Beihilfenrecht/​cepAnalyse_​COM_​2012-209_​Beihilfenrecht.​pdf, 11.12.2019] zur Kommissionsmitteilung „Modernisierung des EU-Beihilfenrechts“ v. 8.5.2012, KOM 2012, 209.
 
552
Rieble/Latzel, Wirtschaftsförderung nach sozialen Kriterien – Am Beispiel der Leiharbeit, S. 99 f.
 
553
BVerfG v. 7.11.1995 – 2 BvR 413/88 u.a. (Wasserpfennig) – NVwZ 1996, 469 (472).
 
554
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (359).
 
555
§§ 1 ff. Gesetz über die Erhebung einer Sondersteuer auf alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops) zum Schutz junger Menschen (AlkopopStG).
 
556
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (351 f.).
 
557
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (352).
 
558
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (353).
 
559
Von Justi, System des Finanzwesens, § 721.
 
560
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 25.
 
561
Weber-Grellet, NJW 2001, 3657.
 
562
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (358).
 
563
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2620).
 
564
BVerfG v. 16.6.1954 – 1 PBvV 2/52 (Baugutachten) – BVerfGE 3, 407 (436): „Für den Begriff der Steuer ist es aber nicht erforderlich, daß eine Abgabe überwiegend oder in erster Linie zur Erzielung von Einkünften dient. Eine Abstellung des Steuerbegriffs auf den überwiegenden Zweck würde einer Begriffsabgrenzung jeden festen Boden entziehen. Es genügt, daß die Erzielung von Einkünften einer von mehreren Zwecken ist“.
 
565
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2620), unter Verweis auf Selmer, Steuerinterventionismus und Verfassungsrecht, S. 110 ff., Knies, Steuerzweck und Steuerbegriff, S. 60 ff., und Bodenheim, Der Zweck der Steuer, S. 133 ff.
 
566
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (60 f.), unter Verweis auf F. Kirchhof, DVBl. 2000, 1166; zur Entwicklung von Lenkungssteuern auch Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3658).
 
567
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (352).
 
568
Bick/Fuchs-Schündeln, Taxation and Labor Supply of Married Couples across Countries: A Macroeconomic Analysis, Discussion Paper Nr. 10504 (1/2017), Institute for the Study of Labor (IZA) [http://​ftp.​iza.​org/​dp10504.​pdf, 11.12.2019].
 
569
Bick/Fuchs-Schündeln, Taxation and Labor Supply of Married Couples across Countries: A Macroeconomic Analysis, Discussion Paper Nr. 10504 (1/2017), Institute for the Study of Labor (IZA) [http://​ftp.​iza.​org/​dp10504.​pdf, 11.12.2019]; instruktiv Bollmann, Warum die deutsche Frau nicht arbeitet, FAS v. 23.10.2016, S. 22.
 
570
Bick/Fuchs-Schündeln, Taxation and Labor Supply of Married Couples across Countries: A Macroeconomic Analysis, Discussion Paper Nr. 10504 (1/2017), Institute for the Study of Labor (IZA) [http://​ftp.​iza.​org/​dp10504.​pdf, 11.12.2019].
 
571
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (353).
 
572
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (351), unter Verweis auf P. Kirchhof, HdbStR, § 119 Rn. 24.
 
573
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (355).
 
574
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (353 f.).
 
575
BVerfG v. 6.11.2012 – 2 BvL 51/06, 2 BvL 52/06 (Rückmeldegebühr Berlin) – NVwZ 2013, 638 Rn. 50.
 
576
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (363), unter Verweis auf P. Kirchhof, HdbStR, § 119 Rn. 39, 50.
 
577
BVerfG v. 6.11.2012 – 2 BvL 51/06 u.a. (Rückmeldegebühr Berlin) – NVwZ 2013, 638 Rn. 50.
 
578
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (361 ff.).
 
579
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (356 f.); P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 47; Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2624); Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3660).
 
580
Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3663 f.).
 
581
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2624 f.).
 
582
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2624).
 
583
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (374).
 
584
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 50.
 
585
So aber P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 49.
 
586
Kube, BeckOK-GG, Ed. 41 (5/2019), Art. 105 Rn. 6.
 
587
Ebenso Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2622): „Dass Art. 3 GG nie eine Differenzierung nach der Zahlungsfähigkeit gestatte, wäre offensichtlich unsinnig“.
 
588
In diese Richtung aber P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 49.
 
589
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 30.
 
590
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (372).
 
591
So aber P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 51, der indes später (Rn. 52) einräumt, dass die steuerlichen Lenkungen aufgrund ihrer „Vielfalt und Widersprüchlichkeit […] in ihrer Gleichheitswidrigkeit nur schwer kritisiert werden“ können; dagegen Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3661).
 
592
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2621).
 
593
Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3660).
 
594
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2621).
 
595
Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2623): Lenkungsabgabe in diesem Fall „das falsche Mittel“.
 
596
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (370).
 
597
Eingehend Kreßner, Gesteuerte Gesundheit, S. 379, der darin allerdings keinen generellen staatlichen Schutzauftrag, sondern nur ein legitimes Politikziel und im Übrigen eine verfassungsrechtliche „Chiffre“ sieht.
 
598
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 27.
 
599
BVerfG v. 20.4.2004 – 1 BvR 1748/99 u.a. (Ökosteuer) – NVwZ 2004, 846 (847).
 
600
BVerfG v. 20.4.2004 – 1 BvR 1748/99 u.a. (Ökosteuer) – NVwZ 2004, 846 (847); BVerfG v. 9.12.2008 – 2 BvL 1/07 u.a. (Pendlerpauschale) – NJW 2009, 48 Rn. 59.
 
601
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 25.
 
602
G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (367).
 
603
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 47, 68.
 
604
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 56.
 
605
BVerfG v. 5.2.2002 – 2 BvR 305/93 u.a. (Sozialpfandbrief) – NJW 2002, 3009 (3010).
 
606
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 65.
 
607
P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 48.
 
608
Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3658).
 
609
BVerfG v. 20.4.2004 – 1 BvR 1748/99 u.a. (Ökosteuer) – NVwZ 2004, 846 (848).
 
610
BVerfG (Kammer) v. 3.5.2001 – 1 BvR 624/00 (Gewaltspielautomaten) – NVwZ 2001, 1264.
 
611
BVerfG (Kammer) v. 3.5.2001 – 1 BvR 624/00 (Gewaltspielautomaten) – NVwZ 2001, 1264 (1265).
 
612
BVerfG v. 16.5.1961 – 2 BvF 1/60 (Zusatzumsatzsteuer) – NJW 1961, 1395.
 
613
Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3661).
 
614
Weber-Grellet, NJW 2001, 3657 (3664); vgl. Sacksofsky, NJW 2000, 2619 (2621 f.).
 
615
BVerfG v. 7.5.1998 – 2 BvR 1991/95 u.a. (kommunale Verpackungssteuer) – NJW 1998, 2341 (2342); Kube, BeckOK-GG, Ed. 41 (5/2019), Art. 105 Rn. 4, sieht dann die „Grenze des verfassungsrechtlichen Steuerbegriffs“ überschritten.
 
616
BVerfG v. 18.1.2006 – 2 BvR 2194/99 (Halbteilungsgrundsatz) – NJW 2006, 1191 Rn. 32 ff.
 
617
BVerfG v. 18.1.2006 – 2 BvR 2194/99 (Halbteilungsgrundsatz) – NJW 2006, 1191 Rn. 44.
 
618
BVerfG v. 18.1.2006 – 2 BvR 2194/99 (Halbteilungsgrundsatz) – NJW 2006, 1191 Rn. 41.
 
619
BVerfG v. 18.1.2006 – 2 BvR 2194/99 (Halbteilungsgrundsatz) – NJW 2006, 1191 Rn. 46.
 
620
BVerfG (Kammer) v. 3.5.2001 – 1 BvR 624/00 (Gewaltspielautomaten) – NVwZ 2001, 1264 (1265).
 
621
BVerfG v. 20.4.2004 – 1 BvR 1748/99 u.a. (Ökosteuer) – NVwZ 2004, 846 (848).
 
622
BVerfG v. 6.3.2002 – 2 BvL 17/99 (Rentenbesteuerung) – NJW 2002, 1103 (1108).
 
623
BVerfG v. 22.6.1995 – 2 BvL 37/91 (Vermögensteuer) – NJW 1995, 2615 (2619).
 
624
BVerfG v. 9.12.2008 – 2 BvL 1/07 u.a. (Pendlerpauschale) – NJW 2009, 48 Rn. 59.
 
625
BVerfG v. 9.12.2008 – 2 BvL 1/07 u.a. (Pendlerpauschale) – NJW 2009, 48 Rn. 80.
 
626
So verweist etwa G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (371 f.), auf die ungleichen Maßstäbe bei der Ökosteuer einerseits und der Pendlerpauschale andererseits.
 
627
Zur „Karlsruher Flexibilität“ in Gleichbehandlungsfragen: Latzel, AG 2014, 395 f.
 
628
Strenger G. Kirchhof, Verw 46 (2013), 349 (373 f.): nur vom gesetzgeberischen Gestaltungsspielraum gedeckt, wenn die erfassten Abwässer vergleichbar verschmutzt sind.
 
629
BVerfG v. 6.3.2002 – 2 BvL 17/99 (Rentenbesteuerung) – NJW 2002, 1103 (1105); BVerfG v. 9.12.2008 – 2 BvL 1/07 u.a. (Pendlerpauschale) – NJW 2009, 48 Rn. 59.
 
630
BVerfG v. 22.6.1995 – 2 BvL 37/91 (Vermögensteuer) – NJW 1995, 2615 (2619 f.); P. Kirchhof, HdbStR, § 118 Rn. 58.
 
631
BVerfG v. 9.12.2008 – 2 BvL 1/07 u.a. (Pendlerpauschale) – NJW 2009, 48 Rn. 70.
 
632
BVerfG v. 6.11.2012 – 2 BvL 51/06 u.a. (Rückmeldegebühr Berlin) – NVwZ 2013, 638 Rn. 51.
 
633
BVerfG v. 6.11.2012 – 2 BvL 51/06 u.a. (Rückmeldegebühr Berlin) – NVwZ 2013, 638 Rn. 61.
 
634
BVerfG v. 6.11.2012 – 2 BvL 51/06 u.a. (Rückmeldegebühr Berlin) – NVwZ 2013, 638 Rn. 48.
 
635
Kokott/Ost, EuZW 2011, 496.
 
636
Kokott/Ost, EuZW 2011, 496 (497).
 
637
Kokott/Ost, EuZW 2011, 496 (498).
 
638
EuGH v. 14.2.1995 – C-279/93 (Schumacker) – EuZW 1995, 177 Rn. 31.
 
639
EuGH v. 23.12.2015 – C-333/14 (Scotch Whisky Association) – NJW 2016, 621 Rn. 43 ff.
 
640
EuGH v. 4.6.2015 – C-5/14 (Kernkraftwerke Lippe-Ems) – NVwZ 2015, 1122 Rn. 72; Kahl/Bews, NVwZ 2015, 1081 (1082 f.).
 
641
EuGH v. 18.7.2013 – C-6/12 (P Oy) – DStR 2013, 1588 Rn. 18.
 
642
Kahl/Bews, NVwZ 2015, 1081 (1083).
 
643
EuGH v. 4.6.2015 – C-5/14 (Kernkraftwerke Lippe-Ems) – NVwZ 2015, 1122 Rn. 74; ebenso EuGH v. 18.7.2013 – C-6/12 (P Oy) – DStR 2013, 1588 Rn. 19; instruktiv Ismer/Piotrowski, DStR 2015, 1993 (1994 ff.).
 
644
EuGH v. 18.7.2013 – C-6/12 (P Oy) – DStR 2013, 1588 Rn. 29 f.
 
645
Ismer/Piotrowski, DStR 2015, 1993 (1995 f.). Die Beweislast liegt bei den Mitgliedstaaten, Bäuml/Vogel, BB 2015, 736 (741).
 
646
Ismer/Piotrowski, DStR 2015, 1993 (1996).
 
647
EuGH v. 17.6.1999 – C-75/97 (Belgien/Kommission) – EuZW 1999, 534 Rn. 33.
 
648
EuGH v. 8.9.2011 – C-78/08 u.a. (Paint Graphos) – EuZW 2011, 878 Rn. 55 ff.: Genossenschaften müssen „im wirtschaftlichen Interesse ihrer Mitglieder handeln und mit diesen in einer nicht rein geschäftlichen, sondern besonderen persönlichen Beziehung stehen, in deren Rahmen die Mitglieder aktiv beteiligt sind und Anspruch auf eine gerechte Verteilung der wirtschaftlichen Erträge haben“.
 
649
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (374 f.); Bumke, Verw 41 (2008), 227 (228) – beide für den Finanzmarkt.
 
650
Mihm, Überfall auf Versicherte, FAZ v. 29.9.2016, S. 15.
 
651
Ekardt, ZUR 2016, 463 (465).
 
652
Zur umstrittenen Eigenschaft von Sozialversicherungsträgern als Unternehmen i.S.d. Kartellrechts: Emmerich, in: U. Immenga/Mestmäcker (Hrsg.), WettbewerbsR, Art. 101 Abs. 1 AEUV Rn. 27 ff.
 
653
EuGH v. 3.10.2013 – C-59/12 (BKK Mobil Oil) – EuZW 2013, 941 Rn. 38 ff. – für die lauterkeitsrechtliche Unternehmereigenschaft von gesetzlichen Krankenversicherungen.
 
654
BVerfG v. 22.2.2011 – 1 BvR 699/06 (Fraport) – NJW 2011, 1201 Rn. 48; Herdegen, in: Maunz/Dürig, EL 87 (3/2019), Art. 1 Abs. 3 Rn. 110.
 
655
Etwa Wunsch-Arbeitsbedingungen, dazu Latzel, NZBau 2014, 673 ff.
 
656
Eingehend zur Vergabe öffentlicher Aufträge nach sozialen Kriterien: Rieble/Latzel, Wirtschaftsförderung nach sozialen Kriterien – Am Beispiel der Leiharbeit, S. 112 ff.
 
657
BVerfG v. 11.7.2006 – 1 BvL 4/00 (Tariftreue) – NJW 2007, 51 Rn. 59.
 
658
BVerfG v. 11.7.2006 – 1 BvL 4/00 (Tariftreue) – NJW 2007, 51 Rn. 87.
 
659
Ziekow, DÖV 2015, 897.
 
660
Dreher, in: U. Immenga/Mestmäcker (Hrsg.), WettbewerbsR, Vorbemerkungen vor §§ 97 ff. GWB Rn. 2.
 
661
Murswiek, JZ 1988, 985 (990).
 
662
Petersen/Towfigh, Ökonomik in der Rechtswissenschaft, in: Towfigh/Petersen. (Hrsg.), Ökonomische Methoden im Recht, S. 2 (9).
 
663
Etwa Murswiek, JZ 1988, 985 (990).
 
664
Murswiek, JZ 1988, 985 (991).
 
665
Murswiek, JZ 1988, 985 (992): faktische „Subventionierung des umweltbelastenden Verhaltens“.
 
666
Zu den Prädiktoren für autonome Selbstregulierung: Richman, Columbia Law Review 104 (2004), 2329 ff.
 
667
Schuppert, Grenzen und Alternativen von Steuerung durch Recht, in: Grimm (Hrsg.), Wachsende Staatsaufgaben – sinkende Steuerungsfähigkeit des Rechts, S. 217 (238).
 
668
Murswiek, JZ 1988, 985 (988).
 
669
§ 17 ChemG i.V.m. FCKW-Halon-Verbots-Verordnung v. 6.5.1991; vgl. heute VO 1005/2009/EG über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen.
 
670
Murswiek, JZ 1988, 985 (988).
 
673
Arbeitsgrundsätze des Deutschen Werberats, Stand: 2009, www.​werberat.​de/​sites/​default/​files/​arbeitsgrundsaet​ze_​werberat_​2009.​pdf [11.12.2019].
 
676
C. Braun, NZBau 2017, 1 (2).
 
678
Martini, NVwZ 2016, 353 mit Fn. 1.
 
679
Martini, NVwZ 2016, 353 (354).
 
680
Martini, NVwZ 2016, 353 (354).
 
681
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (377).
 
682
Murswiek, JZ 1988, 985 (988).
 
683
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (377).
 
684
Murswiek, JZ 1988, 985 (988).
 
685
Eingehend zu Möglichkeiten „staatlicher Umhegung“ privater Selbstregulierung Wolf, Private Akteure als Normsetzer, in: Bumke/Röthel (Hrsg.), Privates Recht, S. 187 (191 ff.).
 
686
Leyens, ZEuP 2016, 366 (419).
 
687
Leyens, ZEuP 2016, 366 (419).
 
688
Murswiek, JZ 1988, 985 (988).
 
689
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (340).
 
690
Murswiek, JZ 1988, 985 (988).
 
691
Teubner, Verrechtlichung, in: Kübler (Hrsg.), Verrechtlichung von Wirtschaft, Arbeit und sozialer Solidarität, S. 289 (338).
 
692
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (379).
 
693
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (380).
 
694
Asmussen, NJW 2017, 118 (119); Möslein/Mittwoch, RabelsZ 80 (2016), 399 ff.
 
695
Pütz/Giertz/Thannisch, CCZ 2015, 194 (197).
 
696
Eine neue EU-Strategie (2011–14) für die soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR) v. 25.10.2011, KOM 681/2011 endg., S. 4.
 
697
Leyens, ZEuP 2016, 388 (395).
 
698
Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1283).
 
699
Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1282).
 
700
Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1282).
 
701
Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1283).
 
702
Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1283).
 
703
Skeptisch Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1287): „Es ist für die wünschenswerte Förderung und berechtigte Forderung nachhaltigen und menschenwürdigen Wirtschaftens allerdings wenig gewonnen, wenn am Ende (nur) aufwändige Bürokratien und Berichte mit boiler-plate language generiert werden und Verantwortung und komplexe grundrechtliche Abwägungen sich in, von Consultingunternehmen durchgeführten tick-box-Verfahren erschöpfen“.
 
704
Bornkamm/Feddersen, in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, § 5 Rn. 7.1.
 
705
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, UWG, § 2 Rn. 113d.
 
706
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, UWG, § 2 Rn. 113c.
 
707
Bornkamm, in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, § 5 Rn. 7.1.
 
708
Alexander, GRUR-Int. 2012, 965 (968).
 
709
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, UWG, § 2 Rn. 113d.
 
710
Alexander, GRUR-Int. 2012, 965 (968).
 
711
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, UWG, § 2 Rn. 113b.
 
712
Bornkamm/Feddersen, in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, § 5 Rn. 7.2.
 
713
BGH v. 9.9.2010 – I ZR 157/08 (FSA-Kodex) – GRUR 2011, 431 Rn. 13.
 
714
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, UWG, Anh. zu § 3 Abs. 3 Rn. 1.7.
 
715
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, UWG, Anh. zu § 3 Abs. 3 Rn. 1.5.
 
716
Bornkamm/Feddersen, in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, § 5 Rn. 7.5.
 
717
F. Immenga, in: U. Immenga/Mestmäcker (Hrsg.), WettbewerbsR, § 26 GWB Rn. 10.
 
718
F. Immenga, in: U. Immenga/Mestmäcker (Hrsg.), WettbewerbsR, § 26 GWB Rn. 10.
 
719
F. Immenga, in: U. Immenga/Mestmäcker (Hrsg.), WettbewerbsR, § 26 GWB Rn. 11.
 
720
F. Immenga, in: U. Immenga/Mestmäcker (Hrsg.), WettbewerbsR, § 26 GWB Rn. 17.
 
721
Asmussen, NJW 2017, 118 (119).
 
722
Bejaht für zugesicherte Mieteinnahmen aus der Bewirtschaftung eines bebauten Grundstücks, BGH v. 5.11.2010 – V ZR 228/09 – NJW 2011, 1217 Rn. 12 f.
 
723
Vgl. BGH v. 28.6.1972 – VIII ZR 60/71 – NJW 1972, 1658.
 
724
R. Zimmer, Soziale Mindeststandards und ihre Durchsetzungsmechanismen, S. 250.
 
725
Beckers, Enforcing Corporate Social Responsibility Codes, S. 119; Asmussen, NJW 2017, 118 (120).
 
726
Beckers, Enforcing Corporate Social Responsibility Codes, S. 119 f., auch zur Weiterverkaufsproblematik; R. Zimmer, Soziale Mindeststandards und ihre Durchsetzungsmechanismen, S. 250.
 
727
R. Zimmer, Soziale Mindeststandards und ihre Durchsetzungsmechanismen, S. 251.
 
728
G. Kirchhof, ZRP 2015, 136.
 
729
Fehrenbacher, MüKo-HGB, § 325 Rn. 6 f.
 
730
Fehrenbacher, MüKo-HGB, § 325 Rn. 7.
 
731
Das Registergericht muss die Eintragung einer Satzungsänderung ablehnen, wenn sie unangemessene Aufsichtsratsvergütungen enthält, Habersack, MüKo-AktG, § 113 Rn. 46.
 
732
Masling, Publizitätspflichten für Vorstandsgehälter, S. 165 – auch zum histor. Kontext (Weltwirtschaftskrise ab 1929).
 
733
Habersack, MüKo-AktG, § 113 Rn. 45.
 
734
Dafür Bepler, NZA 2014, 891 (892).
 
735
Dafür Bepler, NZA 2014, 891 (892).
 
736
Eingehend Leyens, ZEuP 2016, 366 ff.
 
737
Leyens, ZEuP 2016, 366.
 
738
Spießhofer, NZG 2014, 1281 (1282).
 
739
Zur ähnlichen, wenngleich vollständig privaten Complay-or-explain-Durchsetzung guter Unternehmensführung bei Rating-Agenturen durch den (mittlerweile gescheiterten) Code of Conduct Fundamentals for Credit Rating Agencies von der International Organization of Securities Commissions (IOSCO): Veil, Autonomie privaten Rechts, in: Bumke/Röthel (Hrsg.), Privates Recht, S. 269 (278 ff.).
 
740
Veil, Autonomie privaten Rechts, in: Bumke/Röthel (Hrsg.), Privates Recht, S. 269 (279 f.).
 
741
Wendt, VersR 2016, 1277 (1278); zur Unternehmensreputation: Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 ff.
 
742
Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (690).
 
743
Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (690).
 
744
Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (690).
 
745
Gächter, Human prosocial Motivation and the Maintenance of Social Order, in: Zamir/Teichman (Hrsg.), Behavioral Economics and the Law, S. 28 (50 f.).
 
746
Reichold, JZ 2004, 384 (390).
 
747
Zu den ökonomischen Folgen von Reputationsschäden für Unternehmen: Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (692 f.).
 
748
So Reichold, JZ 2004, 384 (390).
 
749
Kirchgässner, Homo Oeconomicus, S. 171.
 
750
Zur Prestigeabhängigkeit von Richtern: Kirchgässner, Homo Oeconomicus, S. 170 f.
 
751
Kirchgässner, Homo Oeconomicus, S. 61 f.
 
752
Wendt, VersR 2016, 1277 (1278).
 
753
S. Augsberg, Verw 49 (2016), 369 (390); Klöhn/Schmolke, NZG 2015, 689 (696).
 
754
Grundmann, Privatrecht und Regulierung, FS Canaris II, S. 907 (938).
 
755
Dazu eingehend Burgi/Möslein (Hrsg.), Zertifizierung nachhaltiger Kapitalgesellschaften, 2019 (im Erscheinen).
 
756
Wendt, VersR 2016, 1277 (1278).
 
757
Entwurfsbegründung v. 22.10.2014 zum Gesetz zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen (§ 319 VAG), BT-Drs. 18/2956, S. 295.
 
758
Englerth, Verhaltensökonomie, in: Towfigh/Petersen (Hrsg.), Ökonomische Methoden im Recht, S. 165 (180).
 
759
Wendt, VersR 2016, 1277 (1278) – für naming and shaming.
 
760
Wendt, VersR 2016, 1277 (1278).
 
761
Schreiben des Kraftfahrt-Bundesamtes vom Oktober 2016 an Halter von Fahrzeugen der Marke „Tesla“, zitiert bei FAZ.NET v. 16.10.2016 [www.​faz.​net/​-gqe-8mg2e, 11.12.2019].
 
762
Hock, Warum die E-Auto-Prämie floppt, FAZ.NET v. 2.1.2017 [www.​faz.​net/​-hsn-8oyo7, 11.12.2019].
 
763
Murswiek, JZ 1988, 985 (989).
 
764
Waldron, It’s All for Your Own Good, The New York Review of Books v. 9.10.2014 [www.​nybooks.​com/​articles/​archives/​2014/​oct/​09/​cass-sunstein-its-all-your-own-good, 11.12.2019].
 
765
Waldron, It’s All for Your Own Good, The New York Review of Books v. 9.10.2014 [www.​nybooks.​com/​articles/​archives/​2014/​oct/​09/​cass-sunstein-its-all-your-own-good, 11.12.2019].
 
766
Jolls/Sunstein, Journal of Legal Studies 35 (2006), 199 (215).
 
767
BVerfG v. 26.6.2002 – 1 BvR 558/91 u.a. (Glykol) – NJW 2002, 2621 (2622); krit. zur weiteren Entwicklung der BVerfG-Rspr.: Schoch, NVwZ 2011, 193 ff.
 
768
P. Kirchhof, HdbStR, § 99 Rn. 214.
 
769
P. Kirchhof, HdbStR, § 99 Rn. 215.
 
770
OLG Stuttgart v. 21.3.1990 – 1 U 132/89 („Flüssigeiskandal“) – NJW 1990, 2690 (2694).
 
771
Zum Verhältnis zum kartellrechtlichen Boykottverbot nach § 21 Abs. 1 GWB: Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, § 4 UWG Rn. 4.18 ff.
 
772
BVerfG (Kammer) v. 8.10.2007 – 1 BvR 292/02 (CSU/Scientology) – NJW-RR 2009, 200 (201).
 
773
BVerfG (Kammer) v. 8.10.2007 – 1 BvR 292/02 (CSU/Scientology) – NJW-RR 2009, 200 (202).
 
774
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, § 4 UWG Rn. 4.23.
 
775
Köhler, in: ders./Bornkamm/Feddersen, § 4 UWG Rn. 4.23.
 
Metadaten
Titel
Kapitel 4: Instrumente zur Lenkung privatautonomen Verhaltens
verfasst von
Clemens Latzel
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-60315-4_4

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