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Karosseriebautage Hamburg 2018

16. ATZ-Fachtagung

  • 2019
  • Buch

Über dieses Buch

Die Gewichtszunahme durch elektrifizierte Antriebe und die strikten Vorgaben an den Emissionsausstoß von Verbrennungsmotoren erfordern von Karosseriebauern die Entwicklung leichter Karosserien. Dabei gewinnt die Multimaterialbauweise weiter an Bedeutung. Sie stellt die Ingenieure jedoch vor neue Herausforderungen: Etablierte Ansätze der Entwicklungsmethodik verändern sich, es werden neue Konzepte für die Verbindungstechnik benötigt und die Qualitätssicherung wird aufwendiger.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. MULTIMATERIALBAUWEISE

    1. Frontmatter

    2. Automatisierte flexible Verbindungstechnik für thermoplastische und duroplastische Faserverbundwerkstoffe im Materialmischbau

      Oğuzhan Eroğlu, Shahan Tutunjian, Thomas Forstner, Fabian Fischer
      Zusammenfassung
      Moderne Karosserien bestehen heute mehr denn je aus einer Vielzahl unterschiedlichster Werkstoffe. War in den frühen 1990er Jahren Stahl in seiner „altbekannten“ Ausführung noch der dominierende Werkstoff, so nahm die Stahlentwicklung in Richtung hoch- und höchstfester Güten mit Ende desselben Jahrzehnts auch im Karosseriebau Einzug (vgl. Abbildung 1.1).
  3. KOMPONENTEN

    1. Frontmatter

    2. Aktive Aerodynamik im SUV-Segment und die Auswirkung auf Luftwiderstand und Reichweite

      Heinz Soja, Peter Thomas, Robert Kleiner
      Zusammenfassung
      Als Sportwagenhersteller ist es bei Porsche eine Tradition und Kernkompetenz, aerodynamisch wirksame Bauteile an der Karosserie einzusetzen. So hatte schon der Porsche 911 Carrera 2.7 im Jahr 1973 (Bild 1) den ersten serienmäßigen Entenbürzel-Spoiler, der den Hinterachsauftrieb erheblich reduzierte.
    3. Verifizierung und Validierung von funktionsintegriertem Leichtbau bei einem Crashlastfall gem. ECE-R66.02

      Martin Seuffert, Eva Gundelsheimer
      Zusammenfassung
      Die stetig wachsenden Anforderungen bezüglich Komfort, Sicherheit undUmweltverträglichkeit treiben die Entwicklung von Fahrzeugen an. Dies gilt auch für Nutzfahrzeuge, insbesondere in der Personenbeförderung (Omnibusse). Die Entwicklung neuer technischer Lösungen soll darüber hinaus auch die ökonomischen Ziele des Herstellers erfüllen.
    4. AUDI A7 – das Türsystem der zweiten Generation

      Andreas Ullrich
      Zusammenfassung
  4. QUALITÄTSSICHERUNG

    1. Frontmatter

    2. Die selbstheilende Vorrichtung – horizontale Vernetzung von Qualitätsinformationen im Karosseriebau

      Frank Breitenbach, Andreas Friedrich, Markus Reisinger
      Zusammenfassung
      Während der Inbetriebnahme einer Rohbauanlage stößt man auf einen Konflikt zwischen virtueller und realer Welt. Fakt ist nämlich, dass in der realen Produktion nahezu keine Vorrichtung so betrieben wird, wie sie einst vom Konstrukteur entwickelt wurde. Aufgrund von Bauteil- und Werkzeugtoleranzen, die sich zudem auch noch überlagern können (Fehlerfortpflanzung) muss jede Vorrichtung zu ihrer Inbetriebnahme eingemessen und angepasst werden. In der Regel geschieht das Anpassen mittels Shimmen, also dem Einsatz von Unterlegelementen, für die auch grundsätzlich innerhalb der Vorrichtungen Platz vorgesehen ist.
  5. MOBILITÄT DER ZUKUNFT

    1. Frontmatter

    2. Antriebsmix für die zukünftige Mobilität – aber welcher?

      Volkher Weißermel
      Zusammenfassung
      Alternative Antriebskonzepte stellen mit ihrem jeweils ganz spezifischen Platz- und Sicherheitsbedarf den Karosserie- und Gesamtfahrzeugentwickler vor große Herausforderungen. Die vorzuhaltenden Package-Räume variieren stark, je nach Alternative. Die Möglichkeiten reichen von einfachen elektrischen Antrieben mit verhältnismäßig kleinem Batteriespeicher bis zu E-Antrieben mit Brennstoffzelle als Energiewandler, ein, zwei Wasserstofftanks und Hochvoltbatteriepack.
  6. ADDITIVE FERTIGUNG

    1. Frontmatter

    2. Industrialisierung der Additiven Fertigung – NextGen Spaceframe 2.0: Bionik, Additive Manufacturing und Aluminium für den flexiblen High-End-Leichtbau

      Martin Hillebrecht, Manuel Gaytan
      Zusammenfassung
      Automobilhersteller haben eine große Anzahl von Antriebsvarianten und Energiespeichern in ihre Karosserien zu integrieren. Dies ist eine Herausforderung für die Automobilbranche. Spaceframes werden für geringe Stückzahlen und in der Regel für High-Performance Fahrzeuge in kleineren Produktionsstückzahlen entwickelt.
  7. ENTWICKLUNGSMETHODIK

    1. Frontmatter

    2. Optimierung der Aeroakustik am Beispiel des VW Polo

      Steffen K. Kroll, Joachim Juhnke
      Zusammenfassung
      Letztere werden auch unter dem Begriff „Aeroakustik“ zusammengefasst und sollen in diesem Beitrag näher betrachtet werden. Während die Antriebs- und Abrollgeräusche bei geringen Fahrzeuggeschwindigkeiten den gesamten Frequenzbereich dominieren, wächst der Anteil der Windgeräusche mit steigender Geschwindigkeit rapide an, da die Schallintensitäten der aeroakustischen Quellen, abhängig vom Quelltyp, mit der vierten bis achten Potenz der Geschwindigkeit zunehmen. Die Windgeräusche dominieren dann zunehmend den oberen Frequenzbereich, während die Antriebs- undAbrollgeräusche weiterhin einen wesentlichen Anteil zum niederfrequenten Bereich beitragen (Schütz 2013).
    3. Betriebsfestigkeit: Vor- und Nachteile der Schädigungssimulation

      Roland Krivachy, Petar Baruncic, Christoph Lange
      Zusammenfassung
      Bei MAN Truck & Bus AG gibt es diverse Omnibusse in einer zahlreichen Varianz. Somit kann für jeden Einsatz ein passender Omnibus gefunden werden, da es im Produktportfolio verschiedene Fahrzeugtypen gibt.
  8. FAHRZEUGKONZEPTE I

    1. Frontmatter

    2. Personal Public Vehicle – ein urbanes Fahrzeugkonzept für die „Shared Mobility“ der Zukunft

      Thilo Röth, Michael Pielen
      Zusammenfassung
      Die urbane Mobilität ist im Wandel und insbesondere neue innovative Geschäftsmodelle werden einen wesentlichen Teil zur Lösung von künftigen Mobilitätsbedürfnissen beitragen. Die sogenannte „Shared Mobility“ gilt aktuell neben der Elektrifizierung des Antriebes und autonomem Fahrzeugtechnologien als einer der wichtigsten Trendthemen in der Automobilindustrie. Neue Mobilitätsdienstleistungen verlangen dabei verstärkt auch neue Fahrzeugkonzepte.
    3. Nutzergerechte Fahrzeugentwicklung im ÖPNV mit erweiterter Persona-Methode

      Alexander Müller, Gerhard Kopp, Stefanie Beyer, Oliver Deisser
      Zusammenfassung
      Im Forschungsprojekt Reallabor Schorndorf soll bis Anfang 2019 ein bedarfsgerechtes und nutzerorientiertes System für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) entwickelt werden, bei dem vom Nutzer über Smartphone, Internet oder Telefon der Fahrtwunsch mitgeteilt und die Busroute effizient und flexibel an die Fahrtwünsche der Nutzer angepasst ist. Zusammen mit dem Institut für Fahrzeugkonzepte des DLR wird von der Fakultät Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen ein Fahrzeugkonzept entwickelt, dass die aus dem bedarfsgerechten Ansatz resultierenden, veränderten Randbedingungen maßgebend berücksichtigt.
  9. FAHRZEUGKONZEPTE II

    1. Frontmatter

    2. Hybrider Leichtbau im Cockpit der Zukunft

      Uwe Reske
      Zusammenfassung
Titel
Karosseriebautage Hamburg 2018
Herausgegeben von
Prof. Alexander Piskun
Copyright-Jahr
2019
Electronic ISBN
978-3-658-22038-9
Print ISBN
978-3-658-22037-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-22038-9

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