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Über dieses Buch

Die Gewichtszunahme durch elektrifizierte Antriebe und die strikten Vorgaben an den Emissionsausstoß von Verbrennungsmotoren erfordern von Karosseriebauern die Entwicklung leichter Karosserien. Dabei gewinnt die Multimaterialbauweise weiter an Bedeutung. Sie stellt die Ingenieure jedoch vor neue Herausforderungen: Etablierte Ansätze der Entwicklungsmethodik verändern sich, es werden neue Konzepte für die Verbindungstechnik benötigt und die Qualitätssicherung wird aufwendiger.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

MULTIMATERIALBAUWEISE

Frontmatter

Automatisierte flexible Verbindungstechnik für thermoplastische und duroplastische Faserverbundwerkstoffe im Materialmischbau

Moderne Karosserien bestehen heute mehr denn je aus einer Vielzahl unterschiedlichster Werkstoffe. War in den frühen 1990er Jahren Stahl in seiner „altbekannten“ Ausführung noch der dominierende Werkstoff, so nahm die Stahlentwicklung in Richtung hoch- und höchstfester Güten mit Ende desselben Jahrzehnts auch im Karosseriebau Einzug (vgl. Abbildung 1.1).
Oğuzhan Eroğlu, Shahan Tutunjian, Thomas Forstner, Fabian Fischer

Qualifizierungsprozess für wettbewerbsorientiertes Sourcing von Lieferanten von Faserverbundwerkstoffkomponenten

Marco Nickel, Fabian Fürst

KOMPONENTEN

Frontmatter

Aktive Aerodynamik im SUV-Segment und die Auswirkung auf Luftwiderstand und Reichweite

Als Sportwagenhersteller ist es bei Porsche eine Tradition und Kernkompetenz, aerodynamisch wirksame Bauteile an der Karosserie einzusetzen. So hatte schon der Porsche 911 Carrera 2.7 im Jahr 1973 (Bild 1) den ersten serienmäßigen Entenbürzel-Spoiler, der den Hinterachsauftrieb erheblich reduzierte.
Heinz Soja, Peter Thomas, Robert Kleiner

Verifizierung und Validierung von funktionsintegriertem Leichtbau bei einem Crashlastfall gem. ECE-R66.02

Die stetig wachsenden Anforderungen bezüglich Komfort, Sicherheit undUmweltverträglichkeit treiben die Entwicklung von Fahrzeugen an. Dies gilt auch für Nutzfahrzeuge, insbesondere in der Personenbeförderung (Omnibusse). Die Entwicklung neuer technischer Lösungen soll darüber hinaus auch die ökonomischen Ziele des Herstellers erfüllen.
Martin Seuffert, Eva Gundelsheimer

AUDI A7 – das Türsystem der zweiten Generation

Andreas Ullrich

QUALITÄTSSICHERUNG

Frontmatter

Die selbstheilende Vorrichtung – horizontale Vernetzung von Qualitätsinformationen im Karosseriebau

Während der Inbetriebnahme einer Rohbauanlage stößt man auf einen Konflikt zwischen virtueller und realer Welt. Fakt ist nämlich, dass in der realen Produktion nahezu keine Vorrichtung so betrieben wird, wie sie einst vom Konstrukteur entwickelt wurde. Aufgrund von Bauteil- und Werkzeugtoleranzen, die sich zudem auch noch überlagern können (Fehlerfortpflanzung) muss jede Vorrichtung zu ihrer Inbetriebnahme eingemessen und angepasst werden. In der Regel geschieht das Anpassen mittels Shimmen, also dem Einsatz von Unterlegelementen, für die auch grundsätzlich innerhalb der Vorrichtungen Platz vorgesehen ist.
Frank Breitenbach, Andreas Friedrich, Markus Reisinger

Virtuelle Validierung der dimensionalen Fahrzeugqualität

Jens Fischer

MOBILITÄT DER ZUKUNFT

Frontmatter

Antriebsmix für die zukünftige Mobilität – aber welcher?

Alternative Antriebskonzepte stellen mit ihrem jeweils ganz spezifischen Platz- und Sicherheitsbedarf den Karosserie- und Gesamtfahrzeugentwickler vor große Herausforderungen. Die vorzuhaltenden Package-Räume variieren stark, je nach Alternative. Die Möglichkeiten reichen von einfachen elektrischen Antrieben mit verhältnismäßig kleinem Batteriespeicher bis zu E-Antrieben mit Brennstoffzelle als Energiewandler, ein, zwei Wasserstofftanks und Hochvoltbatteriepack.
Volkher Weißermel

ADDITIVE FERTIGUNG

Frontmatter

Industrialisierung der Additiven Fertigung – NextGen Spaceframe 2.0: Bionik, Additive Manufacturing und Aluminium für den flexiblen High-End-Leichtbau

Automobilhersteller haben eine große Anzahl von Antriebsvarianten und Energiespeichern in ihre Karosserien zu integrieren. Dies ist eine Herausforderung für die Automobilbranche. Spaceframes werden für geringe Stückzahlen und in der Regel für High-Performance Fahrzeuge in kleineren Produktionsstückzahlen entwickelt.
Martin Hillebrecht, Manuel Gaytan

ENTWICKLUNGSMETHODIK

Frontmatter

Leichtbau in der Karosserieentwicklung durch Einsatz numerischer Optimierung

Johannes Siegmann, B. Künkler

Optimierung der Aeroakustik am Beispiel des VW Polo

Letztere werden auch unter dem Begriff „Aeroakustik“ zusammengefasst und sollen in diesem Beitrag näher betrachtet werden. Während die Antriebs- und Abrollgeräusche bei geringen Fahrzeuggeschwindigkeiten den gesamten Frequenzbereich dominieren, wächst der Anteil der Windgeräusche mit steigender Geschwindigkeit rapide an, da die Schallintensitäten der aeroakustischen Quellen, abhängig vom Quelltyp, mit der vierten bis achten Potenz der Geschwindigkeit zunehmen. Die Windgeräusche dominieren dann zunehmend den oberen Frequenzbereich, während die Antriebs- undAbrollgeräusche weiterhin einen wesentlichen Anteil zum niederfrequenten Bereich beitragen (Schütz 2013).
Steffen K. Kroll, Joachim Juhnke

Betriebsfestigkeit: Vor- und Nachteile der Schädigungssimulation

Bei MAN Truck & Bus AG gibt es diverse Omnibusse in einer zahlreichen Varianz. Somit kann für jeden Einsatz ein passender Omnibus gefunden werden, da es im Produktportfolio verschiedene Fahrzeugtypen gibt.
Roland Krivachy, Petar Baruncic, Christoph Lange

FAHRZEUGKONZEPTE I

Frontmatter

Personal Public Vehicle – ein urbanes Fahrzeugkonzept für die „Shared Mobility“ der Zukunft

Die urbane Mobilität ist im Wandel und insbesondere neue innovative Geschäftsmodelle werden einen wesentlichen Teil zur Lösung von künftigen Mobilitätsbedürfnissen beitragen. Die sogenannte „Shared Mobility“ gilt aktuell neben der Elektrifizierung des Antriebes und autonomem Fahrzeugtechnologien als einer der wichtigsten Trendthemen in der Automobilindustrie. Neue Mobilitätsdienstleistungen verlangen dabei verstärkt auch neue Fahrzeugkonzepte.
Thilo Röth, Michael Pielen

Nutzergerechte Fahrzeugentwicklung im ÖPNV mit erweiterter Persona-Methode

Im Forschungsprojekt Reallabor Schorndorf soll bis Anfang 2019 ein bedarfsgerechtes und nutzerorientiertes System für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) entwickelt werden, bei dem vom Nutzer über Smartphone, Internet oder Telefon der Fahrtwunsch mitgeteilt und die Busroute effizient und flexibel an die Fahrtwünsche der Nutzer angepasst ist. Zusammen mit dem Institut für Fahrzeugkonzepte des DLR wird von der Fakultät Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen ein Fahrzeugkonzept entwickelt, dass die aus dem bedarfsgerechten Ansatz resultierenden, veränderten Randbedingungen maßgebend berücksichtigt.
Alexander Müller, Gerhard Kopp, Stefanie Beyer, Oliver Deisser

FAHRZEUGKONZEPTE II

Frontmatter

Hybrider Leichtbau im Cockpit der Zukunft

Uwe Reske
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