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Über dieses Buch

Dieses Buch gibt Ihnen einen praxisnahen Einblick in Karrieren der Tourismus- und Eventwirtschaft
Spannend, vielfältig und erlebnisreich – die Tourismus- und Eventwirtschaft ist eine besonders dynamische Branche. Das macht sich auch durch ihr jährliches Wachstum bemerkbar. Da ist es keine Überraschung, dass viele Menschen in diesem Berufszweig ihr persönliches Glück finden wollen.
Dieses Buch bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in verschiedene Karrieren in der Tourismus- und Eventwirtschaft. Im Fokus stehen 19 individuelle Erfahrungsberichte von Absolventen der International School of Management (ISM), mit denen Sie erfolgreiche Karrierewege nachverfolgen können. So bekommen Sie einen Branchenüberblick zum Tourismus- und Eventmarkt. Außerdem geben Ihnen Karriereberater der ISM Expertentipps für einen erfolgreichen Karriereeinstieg in der Tourismus- und Eventwirtschaft.
Theoretisches Wissen und Brancheneinblicke
Zunächst erfahren Sie in diesem Buch mehr über die theoretischen Grundlagen von Karrieren in der Tourismus- und Eventwirtschaft. Die Herausgeber liefern Ihnen einen Branchenüberblick mit Daten und Fakten und erläutern die zunehmende Bedeutung von Events. Anschließend bekommen Sie in Interviewform Einblick in verschiedene Berufszweige und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufslaufbahn:Karrieren im Luftverkehrsmanagement
Karrieren in der Hotellerie
Karrieren im Eventmanagement
Karrieren bei Reiseveranstaltern und Reisemittlern
Karrieren im Reiseverkehr
Neue Medien
Die wichtigsten Learnings und der richtige Karriereweg
Nützliche Entscheidungshilfen bei der Berufswahl

Zwei Fachbeiträge erläutern, welche Persönlichkeitsmerkmale eine erfolgreiche Karriere in der Tourismusbranche positiv beeinflussen. Zudem können Sie sich in diesem Buch über die aktuelle Anforderungen und Erwartungen an Studierende informieren und leichter den für Sie besten Karriereweg einschlagen.
Abgerundet wird dieser Karriere-Ratgeber durch die Vorstellung des Studiengangs „Tourism & Event Management“. Mit dieser umfassenden Darstellung von aktuellen Themen und zukünftigen Trends zu Ausbildung und Studium in der Tourismusbranche richtet sich dieser Sammelband in erster Linie an Auszubildende, Studieninteressierte und Studierende, aber auch an Praktiker in der Tourismus- und Eventbranche.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theoretische Grundlagen

Frontmatter

Die Tourismus- und Eventbranche: Ein internationaler Markt der Möglichkeiten, Vielfalt und Superlative mit vielen und sicheren Jobs

Zusammenfassung
Die Tourismus- und Eventwirtschaft ist eine Branche der Superlative. Allein in Deutschland stellt sie etwa vier Millionen Arbeitsplätze und ist für über 350 Mrd. EUR Umsatz jährlich verantwortlich. Sie ist eine der wenigen Branchen weltweit mit stetem Wachstum – und einer Garantie, dass die meisten Arbeitsplätze nicht in Billiglohnländer ausgelagert werden können, da die Dienstleistung weitgehend vor Ort real von Menschen erbracht werden muss. Die Größe der Branche geht mit einer großen Vielfalt einher, seien es Hotels, Reisen, Veranstalter oder Messen und Konferenzen. Und sie ist von ihrer Natur her international – und beschert Deutschland als Reiseland, aber auch als Kongress- und Messestandort Top-Rankings weltweit sowie eine hohe Besucherzahl aus dem Ausland. Damit sichert die Branche Deutschland auch einen guten Anteil des Welttourismus, der mit 1,322 Mrd. Ankünften im Jahr 2017 einen neuen Weltrekord erreichte.
Bernd Schabbing

Die Generation Y und die Eventbranche: Gegenüberstellung der Erwartungen der Studienabsolventen und der Arbeitgeber

Zusammenfassung
Die Generation Y (die zwischen 1980 und 2000 geborenen Menschen) ist für den Arbeitsmarkt sehr relevant, da Rückgang der Geburtenrate und steigende Nachfrage nach Akademikern und jungen Arbeitskräften insgesamt die Nachfrage erhöhen. Diese sogenannten „Millennials“ stellen höhere und andere Anforderungen und Ansprüche an ihre Arbeit und ihren Arbeitgeber als frühere Generationen. Um diese Anforderungen und Ansprüche für die Eventbranche genauer und konkreter zu erkunden, wurden Hochschulabsolventen verschiedener Event- und Tourismusstudiengänge und Arbeitgeber der Eventbranche zu ihren Vorstellungen, Wünschen und Angeboten an Berufseinsteiger und Mitarbeiter befragt. Ergebnisse sind u. a., dass die Millennials durchaus arbeiten wollen und auch für Ortswechsel und Mehrarbeit offen sind. Sie suchen aber eben Arbeitgeber nicht nach Image aus, sondern z. B. nach Betriebsklima, Wertschätzung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Und: Sie sind auch auf Karrierechancen aus, wollen Verantwortung übernehmen, wissen um die Bedingungen der MICE-Branche und wollen „trotzdem“ hier arbeiten.
Bernd Schabbing

Merkmale, Strukturen und Persönlichkeitsmerkmale erfolgreicher Karrieren: Was bedeutet Erfolg?

Zusammenfassung
Dieser Beitrag ist den psychologischen Erfolgsfaktoren der beruflichen Karriere gewidmet, die neben Qualifikation, beruflichen Erfahrungen und Kenntnissen auch durch Persönlichkeit, übergreifende Fähigkeiten sowie das Selbstvertrauen und die Attraktivität beeinflusst wird. Auf der Grundlage aktueller empirischer Erkenntnisse aus der wirtschaftspsychologischen Forschung werden die Einflüsse dieser Erfolgsfaktoren mit Blick auf Einkommen, Karriere und berufliche Leistung sowie auf psychische Gesundheit dargestellt.
Stefan Diestel

Karrieren im Luftverkehrsmanagement

Frontmatter

Von der Luxushotellerie zum strategischen Partnerschaftsmanagement für Vielflieger

Zusammenfassung
Christiane Barthold kann mit Beginn ihres Tourismus-Studiums bereits eine abgeschlossene Ausbildung als Hotelfachfrau vorweisen. Der Luxushotellerie bleibt sie verbunden, startet nach dem Studium bei Hyatt durch und ist international unterwegs. Als Vielreisende lernt sie viele Länder und Kulturen kennen – heute verantwortet sie das Non-Air-Portfolio des Miles&More-Programms der Lufthansa. Das Arbeiten in der Tourismusbranche ist für sie gleichbedeutend damit, über den Tellerrand zu schauen und neue, kreative Wege zu gehen.
Christiane Barthold

Berufseinstieg und Arbeiten im Treibstoffeinkauf einer Airline

Zusammenfassung
Janine Beisler schließt 2013 ihr Bachelorstudium Tourism & Event Management ab. Zunächst reizt sie die Eventbranche. Im Studium lernt sie den Bereich Aviation kennen und ist seitdem Feuer und Flamme für die Luftfahrt. Mit einschlägigen Praktika und einer Thesis bei der Fraport AG qualifiziert sie sich für den Einstieg bei Condor als Fuel Manager. Mit ihren internationalen Kollegen und Kunden teilt sie die Leidenschaft für die Branche und schätzt den guten Zusammenhalt und das konstruktive Miteinander.
Janine Beisler

Karrieren in der Hotellerie

Frontmatter

Vom Kofferträger zum Hoteldirektor

Zusammenfassung
Kai Behrens ist ein „alter Hase“ in der Hotellerie. Nach seinem Tourismus-Diplom 1997 startete er als Trainee im Empfang und lernte alle Facetten des Hotelbetriebs mit Licht- und Schattenseiten kennen. Lange Arbeitszeiten, wenig Freizeit auf der einen, spannende internationale Kontakte auf der anderen Seite. Nach den Anfangsjahren in Deutschland zog es ihn in die Ferne. Australien, Russland, Oman, Thailand, Bulgarien und Bosnien waren weitere Stationen in seiner Karriere. Heute ist er Hoteldirektor in Chengdu in China. Mit Leib und Seele Gastgeber sein, ist sein Lebensmotto. Stillstand ist Rückschritt und jeder Tag eine neue spannende Herausforderung, die es zu bewältigen gilt.
Kai Behrens

International und inspirierend – und nie langweilig

Zusammenfassung
Nora König weiß schon in der 10. Klasse, dass ihr Weg sie in die Tourismusbranche führen wird. Noch im Studium kann sie beim Kreuzfahrtschiffspezialisten Royal Caribbean den Bau und die Einführung der neuen Kreuzfahrtschiffe vom ersten Stahlschnitt bis zur Taufe verfolgen und ist an den begleitenden Marketingmaßnahmen beteiligt. Das ist das Sprungbrett für ihren nächsten Schritt nach Abschluss ihres Masterstudiums Strategic Marketing Management 2015, als sie bei Club Méditerranée als CRM & Content Manager den Berufseinstieg realisiert. Es fasziniert sie, immer weitere Einblicke zu erhalten, wie groß und umfangreich der gesamte Tourismus-Apparat weltweit ist und wie sehr der Tourismus und Verkehrsströme direkt und indirekt unser Leben und Handeln beeinflussen. Planung ist wichtig, aber die Branche ist in einem steten Wandel und Flexibilität ist Trumpf.
Nora König

Erfolgreich im internationalen Vertrieb in der Luxushotellerie

Zusammenfassung
Tamina Nass ist noch ein Teenager, als sie sich für die Branche begeistert, und ist ihr seitdem auch treu geblieben. Deshalb absolviert sie bereits vor dem Tourismus-Studium eine Hotel-Ausbildung. Nach dem Studium entscheidet sie sich für eine Karriere im Sales-Bereich einer Hotelkette. Nach Auslandsaufenthalten auf Mallorca und in Stockholm zieht es sie in die Heimat zurück. Heute ist sie in Frankfurt ansässig und verantwortet den internationalen Verkauf der Hotelzimmer und Veranstaltungsräumlichkeiten an Agenturen und internationale Unternehmen für sechs Hotels und ist häufig im europäischen Ausland unterwegs. Kundenbindung ist das A und O ihrer Tätigkeit, sie liebt es, Kunden zu begeistern.
Tamina Nass

Der Weg zum eigenen Hotel

Zusammenfassung
Isa Schneider hat schon als Kind im elterlichen Hotel Garni in allen Stationen mitgearbeitet. Auch im Tourismus-Studium konzentrierte sie sich auf die Hotellerie und startete nach dem Studium im Veranstaltungsverkauf des Steigenberger Airport Hotels in Frankfurt. Dann will sie etwas Neues ausprobieren und wechselt ins Personalwesen mit zusätzlicher Verantwortung der 16 Veranstaltungsräume einer großen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt. Bis der Ruf aus der Heimat lockt: Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Eltern plant und realisiert sie ein Vier-Sterne-Hotel an der Nordsee, das 2017 eröffnet hat. Sie lebt ihren Traum und weiß aus eigener Erfahrung, was harte Arbeit in der Hotellerie bedeutet. Mitarbeitermotivation ist ihr ein besonderes Anliegen, das Gastgeber-Gen ihr Motor.
Isa Schneider

Von Mensch zu Mensch

Zusammenfassung
Bereits während der Schulzeit dachte Kerstin Winkelmann an eine Tätigkeit in der Hotellerie – sie wollte in der Welt zu Hause sein. Nach einem ersten Praktikum in der Personalabteilung im Kempinski Hotel Bristol in Berlin war klar, dass es sie in ihrer beruflichen Laufbahn in die Hotellerie und das Personalwesen verschlägt. Nach weiteren Stationen als Personaldirektorin bei Kempinski in St. Moritz und der Eröffnung eines eigenen Restaurant in Kiel führte sie ihre Karriere, gemeinsam mit einem ehemaligen Studienkollegen, bei Motel One fort: Es ging nach München ins Head Office von Motel One, wo sie auch heute noch nach acht Jahren die HR-Abteilung und die hoteleigene One University verantwortet.
Kerstin Winkelmann

Karrieren im Eventmanagement

Frontmatter

Rundumblick mit Weitsicht

Zusammenfassung
Die Organisation des Geburtstags ihres Vaters weckte in Andrea Bisping den Wunsch, in der Eventbranche tätig zu sein. Bis heute reizt es sie, nachhaltige Erlebnisse für die Kunden zu schaffen und direkte Reaktionen darauf zu erhalten. Nach langjährigen Projektmanagement-Erfahrungen bei Panroyal und leitenden Funktionen bei der Eventagentur VOK DAMS Gruppe, wo sie zuletzt als stellvertretende Geschäftsführerin tätig war, wechselte sie schließlich zum ICM – Internationales Congress Center München. Hier ist sie als Leiterin für den wirtschaftlichen Erfolg, für die Kundengewinnung und -bindung sowie für die Personalführung und -weiterentwicklung verantwortlich. Ihr selbst bereitet es auch nach vielen Jahren immer noch viel Freude, in der Tourismus- und Eventbranche zu arbeiten.
Andrea Bisping

Vom Kreuzfahrtschiff AIDA zum größten Veranstaltungszentrum im Münsterland: Die vielfältigen Facetten der Touristikbranche

Zusammenfassung
Christina Elsner hat ihr Hobby, das Reisen, zum Beruf gemacht: Nach ihrem Studium stieg sie in einer Junior Managing Position bei der Kreuzfahrtlinie AIDA ein und war fünf Jahre lang für die Organisation und den Verkauf der Landgänge sowie zukünftiger Kreuzfahrten zuständig. Zudem zählten zu ihrem Aufgabenbereich die Akquise von Neukunden sowie die Bindung von AIDA-Stammgästen, u. a. durch die Veranstaltung von AIDA-Kundenevents. Während dieser Zeit lernte sie viel über die Arbeit und das tägliche Leben auf einem Kreuzfahrtschiff. Nach einem Masterstudium im Fachbereich Business Management entschied sie sich, wieder in die Heimat zurückzukehren, wo sie heute im Projektmanagement und Vertrieb des Messe- und Congress Centrums Halle Münsterland tätig ist. Berufseinsteigern rät sie, die Zähne auch in stressigen beruflichen Situationen zusammenzubeißen, Herausforderungen offen gegenüberzutreten und diese als Chance zu nutzen.
Christina Elsner

Mit dem Netzwerk vom Hotel in das Eventmanagement einer Bank

Zusammenfassung
Manchmal stellt man während der Arbeit fest, dass bestimmte Tätigkeiten doch nicht das Richtige sind: So auch bei Elisa Gregorelli, die in ihrer Position als Global Sales Manager bei Rocco Forte Hotels merkte, dass der aktive Vertrieb nicht ihr Traumberuf ist. Und gleichzeitig funktionieren die Netzwerke in der Branche doch gut: Denn über einen früheren Kundenkontakt bei Rocco Forte kam sie schnell zu ihrem heutigen Arbeitgeber, der Bethmann Bank. Hier ist sie heute Eventkoordinatorin und leitet interimsweise ein Team. Berufseinsteigern empfiehlt sie, frühzeitig ein eigenes Netzwerk aufzubauen und es für den eigenen Karriereweg und bei der täglichen Arbeit zu nutzen.
Elisa Gregorelli

Creating Better Results: Abwechslungsreich, aufregend, ambitioniert – Eventmanagement bei VOK DAMS

Zusammenfassung
Jedes Projekt ist einmalig, abwechslungsreich und aufregend: Das stellt Ashley Hurdle fast täglich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Projektmanagerin bei der Eventagentur VOK DAMS fest. Zu ihren Aufgaben zählen die Betreuung von Großevents und die Erstellung entsprechender Branding-Konzepte gemeinsam mit verschiedenen Dienstleistern. Um im Eventmanagement erfolgreich zu sein, sind Kreativität, Leidenschaft, Engagement, Durchhaltevermögen und vor allem Teamfähigkeit unabdingbar. Daneben gilt es, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und lösungsorientiert zu handeln. Auch ein Sprung ins kalte Wasser ist nicht unüblich und dient vielmehr zur eigenen Weiterentwicklung sowie zum persönlichen Erfahrungsaufbau.
Ashley Hurdle

Karrieren bei Reiseveranstaltern und Reisemittlern

Frontmatter

Karriere bei einem Zahlungsdienstleister: Vom Vertriebsinnendienst zum Head of Global Account Management

Zusammenfassung
Thorsten Gräf schloss sein Tourismus-Studium bereits im Jahr 1999 an der ISM ab und begann seine berufliche Karriere im Vertriebsinnendienst bei AirPlus, einem Spezialisten für Reisekostenmanagement. Angetrieben durch seinen Drang, die Welt zu erkunden und andere Kulturen kennenzulernen, verbrachte er u. a. einen Teil seiner Zeit in China. Heute verantwortet Thorsten Gräf die gesamte Großkundenbetreuung von AirPlus in Deutschland und schildert in seinem Interview, wie ein funktionierendes Netzwerk und die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, ihm zu seiner heutigen Position verholfen haben.
Thorsten Gräf

Mit Praxiserfahrung zum Einstieg beim Global Player

Zusammenfassung
Im Rahmen ihrer Tätigkeit im Produktmanagement bei DER Touristik hat Nina Pieper viel über Reisedestinationen und deren Eigenschaften gelernt. Bei weiteren Praktika während ihres Studiums an der ISM hat sie vor allem fasziniert, wie unterschiedlich und facettenreich die Branche ist: Kooperationen zwischen verschiedenen Airlines, der Aufbau eines nachhaltig ausgerichteten Design Hotels sowie die Leidenschaft der Arbeitnehmer im Tourismus sind für sie die Motivation, auch weiterhin in dieser Branche tätig zu sein. Ein wesentlicher Faktor des erfolgreichen Einstiegs bei DER waren ihre Praxiserfahrungen früherer Praktika und Jobs.
Nina Pieper

Vom internationalen Trainee zur Nachhaltigkeitsmanagerin

Zusammenfassung
Im Rahmen des Graduate Leadership Programmes beim TUI-Konzern hat Franziska Tritscher die verschiedenen Arbeitsbereiche eines internationalen Reiseveranstalters kennen und dabei vor allem die Zusammenarbeit mit internationalen Teamkollegen zu schätzen gelernt. Ihr Karriereweg führte sie als Strategiereferentin beim Robinson Club zu ihrer heutigen Position als Nachhaltigkeitsmanagerin bei TUI Deutschland. Für sich selbst hat Franziska Tritscher festgestellt, dass die Tourismusbranche durch eine Vielfalt unterschiedlicher Tätigkeiten gekennzeichnet ist und dass Berufseinsteiger selbst, am besten durch Praktika, herausfinden müssen, welches Berufsfeld sie besonders spannend finden.
Franziska Tritscher

Der Weg ist das Ziel

Zusammenfassung
Nachdem Serhat Götz die Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin besucht hat, war für ihn klar, dass er ein Tourismusstudium absolvieren möchte. Nach mehreren Stationen in großen Konzernen, u. a. bei der InterContinental Hotel Group, folgte er dem Ruf, die Position des Geschäftsführers eines Gruppenreisen-Spezialisten anzutreten. Über die Tourismusbranche sagt er, dass es sich um eines der abwechslungsreichsten Arbeitsfelder handelt, die es gibt: Reisen, Networking und technologische Veränderungen sind nur einige der Facetten, welche die Tourismusbranche bietet.
Serhat Götz

Karrieren im Reiseverkehr

Frontmatter

Als Consumer Marketing Manager eine Destination attraktiv gestalten

Zusammenfassung
Die Arbeit mit Menschen und das positive Gefühl, welches jeder Reisende mit seinem Urlaub verbindet – Kristina Gauges verkauft gerne ein „schönes“ Produkt. Das hat sie bereits früh erkannt und sich nach Abschluss ihres Tourismus-Studiums in der Branche einen Namen gemacht. Heute leitet sie die Consumer-Marketing-Abteilung bei Tourism Ireland und ist somit für eine Steigerung der Zahl deutscher Reisender nach Irland zuständig. Serviceorientierung, Hilfsbereitschaft und Kommunikationsstärke sind ihrer Meinung nach wichtige Erfolgsfaktoren für eine berufliche Zukunft in der Tourismusbranche.
Kristina Gauges

Mit der Leidenschaft für Camping erfolgreich ins Projektmanagement

Zusammenfassung
Viele Wünsche entstehen bereits während der Kindheit: So auch bei Leonie Thiekötter, die mit ihrer Familie schon früh viele Reisen mit dem Wohnmobil durch Europa unternahm und von der Idee des mobilen Reisens fasziniert war. So arbeitet sie heute als Strategie- und Projektmanagerin bei der Erwin Hymer Group SE, einem der größten Hersteller von Wohnmobilen und Caravans. Hier profitiert sie von vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten in einem internationalen Umfeld. Praktika und eine fundierte Managementausbildung sind, ihrer Meinung nach, die wichtigsten Katalysatoren für eine Karriere in der Tourismusbranche.
Leonie Thiekötter

Neue Medien

Frontmatter

Moderne Technologie als Wachstumstreiber für Erfolg im Tourismus

Zusammenfassung
Christoph Scherer hat seit seinem Abschluss an der ISM mehrere Positionen in verschiedenen Unternehmen innerhalb der Tourismusbranche durchlaufen: Vom Management Trainee hat er über eine Teamleiterposition seinen Weg zur touristischen IT als Projektleiter und Product Owner bei DER Touristik Deutschland GmbH beschritten. Im Interview betont er die Relevanz einer starken Persönlichkeit und Leidenschaft innerhalb der Arbeit im Tourismus und sieht moderne technologische Entwicklungen als wichtigsten Enabler und Wachstumsmotor für Unternehmen innerhalb der Tourismusbranche.
Christoph Scherer

Flugeinkauf, Ertragsmanagement, Service – Führungspositionen bei einem mittelständischen Reiseveranstalter

Zusammenfassung
Durch einen Job als Jugendreiseleiter begann Jan Burda, sich für das Thema Tourismus zu begeistern. Nach seiner Ausbildung und ersten Arbeitserfahrungen bei der Stepin GmbH entschied er sich für ein Touristikstudium an der ISM und stieg anschließend als Trainee bei der vtours GmbH ein. Aufgrund seiner Affinität für den Umgang mit Zahlen und Statistiken übernahm er schnell die Verantwortung für die Themen Yield Management und Strategisches Controlling. Aktuell ist er als Interims-Leiter für die Führung und Weiterentwicklung des Servicebereichs mit über 50 Mitarbeitern zuständig. Bewerbern und Neueinsteigern rät er zu einem Trainee-Programm, um die verschiedenen Aufgabenbereiche innerhalb eines Touristikdienstleisters sowie die eigenen Präferenzen kennenzulernen.
Jan Burda

Die wichtigsten Learnings und der richtige Karriereweg

Frontmatter

Die zehn wichtigsten Learnings aus den Karriereporträts von ISM-Absolventen

Zusammenfassung
Die Tourismusbranche ist eine vielfältige und bunte Branche, wie die Interviewbeiträge im vorliegenden Sammelband aufzeigen: Die Arbeit macht Spaß, ist abwechslungsreich, gleichzeitig auch fordernd und chancenreich. Doch welche Kompetenzen und Eigenschaften führen zum Erfolg? Worauf ist im Berufsalltag sowie auch in der langfristigen Karriereplanung zu achten? Diese Fragen sollen auf Basis der bisherigen Ausführungen in Form der zehn wichtigsten Learnings zusammengefasst werden und Studieninteressierten sowie Berufseinsteigern eine grobe Orientierung bei der Beantwortung der genannten Fragen geben.
Vanessa Wirtz

Wie finde ich den richtigen Karriereweg?

Zusammenfassung
Noch im Kindergarten, bevor sie jemals eine Grundschule von innen gesehen hatte, wusste Eva, dass sie Grundschullehrerin werden wollte. Heute ist Eva 30 Jahre alt und seit zwei Jahren verbeamtete Grundschullehrerin und liebt ihren Beruf über alles! Sie kennen auch so jemanden? Ja, jeder von uns kennt jemanden, der zumindest jemanden kennt, der schon immer wusste, was er im Leben werden wollte. Meist sind es spezifische Neigungen – Timo hat schon als Kind alle beim Legobauen übertrumpft und wird Bauingenieur – oder die familiäre Herkunft – schon im Kindesalter war Simone als Hotelierstochter klar, dass sie im elterlichen Betrieb einstiegen will –, die einen frühen Berufsweg vorzeichnen. Auch in dieser Publikation stellen wir einige Lebensläufe vor, in denen junge Menschen schon früh ihren Karriereweg kannten und diesen konsequent verfolgt haben. Wie der richtige Karriereweg gefunden werden kann, erläutert dieser Beitrag.
Birgit Crusius

Kurzporträt Studiengang B.A. Tourism & Event Management

Der Studiengang Tourism & Event Management an der ISM: Zielsetzung, Profil, Praxisbezug und Inhalte

Zusammenfassung
Kern und Ziel des ISM-Studiengangs „Bachelor of Arts Tourism & Event Management“ (TEM) ist, die „Employability“ der Absolventen herzustellen, damit diese Fach- und Führungspositionen in der Tourismus- und Eventwirtschaft international erreichen. Inhaltlich bietet das Studium entsprechend einen intensiv abgestimmten Mix aus dem, was die Arbeitgeber als zentral benennen: Fremdsprachenkompetenz, Social Skills, eine gute Basis der allgemeinen BWL und eine Fach- und Anwendungskompetenz im Fachschwerpunkt Tourismus und Event mit Spezialisierung, verbunden mit erster Auslandserfahrung und Berufspraxis. Dazu dienen auch die 20 Wochen Pflichtpraktikum sowie die Praxisexkursionen und Fachvorträge von Spezialisten sowie Messebesuche, die den Studierenden angeboten werden. Zudem können die Studierenden entsprechend ihren individuellen Neigungen und Berufsvorstellungen berufs- und praxisbezogene Vertiefungsfächer wählen und sich so für ihren späteren Traumberuf spezialisieren und qualifizieren.
Bernd Schabbing
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