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Über dieses Buch

Dieses Buch zeigt, welche wichtige Rolle die Naturwissenschaft in der Gesellschaft und bei der Gestaltung unserer Umwelt hat und diskutiert die daraus resultierende Verantwortung der Wissenschaftler in Bezug auf die Entwicklung der Welt. Im Rahmen einer Analyse des Verhältnisses von Wissenschaft und Politik gibt das Buch Hinweise, wie Wissenschaftler ihre Erkenntnisse in den politischen Entscheidungsprozess einbringen können (und sogar müssen). Es behandelt dabei das Verhältnis von Naturwissenschaften und Gesellschaft und erläutert die Zusammenhänge zwischen Forschung und politischer Entscheidungsfindung. Der Autor verwendet dabei die Astronomie als leuchtendes Beispiel dafür, was uns die Wissenschaft in Bezug auf die intellektuelle Bereicherung, die praktischen Werkzeuge und die gesellschaftlichen Beiträge bringt.

Dieses Buch ist ein Muss für alle Wissenschaftler, die an Aktivitäten in der Wissenschaftskommunikation beteiligt sind, sowie für diejenigen, die in diesem Bereich aktiv werden sollten. Es richtet sich an Mitglieder der Wissenschaftsakademien und auch an Beamte und politische Entscheidungsträger, die Gesetze und gesellschaftliches Handeln in Bereichen entwickeln, in denen eine solide Wissensbasis wichtig ist. Angesprochen ist auch jeder Bürger, der sich am öffentlichen Leben beteiligt, und alle, die sich gegen die „postfaktischen“ Trends in der Politik stellen möchten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Die Astrophysik seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Das Universum, das wir als Kinder in den 1950er Jahren aus Büchern oder aus dem kennen gelernt haben, was uns die Erwachsenen erzählten, bestand aus den Planeten des Sonnensystems, aus der Sonne, den Sternen und den Galaxien. Unser Stern, die Sonne, ist nur einer von den einigen hundert Milliarden Sternen unserer Galaxie, der Milchstraße. Die Planeten kreisen um die Sonne, und sie selbst wiederum werden von Trabanten umkreist, so wie der Mond seine Bahn um die Erde zieht.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 2. Die Astronomen und die Zeit

In den vergangenen Jahrzehnten haben die Astronomen Entdeckungen gemacht, die unsere Sicht auf das Universum revolutionierten. Sie entwickelten Instrumente, mit denen sie den Himmel beobachteten, sie haben alle Größen gemessen, die für sie zugänglich waren, wie etwa die Temperatur eines Milieus, die Energie von Teilchen oder die chemische Zusammensetzung von Gas; sie entwickelten Modelle, die zu diesen Messungen passten, trafen dann anhand dieser Modelle Aussagen über bisher unbekannte Eigenschaften der von ihnen untersuchten Objekte, um dann schließlich wieder von vorne anzufangen. Dieses Vorgehen ist charakteristisch für die gesamte Astrophysik.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 3. Die Astronomie und die moderne Gesellschaft

Von Anfang an hat die Astronomie die Zivilisationen durch ihren intellektuellen Beitrag entscheidend mitgestaltet. Sie war es, die den Menschen die Instrumente an die Hand gegeben hat, mit denen sie auf der Erde Zeit und Raum messen konnten. Seit einigen Jahrzehnten prägt sie die moderne Welt auch durch ihren Einfluss auf Technologie und Politik.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 4. Wissenschaft: Vergnügen und Kultur

Das Berufsleben der Astronomen war zwar jahrhundertelang davon geprägt, dass sie immer wieder routinemäßige Beobachtungen durchführten, um Raum und Zeit zu messen, doch immerhin übten sie diese Tätigkeit unter dem nächtlichen Himmel aus. Trotz der Kälte, der Müdigkeit, der Probleme mit den Teleskopen und sonstigen Instrumenten und trotz der Schwierigkeiten, die Nachtarbeit mit sich bringt, kann sich wohl niemand der faszinierenden Ruhe und Einsamkeit einer am Teleskop verbrachten Nacht entziehen. Erst seit relativ kurzer Zeit bedienen die Astronomen ihre Geräte von einem hellen und warmen Kontrollraum aus. Obwohl in einem in großer Höhe gelegenen Observatorium nachts oft eine beißende Kälte herrscht, richten sich der Blick und die Gedanken doch mit Leichtigkeit gen Himmel. Das, was der Beobachter dort oben sieht und versteht, löst unzählige Fragen in ihm aus, und er beginnt, über sich und die Welt nachzudenken und sogar zu philosophieren.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 5. Wissenschaft, Umwelt und Verantwortung

Von allen Wissenschaften ist wahrscheinlich die Astronomie am weitesten von den praktischen Sorgen unserer Gesellschaft entfernt. Das ist jedenfalls eine weit verbreitete Vorstellung. Doch wir haben beschrieben, wie viele Verbindungen zwischen diesem Wissen und unserem alltäglichen Leben bestehen.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 6. Wissenschaft und Politik

Der Erwerb des notwendigen Wissens ist für die Entwicklung unserer Gesellschaften unabdingbar. Wissen allein führt die Menschheit aber noch nicht in eine bessere Zukunft. Aus dem Wissen muss das notwendige Handeln abgeleitet und in die Tat umgesetzt werden. Das Wissen muss sich auch in Politik und Wirtschaft positiv niederschlagen und deshalb in die Kreise hineingetragen werden, in denen die gesellschaftlich wichtigen Entscheidungen fallen.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 7. Über nationale Grenzen hinweg

Die Arbeit des Wissenschaftlers ist immer in einer bestimmten Zeit, einem Ort und einer Kultur verankert. Die Themen, die Wissenschaft, Philosophie oder auch einfach die Stammtischgespräche bestimmen, sind je nach Region oder auch Epoche ganz unterschiedlicher Natur. Geometrie und Kosmogonie waren Probleme, mit denen sich in der Antike die Griechen auseinandergesetzt haben, später wurden sie von den Arabern aufgegriffen und kehrten schließlich mit der Renaissance in die westliche Welt zurück.

Thierry J.-L. Courvoisier

Kapitel 8. Nicht alles im Leben ist Wissenschaft

Wie unser Leben verläuft, hängt davon ab, welche Möglichkeiten sich uns bieten und welche Entscheidungen wir treffen. Für einige dieser Entscheidungen sind nicht allein die Vernunft und unser Wissen ausschlaggebend, sondern auch unsere Überzeugungen und Gefühle. Es wäre absurd, abstreiten zu wollen, dass Emotionen in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen, und ebenso absurd wäre es, wenn wir uns unser Leben lang nur von Vernunft und Wissen leiten ließen.

Thierry J.-L. Courvoisier
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