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23.07.2021 | Keramik + Glas | Nachricht | Onlineartikel

Neue Versuchsanlagen für die Heißgasfiltration

Autor:
Leyla Buchholz
1:30 Min. Lesedauer

Jüngst wurde bei Rath das Technikum mit weiteren hochmodernen Versuchsanlagen für die Heißgasfiltration ausgestattet. Darüber hinaus errichtete der Feuerfesthersteller in Meißen eine zweite Fertigungslinie, die eine Verdoppelung der Produktionskapazitäten ermöglicht.

Der Feuerfesthersteller Rath entwickelt seit vielen Jahren keramische Heißgas-Filterelemente, mit denen sich partikelbelastete industrielle Abgase bis 1000 °C filtern und die Emissionen von Stickoxiden reduzieren lassen.  Im deutschen Meißen wurden seit 2016 alle Ressourcen, Kompetenzen und das Knowhow der Heißgasfiltration zusammengeführt: An diesem Forschungs- und Produktionsstandort befinden sich moderne Produktionsanlagen für die Herstellung von Heißgas-Filterkerzen sowie katalytischen Filterelementen. Letztere wurden für die Mehrfach-Schadstoffemissionskontrolle entwickelt: Diese starren und dennoch hochporösen und katalytisch beschichteten Keramikfilterelemente lassen sich für die Mehrfachschadstoffkontrolle von (Fein-)Staub, sauren Gasen, Dioxinen und Stickstoffoxiden in heißen Gasströmen bei Temperaturen von 250 °C bis 420 °C einsetzen und können so herkömmliche Textilfilter ersetzen. Mit rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfolgt im Kompetenzzentrum für Heißgasfiltration die gesamte Forschung und Entwicklung – inklusive Labor und Technikum –, sowie die Qualitätssicherung. Darüber hinaus befindet sich in Meißen die technische Abteilung, die sich vorwiegend mit der Auslegung der Filteranlagen und der gesamten Verfahrenstechnik befasst. Nun wurde der Meißener Forschungs- und Produktionsstandort noch wettbewerbsfähiger gemacht: Im vergangenen Jahr wurde das Technikum mit Versuchsanlagen ausgestattet, die seit 2021 komplexe Untersuchungen und Tests bei hohen Temperaturen ermöglichen. Eine Erweiterung hab es auch in Sachen Produktionsumfang: Rund 50.000 Filterelemente jährlich wurden bisher erzeugt. Mit der Errichtung einer neuen, jüngst fertig gestellten Fertigungslinie konnte die Produktionskapazität auf rund 80.000 Stück erhöht werden. Darüber hinaus lassen sich mit der neuen Produktionslinie Lieferzeiten wesentlich verkürzen.

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