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22.07.2022 | Keramik + Glas | Nachricht | Online-Artikel

Thüringer Cluster für nachhaltige Wasserforschung

verfasst von: Leyla Buchholz

1:30 Min. Lesedauer
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Die Erforschung neuer, zukunftsweisender Ansätze einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung wird in Thüringen langfristig gefördert. Die Forschung im Thüringer Wasser-Innovationscluster wird ab 2023 vom Bundesforschungsministerium unterstützt.

Die Erforschung neuer, zukunftsweisender Ansätze einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung wird in Thüringen langfristig gefördert. Der von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und der Ernst‐Abbe‐Hochschule Jena initiierte "Thüringer Wasser-Innovationscluster" (ThWIC) hat sich in der Endrunde des Clusters4Future-Wettbewerbs durchgesetzt und wird ab 2023 vom Bundesforschungsministerium gefördert. Damit fließen über die nächsten neun Jahre bis zu 45 Millionen Euro Fördermittel in die Entwicklung neuer Wassertechnologien und die Erforschung des gesellschaftlichen Umgangs mit der knapper werdenden Ressource.

"Mit unserem Cluster wollen wir die erfolgreiche Forschung aus den Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen in gesellschaftliche Anwendung bringen und zeigen, wie sich die kleinen und mittleren Unternehmen der Region mit modernsten Technologien globale Marktchancen erarbeiten können", so Prof. Dr. Michael Stelter. Der Chemiker, der als stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer IKTS und Direktor am Center for Energy and Environmental Chemistry der Universität Jena Koordinator des Projekts ist, zeigt sich besonders erfreut, dass mit ThWIC kein reiner Technologiecluster zur Förderung ausgewählt wurde: "Es geht bei unseren Projekten nicht nur um technische Innovationen für eine nachhaltigere Wasserversorgung, sondern auch um die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft." Auch wenn das Thema Wasser zunehmend in den Medien präsent sei, fehle es häufig noch an Informationsangeboten zu Wasserthemen und der Beteiligung von Wirtschaft und Gesellschaft an den anstehenden Umbrüchen in der Wassernutzung. Die mehr als 20 Teilprojekte des Innovationsclusters beschäftigen sich mit verschiedensten Aspekten nachhaltiger Wasserversorgung. Ein zentraler Bereich sind neue Technologien zur Analyse und Reinigung von Wasser.

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