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10.09.2018 | Keramik, Glas | Nachricht | Onlineartikel

Österreichs Steine- und Keramikindustrie optimistisch

Autor:
Wiebke Sanders

Österreichs Steine- und Keramikindustrie hat im ersten Halbjahr 2018 ein Umsatzplus von 3 % erwirtschaftet. Dies ergab eine Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKO) unter ihren über 300 Mitgliedsunternehmen. 


Damit stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,75 Mrd. €. Vor allem die Baubranchen trugen ihren Teil dazu bei: Unternehmen aus den Bereichen Beton- und Fertigteilindustrie, Transportbeton, Zement, Putz und Mörtel, Sand und Kies sowie Schotter (+4,13 %). Die Industriezulieferer aus den Bereichen Feinkeramik, Feuerfestmaterial, Schleifmittel haben hingegen einen Umsatzrückgang von 0,75 % zu verzeichnen. Die  gesamte Branche  hat insgesamt rund 14.600 Beschäftigte.

Feuerfestindustrie obenauf

Besonders die Feuerfestindustrie konnte mit einem Plus von 13,3 % auf 94,9 Mio. € Punkten, gefolgt von der Beton- und Fertigteilindustrie mit  +8,77 % (235,3 Mio. €). Auch die Transportbetonindustrie legte um +7,91 % auf 223,5 Mio. Euro zu.

Naturwerksteinindustrie schwächelt

Umsatzrückgänge verzeichneten die Naturwerksteinindustrie (–18,92 % auf 6,8 Mio. €), die Feinkeramische Industrie (–13,50 % auf 93,3 Mio. €) und die Sand- und Kiesindustrie (–3,22 % auf 58,4 Mio. €). Schwächere Ergebnisse mussten unter anderem auch die Ziegel- und -fertigteilindustrie (–1,02%), die Putz- und Mörtelindustrie (–0,69%), die Schotterindustrie (–0,04%) und die Kalkindustrie (+0,02%) hinnehmen.

Für das Gesamtjahr sind wir optimistisch, wenngleich der Schwung aus dem ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte bereits spürbar abnimmt.

Dies unterstrich Dr. Andreas Pfeiler, Geschäftsführer des Fachverbands Steine-Keramik.

Der Infrastrukturbau, hier speziell einige Tunnelbauprojekte, der Sanierungsbedarf im Straßenbau ländlicher Regionen und der Hoch- und Wohnungsbau sorgen für gute Auslastung.

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