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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Wettbewerbssituation in einer Vielzahl von Branchen war in den letzten Jahren infolge rascher technologischer Entwicklungen sowie einschneidender globaler Veränderungen durch ein besonderes Maß an Dynamik gekennzeichnet. Nachfragerseitig sehen sich die Unternehmen mehr und mehr anspruchsvolleren Zielgruppen mit gutem Marktüberblick bei weitgehend ausgeschöpften Kundenpotentialen gegenübergestellt.1 Auf der Anbieterseite verstärkt sich der Wettbewerb durch eine zunehmende Internationalisierung, von der auch Branchen mit bisher vorwiegend national geprägtem Wettbewerb, wie z.B. die Bankbranche, erfaßt werden.2
Birgit Knaese

2. Leitgedanken des strategischen Management

Zusammenfassung
Der Terminus “Strategie” bzw. “strategisch” ist zu einem inflationär verwendeten Schlagwort geworden, das den Sammelbegriff für eine Vielzahl von Konzeptionen der Untemehmensführung zur Anvisierung von Langfristzielen darstellt und über dessen inhaltliche Präzisierung der etymologische Ursprung des Wortes Aufschluß geben kann.11 Strategie stammt von dem altgriechischen Wort “Strataegeo”, das aus “Stratos” (= etwas Umfassendes, Übergreifendes, das alles andere in sich enthält, mit der Folge, in der Hierarchie der Zwecke und Ziele eine übergeordnete Bedeutung zu haben) und “igo” (= tun, handeln) zusammengesetzt ist.12 Daraus läßt sich zum einen das handlungs- bzw. richtungsweisende, an obersten Zielen orientierte Handeln, Denken und Entscheiden als zentrales Begriffsmerkmal ableiten.13 Zum anderen wird die langfristige Sicht strategischen Handelns im Gegensatz zu dem taktisch-operativen, eher kurzfristigen Agieren betont. Der ursprünglich aus dem Militärbereich stammende Strategiebegriff fand, begünstigt durch die Spieltheorie, in den fünfziger Jahren Eingang in die wirtschaftswissenschaftliche Literatur und hat dort im Laufe der Zeit zu einer Vielzahl unterschiedlicher Diktionen und Interpretationen geführt, die insbesondere hinsichtlich des Inhalts und der hierarchischen Einordnung strategischer Entscheidungen variieren.14
Birgit Knaese

3. Grundzüge des Resource-based-view

Zusammenfassung
Nachfolgend gilt es, den wissenschaftlich noch recht unreflektierten Resource-based-view nach der Identifizierung seines historischen Ursprungs auf seine Prämissen und theoretischen Säulen hin zu analysieren, um dann in einem zweiten Schritt einen Bezugsrahmen abzuleiten, der an späterer Stelle als Grundlage für die strategische Ausrichtung von Banken herangezogen werden soll.
Birgit Knaese

4. Die Kernkompetenzenperspektive als Rahmenkonzept für die Bestimmung der strategischen Stoßrichtung von Banken

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund, daß Dienstleistungen in modernen Industriegesellschaften einen zentralen Bereich der Wertschöpfung darstellen und sich ein Übergang zur “Informationsgesellschaft”252 mit tendenziell wissensbasiertem Wettbewerb abzeichnet, nehmen insbesondere Banken als Dienstleistungsunternehmen eine herausragende Stellung im wirtschaftlich dominanten tertiären Sektor ein. Begründen läßt sich dies einerseits mit dem Umstand, daß Banken die in einer derartigen Konstellation im Vordergrund stehenden “Informationen” zumindest teilweise eigenständig generieren können.253 Während Banken bisher eine eher komplementäre Funktion bei der Erbringung von Informationsdienstleistungen ausübten, vollzieht sich derzeit eine Abkehr von einer rein informationslogistischen Anbahnung und Abwicklung finanzieller Transaktionen hin zu einer eigenständigen Generierung neuer Informationsleistungen.254 Zudem sind insbesondere die von Banken offerierten know-how-intensiven Leistungen aufgrund ihrer hohen Komplexität den unter den oben skizzierten Wettbewerbsbedingungen zunehmend wichtiger werdenden “High-end-Dienstleistungen”255 (z.B. Financial Engineering-Leistungen, wie Mergers & Acquisitions-Beratung) zu subsumieren.256
Birgit Knaese

5. Schlußbemerkung und Ausblick

Zusammenfassung
Die vorangegangenen Ausführungen haben zunächst gezeigt, daß aus Sicht des Resource-based-view einzigartige unternehmensspezifische Ressourcen die Grundlage von dauerhaften überdurchschnittlichen Unternehmensgewinnen bilden.
Birgit Knaese

Backmatter

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