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20. KI als Werkzeug in der Hirnforschung

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

Dieser Fachbeitrag untersucht die zentrale Rolle von Künstlicher Intelligenz in der modernen Hirnforschung. Die Neurowissenschaften produzieren immer größere Datenmengen, insbesondere durch bildgebende Verfahren wie fMRT und MEG/EEG. Deep Learning hat sich als prädestiniertes Werkzeug zur Auswertung dieser Datenmengen erwiesen und ermöglicht neue experimentelle Paradigmen. Ein wichtiges Anwendungsfeld ist die automatische Schlafstadienklassifikation, die nicht nur die Arbeitszeit von Schlafmedizinern reduziert, sondern auch eine sekundengenaue Abfolge der Schlafstadien ermöglicht. Die Analyse von EEG-Daten mit tiefen neuronalen Netzen liefert zudem neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gehirnaktivität. Ein weiteres spannendes Feld ist die Verarbeitung natürlicher Sprache im Gehirn, die bisher nur vereinfacht untersucht wurde. KI ermöglicht nun die Analyse komplexerer Sprachstimuli wie Erzählungen und Hörbücher, was das Verständnis neuronaler Prozesse von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Sprache erheblich verbessert. Innovative Techniken wie Inception Loops identifizieren optimale sensorische Reize, die bestimmte Neuronen aktivieren, und könnten das Verständnis von Gehirn und Kognition revolutionieren. Diese Techniken eröffnen neue Möglichkeiten für Gehirn-Computer-Schnittstellen und virtuelle Realität, werfen jedoch auch ethische und philosophische Fragen auf.
Niemand sagt es so, aber ich glaube, dass Künstliche Intelligenz fast eine geisteswissenschaftliche Disziplin ist. Sie ist eigentlich ein Versuch, die menschliche Intelligenz und die menschliche Kognition zu verstehen.
Sebastian Thrun

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Titel
KI als Werkzeug in der Hirnforschung
Verfasst von
Patrick Krauss
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-67179-5_20
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