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6. KI in Frühwarnsystemen

  • 2026
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die zunehmende Komplexität von Frühwarnsystemen für nukleare Angriffe untersucht, die durch neue Technologien und sich ändernde Bedrohungsszenarien geprägt ist. Die Autoren analysieren die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) in diesen Systemen und diskutieren die damit verbundenen Risiken und Herausforderungen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Frage, ob und wie KI-Systeme in der Lage sind, zuverlässige Entscheidungen zu treffen, insbesondere in Situationen, in denen menschliche Entscheidungen aufgrund von Zeitdruck und Komplexität nicht mehr möglich sind. Das Kapitel beleuchtet auch historische Beispiele wie das russische System Perimeter und die Gefahren automatischer Entscheidungen bei Atomwaffen. Zudem werden die Risiken von Fehlalarmen und die Auswirkungen von unsicheren Daten auf die Entscheidungsfindung in Frühwarnsystemen detailliert untersucht. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob das Überleben der Menschheit von der Entscheidung eines einzelnen Menschen oder einer Maschine abhängen sollte, und betont die Untragbarkeit solcher Systeme, die zu automatischen Gegenangriffen führen könnten. Die Autoren argumentieren, dass die Unsicherheit und Vagheit der Daten eine sichere Entscheidung weder für Menschen noch für Maschinen ermöglicht und dass eine Automatisierung in diesem Bereich nicht die Lösung darstellt.

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Titel
KI in Frühwarnsystemen
Verfasst von
Karl Hans Bläsius
Copyright-Jahr
2026
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-72526-9_6
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