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Über dieses Buch

Künstliche Intelligenz ist das aktuell und vor allem zukünftig beherrschende Thema im Hinblick auf Digitalisierung und digitale Transformation. Ihre Entwicklung ist national und international mittlerweile maßgeblich für alle Bereiche von Forschung und Praxis. Mittels KI sollen Prozesse effizienter und schlanker, Produkte und Dienstleistungen uniquer und smarter werden. Vor allem in Marketing und Vertrieb bieten sich vor diesem Hintergrund zahlreiche Chancen – und zugleich Herausforderungen. Wie Unternehmen, Agenturen und Beratungen KI bereits erfolgreich als Marketing- und Vertriebs-Tool einsetzen und wie KI strategisch integriert werden kann, zeigt dieses Buch. Es bietet einen umfassenden und branchenübergreifenden Überblick über aktuelle und zukünftige Herausforderungen sowie Chancen des Einsatzes von KI in Marketing und Vertrieb. Insider geben Insights zur intelligenten Konzeption und Know-how zum adäquaten Einsatz von KI. Anhand von Experteninterviews und Erfolgsbeispielen renommierter Unternehmen, innovativer Start-ups und KI-erfahrener Berater werden die Chancen von KI in Marketing, Kommunikation und Vertrieb anschaulich und ausführlich dargestellt und vermittelt. Marketing- und Vertriebsprofis geben praxisnahe Handlungsempfehlungen und teilen KI-Checklisten sowie Dos & Don’ts zum erfolgreichen Einsatz von künstlicher Intelligenz.Dieses Buch richtet sich an Marketing- und Vertriebsexperten, die die innovativen Möglichkeiten künstlicher Intelligenz für ihr Unternehmen strategisch entwickeln, konzeptionell erarbeiten und sinnvoll nutzen wollen. Auch für Dozierende und Studierende der Fachbereiche Betriebswirtschaft, Marketing, Management, Kommunikation, PR und Wirtschaftspsychologie ist das Lesen dieses Fachbuchs ein deutlicher Mehrwert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Experteninterviews und Grundlagen von KI

Frontmatter

KI als Treiber für Marketing und Vertrieb

KI-Instrumente zu Effizienzsteigerung in der Marketing- und Vertriebskommunikation
Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz ist in den Bereichen Marketing und Vertrieb schon längst keine Zukunftsmusik mehr, KI ist dort bereits angekommen. Nahezu alle Branchen und namhaften Unternehmen befassen sich mit dem Thema KI – ob es bereits um die zeitnahe Umsetzung und konkrete Nutzung von KI-basierten Marketing-Tools oder aber um eine realistische Vision und strategische Konzeption von KI-Tools für Marketing und Vertrieb geht. Wie Marketing und Vertrieb Künstliche Intelligenz zur Unterstützung, Bereicherung und Optimierung ihrer bestehenden analogen und digitalen Instrumente nutzen können, wird im folgenden Artikel dargestellt.
Meike Terstiege

Marketer-Experteninterviews zum Einfluss von KI

Zusammenfassung
Bevor wir uns mit den Erfahrungen und Plänen von Marketingexperten im Detail beschäftigen, wollen wir uns zu Anfang die Frage stellen: Was sind die Chancen und Risiken des Einsatzes von KI im Marketing aus der Sicht von „Praktikern“ aus Agentur, Kommunikation und Marketing? Daher kommen im Folgenden im Rahmen von Experteninterviews mit Führungskräften aus den Branchen Finanzdienstleistungen und Kommunikation genau die Marketers zu Wort, die sich bereits aktuell und zukünftig im Rahmen ihrer Marketingaufgaben mit KI auseinandersetzen.
Meike Terstiege, Tim Alexander, Muhsin Cinar, Benjamin Pleißner

Nutzen der KI in Marketing und Vertrieb

Zusammenfassung
Marketing und Vertrieb konzentrieren sich immer häufiger und immer ausgeprägter auf komprimierte und somit effizientere Zyklen. Dies ist vor allem der Kurzfristigkeit geschuldet, die seitens der zunehmend anspruchsvollen und zudem ungeduldigen Zielgruppen besteht. Daher ist eine der relevantesten Herausforderungen auf Unternehmensseite, zugleich Kontinuität im Bereich der Kommunikationsstrategie zu zeigen und dabei fortwährend agil zu bleiben. Analytik, Planung und Optimierung des Marketings durch künstliche Intelligenz (KI) können durch nutzengenerierende Algorithmen unterstützt werden und führen zur Effektivitätssteigerung im Unternehmen. Die resultierenden Vorteile, die durch KI, Automatisierung, Business Workflow Engines und weitere disruptive KI-basierte Technologien entstehen, werden in diesem Artikel hinterfragt. Technologischer Fortschritt führt zu einem gewandelten Verhalten aller Businessakteure und des Umfelds, in dem sie sich bewegen und agieren. Marketingkapazitäten werden in differenzierter Disposition immer stärker ausgeschöpft, was unmittelbare Effekte auf die mikroökonomische Perspektive des Unternehmenshandelns und letztlich auch den Unternehmenserfolg hat. Unter den entsprechend KI-nutzenden und -treibenden, aber auch seitens KI getriebenen, Abteilungen spielt das Marketing eine entscheidende Rolle. Gerade hier bedarf es aufgrund des Einflusses von KI einer Anpassung der Volatilität der Kommunikation, der genutzten Medien und der User bzw. Zielgruppen. Data Drivenness, Customer Intelligence und Business Intelligence sind die mit wichtigsten Prozesse, mit denen insbesondere Marketingkonzepte, Vertriebsstrategien, Nachfragevorhersagen, aber auch die Entwicklung von Human Resources frühzeitig erkannt, analysiert und gesteuert werden können. Dabei sind kunden- und mitarbeiterzentrierte Daten die Grundlage des Marketing- und HR-bedingten Einsatzes von KI. Da die Generierung und Analyse dieser Daten allein mittels KI möglich ist, schafft dies Freiraum für Menschen und Mitarbeiter. Diese können sich dank KI vorrangig weiteren organisierenden sowie inhaltlichen und strategischen Aufgaben widmen. Auf diese Weise entstehen produktive und positiv zu bewertende Synergien menschlicher Kreativität und maschineller Rationalität, deren Aspekte in diesem Beitrag beleuchtet werden.
Danin Bozovic, Meike Terstiege

KI – die große Unbekannte für die Berufsbilder von morgen und übermorgen

Zusammenfassung
Neben Digitalisierung, Transformation des Bildungssystems und Remote Work wird kaum ein Thema in den Medien so heiß und kontrovers diskutiert wie die künstliche Intelligenz. Von intelligenten Maschinen ist die Rede, die unsere Berufsbilder verändern und uns Menschen unsere Arbeit eines Tages wegnehmen würden. Werden die technischen Möglichkeiten von selbstlernende Algorithmen mit menschlichen Fähigkeiten eines Tages verschmelzen? Macht KI einige sich wiederholende Arbeiten und damit Jobs überflüssig? Oder geht es vielmehr darum, dass sich unsere Jobprofile zukünftig nicht auf Produkte und dezidierte Aufgaben fokussieren, sondern auf Problemlösungen und Verhaltensweisen? Und wie sieht unsere Beschäftigung dann zukünftig aus? Auf diese und andere Fragen blickt die Autorin des Artikels und stellt verschiedene Perspektiven und Forschungsergabnisse zur Diskussion.
Marina Sverdel

KI und Marketing

Frontmatter

Warum KI in Zukunft Killer-Ideen braucht

Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz erobert heute nicht nur den Alltag der Menschen, sondern auch das Marketing. Wo KI heute schon zum Einsatz kommt und wie zum Teil grundlegend sich dadurch die Aufgaben und Rollen in der Kommunikationslandschaft verändern, beleuchten die Jung von Matt/Neckar Strategen Daniel Adolph und Alexander Binder in ihrem Beitrag. Dabei skizzieren sie nicht nur theoretische Möglichkeiten, sondern zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele und aktuell verfügbarer Technologien auf, welche Chancen Künstliche Intelligenz schon heute für Marketeers bereithält, wie KI das Marketing verbessert und letztendlich den Menschen entlastet. Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft und beschreiben – aus Sicht einer Kreativagentur – wie das intelligente Zusammenspiel von Mensch und Maschine aussehen kann. Und beantworten die wichtige Frage, warum KI am Ende des Tages Killer-Ideen braucht.
Daniel Adolph, Alexander Binder

Integrierte Intelligenz: Neue Möglichkeiten im Marketing an der Schnittstelle menschlicher und künstlicher Intelligenz

Zusammenfassung
Der Relevanz von künstlicher Intelligenz (KI) gerade für Marketing und Vertrieb können und sollten sich Unternehmen nicht entziehen. Bisher liegt der strategische Fokus bei der Nutzung von KI jedoch oft auf der Anwendung relativ isolierter KI-Lösungen, mit denen hauptsächlich Kosteneinsparungen durch eine Verbesserung der Effizienz angestrebt werden. Die Entwicklung ganz neuer Lösungen und Geschäftsmodelle wird dabei oftmals unberücksichtigt gelassen, weil hierfür eine Kombination von KI mit der jeweiligen spezifischen Expertise und menschlichen Intelligenz der Mitarbeiter erforderlich wäre. Im vorliegenden Kapitel wird daher auf das bestehende Konzept der Integrierten Intelligenz zurückgegriffen, um anhand von Beispielen aus jungen und etablierten Unternehmen, d. h. Precire Technologies, Tawny, General Electric und Amazon, Implikationen für Forschung und Praxis zu KI, Marketing, Innovation und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen abzuleiten.
Ulrich Lichtenthaler

Connected Car Services – Neue Vermarktungschancen durch künstliche Intelligenz

Zusammenfassung
Die Automobilbranche durchläuft den größten Wandel ihrer 120-jährigen Geschichte: Die Digitalisierung, neue Antriebstechnologien und veränderte Kundenwünsche stellen die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Insbesondere der Wettbewerb von Seiten der Tech-Konzerne nimmt zu und der Wettstreit um die Datenhoheit im vernetzten Auto hat längst begonnen. Wollen die Autohersteller in diesem Wettbewerb bestehen, müssen sie eine zentrale Plattform im Auto bereitstellen, die ähnlich wie ein Smartphone Funktionen digital und auf Abruf zur Verfügung stellt. Wie diese „Connected Car Services“ umgesetzt werden können und welche zentrale Rolle der künstlichen Intelligenz unter anderem beim Vermarkten und beim Pricing zukommt, wird in diesem Beitrag erläutert.
Thorsten Liebehenschel, Fabian Degen, Max Köppl

KI in der Kosmetikbranche

Analoge Schönheit durch digitale, KI-basierte Beauty-Tools
Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz (KI) ist auf dem Vormarsch, im Marketing kann KI als nützliches Tool zur Perfektionierung der Kundenansprache, -gewinnung und -bindung genutzt werden. Während zahlreiche Branchen und Unternehmen mit künstlicher Intelligenz noch und weiterhin „fremdeln“, hat die Kosmetikbranche den Mehrwert und die Zweckmäßigkeit von KI längst erkannt und setzt KI konsequent ein. Dieser Artikel stellt Best-Practice-Beispiele aus dem Beauty-Bereich und der Kosmetikindustrie vor, die KI-basierte Produkte und Dienstleistungen erfolgreich konzipieren, strategisch umsetzen und als Mehrwert für den Kunden und den eigenen Unternehmenserfolg definieren.
Meike Terstiege

Künstliche Intelligenz sucht Künstler

Der lange Weg von KI an die Spitze der Marketingwertschöpfungskette
Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz macht große Fortschritte, wird immer intelligenter und hat immer stärkeren Einfluss darauf, wie Marketing gemacht wird. Ein Bereich bleibt jedoch unerreicht für künstliche Intelligenz: Die Spitze der Marketingwertschöpfungskette – wo Strategie nicht nur optimiert oder ausgeführt wird, sondern wo sie neu erfunden wird. Kurz, der Bereich im Marketing, der fast schon Künstler erfordert. Wir stellen drei Beispiele vor, die besonderes kreatives Denken erfordern und entwickeln so den Turing-Test für künstlerische Intelligenz.
Gordon Euchler, Nils Liedtke

Potenziale der digitalen Transformation und Auswirkungen auf Marketinginstrumente

Zusammenfassung
Eine der aktuell größten Herausforderungen im Bereich Marketing ist die digitale Transformation. Besonders für Berufseinsteiger, ältere Arbeitnehmer und kleinere Unternehmen stellt der schnelle Wandel der digitalen Marketingwelt eine große Herausforderung dar. Das Ziel dieses Artikels ist es, die Auswirkungen und Potenziale der digitalen Transformation auf Marketinginstrumente zu untersuchen und einen komprimierten Überblick über die Thematik zu verfassen. Um den Status quo im Bereich Digital Marketing möglichst genau abbilden zu können, wurden Experten aus diversen Branchen interviewt. Die Ergebnisse der Experteninterviews ermöglichen es, die aktuellen Herausforderungen und Lösungsstrategien von branchenrepräsentativen Unternehmen transparent darzustellen und zu analysieren. Zusätzlich runden eine Handlungsempfehlung und ein Ausblick in die Zukunft den Artikel ab.
Sophia Spranger, Meike Terstiege

Marketingforschung 4.0 – Wie wird künstliche Intelligenz die Umfrageforschung der Zukunft revolutionieren?

Zusammenfassung
Wie lässt sich künstliche Intelligenz für die Erhebung und Analyse von qualitativen und quantitativen Befragungsdaten erfolgreich einsetzen? Näher erläutert werden innovative Erhebungs- und Auswertungsmethoden wie Speech2Text, Semantic Mining und maschinenbasiertes Erkennen von Emotionen mittels Facial Coding oder Voice-Recognition. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit erläutert, dass sich die Marketingforschung an das fundamental veränderte Kommunikationsverhalten der Konsumenten anpasst. Innovative Kommunikationstools wie Sprachassistenten, Chatbots oder Umfrage-Apps sollten künftig zum Standardangebot der Felddienstleister gehören. Bei der Generierung von qualitativ hochwertigen Konsumenteninsights spielt auch das Social-Media-Monitoring als Ergänzung zur Umfrageforschung eine flankierende Rolle. Künstliche Intelligenz revolutioniert den Marktforschungsprozess. Sie öffnet den Weg zur Marketingforschung 4.0 und wird das Berufsbild des Marketingforschers weiter verändern.
Tanja Zweigle

KI und Kommunikation

Frontmatter

Optimierung von Marketing- und Vertriebskommunikation mittels KI

Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz (KI) ist kein kurzfristiger Trend, sondern verändert aktuell und zukünftig unser privates und berufliches Leben in erheblichem Maße. KI ist dabei keinesfalls neu, die Wissenschaft befasst sich bereits seit den 1950er-Jahren mit der Thematik. Allerdings war (und ist) es von der Innovationsforschung bis zur Implementierung, Nutzung sowie Relevanzschaffung in der Praxisrelevanz ein langer Weg – konkrete Lösungen für den Einsatz von KI im Marketing entstanden und entstehen allerdings erst, wenn diese wirtschaftlich relevant sind und werden. Mit KI lässt sich Geld verdienen, wenn wahrnehmbar unique Verbrauchernutzen und daraus wiederum Unternehmensvorteile entstehen. Welchen konkreten Nutzen KI für das Marketing bringt, ist Inhalt dieses Buches.
Meike Terstiege

KI-gestützte Leadgenerierung im B2B-Marketing

Wie intelligente Marketingtools die Transformation der Marketing- und Vertriebsorganisation bei PTC vorantreiben
Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz ist heute in aller Munde. Doch im B2B-Umfeld scheinen nach wie vor viele Unternehmen den Trend zu verschlafen. PTC, ein international agierender Hersteller von Industrie-Software, wollte sich nicht länger damit abfinden, dass Marktsignale und sich verändernde Kundenbedürfnisse nicht frühzeitig genug erkannt wurden und die Customer Experience durch mangelnde Synergien zwischen den Marketing- und Vertriebsteams litt. Das Unternehmen entschied sich daher für eine zielgerichtete Modernisierung seiner Marketing Engine und die Nutzung künstlicher Intelligenz als Treibstoff für diese Transformation. Dank der KI-basierten Marketingtools gelang es dem Unternehmen innerhalb weniger Monate, interne Datensilos zu überwinden, neue KundInnen auf sich aufmerksam zu machen, die Kundenansprache zu personalisieren, Synergiepotenziale zwischen Marketing und Vertrieb systematisch besser auszuschöpfen und neu gewonnene Intelligence zur Lead- und Umsatzsteigerung zu nutzen.
Mariana Cogan, Helen Orgis

MindsetMatching® in Social Media mittels KI

Zusammenfassung
Die Digitalisierung hat die Welt komplett verändert. So bestimmen soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram längst unseren Alltag und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. Ebenso haben sie einen immensen Einfluss auf die Meinungsbildung. Folglich sind sie zu Kommunikationskanälen geworden, deren Bedeutung kein Unternehmen mehr ignorieren kann. Die sozialen Medien bieten ungeahnte Möglichkeiten, potenzielle und bestehende Kunden zu erreichen. Nicht ohne Grund sind die sogenannten „Influencer“ für Werbetreibende zu einer unverzichtbaren Institution geworden. Auf der Gegenseite hat die Flut an Informationen, denen man in den sozialen Netzwerken begegnet, zu einer drastischen Verminderung der Aufmerksamkeitsspanne bei den Menschen geführt. Es bedarf weit mehr als einer gewöhnlichen Werbeanzeige, um aus dem Schwall an Reizen herauszustechen und Gehör zu finden. Die größte Herausforderung besteht darin, gerade in den sozialen Medien, Glaubwürdigkeit zu erzielen und nachhaltig zu vermitteln. Um dies zu schaffen, ist ein grundlegendes Verständnis der jeweiligen Influencer und deren Publikum notwendig. Hier gelangen die etablierten Systeme der Marktforschung sowie des Social-Media-Monitorings an ihre Grenzen respektive erweisen sich als unzulänglich. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) ist somit kein überflüssiger Luxus, sondern eine Notwendigkeit: Unter Einsatz entsprechender Algorithmen auf Basis des Mindset-Matchings sowie des OCEAN-Modells ermöglichen sie es nicht nur, das exponentiell wachsende Datenvolumen (Posts, Clicks, Likes, Follower etc.) zu erfassen, sondern sind auch in der Lage, menschliches Verhalten und Sprache zu analysieren. Dies ist die Basis, um relevante Influencer zu finden und Prognosen über den Erfolg der Kollaboration mit ihnen zu erstellen.
Herbert Höckel

Social Listening: Game Changer im Reputationsmanagement

Wie Big-Data-Analysen dazu beitragen, die Ansichten der Stakeholder zu Organisationen zu verstehen
Zusammenfassung
In diesem Artikel wird dargestellt, inwieweit eine automatisierte, algorithmische Analyse der Online-Kommunikation von Stakeholdern in sozialen Medien und anderen Internetmedien für das Reputationsmanagement verwendet werden kann. Auf Basis einer Literaturrecherche wird zunächst das von Fombrun entwickelte Reputationsmodell vor dem Hintergrund der spezifischen Bedingungen der Online-Kommunikation angepasst. Anschließend wird erläutert, wie Reputation auf Basis dieses Modells mithilfe eines KI-basierten Social-Listening-Ansatzes gemessen werden kann. Die Anwendung der Methode wird anschließend anhand von zwei Studien erläutert, in denen die Reputation deutscher Unternehmen bzw. ihrer CEOs untersucht wird. Im Ergebnis zeigt sich, dass das angepasste Reputationsmodell in Kombination mit Social Listening in der Reputationsforschung eingesetzt werden kann und zu einem verbesserten Reputationsmanagement von Unternehmen und anderen Organisationen beiträgt. Obwohl sich dieser Beitrag mit dem Einsatz von Social Listening für das Reputationsmanagement von Unternehmen befasst, bietet die Methode ein breites Anwendungsspektrum, etwa im politischen Kontext zur Bewertung der öffentlichen Meinung zu relevanten Themen in Ergänzung zu klassischen Umfragen.
Arne Westermann, Jörg Forthmann, Alexandra Krämer

Chatbots in der deutschen Modebranche – zusätzlicher Vorteil für die Konsumenten?

Zusammenfassung
In diesem praxisorientierten Beitrag werden die Potenziale und Risiken von KI – und hier im Besonderen Chatbots – in der Modeindustrie beschrieben. Dazu wurden Chatbots der größten deutschen Modehändler auf ihre Bequemlichkeit, Nützlichkeit und Benutzerfreundlichkeit untersucht. Zudem wurde eine quantitative Umfrage über die Social-Media-Plattform Instagram durchgeführt, an der sich 5509 Personen beteiligt haben. Die Zielgruppe dieser Umfrage waren vor allen Dingen Schülerinnen und Schüler sowie Studierende. Die Wahl dieser Zielgruppe liegt darin begründet, dass diese üblicherweise für moderne Techniken aufgeschlossen sind und die zukünftigen Konsumenten der Modeindustrie darstellen.
Pascal Fannasch, Audrey Mehn, José Santiago López Pérez

KI und Sales

Frontmatter

Hype oder Realität – KI als Instrument zur Optimierung des vertrieblichen Portfolios eines juristischen Finanzdienstleisters

Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz ist längst in unserem Alltag angekommen und versetzt nun auch die Rechtsberatungsbranche in Aufruhr. Der Diesel-Skandal und Kartellrechtsverletzungen wie z. B. durch das LKW-Kartell lieferten Impulse, Sammelklagen als das Mittel im Rechtsstreit gegen große Konzerne salonfähig zu machen. Als Helfer dabei: künstliche Intelligenz. Software-as-a-Service-Anwendungen werden immer beliebter und Automation und Predictive Analytics sind die Schlagworte. Doch gibt es zurzeit noch Hürden, die den barrierefreien und verbraucherfreundlichen Zugang zum Recht blockieren – sei es rechtlich oder technisch. Dieser Beitrag beleuchtet Chancen, Risiken und Aussichten aus der Sicht des Erfinders der gewerblichen Prozessfinanzierung in Deutschland, der FORIS AG.
Hanns-Ferdinand Müller

KI in E-Commerce-Prozessen der Modebranche

Zusammenfassung
Techniken der künstlichen Intelligenz kommen in immer mehr Anwendungssystemen im E-Commerce zum Einsatz. Sie haben das Potenzial, Herausforderungen der Kostensenkung im Online-Handel (z. B. durch Automatisierung von Beratung und Retouren) mit der Erhöhung von Kundenzufriedenheit (z. B. durch Individualisierung von Angeboten) zu verbinden. In der Studie, deren Ergebnisse in diesem Beitrag vorgestellt werden, wurden 50 State-of-the-Art-Applikationen künstlicher Intelligenz in digitalen Transaktionsprozessen der Modebranche gesammelt. Diese werden in diesem Beitrag entlang der Wertschöpfungskette des Endkunden systematisiert.
Matthias Lederer, Louisa Daus

Status quo der künstlichen Intelligenz in der Automobilbranche und Zukunftsszenarien für den deutschen Automobilhandel

Zusammenfassung
Der Automobilhandel und -vertrieb ist in vielerlei Hinsicht im Umbruch. Vor allem die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI) in Form von Robotics oder auch der vorausschauenden Teileplanung (Predictive Maintenance) werden zunehmend im modernen Autohaus etabliert. Der Automobilindustrie wird ein großer potenzieller Produktivitätszuwachs durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zugeschrieben. Jedoch werden Technologien wie die KI in der Praxis derzeit lediglich partiell eingesetzt. Eine umfassende Anwendung von KI als stetiger Prozessbegleiter ist bislang selten bis kaum vorhanden. Dieser Beitrag befasst sich daher vorrangig mit dem Status quo des Einsatzes von KI im deutschen Automobilhandel. Praxisbeispiele von Mercedes-Benz, smart, MAN und Opel zeigen dem Leser den Reifegrad von KI am Point of Sale im Automobilbereich, während Robotics, Chatbots, Predictive Maintenance und Predictive Sales im Fokus der Branchenanalyse stehen. Zusammenfassend werden konkrete Handlungsfelder aufgezeigt sowie Implikationen für die Branche abgeleitet. Auf Basis der beschriebenen Technologien wird eine Customer Journey „Autohaus 2025“ skizziert, welche die Zukunft der Customer Experience im Automobilhandel darstellt. Dabei werden drei Erfolgsfaktoren als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz von KI abgeleitet und vorgestellt.
Tim Charly Schmacke, Johannes Hohenspein, Pekka Ylitalo, Meike Terstiege

KI – von der Strategie zum Projekt

Mit Beispielen aus Marketing und Sales
Zusammenfassung
Die digitale Transformation und hierbei insbesondere die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) verändert unser Leben. Welche Schritte muss ein Unternehmen gehen, um zu den Gewinnern der digitalen Transformation und KI zu werden? Dieser Frage widmet sich der Autor und nutzt hierbei Beispiele aus den Bereichen Marketing und Sales, um einen Praxisbezug herzustellen. Neben Begriffsklärungen und der Einordnung verschiedener Definitionen von künstlicher Intelligenz legt er einen Schwerpunkt auf die Themen KI-Strategie und deren Etablierung in Unternehmen. Zusätzlich gibt er einen Überblick über KI-Use-Cases aus dem Bereich Marketing und Sales und nutzt diese, um Herausforderungen und Chancen bei der Implementierung von KI zu verdeutlichen. Auch wenn das eine oder andere Beispiel von großen Konzernen entliehen ist, richtet sich dieser Artikel vor allem an Manager kleiner und mittelständiger Unternehmen, für die künstliche Intelligenz eine besondere Chance für Wachstum darstellt.
Sebastian Petry
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