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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Klassische Mikroökonomik

verfasst von: Marc Scheufen

Erschienen in: Angewandte Mikroökonomie und Wirtschaftspolitik

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Wie das Pareto-Kriterium verdeutlicht, bedeutet Allokationseffizienz effizientes Handeln auf mehreren Ebenen. Mit anderen Worten: Sämtliche Wirtschaftssubjekte handeln im Sinne des ökonomischen Effizienzgedankens. In diesem Zusammenhang wird erstmals der (vereinfachte) Wirtschaftskreislauf deutlich, in dem Unternehmen und Haushalte eigennutzorientiert und trotzdem zum Wohle der Allgemeinheit handeln. Wie Adam Smith bereits betonte, lenkt der Marktmechanismus – wie eine unsichtbare Hand – das Handeln der Marktakteure in eine sozial wünschenswerte Richtung. Zu Wirtschaftwachstum kommt es, weil Haushalte und Unternehmen über den Markt interagieren.
Anhänge
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Fußnoten
1
Siehe grundlegend hierzu insbesondere Smiths Werk „Der Wohlstand der Nationen“ aus dem Jahr 1776 (Smith, 1776). Bereits 1759 erschien Smiths Buch zur „Theorie der ethischen Gefühle“ (Smith, 1759).
 
2
Die Symbole „≺“ und „≻“ sind bewusst zu unterscheiden von den Symbolen „<“ und „>“, da in der Haushaltstheorie Präferenzen und keine Mengeneinheiten miteinander verglichen werden. Es könnte sehr wohl sein, dass ein Apfel gegenüber drei Bananen bevorzugt wird (1 Apfel ≻ 3 Bananen), während 1 > 3 dem mathematischen Verständnis des Lesers widersprechen würde.
 
3
Das heißt nicht unbedingt, dass ein Haushalt niemals spart. Allerdings sollte er während der Lebenszeit sein Einkommen ausgeben. In diesem Fall bedeutet sparen dann nur eine zeitliche Verschiebung von Konsum.
 
4
Ist die Steigung gleich null, so sprechen wir von einem Extremfall. In diesem Fall würde unsere Funktion horizontal verlaufen. Wir schauen uns zum Schluss unseres Abschnitts einen solchen Extremfall an, indem wir annehmen, dass Anton überhaupt keine Bananen mag. Mit anderen Worten: Egal wie viel Bananen Anton konsumiert, sein Nutzenniveau wird ausschließlich von der Menge der konsumierten Äpfel abhängen.
 
5
Auf diese Erkenntnis kommen wir später nochmal zurück, wenn wir uns mit der Edgeworth-Box beschäftigen.
 
6
Im Gegensatz hierzu spricht man bei der idealtypischen Indifferenzkurve von imperfekten Substituten, da hier das Austauschverhältnis sich mit zunehmendem x verändert.
 
7
In der Übungsaufgabe 1 dieses Kapitels schauen wir uns nochmal einen Sonderfall an, der zwischen den betrachteten Fällen liegt. Mag Anton beispielsweise keine Bananen und wählt zwischen Äpfeln und Bananen, so verläuft die Funktion senkrecht zu der Achse, auf der die Äpfel abgetragen sind. Tragen wir die Anzahl Äpfel auf der x-Achse ab, so verläuft die Funktion also vertikal. Tragen wir die Anzahl Äpfel auf der y-Achse ab, so verläuft die Funktion horizontal. In diesem Sonderfall würde Anton keine Bananen konsumieren, da nur durch ein Mehr an Äpfeln eine höhere Indifferenzkurve erreicht wird, unabhängig von der Anzahl an Bananen. Mit anderen Worten: Unser Anton sollte jeden Euro seines Budgets in den Konsum von Äpfeln investieren, da mehr Bananen seinen Nutzen nicht erhöhen, aber sein Budget für Äpfel reduzieren.
 
8
Selbstverständlich kann die rein graphische Betrachtung meistens nur näherungsweise wiedergeben, für welches Güterbündel sich Anton entscheidet. Um die genauen Mengeneinheiten von x und y zu bestimmen, müssen wir den mathematischen Weg beschreiten. Trotzdem muss klar sein, dass die Lagrangefunktion auch nichts anderes ermöglicht, als dass sie uns hilft, die höchstmögliche Indifferenzkurve zu finden, die sich unser Anton gerade noch leisten kann. Vor diesem Hintergrund soll die Lagragefunktion kurz dargestellt werden, ohne auf die notwendigen Ableitungsregeln einzugehen. Hierauf werden wir in Kap. 4 zurückkommen. Im Anhang soll deshalb für den interessierten Leser eine Kurzanleitung zur Lagrangefunktion gegeben werden, während hier die Intuition der Nutzenmaximierung im Mittelpunkt steht.
 
9
Offensichtlich können sich auch Präferenzen im Laufe eines Lebens ändern. So ändert sich beispielsweise mit der Geburt eines eigenen Kindes der Fokus des Haushalts. So ist plötzlich nicht mehr der schicke Sportwagen die nutzenmaximierende Wahl unseres Konsumenten, sondern Anton präferiert die Funktionalität eines Kombis oder eines Vans (je nach Größe der Familie). Dieses Beispiel zeigt, dass sich auch Präferenzen und damit die Gestalt der Indifferenzkurven verändern können. Im Gegensatz zu Marktpreisen, die zum Teil tagesaktuell sind und sich von jetzt auf gleich verändern können, sind Präferenzen aber eher langfristigen Veränderungen ausgesetzt.
 
10
Wie weit sich die Budgetgerade dreht, ist gerade Ausdruck der Preisänderung. Je teurer oder günstiger das Produkt, desto stärker die Drehung. Wo der neue Schnittpunkt mit der x-Achse liegt, ergibt sich aus dem Verhältnis von Einkommen zu Güterpreis. Schließlich gibt uns dieser Punkt wieder, wie viel wir uns maximal von dem Gut leisten können, wenn wir unser gesamtes Einkommen für den Konsum dieses Guts aufwenden. Für eine genauere Betrachtung siehe Abschn. 3.1.2. Übungsaufgabe 2 dieses Kapitels beschäftigt sich noch mal mit diesem Sachverhalt.
 
11
Wie stark er das teurer gewordene Produkt nun substituieren wird, hängt entscheidend davon ab, wie stark der Haushalt das Produkt wertschätzt. So gibt es Güter (wie z. B. Trinkwasser), die lebensnotwendig sind und eben nicht ohne weiteres substituierbar sind. Faktisch reduziert der Preisanstieg die Kaufkraft (oder das verfügbare Einkommen) unseres Konsumenten. In der Volkswirtschaftslehre kann man diese beiden Effekte nochmal unterscheiden und zeigen, inwiefern der Konsument auf sich ändernde Bedingungen reagiert. Man unterscheidet in diesem Zusammenhang den Einkommens- und den Substitutionseffekt.
 
12
So könnte man die Gesellschaft letztlich auch in zwei Gruppen teilen: Männer und Frauen, arm und reich, alt und jung, usw.
 
13
Tauschökonomie bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Anton und Berta die Güter direkt gegeneinander eintauschen, d. h. dass Anton zum Beispiel zwei Äpfel abgibt, um hierfür eine Banane zu erhalten. Die Tauschrelation ist letztlich auch Ausdruck der Preisrelation beider Güter.
 
14
Unter Verhandlungsmacht könnte man in diesem Zusammenhang auch das Budget verstehen. Schließlich entscheidet das Budget darüber, wieviel ich von einem Gut maximal kaufen kann. Da in einem vereinfachten Wirtschaftskreislauf der Lohn aus der Produktion der Güter und der Marktpreis aus dem Konsum der Güter einander entsprechen, können beide Individuen auch nicht mehr Budget haben als Güter zum Konsum bereitstehen. Da Anton und Berta nicht sparen (denn mehr ist ja besser als weniger), werden sie folglich auch keine Produkte im Supermarkt zurücklassen.
 
15
Wie wir in der Anwendung des Pareto-Kriteriums zuvor gelernt haben, kann Pareto nur eine Aussage tätigen, wenn wir eine neue Güterallokation (einen neuen sozialen Zustand) mit einer Ausgangssituation vergleichen. Ohne Ausgangssituation können wir also keine Aussagen hinsichtlich der Optimalität treffen. Um im Bild zu bleiben heißt das, dass wir zunächst abwarten müssen, mit welchem Inhalt der Einkaufstüten unser Anton und unsere Berta aus dem Supermarkt kommen. Erst anschließend können wir eine Aussage hinsichtlich Pareto-Verbesserung und -Effizienz treffen.
 
16
Indifferent heißt auch, dass Anton einem Tausch durchaus zustimmen würde. Wir erinnern uns an die Annahmen des Homo Oeconomicus. Bei vollständiger Rationalität darf es auch nicht so etwas wie Neid geben. Dass Berta sich besser stellen kann, ohne dass Anton etwas davon hat, beeinflusst also nicht Antons Bereitschaft, dem Tausch zuzustimmen.
 
17
Wir erinnern uns daran, dass die Indifferenzkurven von Anton und Berta relativ symmetrisch waren. Nur so lassen sich die Nutzenniveaus zwischen beiden Individuen vergleichen. Ansonsten bräuchten wir eine konkrete Zahl als Nutzenniveau und damit ein kardinales Nutzenkonzept. In unserem Beispielfall wenden wir uns dieser Überlegung zu, um auch das Kaldor-Hicks-Kriterium anwenden zu können.
 
18
In der Produktionstheorie sprechen wir in der Regel von zwei Produktionsfaktoren: Arbeit und Kapital. Im Zeitalter der Datenökonomie muss man jedoch auch Daten als einen weiteren eigenständigen Produktfaktor berücksichtigen. In diesem Zusammenhang betont z. B. Vöpel (2018), dass insbesondere durch eine Künstliche Intelligenz (KI) eine datenbasierte Erweiterung der technologischen Möglichkeiten zu erzielen ist. So erlaubt eine KI eine Optimierung der knappen Ressourcen Arbeit und Kapital, um hierdurch mehr und auch neuen Output zu produzieren. So wie das Kapital in der Industrialisierung an Bedeutung gegenüber dem Faktor Arbeit gewann, wird die Datenrevolution des 21. Jahrhunderts die Wirtschaftsordnung entscheidend durch Daten geprägt sein und diesem Produktionsfaktor eine besondere Bedeutung zuordnen (vgl. Vöpel (2018), S. 829).
 
19
In Abb. 3.18 weichen wir von der Annahme einer abnehmenden Grenzrate der technischen Substitution ab und zeigen spezielle Verläufe von Isoquanten.
 
20
Analog gilt dieser Sachverhalt für die Grenzrate der Substitution in der Haushaltstheorie (vgl. Abb. 3.3).
 
21
Das Subskript X deutet an, welches Produkt produziert wird. Hier und im Folgenden das Produkt X = Äpfel.
 
22
Diese zusätzliche Einheit Arbeit kann dabei eine Arbeitsstunde, ein Arbeitstag oder gar eine Arbeitskraft sein. Analog kann eine Einheit Kapital eine zusätzliche Maschinenstunde oder gar eine zusätzliche Maschine sein.
 
23
Dieser Sachverhalt wird deutlich, indem wir die Isokostengerade parallel verschieben, bis sie durch die Punkte B und A verläuft. Auf diese Weise wird deutlich, dass der Punkt B auf einer höheren Isokostengeraden liegt als der Punkt A, sodass der Punkt A mit geringeren Kosten einhergeht als der Punkt B.
 
24
Selbstverständlich gilt auch hier, dass die rein graphische Betrachtung meistens nur näherungsweise wiedergeben kann, für welche Faktorkombination (\( {l}^{\ast },{k}^{\ast } \)) sich unser Unternehmen entscheidet. Um die genauen Mengeneinheiten von x und y zu bestimmen, müssen wir den mathematischen Weg beschreiten. Trotzdem muss klar sein, dass auch die mathematische Lösung derselben Intuition und demselben Verständnis für die Zusammenhänge folgt. So suchen wir die höchstmögliche Isoquante für ein gegebenes Kostenbudget. Mit anderen Worten: Wir suchen einen Tangentialpunkt, der üblicherweise dadurch gekennzeichnet ist, dass in diesem Punkt die Steigung der Isoquante und der Isokostengeraden einander entsprechen. Im Anhang soll deshalb für den interessierten Leser eine Kurzanleitung zur Cobb-Douglas-Produktionsfunktion gegeben werden, während hier die Intuition der kosteneffizienten Produktion im Mittelpunkt stehen soll.
 
25
Die Überlegungen ergeben sich dabei analog zur Einkommenskonsumkurve in der Haushaltstheorie.
 
26
Die Überlegungen ergeben sich dabei analog zur Preiskonsumkurve in der Haushaltstheorie.
 
27
So könnte man die Wirtschaft letztlich in zwei Gruppen unterteilen, wie produzierendes Gewerbe und Dienstleister, wodurch eine aggregierte Betrachtung im 2-Unternehmen-Fall möglich wird.
 
28
Hier wird bereits deutlich, wie sich letztlich der Wirtschaftskreislauf schließt. Die Güter X und Y, die Anton und Berta in der Haushaltstheorie konsumierten, werden in der Produktionstheorie von der Xtrem GmbH und der Ynot AG produziert. Im Gleichgewicht entspricht die Produktionsgütermenge dabei der Konsumgütermenge. Genau auf diesen Zusammenhang werden wir im Abschn. 3.3 weiter aufbauen, wenn wir uns mit der allgemeinen Marktgleichgewichttheorie beschäftigen.
 
29
Die Betrachtung einer reinen Tauschökonomie bedeutet nicht, dass wir die Faktorpreise und damit die Kosten außer Acht lassen. Schließlich werden die Unternehmen im Gleichgewicht die Güter nur entsprechend ihres Austauschverhältnisses zu teilen bereit sein. Wie wir gesehen haben, entspricht das im Gleichgewicht dem Verhältnis der Faktorpreise. Der Hintergrund ist sehr einfach. Kostet eine Arbeitskraft doppelt so viel wie eine Einheit Kapital, so wird das Unternehmen die Inputfaktoren nicht im Verhältnis 1 zu 1 tauschen, sondern im Verhältnis 1 zu 2. Schließlich sind Euromünzen und Inputfaktoren (Güter in der Haushaltstheorie) Äquivalente.
 
30
Unter Verhandlungsmacht könnte man in diesem Zusammenhang auch das Kostenbudget verstehen. Schließlich entscheidet das Finanzvolumen darüber, wie viel ich von einem Produktionsfaktor maximal kaufen kann.
 
31
Absolute Rationalität bedeutet auch, dass Neid keine Rolle spielt. So wird die Xtrem GmbH einem Tausch von Punkt P zu A oder B neidlos zustimmen, zumal er indifferent zwischen den Punkten entlang seiner Isoquante ist. Gäbe es Neid, so würden nur Allokationen erreicht werden, die für beide besser sind. Diese Überlegung würde unseren Bereich der Pareto-Verbesserungen und damit den schraffierten Bereich in Abb. 3.23 erheblich einschränken. Denken wir diese Überlegung zu Ende, könnten sich beide Unternehmen neidvoll stur stellen, sodass wir im ineffizienten Punkt P verharren würden.
 
32
Genau hier liegt der Grundstein unserer Argumentationskette. Wenn der Marktmechanismus funktioniert, wird sich eine effiziente Allokation einstellen. Wenn der Marktmechanismus nicht funktioniert, dann nicht. In diesem Zusammenhang werden wir im Folgenden und explizit nochmal in Kap. 6 von Marktversagen sprechen. Liegt Marktversagen vor, soll durch geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen (z. B. durch ein Gesetz) korrigierend eingegriffen werden.
 
33
In unserem Beispiel 3.8 wollen wir uns deshalb nochmal der Situation zuwenden, in der die Unternehmen keine symmetrischen Produktionstechniken aufweisen. Hieraus ergibt sich nicht nur ein asymmetrischer Verlauf der Isoquanten im Unternehmensvergleich, sondern entsprechend andere Pareto-effiziente Allokationen und schließlich ein asymmetrischer Verlauf der Transformationskurve.
 
34
Diesen besonderen Fall haben wir als vertikal verlaufende Indifferenzkurven kennengelernt. Siehe hierzu Beispiele 3.2 sowie 3.3.
 
35
Selbstverständlich gibt es auch hier Sonderfälle oder Ausnahmen von der Regel. So kann es bei sog. superioren Gütern auch zum gegenteiligen Effekt kommen. Die sog. Engelkurve zeigt dabei diesen Zusammenhang, der seinen Ursprung in der Einkommens-Konsum-Kurve findet. Schließlich verändert sich mit steigendem Einkommen letztlich auch die Güterzusammensetzung (in Richtung Luxusgüter) unseres Konsumenten.
 
36
Aggregieren heißt aufsummieren. Man bildet also die Summe der individuellen Nachfragemengen, um die Gesamtnachfragemenge zu berechnen.
 
37
Das ist eine wichtige Erkenntnis. Den Preis im Sinne der tatsächlichen Zahlungsbereitschaft kennen wir üblicherweise nicht bei öffentlichen Gütern, da hier aufgrund der Nicht-Auschließbarkeit ein Anreiz zum Trittbrettfahren besteht. Mit anderen Worten: Hier haben die Individuen einen Anreiz eine geringere Zahlungsbereitschaft vorzutäuschen, weil sie sowieso nicht von der Nutzung des öffentlichen Guts ausgeschlossen werden können. Hier funktioniert dann auch keine horizontale Aggregation. Wir werden hierauf kurz in Kap. 6 zurückkommen.
 
38
Siehe hierzu insbesondere Abb. 3.20.
 
39
Zumindest langfristig kann das Unternehmen alle Produktionsfaktoren optimal an die zu produzierende Menge anpassen, sodass es keine Fixkosten mehr gibt. Darüber hinaus werden sich langfristig technologische Unterschiede reduzieren, da jedes Unternehmen versuchen wird die günstigste Produktionstechnologie zu adaptieren.
 
40
In der Abbildung ist zu berücksichtigen, dass die Ordinaten beider Diagramme notwendigerweise eine unterschiedliche Skalierung aufweisen.
 
41
Dieser Sachverhalt ist eine wichtige Erkenntnis, zumal im Gewinnmaximum des Unternehmens gilt: Grenzerlöse gleich Grenzkosten. Wir werden hierauf im nächsten Abschnitt zurückkommen, wenn wir Angebots- und Nachfragefunktion zusammenführen, schließlich spiegelt die Angebotsfunktion die Grenzkosten und die Nachfragefunktion die Grenzerlöse wider. Die formale Betrachtung zur Ableitung der Kostenfunktion, einschließlich dem Gewinnmaximierungskalkül des Unternehmens, betrachten wir auch nochmal im Anhang auf der Grundlage einer idealtypischen Cobb-Douglas-Produktionsfunktion.
 
42
Für eine Wiederholung der Ableitungsregel siehe die didaktischen Felder in Abschn. 3.1 sowie 3.2.
 
43
Die Konsequenzen aus der Anzahl der Anbieter auf dem Markt wird im Folgenden eine zentrale Überlegung in unserer Betrachtung über die Funktionsweise des Marktes sein. Der Vergleich der beiden Extrempositionen (Polypol versus Monopol) wird uns dabei zunächst einmal verdeutlichen, dass nur ein Markt mit wirksamem Wettbewerb ein effizienter Markt ist. In Kap. 6 diskutieren wir die Konsequenzen aus diesem Marktsversagensproblem der Marktmacht, sowie weitere Marktversagenbestände.
 
44
Bei identischer Produktionstechnik und damit Kostenstruktur in der langen Frist, führt der Wettbewerb zwischen n Wettbewerbern dazu, dass letztlich jedes Unternehmen ein n-tel des Marktangebots bereitstellt.
 
45
Hier wird der Zusammenhang zum Recht unmittelbar deutlich. Jede Markttransaktion geht mit einem (Kauf-) Vertrag einher, in dem die Vertragsparteien die Vertragskonditionen festhalten, d. h. was für wieviel an wen übergeht. Wieso wir das Vertragsrecht überhaupt brauchen, werden wir uns nochmal in einem Anwendungsbeispiel zu Kap. 4 anschauen. Wichtig ist aber zu verstehen, dass die Willenserklärung beider Vertragsparteien ein Ausdruck des Mehrwerts/ der individuellen Wohlfahrt ist, die sie mit der Transaktion verbinden. Es wird also niemand schlechter gestellt. Ein Vertrag ist Ausdruck einer Pareto-Verbesserung, schließlich würde niemand einer Schlechterstellung freiwillig zustimmen.
 
46
Wichtig zu verstehen ist, dass die Produzentenrente nicht (zwangsläufig) dem Gewinn des Unternehmens entspricht. Schließlich ergibt sich die Produzentenrente als Differenz zwischen Marktpreis und Grenzkosten pro Einheit. Der Gewinn ergibt sich indes aus Umsatz minus Kosten, sodass insbesondere die Fixkosten bei der Produzentenrente unberücksichtigt bleiben.
 
47
Diese Aussage ist nur in gewissen Grenzen korrekt. Schließlich wird unser Anbieter nur solange den Preis erhöhen, bis die Grenzerlöse den Grenzkosten entsprechen. Schließlich ist unser Anbieter ein Gewinnmaximierer. Wir werden uns das Gewinnmaximierungskalkül unserer/s Anbieter/s nochmal anschauen, wenn wir uns mit dem Monopol beschäftigen, da hier der Anbieter den Preis frei wählen kann.
 
48
Selbstverständlich muss man bei Funktionen die Flächenberechnung normalerweise mittels Integration ermitteln. Allerdings machen die Integrale auch nichts anderes, als das, was wir im Einfachen hier beschreiben. Das Integral bildet die Summe der Flächeninhalte unterhalb der Funktion in gewissen Grenzen (das Integralzeichen „S“ deutet diesen Summenbefehl gerade an). Die Integralgrenzen entsprechen dabei unserer Grundseite, die Lage der Funktion der Höhe.
 
49
Das Modell des vollkommenen Wettbewerbs nutzen wir als Referenzmodell für soziale Wohlfahrt. Schließlich resultiert in diesem Modell keine allokative Ineffizienz, also kein Wohlfahrtsverlust. Neben dem Wettbewerbsaspekt liegen dem Modell der vollkommenen Konkurrenz allerdings zehn weitere Annahmen zugrunde. Wir wollen uns hierbei zunächst auf den Wettbewerb und das hieraus resultierende Marktversagen bei Marktmacht konzentrieren. Jede einzelne der insgesamt elf Annahmen ist indes wichtig, damit wir Allokationseffizienz erreichen. In Kapital 6 schauen wir uns dieses Referenzmodell nochmal genauer an und werden feststellen, dass die Verletzung unterschiedlicher einzelner Annahmen auch unterschiedliche Marktversagenstatbestände determiniert.
 
50
Homogene Kostenstruktur heißt, dass alle Anbieter identische Grenzkosten in der Produktion berücksichtigen und hierdurch identische Angebotsfunktionen resultieren. Unterscheiden sich die Kostenstrukturen, d. h. gibt es ein Unternehmen, das durch eine bessere/ günstigere Kostenstruktur charakterisiert ist, so führt dies zur Verdrängung der Wettbewerber, bis das Unternehmen mit der günstigsten Kostenstruktur im Markt verbleibt. In diesem Fall kommt es also zu einer Monopolisierung.
 
51
Dieser Aspekt wird in der Abb. 3.30 durch die Fläche unterhalb der Grenzkostenfunktion deutlich. So erzielen die Unternehmen letztlich Umsätze in Höhe von \( {x}^{\ast}\cdot {p}^{\ast } \). Gleichzeitig kostet die Produktion des Guts insgesamt \( {x}^{\ast}\cdot {p}^{\ast } \). Hieraus ergeben sich schließlich Nullgewinne, da \( {x}^{\ast}\cdot {p}^{\ast }-{x}^{\ast}\cdot {p}^{\ast }= 0 \).
 
52
Im Gegensatz zum Preisnehmer im Modell des vollkommenen Wettbewerbs.
 
53
In diesem Zusammenhang spricht man auch von perfekter Preisdiskriminierung. Der Monopolist diskriminiert in diesem Fall zwischen den Konsumenten, indem er jeden Konsumenten entsprechend dessen Zahlungsbereitschaft bepreist. Auf diese Weise kann sich der Monopolist die gesamte Konsumentenrente aneignen. Mit anderen Worten: Die gesamte soziale Wohlfahrt wird also in Form von Produzentenrente realisiert. Der Markt ist auch effizient, zumal unsere Effizienzkriterien keine Verteilungswirkungen beurteilen.
 
54
Das lässt sich relativ einfach zeigen: Die Preis-Absatz-Funktion sei \( P(x)=a- bx \), mit a = Reservationspreis und b = Steigung der Funktion. Dann ergibt sich für die Erlösfunktion \( E(x)=\left(a- bx\right)\cdot x= ax-b{x}^2 \). Bilden wir die erste Ableitung der Erlösfunktkion, so gelangen wir zur Funktion der Grenzerlöse, wobei \( GE(x)= dE/ dx=a- 2 bx \). Das heißt durch die Ableitung verdoppelt sich die Steigung von b auf \( 2b \). Mit der doppelten Steigung muss die Grenzerlösfunktion auch einen Schnittpunkt mit der x-Achse aufweisen, der halb so groß ist wie bei der Nachfragefunktion (Inverse der Preis-Absatz-Funktion). Auf die Regel zur Ableitung kommen wir nochmal in Kap. 4 zurück, wenn wir uns mit Reaktionsfunktionen beschäftigen.
 
55
Im Gegensatz zur Preissetzungsregel „Preis gleich Grenzkosten“ im Modell des vollkommenen Wettbewerbs.
 
56
Wir werden sehen, dass das Patentrecht technische Erfindungen schützt. Nun ist ein Apfel im engeren Sinne keine Technologie. Allerdings kann der Produktionsprozess zur Generierung einer neuen Apfelsorte geschützt werden. Entscheidend ist die Technizität. Dieses Beispiel zeigt zudem, dass man unterscheiden muss zwischen Produktinnovationen auf der einen Seite und Prozessinnovationen auf der anderen. Wir folgen dieser Differenzierung bei unserer ökonomischen Analyse des Patentrechts im Folgenden.
 
57
Das Patentrecht ist immer ein nationales Recht. Das heißt auch, dass lediglich territorialer Schutz gewährt wird, der sich nur bis zu den Ländergrenzen erstreckt. Allerdings ermöglichen internationale Abkommen, wie beispielsweise das TRIPS-Abkommen, dass das Patent über Ländergrenzen hinaus Anerkennung findet. Im engeren Sinne bedeutet die Territorialität des Rechts allerdings, dass man in jedem Land, in dem man den Schutz genießen möchte, auch ein Patent anmelden muss. In gewissen Grenzen wird dies heutzutage dadurch vereinfacht, dass man z. B. ein „europäisches Patent“ beim „European Patent Office“ (EPO) anmelden kann. Allerdings heißt das nicht, dass man ein EU Patent erhält, vielmehr erfolgt eine Bündelung der Patentanmeldung, bei der für jedes Land, für das man Patentschutz in der EU ersucht, ein Patent erteilt werden kann.
 
58
Siehe hierzu auch Besen und Raskind (1989).
 
59
Die durchschnittliche Schutzdauer liegt allerdings erheblich unter 20 Jahren, zumal der Patentinhaber eine jährliche Patentgebühr zahlen muss, die im Zeitablauf progressiv steigt.
 
60
Selbstverständlich gibt es Grauzonen, die irgendwo zwischen Rivalität und Nicht-Rivalität liegen. So ist eine Autobahn normalerweise durch Nicht-Rivalität gekennzeichnet. Die Tatsache, dass auch noch andere die Autobahn benutzen, beeinträchtigt meinen Nutzen nicht. Allerdings kann es zu partieller Rivalität kommen, wenn immer mehr Autos die Autobahn befahren. Im Extremfall kommt es zur Staubildung. Genau hier ist die Grenze zu ziehen zwischen nicht-rivalen und rivalen Gütern.
 
61
Zu den Allmendegütern werden wir in Kap. 4 zurückkehren, wenn wir uns mit Harold Demsetz Labrador-Indianer beschäftigen und der Frage, warum und unter welchen Umständen Eigentumsrechte spontan entstehen, ohne dass hierzu durch den Staat eingegriffen werden müsste.
 
62
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, zwischen Information oder Informationsgut auf der einen Seite und dem Informationsträger auf der anderen Seite zu unterscheiden. Informationsträger ist das Papier, auf dem das Buch gedruckt ist, oder die CD, auf der die Musik gespeichert ist. Beim Informationsträger besteht sehr wohl Rivalität im Konsum. So kann ich eine CD oder ein Buch durch meinen Gebrauch abnutzen und damit den Nutzen des anderen beeinträchtigen. Das gilt nicht für die dem Informationsgut inhärente Information.
 
63
Hieraus ergibt sich ein fundamentales Problem zur Bestimmung unserer Gesamtnachfrage. Schließlich erinnern wir uns, dass die Gesamtnachfragefunktion sich aus der horizontalen Aggregation der individuellen Nachfragefunktionen ergab. Allerdings brauchten wir hierzu den Marktpreis als zentrale Größe. Bei öffentlichen Gütern haben die Individuen einen Anreiz, eine niedrigere Zahlungsbereitschaft vorzutäuschen, weil sie sowieso nicht von der Nutzung ausgeschlossen werden können. Dies führt dazu, dass wir nicht über den Marktpreis (also horizontal) aggregieren können. Deshalb erfolgt hier eine vertikale Aggregation über die Menge, da diese zumindest beobachtet werden kann. Schließlich könnte man feststellen, wie stark das öffentliche Gut nachgefragt wird. Siehe hierzu Kap. 5, insbesondere Beispiel 5.​3</ExternalRef>.
 
64
Josef Alois Schumpeter (1912) hat hierzu den Begriff der „kreativen Zerstörung“ begründet. Nach Schumpeter ist wirtschaftliches Wachstum durch einen kontinuierlichen Prozess der Innovation und Imitation geprägt. Der Innovator führt die Innovation in den Markt ein. Imitatoren sorgen für die Verbreitung der Innovation. Schließlich kommt es erneut zur Verbesserung existierender Produkte und Prozesse, wodurch die Entwicklung von neuem beginnt.
 
65
Offensichtlich führen potentielle Schadensersatzzahlungen auch zu entsprechenden Anreizwirkungen bei unseren Imitatoren, die unter Umständen von einem Markteintritt absehen.
 
66
Abb. 3.34 in Anlehnung an Scherer und Ross (1990), S 623.
 
67
Selbstverständlich kann unser Innovator im Voraus nicht wissen, wie seine Innovation vom Markt angenommen wird. Dieses übliche Unternehmerrisiko berücksichtigt unser Unternehmer aber grundsätzlich als Wahrscheinlichkeit (WS) in seinem Kalkül. Wir werden später darauf zurückkommen, schließlich sind solche zukünftigen Erträge nicht sicher, d. h. \( WS< 1 \). Man spricht in diesem Zusammenhang davon, dass unser Innovator einen Erwartungswert bildet, der sich aus dem Produkt zukünftiger Erträge und der Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt.
 
68
Die Höhe der Monopolistenrente ist natürlich auch ein Indikator für die Neuheit eines Produktes. Schließlich spiegelt unsere Fläche zwischen Angebot- und Nachfragefunktion die Wohlfahrt wider, die durch die Innovation erst geschaffen wird. Je größer diese Fläche, desto wertvoller ist die Innovation für die Gesellschaft. Ist die Produzentenrente also relativ klein, ist der Wert für die Gesellschaft aus dieser Innovation klein. Das Patentrecht schafft also zugleich einen Anreiz von weniger gesellschaftlich nützlichen Investitionen abzusehen.
 
69
Da unser Geld in der kleinsten Einheit auf Centbeträge begrenzt ist, könnte man ɛ mit 1 Cent beziffern. Der Preis des Innovators liegt also um 1 Cent unter dem ursprünglichen Preis \( {p}_0 \).
 
70
Optimal wäre es sicherlich, wenn man dem Innovator direkt nach Markteinführung das Patent wieder entziehen könnte. Denn ist die Innovation einmal vorhanden, würde unser „Social Planer“ diese gerne allen zur Verfügung stellen. Schließlich liegt hier Nicht-Rivalität im Konsum vor. Hiermit würden wir allerdings den Anreiz zur Innovation entziehen. Spätestens die zweite Innovation würde also unterbleiben. Das Patentrecht kann damit immer nur eine „second best“-Lösung sein. Ziel des Patentrechts sollte deshalb sein, dass der Anreiz gerade ausreicht, um die Innovation zu schaffen. Das ist auch der Grund, warum die Patentgebühren mit zunehmender Patentlebenszeit progressiv steigen. Im Abschn. 6.​2.​3 werden wir eine weitere Lösungsmöglichkeit in Form der sog. Pigou-Subvention diskutieren, die tatsächlich zu einer „first best“-Lösung führen könnte.
 
71
Die hier dargestellte Form des Nordhaus-Modells folgt in Teilen der geometrischen Reinterpretation des Nordhaus-Modells nach Scherer (1972). Siehe hierzu auch Kaufer (1989).
 
72
Allerdings bleibt hervorzuheben, dass die Steigung immer größer gleich null und damit positiv sein wird. Mit jedem weiteren Euro, den wir in Forschung und Entwicklung investieren, erhöhen wir das Ausmaß der Kostensenkung durch die Prozessinnovation. Nur der Hinzugewinn an Kosteneinsparung wird immer kleiner mit zunehmendem R.</Emphasis>
 
73
Hier bleibt zu berücksichtigen, dass der Innovator nicht die Patentlebensdauer maximiert, sondern seinen Ertrag aus der Innovation. Schließlich setzt der Gesetzgeber die Patentlebensdauer fest und nicht der Innovator. Vor diesem Hintergrund ist die zu integrierende Variable der Ertrag v aus der Prozessinnovation (deshalb dv als Integrationsbefehl).
 
74
Auf den Diskontierungsfaktor e−rt kommen wir noch zurück. Für eine Wiederholung der Regel zur Integration und das damit verbundene Bilden einer Stammfunktion (durch Aufleiten) siehe Kap. 6.
 
75
Messen wir die Produzentenrenten (PRT1, PRT2, PRT3) aus Abb. 3.37 nach, so wird ersichtlich, dass eine Verlängerung der Patentlebensdauer von T1 auf T2 die Produzentenrente um 96 % erhöht, während die nächste Erweiterung von T2 auf T3 die Produzentenrente nur um weitere 70 % steigen lässt. Das heißt das Mehr an Nutzen (Grenznutzen) aus einer Patentverlängerung sinkt mit jeder Erweiterung der Patentlebensdauer.
 
76
Für eine Wiederholung siehe Kap. 2.
 
77
Wie wir bereits gesehen haben gibt es einen „First-Mover-Advantage“ des Innovators, der umso größer ist, je komplexer eine Technologie ist. Schließlich muss der Imitator zunächst die absorptive Kapazität (Cohen und Levinthal 1989) aufbauen, um die Innovation imitieren zu können. Nichtsdestotrotz wird der Innovationsanreiz im Falle von T = 0 deutlich geringer sein.
 
78
Einen Überblick zur Literatur geben Hall und Harhoff (2012).
 
79
Man spricht in diesem Zusammenhang von sog. kollusiven Verhalten. Konkret bedeutet das, dass die Unternehmen ihre Vereinbarungen auf andere Marktparameter ausweiten könnten. Ein Kartell wäre eine mögliche Folge. In Kap. 4 analysieren wir deshalb nochmal Preiskartelle und deren Schlussfolgerungen für das Wettbewerbsrecht nach §19 GWB.
 
80
In Deutschland prüft das Bundeskartellamt solche Unternehmenszusammenschlüsse. Kommt das Bundeskartellamt zu dem Schluss, dass die Fusion den Wettbewerb entscheidend behindert, kann die Behörde die Fusion untersagen.
 
81
Siehe hierzu Kerber (2007) sowie die dort zitierte Literatur.
 
Literatur
Zurück zum Zitat Arrow K (1962) Economic Welfare and the Allocation of Resources for Invention. In: Nelson R (Hrsg.) The Rate and Direction of Inventive Activity. Cambridge, Harvard University Press S. 609-624 CrossRef Arrow K (1962) Economic Welfare and the Allocation of Resources for Invention. In: Nelson R (Hrsg.) The Rate and Direction of Inventive Activity. Cambridge, Harvard University Press S. 609-624 CrossRef
Zurück zum Zitat Blind K et al (2009) Study on the Interplay between Standards and Intellectual Property Rights. (IPRs), Tender No ENTR/09/015 (OJEU S136 of 18/07/2009), Final Repor Blind K et al (2009) Study on the Interplay between Standards and Intellectual Property Rights. (IPRs), Tender No ENTR/09/015 (OJEU S136 of 18/07/2009), Final Repor
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Zurück zum Zitat Kaufer, Erich (1989), The Economics of the Patent System, Innsbruck: Harwood Academic Publishers. Kaufer, Erich (1989), The Economics of the Patent System, Innsbruck: Harwood Academic Publishers.
Zurück zum Zitat Kerber W (2007) Wettbewerbspolitik. In: Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. München, Vahlen. Bd. 2, 9. Aufl., S. 369-434 Kerber W (2007) Wettbewerbspolitik. In: Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. München, Vahlen. Bd. 2, 9. Aufl., S. 369-434
Zurück zum Zitat Nordhaus W (1969) Invention, Growth and Welfare: A Theoretical Treatment of Technological Change. Cambridge, Massachusetts, S. 70-90 Nordhaus W (1969) Invention, Growth and Welfare: A Theoretical Treatment of Technological Change. Cambridge, Massachusetts, S. 70-90
Zurück zum Zitat Maurer S, Scotchmer S (1998) The Independent Invention Defense in Intellectual Property. Boalt School of Law, UC Berkeley John Olin Working Paper:98-11, Maurer S, Scotchmer S (1998) The Independent Invention Defense in Intellectual Property. Boalt School of Law, UC Berkeley John Olin Working Paper:98-11,
Zurück zum Zitat Schumpeter J (1912) Theorie der wirtschaftswissenschaftlichen Entwicklung. Berlin: Duncker & Humblot (Neuausgabe Jochen Röpke und Olaf Stiller (Hrsg.), Berlin (2006)) Schumpeter J (1912) Theorie der wirtschaftswissenschaftlichen Entwicklung. Berlin: Duncker & Humblot (Neuausgabe Jochen Röpke und Olaf Stiller (Hrsg.), Berlin (2006))
Zurück zum Zitat Scherer, Frederic M. (1972), Nordhaus’ Theory of Optimal Patent Life: A Geometric Reinterpretation, in: The American Economic Review, 62(3), S. 422-427. Scherer, Frederic M. (1972), Nordhaus’ Theory of Optimal Patent Life: A Geometric Reinterpretation, in: The American Economic Review, 62(3), S. 422-427.
Zurück zum Zitat Smith, Adam (1776), Der Wohlstand der Nationen: eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen, aus d. Engl. übertr. u. mit e. Würdigung von Horst Claus Recktenwald, Beck: München 1974. Smith, Adam (1776), Der Wohlstand der Nationen: eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen, aus d. Engl. übertr. u. mit e. Würdigung von Horst Claus Recktenwald, Beck: München 1974.
Zurück zum Zitat Smith, Adam (1759), Theorie der ethischen Gefühle, aus d. Engl. übertr. Von Walther Eckstein, Felix Meiner: Hamburg 2004. Smith, Adam (1759), Theorie der ethischen Gefühle, aus d. Engl. übertr. Von Walther Eckstein, Felix Meiner: Hamburg 2004.
Zurück zum Zitat Vöpel, Henning (2018), Wie künstliche Intelligenz die Ordnung der Wirtschaft revolutioniert, in: Wirtschaftsdienst, 11, S. 828-830. Vöpel, Henning (2018), Wie künstliche Intelligenz die Ordnung der Wirtschaft revolutioniert, in: Wirtschaftsdienst, 11, S. 828-830.
Metadaten
Titel
Klassische Mikroökonomik
verfasst von
Marc Scheufen
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-59370-7_3

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