Führungswechsel bei Viscotec
- 30.01.2026
- Kleb- und Dichttechnik
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Nach 23 Jahren verlässt Martin Stadler das Unternehmen. Die Gesamtverantwortung übernimmt ab sofort der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Franz Kamhuber.
Franz Kamhuber (links) und Martin Stadler (rechts).
ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH
Der scheidende technische Geschäftsführer Stadler trat Anfang der 2000er-Jahre als 21. Mitarbeiter in das damals noch junge Unternehmen ein. Seitdem hat sich Viscotec zu einem weltweit agierenden Spezialisten für Dosiertechnik entwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 350 Mitarbeitende, der Umsatz hat sich in dieser Zeit mehr als verzehnfacht.
Stadler prägte die technische Ausrichtung von Viscotec maßgeblich – von der kontinuierlichen Erweiterung des Produktportfolios über die Entwicklung innovativer Entgasungssysteme bis hin zur stetigen Optimierung komplexer Dosierprozesse. Im Rahmen der internen Verabschiedung würdigte Kamhuber insbesondere die außergewöhnliche fachliche Tiefe und das ausgeprägte verfahrenstechnische Verständnis seines langjährigen Kollegen. Über viele Jahre hinweg war der technische Geschäftsführer eine zentrale Anlaufstelle für technische Fragestellungen – von der Produktentwicklung über die Auslegung kompletter Anlagen bis hin zur Analyse laufender Systeme. Auch seine klare, direkte Kommunikation sowie sein konsequentes Kostenbewusstsein hätten das Unternehmen nachhaltig geprägt. Entscheidungen stets im Sinne eines ausgewogenen Kosten-Nutzen-Verhältnisses zu treffen, zählte zu seinen wichtigsten Leitprinzipien.
Mit der Übergabe der Gesamtverantwortung an den bisherigen kaufmännischen Geschäftsführer Kamhuber setzt Viscotec bewusst auf Kontinuität und die konsequente Weiterführung der strategischen Ausrichtung. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Managementstruktur: Mit dem Ausscheiden des technischen Geschäftsführers wurden die beiden Bereichsleiter Josef Donislreiter und Florian Wagner mit Einzelprokura ausgestattet. Gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer bilden sie künftig das Management Board.