Henkel übernimmt ATP Adhesive Systems
- 26.01.2026
- Kleb- und Dichttechnik
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Henkel hat eine Vereinbarung zur Übernahme des in der Schweiz ansässigen Unternehmens ATP Adhesive Systems von Arsenal Capital Partners unterzeichnet.
Die Übernahme erweitert das Angebot um komplementäre Klebstofflösungen und stärkt das Portfolio über Flüssigtechnologien hinaus.
ATP Adhesive Systems AG
ATP Adhesive Systems stellt wasserbasierte Spezialtapes für verschiedene Endmärkte her, darunter Automobil, Elektronik, Medizin, Bauwesen und grafische Anwendungen. Das Unternehmen mit Präsenz in Europa und Nordamerika beschäftigt rund 700 Mitarbeitende und erwartet für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 270 Mio. Euro.
Henkel sieht die Erweiterung des Portfolios durch Akquisitionen als integralen Bestandteil der Wachstumsagenda. Die Übernahme soll das Wachstum im Unternehmensbereich Adhesive Technologies durch die Ausweitung des Angebots und der Kompetenzen im Bereich von Klebebändern um zusätzliche Klebstofflösungen unterstützen. Das Unternehmen betont, dass das Portfolio von ATP Adhesive Systems eine strategisch passende Ergänzung des bestehenden Produktangebots darstellt. Zudem wird angegeben, dass mehr als 90 % der Produkte wasserbasierte Technologien nutzen, denen ein geringer CO₂‑Fußabdruck zugeschrieben wird.
Mit der Akquisition soll der Unternehmensbereich Adhesive‑Technologies gestärkt werden. ATP Adhesive Systems bietet ein Portfolio an wasserbasierten Spezialtapes, deren zunehmende Einsatzmöglichkeiten – als nachhaltigere Alternative mit geringeren Anteilen flüchtiger organischer Verbindungen (volatile organic compounds, VOC) – nach Unternehmensangaben ein überdurchschnittliches Wachstum gegenüber herkömmlichen Klebebändern ermöglichen. Darüber hinaus wird angegeben, dass das Unternehmen über moderne Produktionsanlagen und technologische Kompetenzen verfügt, die als Basis zur weiteren Optimierung des Portfolios dienen. Auf dieser Grundlage soll eine Plattform entstehen, die über Flüssigtechnologien hinausgeht und Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit beschleunigt.
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen sowie kartellrechtlicher Genehmigungen. Zudem haben die Parteien vereinbart, zum jetzigen Zeitpunkt keine finanziellen Details zu veröffentlichen.