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Über dieses Buch

Die Klimafrage gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die weltweiten CO2-Emmisionen entwickeln sich dabei ständig nach oben. Das Land Hessen hat in diesem Kontext als eine politische Einheit auf mittlerer Ebene einen wichtigen Schritt getan, der eine große Hebelwirkung zu entfalten beginnt. Hessen hat als erstes deutsches Bundesland erklärt, die eigene Verwaltung bis 2030 klimaneutral stellen zu wollen. Das hessische Klimaneutralitäts-Projekt ist eingebettet in die übergreifende Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und innerhalb dieser Strategie ein Projekt von herausragender Bedeutung.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung Klima als globale Herausforderung – Klimaneutralität als strategischer Ansatz

Frontmatter

Klima als globale Herausforderung

Vor nunmehr 25 Jahren trat die „Nachhaltigkeit“ ihren Siegeszug durch die Welt an. Der legendäre „Weltgipfel“ in Rio de Janeiro 1992, genauer „The United Nations Conference on Environment and Development“ (UNCED), hatte sich das Ziel gesetzt, die Überwindung der Armut in dieser Welt durch wirtschaftliche Entwicklung so zu verwirklichen, dass dadurch die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen nicht übernutzt, nicht rücksichtslos ausgebeutet werden. Diese Entwicklung sollte auf einem Weg erfolgen, der die sozialen Konsequenzen des Handelns verantwortungsvoll einbindet.

Klaus Töpfer

KLIMA 2017

Die Natur schickt uns eine Warnung nach der anderen: Überflutungen in Bangladesch, Hurrikans in den USA und in der Karibik, immer schneller wiederkehrende Dürrekatastrophen in Afrika und dadurch ausgelöste Hungerkrisen für Millionen von Menschen. Diese klaren Vorboten des Klimawandels sind nicht länger zu ignorieren. Die Weltbank hat ermittelt, dass bis zum Jahre 2030 mit mindestens zusätzlichen 100 Millionen Menschen in extremer Armut zu rechnen ist, wenn wir nicht entschlossen gegensteuern. Klimaschutz ist eine der entscheidenden Überlebensfragen der Menschheit.

Gerd Müller

„Nachhaltigkeit und Klimaneutralität – die Sicht des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung“

Vor fünf Jahren habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass prominente Wissenschaftler angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auf die Notwendigkeit einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation hinweisen. Auch habe ich gemahnt, Klimaneutralität nicht mit nachhaltiger Entwicklung gleichzusetzen, weil dies die Debatte auf nur eine der damaligen, aktuellen und zukünftigen Herausforderungen verengen würde. Was hat der Ruf nach einem Transformationsprozess bewirkt? Wurde die Transformation angestoßen, und bewegen wir uns in Richtung Klimaneutralität und nachhaltige Entwicklung? Und was steht heute auf der (politischen) Tagesordnung in der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik, von dem wir vor fünf Jahren noch nichts wussten und wissen konnten?

Marlehn Thieme

Zum Stellenwert von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten im Finanzsektor

Die Beachtung der ökologischen Nachhaltigkeit im Wirtschaftsprozess ist kein neuer Gedanke und hat auch den Finanzsektor schon vor Jahrzehnten erreicht. Geändert hat sich der Betrachtungswinkel: Hatten beispielsweise die ersten Öko-Fonds noch die Beteiligung an Unternehmen zum Ziel, die TROTZ ihrer Orientierung an ökologischen Leitlinien wirtschaftlich erfolgreich waren, suchen vor allem private Anleger heute Investitionschancen, die ökologisch UND ökonomisch interessant sind. Der nächste Schritt wird der Fokus des Finanzsektors auf Unternehmen sein, die wirtschaftlich erfolgreich sind, WEIL sie Nachhaltigkeitsaspekte im Auge haben.

Luise Hölscher

Klima und Energie nach Paris: Was muss passieren?

Die Klimafrage ist eine der zentralen Herausforderungen für die Menschheit. Mit dem Weltklimavertrag von Paris wurde ein wichtiger Schritt in Richtung „Bewältigung“ getan, insofern als die Staaten der Welt gemeinsam das Problem benannt und eine Zielsetzung formuliert haben, nämlich den Anstieg der Temperatur unter 2°C, möglichst unter 1,5°C im Verhältnis zur vorindustriellen Zeit zu halten (verschärftes 2°C-Ziel). Die Staatengemeinschaft arbeitet jetzt auf Basis unverbindlicher, freiwilliger Versprechen der Staaten gegen die globale Erwärmung. Man beachte, dass selbst die freiwilligen Zusagen nicht verbindlich sind und zusätzlich ein Ausstieg aus dem Vertrag möglich bleibt.

Franz Josef Radermacher

Freiwillige Klimaneutralität des Privatsektors – Globale Kooperation als Schlüssel zur Erreichung des 2°C-Ziels

Auch zwei Jahre nach der erfolgreichen Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens im Dezember 2015, das eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zum völkerrechtlich verbindlichen Ziel der Staatengemeinschaft erklärte, gibt es viele ungeklärte Fragen, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Die bisherigen freiwilligen CO2-Reduktionszusagen der Staaten (Nationally Determined Contributions, NDCs) reichen bei Weitem nicht aus, um die angestrebte Begrenzung der Erderwärmung tatsächlich zu realisieren. Sie führen im Gegenteil zu einer Erwärmung um 3 bis 4°C. Es klafft eine weite Lücke zwischen dem angestrebten Ziel und den zur Erreichung des Ziels zugesagten Beiträgen.

Estelle L. A. Herlyn

Wiederaufforstung als „Joker“ zur Erreichung des 2°C-Ziels

Es ist die Atmosphäre. Die Atmosphäre ist es, die so viel mit dem Erfolg der Klimainitiative der Wirtschaft verbindet.Die Atmosphäre wird durch zu viel CO2 belastet und beschleunigt so die Erderwärmung, was zu den bekannten katastrophalen Folgen für den Planeten und die Lebewesen führt. Es gehört zum elementaren Wissen, dass Pflanzen und Bäume, also Wälder auf natürlichem Wege der Atmosphäre CO2 entziehen und sehr lange speichern, sie generieren zudem Sauerstoff. Nicht ohne Grund werden Wälder als „grüne Lunge“ bezeichnet. Neben der erforderlichen Reduktion des CO2 Ausstoßes, können (zusätzliche) Wälder durch ihre biologische Funktion den Treibhauseffekt der Erde mindern helfen.

Christoph Brüssel

Die Bedeutung der Wälder in der Klimaschutzpolitik

Es gibt nur eine plausible Erklärung für unseren grob fahrlässigen Umgang mit dem Klimawandel: Die überwältigende Mehrheit der Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft ist sich der dramatischen Folgen eines ungebremsten Klimawandels nicht bewusst oder meint, sie ignorieren zu können.

Klaus Wiegandt

Plant-for-the-Planet – eine weltweite Jugendaktion

Wie werden Veränderungen bewirkt? Kann der Einzelne den Lauf der Welt beeinflussen oder sind wir unserem Schicksal ausgeliefert? Der vorliegende Text zeigt einmal mehr, dass der Einzelne der Schlüssel ist – manchmal auch ein Kind. Wenn er eine zündende Idee hat und wenn er andere als Mitstreiter gewinnt. So war und ist das auch bei Felix Finkbeiner.

Klimaziele im Gebäudesektor sozialverträglich erreichen

Die Wohnungswirtschaft bekennt sich zu Klimaschutzmaßnahmen und wird alle wirtschaftlich und für die Mieter sozial tragbaren Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen aus Beheizung und Warmwasserbereitung der bewirtschafteten eigenen Immobilien durchführen. Es zeichnet sich aber ab, dass die ambitionierten politischen Klimaschutzziele für Deutschland über die Grenzen wirtschaftlichen Handelns hinausgehen können. Klimaschutz als globales Problem kann Emissionen, die vor Ort noch nicht vermieden werden, an anderer Stelle kompensieren, z. B. durch Aufforstung. Der GdW regt eine Diskussion über die Kompensation von Emissionen im Immobilienbereich an, um die Potenziale dieser Strategie zu erkennen und notwendige Anpassungen der Rahmenbedingungen zu benennen.

Axel Gedaschko

Energie- und Klimapolitik – Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft

Die energie- und klimapolitischen Ziele der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und Deutschlands sind für die Zukunft unseres Planeten, unseres Landes und für zukünftige Generationen wichtige und notwendige, aber im Detail und der Praxis nicht ganz einfach umsetzbare politische Zielvorstellungen. Es führt aufgrund des Klimawandels definitiv kein Weg daran vorbei, diese Ziele zu realisieren. Wenn man aber den Blick von der Weltebene in die „schnöde“ Ebene der praktischen Umsetzung vor Ort wirft, trifft man auf zahlreiche Herausforderungen, denen man nur mit den richtigen innovativen politischen und praktischen Ansätzen begegnen kann.

Thies Grothe, Thomas Zinnöcker

CO2-Neutralität als Strategie des Landes Hessen

Frontmatter

CO2-neutrale Landesverwaltung als dauerhafte Aufgabe in Hessen

Die CO2-neutrale Landesverwaltung war eines der ersten Projekte der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen und steht beispielhaft für die Umsetzung ehrgeiziger Ziele im eigenen Handlungsbereich staatlicher Verwaltung. Sie ist durch die Hessische Landesregierung als dauerhafte Aufgabe im Geschäftsbereich des Hessischen Ministeriums der Finanzen festgeschrieben worden.

Elmar Damm

CO2-Bilanz des Landes Hessen

Die CO2-Neutral-Stellung der hessischen Landesverwaltung setzt voraus, dass die CO2-Emissionen regelmäßig ermittelt werden. Grundlage zur Quantifizierung ist der so genannte CO2-Fußabdruck, der auf der Berechnung der Emissionen von Unternehmen oder Organisationen basiert, die durch unterschiedliche Geschäftsaktivitäten entstehen. Beispiele sind im Verwaltungsbereich die Energieverbräuche durch die Nutzung von Gebäuden und Dienstfahrzeugen bzw. Dienstreisen.

Peter Eichler

Klimapolitik konkret – der Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025

Im Mai 2015 hat die Hessische Landesregierung die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes beschlossen, das auch einen Anpassungsaktionsplan enthält. Damit vertieft und erweitert sie ihre bisherige Klimapolitik.

Lena Keul, Rebecca Stecker

Hessen als klimapolitischer Innovationsmotor

Klimawandel und Klimaschutz sind globale Themen. Folglich, so eine weit verbreitete These, könne auch die Problemlösung nur global sein. Das Weltklima sei nicht alleine dadurch zu retten, dass sich ein Bundesland wie Hessen besonders engagiere. Dafür sei der Anteil Hessens an den globalen Treibhausgasemissionen zu gering.

Christian Hey

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – Neubauten

Einen wesentlichen Baustein auf dem Weg zur CO2-neutralen Landesverwaltung Hessen bildet die Minimierung des Energieverbrauchs und der daraus resultierenden CO2-Emissionen im Baubereich. Neubauten sind daher so zu planen, dass diese Emissionen während des Betriebs möglichst gering ausfallen. Das wird erreicht, indem das Gebäude so geplant wird, dass es zum einen zur Deckung des Energiebedarfs für Wärme und Strom möglichst wenig Primärenergie verbraucht und zum anderen, indem die eingesetzte Energie so effizient wie möglich genutzt wird.

Thomas Platte

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – Bestandsbauten

Bereits im Frühling 2008 startete das Hessische Immobilienmanagement für die von ihm bewirtschafteten Liegenschaften ein „CO2-Minderungsprogramm“. Das Programm wurde zunächst mit einem Budget von 47 Mio. Euro ausgestattet und orientierte sich am Sanierungszyklus von Gebäuden bzw. deren Bauteilen. Mit den Beschlüssen der Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Hessen vom Oktober 2008 und Juli 2009 änderten sich die Rahmenbedingungen. Das „CO2-Minderungsprogramm“ wurde als Teilprojekt in das Projekt CO2-neutrale Landesverwaltung integriert und übernahm dessen Ziele.

Georg Engel

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – PPP-Projekte

Auch im Rahmen der PPP-Neubaumaßnahmen des Landes Hessen wird der Nachhaltigkeitsgedanke durch energieeffizientes Bauen konsequent umgesetzt. Vorgaben und Mindestanforderungen an den einzuhaltenden Energiestandard, die bereits zu Beginn der Ausschreibungsphase mit Bekanntgabe der Zuschlagskriterien und späteren Beschreibung der Anforderungen in der funktionalen Leistungsbeschreibung erfolgen, werden bereits während des Vergabeverfahrens regelmäßig gefordert und geprüft. Durch vertragliche Regelungen werden beim privaten Partner auch nach Zuschlagserteilung Anreize geschaffen, energetische und betriebliche Optimierungspotenziale aufzuzeigen und anzubieten. Durch den Einsatz von Malus-Systemen werden bereits vor Vertragsschluss die seitens des Nutzers und des LBIH wesentlichen Anforderungen an einen professionellen, funktionalen und effizienten Betrieb des späteren Neubaus transparent dargelegt. Der private Partner hat so die Möglichkeit, seine Instandhaltungs- und Bewirtschaftungsleistungen optimal auf die Bedürfnisse des Nutzers auszurichten und kann seinem Angebot eine vorausschauende und nachhaltige Planung hinsichtlich der späteren Betriebsabläufe zugrunde legen. Ein über die gesamte Vertragslaufzeit (in der Regel 30 Jahre) ausgerichtetes Instandhaltungskonzept komplementiert die Bewirtschaftungskonzepte des privaten Partners im Hinblick auf eine nachhaltige und effiziente Gebäudeplanung.

Julia Hofmann, Friederike Lindauer

CO2-neutrale Beschaffung Hessen

Die Energieeffizienz der von der Landesverwaltung beschafften Produkte und Dienstleistungen stellt einen wichtigen Faktor für die Erreichung des Zieles einer CO2-neutralen Landesverwaltung dar. Die eingesetzten Produkte werden in der Regel in hohen Stückzahlen beschafft und verfügen – im Gegensatz zur Gebäude-Infrastruktur – über eine relativ kurze Nutzungsdauer. Dies ermöglicht es, den Einsatz energieeffizienter Produkte im Rahmen der an der gewöhnlichen Nutzungsdauer orientierten Beschaffungszyklen in der Landesverwaltung als Standard zu setzen und dabei den auf der Angebotsseite jeweils erzielten Fortschritt an Energieeffizienz ohne erhebliche zeitliche Verzögerungen zu realisieren. Dieser Ansatz der Energieeffizienz kann in Hessen relativ problemlos flächendeckend umgesetzt werden, weil die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen für die gesamte Landesverwaltung, mit Ausnahme des Hochschulbereichs, organisatorisch bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main – HCC – Zentrale Beschaffung – (allgemeiner Bedarf ohne Bauleistungen), der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (IT-Bedarf) und dem Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung (polizeispezifischer Bedarf) zentralisiert ist.

Ralf Schwarzer

CO2-neutrale Mobilität Hessen

„Etablierung eines verkehrsträgerübergreifenden betrieblichen Mobilitätsmanagements, so heißt ein Schwerpunktthema im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Grünen in Hessen aus dem Jahr 2013. Auch der dienstlich bedingte Verkehr bietet finanzielle und ökologische Einsparpotentiale, die in allen Bereichen erforscht und anschließend umgesetzt werden sollten (Polizei, Straßenverkehrsverwaltung, allgemeine Sonderfahrzeuge). Im Kontext der „CO2-neutralen Landesverwaltung“ arbeiten vor allem das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV), das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) und das Hessische Ministerium der Finanzen (HMdF) zusammen.

Bernd Schuster

Klimaneutralitätsaktivitäten der Kommunen und von Unternehmen

Frontmatter

Grün investieren und finanzieren: Was Banken zum Klimaschutz beitragen können

COP21, die UN-Klimakonferenz in Paris 2015, war auch für Unternehmen weltweit ein wichtiger Meilenstein. Vielen skeptischen Stimmen im Vorfeld zum Trotz beschloss die Versammlung nach zähem Ringen am 12. Dezember 2015, dem Tag nach dem ursprünglich geplanten Ende der Konferenz, ein Klimaabkommen mit einem ambitionierten Ziel. Die Erderwärmung soll bis zum Jahr 2100 deutlich unter 2 °C bleiben.

Astrid Schülke

Grün mischt mit – Nachhaltigkeit in der DAW Gruppe

Die DAW SE mit Hauptsitz im südhessischen Ober-Ramstadt entwickelt, produziert und vertreibt seit rund 120 Jahren innovative Beschichtungssysteme für Gebäude und den Bautenschutz. Gegründet 1895 und seit fünf Generationen inhabergeführt, ist die DAW SE heute das größte private Unternehmen der Branche in Europa. Zur Firmengruppe gehören u.a. so renommierte Marken wie Caparol und Alpina – mit dem bekanntesten Produkt Alpinaweiß - Europas meistgekaufte Innenfarbe.

Bettina Klump-Bickert

Das Energiesystem der Zukunft

Im Zuge der Dekarbonisierungsstrategie der Bundesregierung ist in einem ersten Schritt das Stromsystem von seiner fossilen Basis auf eine regenerative Basis umzustellen. Dazu sind primär die bisherigen Braun- und Steinkohlekraftwerke durch erneuerbare Energiequellen zu ersetzen. Da erneuerbare Energien in Deutschland nur sehr volatil und zudem zeitlich begrenzt verfügbar sind, geht mit dieser Umstellung die Erhöhung der bisher gesteuerten Kraftwerksleistung von rund 100 GW auf rund 400 GW an volatiler Leistung einher. Diese ist notwendig, um die jährlich erforderliche elektrische Energie in Höhe von 600 TWh bereit zu stellen. Die genannten 400 GW treten nicht zeitgleich auf, sondern je nach Verfügbarkeit von Sonne und Wind örtlich und zeitlich verteilt. Gemäß den vorliegenden Daten ist mit maximal 50 % der installierten Leistung, also mit 200 GW zu rechnen.

Peter Birkner, Sebastian Breker

Masterplan 100 % Klimaschutz

Frankfurt am Main ist ein bedeutendes Finanzund Dienstleistungszentrum und Mittelpunkt der dynamischen Wirtschaftsregion FrankfurtRheinMain. Die Stadt profitiert von ihrer zentralen Lage, ihrer sehr guten Infrastruktur, der Konzentration zukunftsorientierter Unternehmen und seiner Internationalität. Gut 729.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben in der Stadt (Stand 2016), die zwischen dem größten Stadtwald des Landes und dem Mittelgebirge Taunus gelegen ist. Mehr als zwei Drittel (85 Prozent) der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger stufen den globalen Klimaschutz für sich persönlich als sehr wichtig ein. Die Mehrheit (79 Prozent) findet es darüber hinaus wichtig, dass die Stadt beim Klimaschutz bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt (Datenquelle: Bürgerbefragung 2015) – und das tut sie auch.

Wiebke Fiebig

Energiemanagement der Stadt Frankfurt a.M.

Die Abteilung Energiemanagement der Stadt Frankfurt a.M. hat die Aufgabe, die Energie- und Wasserkosten für die ca. 1.000 städtisch genutzten Liegenschaften zu minimieren. Gleichzeitig sollen hier vorbildhaft die Klimaschutzziele des Magistrats umgesetzt werden.

Mathias Linder

Mit Konzept und klarem Kurs

Der 10. Mai 2007 war ein entscheidendes Datum für den Klimaschutz in Wiesbaden. An diesem Tag beschloss die Stadtverordnetenversammlung die sogenannten 20-20-20-Ziele. Diese sind seither Grundlage und Maßstab aller Anstrengungen zum Klimaschutz in der Landeshauptstadt: Bis zum Jahr 2020 soll der Gesamtenergieverbrauch im Stadtgebiet um 20% bezogen auf das Jahr 1990 reduziert und der Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20% gesteigert werden.

Roland Petrak, Christiane Döll, Bernadett Glosch, Laura Gouverneur, Wilfried Probst, Mathias Stiehl, Evelyne Wickop, Rigobert Zimpfer

Die lokale Klimaschutzkonferenz Offenbach am Main – von 2009 bis heute

Beteiligung und Multiplikatoren erreichen ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Klimaschutz. Die Strategie der Stadt Offenbach am Main zielt deshalb darauf ab, durch die Menschen den Klimaschutz in den Vordergrund zu rücken. Da Haushaltsmittel nicht im Überfluss da sind, muss vieles mit Kreativität wettgemacht werden. Schon der Auftakt zur Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Offenbach im Jahr 2009 erfolgte durch eine breit angelegte Beteiligung von Fachleuten aus u.a. Stadtverwaltung, lokaler Wirtschaft, Bildung, Medien, Kultur, Umweltschutz, Wissenschaft, Verwaltung und Politik.

Dorothee Rolfsmeyer

Die Haus-zu-Haus Beratung – Kostenlose Energieberatung mit Thermografie (2010-2017)

Die Stadt Offenbach hat zur Reduktion des Energieverbrauches und des CO2-Ausstoßes in der Stadt ein Klimaschutzkonzept entwickelt, welches 2010 von den Stadtverordneten beschlossen wurde und ein Maßnahmenpaket von 66 Klimaschutzmaßnahmen enthält. Mit diesen Maßnahmen will die Stadt Offenbach ihr Ziel, die CO2-Emissionen alle 5 Jahre um 10% zu senken, erreichen. Eine der Maßnahmen ist die aufsuchende Energieberatung für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Christine Schneider

Maßnahmen der Stadt Ortenberg zur Energieeinsparung

Ortenberg liegt in mitten der Natur im Wetteraukreis, eine Marathonstrecke nordöstlich von Frankfurt/Main entfernt.Hier wohnen 9.100 Menschen verteilt in 10 Ortsteilen. Das entspricht = 164 EW/m2. Zum Vergleich: Viernheim Bevölkerung: 32.526 (30. Juni 2009) = 672 EW / km2

Pia Heidenreich-Herrmann

Energy Efficiency in the Building Sector in Croatia

In the Republic of Croatia, the Ministry of Construction and Physical Planning (MCPP) is the most important representative in policy-making and devising of measures by which the set objectives are achieved in terms of energy savings in buildings, CO2 emission reduction and the herewith connected positive effects of increased construction activities. The Ministry passes legislation, strategies and programmes, governing thereby the long-term integral renovation of the overall building stock: family houses, multiapartment buildings, commercial non-residential buildings and public sector buildings.

Irena Križ Šelendić

Klimaneutralitätsaktivitäten der Netzwerkpartner/innen CO2-neutrale Landesverwaltung

Frontmatter

Das „Lernnetzwerk“ – ein Team aus starken Partnern

Das Ziel „Klimaneutrale Landesverwaltung Hessen“ fokussiert zunächst vom Verantwortungsbereich her auf die Landesverwaltung Hessen. Viele Aktivitäten sind im Kontext Landesverwaltung seit dem Beginn des Projekts vor jetzt fast zehn Jahren initiiert worden. Inzwischen ist das Projekt zu einer dauerhaften Aufgabe geworden.

Hans-Ulrich Hartwig

Bahnfahren ist Klimaschutz

Seit einigen Jahren genießt das Thema Umweltund Klimaschutz einen hohen Stellenwert: Unternehmen, deren Strategie neue Umweltgrundsätze festschreibt, Parteien, in deren Wahlprogrammen der Raum für umweltfreundliche Lösungen zunehmend wächst und ein Trend in der Bevölkerung hin zu fair gehandelten und nachhaltig produzierten Produkten. Was wie ein Einstieg in das CO2-freie Zeitalter scheint, ist für die Deutsche Bahn längst eine Selbstverständlichkeit. Denn: Klima- und Umweltschutz sind Teil der DNA bei der DB. Und das schon seit über 100 Jahren. Damals fuhr der erste Zug mit Strom aus einem Wasserkraftwerk. Heute bringt der komplette Fernverkehr der Deutschen Bahn seine rund 140 Millionen Reisenden mit 100 Prozent Ökostrom zum Ziel.

Jens Langer, Karina Kaestner

Innovation in der urbanen Logistik: Elektromobilität bei Deutsche Post DHL Group

Die Zeiten, in denen ökologisches Handeln in der Wirtschaft als Kostentreiber und Wachstumshemmnis betrachtet wurde, sind vorbei. Längst gelten Umwelt- und Klimaschutzbewusstsein als Wettbewerbsvorteil und Innovationsmotor – insbesondere in kraftstoff- und emissionsintensiven Wirtschaftszweigen wie der Logistik- und Transportindustrie. Dabei spielt sicherlich eine Rolle, dass mit vielen ökologisch sinnvollen Investitionen auch wirtschaftliche Effizienzsteigerungen verbunden sind. Es liegt aber auch daran, dass es technologischer Innovationen bedarf, um die Logistik nachhaltiger zu machen, sodass die Branche unweigerlich zum Vorreiter für andere Wirtschaftszweige wird. Ein Musterbeispiel dafür ist der Bereich der Elektromobilität. Deutsche Post DHL Group hat schon vor Jahren die Chancen der Elektromobilität entdeckt, insbesondere in der Zustellung, und massiv in diesen Bereich investiert. Heute betreibt das Unternehmen nicht nur eine der größten Elektrofahrzeugflotten der Branche, sondern verkauft seine selbstentwickelten und selbstgebauten StreetScooter seit Kurzem sogar an andere Unternehmen. Hinter der Umweltschutzstrategie des Unternehmens steckt ein anspruchsvolles Ziel: Bis 2050 sollen alle logistikbedingten Emissionen des eigenen Geschäfts auf null reduziert werden.

Birgit Hensel

Herausforderungen für die kommende Phase der Energiewende

Die Energiewende in Deutschland – nachhaltig und sicher, bezahlbar und effizient muss sie sein. Bisher wurden ihre gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen auch durchweg positiv bewertet. Im ersten Drittel ihres Prozesses hat sie viel geleistet: Impulse für Wachstum und Beschäftigung gesetzt, boomende Forschung und Entwicklung ausgelöst und weltweites Ansehen als Klimapionier geschaffen.

Sascha Müller-Kraenner, Peter Ahmels, Judith Paeper

ENTEGA – Wegbereiter der Energiewende

Die Völkergemeinschaft hat (endlich) auf den Klimawandel reagiert: Mit der Pariser Vereinbarung verpflichten sich erstmals nahezu alle Länder zum Klimaschutz. Der Vertrag gibt das Ziel vor, die durch anthropogene Treibhausgase beschleunigte Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Die 195 Länder wollen sogar versuchen, unter 1,5 Grad zu bleiben. Langfristig sollen nicht mehr Treibhausgase ausgestoßen werden, als durch Senken (wie beispielsweise Wälder) wieder aufgenommen werden können. Der Vertragstext wird weltweit als starkes Signal zur Abkehr von den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas gewertet.

Daria Hassan, Marcel Wolsing

Voller Energie für die Zukunft

Der Wiesbadener Energiedienstleister ESWE Versorgung verkauft bundesweit Elektrizität und Gas. In Wiesbaden setzt er Zeichen bei Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Frank Rolle, Jürgen Vorreiter

Das Pariser Klimaschutzabkommen und die Zukunft der freiwilligen CO2-Kompensation

Das Pariser Klimaschutzabkommen vom Dezember 2015 markiert einen Wendepunkt in den internationalen Klimaschutzbemühungen. Ab 2020, wenn das Abkommen das auslaufende Kyoto-Protokoll ersetzt, wird erstmals ein global gültiges, rechtsverbindliches Abkommen die internationalen Klimaschutzaktivitäten auf staatlicher Ebene bestimmen. Mindestens bis es soweit ist, wird das freiwillige Engagement von Unternehmen, der öffentlichen Verwaltung oder von Privatpersonen, das auf den etablierten marktorientierten Mechanismen zur CO2-Kompensation beruht, weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über den aktuellen Status des Marktes für die freiwillige CO2-Kompensation und geht der Frage nach, welche Rolle er zukünftig unter den Regelungen des Pariser Klimaschutzabkommens spielen wird.

Jochen Gassner

Denkfabrik und Clustermanager für die ganzheitliche Energiewende und den Klimaschutz in Hessen

Das House of Energy ist weder ein besonders energieeffizientes Gebäude, noch verbirgt sich ein spirituelles Angebot dahinter. Das »House of Energy« (HoE) soll die Energiewende und damit auch den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Hessen voranbringen. Es ist eine Denkfabrik mit der Aufgabe, zukunftsweisende Konzepte und Forschungsprojekte zu generieren. Gleichzeitig ist es aber auch ein transdisziplinäres Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, das diese Konzepte und Projekte unterstützt und umsetzt.

Peter Birkner, Ivonne Müller

Gutes Klima in der Jugendherberge Marburg

Jugendherbergen sind gemeinnützige Einrichtungen mit einer pädagogischen Tradition seit über 100 Jahren.Auch wenn viele Menschen bei Jugendherberge an Hagebuttentee und Kartoffelsuppe denken, war und ist gesunde Ernährung schon seit den Anfängen ein wichtiges Thema für Jugendherbergen. Hier lernten viele Kinder überhaupt erst moderne Produkte wie Müsli und Knäckebrot kennen.

Peter Schmidt

Klimaschutz in Sportanlagen – ein schlummerndes, kaum genutztes Potenzial

Der Sport spielt in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle. Mit einer stabilen Vereins- und Mitgliederzahl von rund 7.700 Vereinen und mehr als zwei Millionen Mitgliedern in Hessen hat er eine herausragende Rolle und damit auch eine besondere Verantwortung, gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen und in seine Strukturen zu integrieren.

Rolf Hocke

Nicht alles auf eine Karte setzen: Verkehrswende technologieoffen gestalten

Im Zuge des Dieselskandals ist in Deutschland eine Debatte über die Zukunft des Verkehrssektors entbrannt. Klar ist, dass eine substanzielle Reduktion der verkehrsbedingten CO2-Emissionen nur durch eine Abkehr von klassischen Benzin- und Dieselmotoren erreicht werden kann. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Konzept einer Vollelektrifizierung des Straßenverkehrs zunehmend Anhänger. Doch eine voreilige Festlegung auf E-Mobilität als einzige Option für die Verkehrswende und – damit verbunden – auf eine bestimmte Art der Kopplung von Elektrizitäts- und Mobilitätssektor, ist sowohl aus Klimaschutzgründen als auch aus volkswirtschaftlichen Erwägungen problematisch.

Constantin H. Alsheimer

Passivhaus: Von Hessen aus in die Welt

Das Ziel der Hessischen Landesregierung, eine CO2-neutrale Landesverwaltung anzustreben hat unmittelbare Auswirkungen auf den staatlichen Hochbau. Die im Gebäudebereich vorhandenen Potentiale für verbesserte Energieeffizienz können besonders kostengünstig erschlossen werden und führen zudem zu einem verbesserten thermischen Komfort für die Nutzer.

Wolfgang Hasper

Fehlende Transparenz: Versteckte Risiken der Klimaneutralität

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Weltklimarats (IPCC) haben nach dem Kyoto Protokoll erstmals ambitionierte globale klimapolitische Bestrebungen geschaffen. Der Großteil der Weltgemeinschaft trägt die Ergebnisse des Pariser Klimaabkommens der COP21. Gemeinsames Ziel ist es, den Anstieg der durchschnittlichen Welttemperatur auf maximal 2 °C im Vergleich zum präindustriellen Level zu begrenzen. Dieses Ziel wird nun über von Staaten selbst formulierten Emissionsminderungs- und Anpassungszielen (Nationally Determined Contributions, „NDCs“) in Form von nationalen Klimaschutzplänen umgesetzt. Diese sollen ab 2020 alle fünf Jahre überprüft und fortgeschrieben werden.

Hannah Helmke

Der „Masterplan Energie“ – Die Justus-Liebig-Universität Gießen geht voran

Die Justus- Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität und zieht mehr als 28.000 Studierende an. Der moderne Wissenschaftsstandort verfügt über 250 Gebäude für Lehre und Forschung auf derzeit etwa 450.000 m2 Netto-Raumfläche. Eine Prognose zeigt, dass die jährlichen Energiekosten von etwa 15 Millionen Euro im Jahr 2016 auf bis zu 18,5 Millionen Euro im Jahr 2020 ansteigen könnten. Neben dieser wirtschaftlichen Motivation hat eine Universität wie die JLU eine gesellschaftliche Verantwortung. Dieser Verantwortung stellen sich die handelnden Personen und erarbeiten aus diesem Grund mit dem Ingenieurbüro Team für Technik GmbH (TfT) den „Masterplan Energie“. Hierbei sollen der Gebäudebestand über einen Zeitraum von drei Jahren systematisch analysiert und konkrete Maßnahmen zur Hebung der energetischen Einsparpotenziale erarbeitet werden.

Sarah Tax, Kai Sander

Effizienzsteigernde Vernetzung an der Technischen Universität Darmstadt

Die TU Darmstadt befasst sich schon seit geraumer Zeit mit Fragen der Ressourceneffizienz und des Klimaschutzes. Das Thema hat dabei viele Facetten. Mit ihren zahlreichen Gebäuden und Anlagen, einem Blockheizkraftwerk und Photovoltaikanlagen ist die Universität sowohl Energieverbraucher, als auch Energieproduzent: Auf dem Campus Lichtwiese wird mit Kraft-Wärme-Kopplung fast 100% des eigenen Wärmebedarfs und 60-70% des Strombedarfs selbst erzeugt. Mit Fertigstellung des neuen Kältenetzes wird die TU darüber hinaus in Zukunft auch ihre eigene Kälte erzeugen und verteilen. Damit wird die benötigte Energie umweltfreundlich, effizient und wirtschaftlich zur Verfügung gestellt.

Matthias Oechsner, Jutta Hanson, Jens Schneider, Eberhard Abele, Martin Beck, Philipp Schraml, Mira Conci

ECO2 – Energiekonzept für eine CO2-neutrale Hochschule

Im Zuge der Innovations- und Strukturentwicklungsförderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit der Förderlinie zur Steigerung der Energieeffizienz im hessischen Hochschulbereich (Energieeffizienzkonzepte) erstellt die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ein ganzheitliches Energiekonzept zur Reduzierung der CO2-Emissionen.

Lena Wawrzinek, Joaquín Díaz

TÜV Hessen: Verantwortung für das Klima leben

Wenn es um das Einsparen von Energie geht, haben mindestens zwei Beteiligte etwas davon: Derjenige, der Energie einsetzt, spart unterm Strich meistens Geld. Dazu wird die Umwelt entlastet. So macht es auch bei TÜV Hessen Spaß, Energiefresser ausfindig zu machen und sie auf eine gesunde Diät zu setzen.

Jürgen Bruder

Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Wohnungsbau

Für die Wohnungswirtschaft gilt der vermeintliche Allgemeinplatz der Verknüpfung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekte jeden Tag ganz unmittelbar. Grundsätzlich bedeutet das, täglich praktikable Lösungen unter Berücksichtigung von Aspekten zu realisieren, die für die Betroffenen von besonderer Bedeutung sind. Das wesentliche Handlungsfeld der Wohnungswirtschaft ist das Wohnen und Zusammenleben in Quartieren. Das ist für Menschen existenziell und erfordert einen besonders verantwortlichen und weitsichtigen Blick auch hinsichtlich der Langlebigkeit geschaffener Strukturen.

Thomas Hain, Felix Lüter, Sebastian Reich

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt als Beispiel für eine zukunftsweisende Orientierung im Wohnungsbau

Bekanntlich sind verpasste Chancen oft unerkannte Risiken. Umgekehrt ist gutes Risikomanagement auch eine Chance zur rechtzeitigen Erneuerung oder Anpassung an sich ändernde Bedingungen zu niedrigeren Kosten. Deshalb sollte man den Umgang mit Veränderung nicht als eine Bedrohung wahrnehmen, sondern als eine Möglichkeit, Strategien und Pläne, Produkte und Dienstleistungen zu optimieren. Im Interesse der Gesellschaft muss es dabei das Ziel sein, integrierte Lösungen im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext zu entwickeln.

Thomas Hain, Felix Lüter, Sebastian Reich

Reise in eine klimaschonende Zukunft – Energiewende im Wärmemarkt

Die Digitalisierung schreitet voran. Strom, Wärme und Mobilität wachsen zusammen. Hybridheizungen und neue Formen der Energiespeicherung werden zum Gelingen der Energiewende einen wesentlichen Beitrag leisten.

Jörg Schmidt, Michael Wagner

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