Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Die Klimafrage gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die weltweiten CO2-Emmisionen entwickeln sich dabei ständig nach oben. Das Land Hessen hat in diesem Kontext als eine politische Einheit auf mittlerer Ebene einen wichtigen Schritt getan, der eine große Hebelwirkung zu entfalten beginnt. Hessen hat als erstes deutsches Bundesland erklärt, die eigene Verwaltung bis 2030 klimaneutral stellen zu wollen. Das hessische Klimaneutralitäts-Projekt ist eingebettet in die übergreifende Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und innerhalb dieser Strategie ein Projekt von herausragender Bedeutung.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Frontmatter

Klima als globale Herausforderung

Vor genau 20 Jahren trat die „Nachhaltigkeit“ ihren Siegeszug durch die Welt an. Der legendäre „Weltgipfel“ in Rio de Janeiro 1992, genauer „The United Nations Conference on Environment and Development“ (UNCED), hatte sich das Ziel gesetzt, die überwindung der Armut in dieser Welt durch wirtschaftliche Entwicklung so zu verwirklichen, dass dadurch die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen nicht übernutzt, nicht rücksichtslos ausgebeutet werden.

Klaus Töpfer

Nachhaltigkeit und Klimaneutralität – die Sicht des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

Klimaneutralität ist nachhaltig! Das ist eine Aussage, die man so oder so ähnlich immer wieder hören und lesen kann.

Marlehn Thieme

Klimaschutz und Energiewende in Deutschland – Perspektiven und Chancen für eine nachhaltige Entwicklung

Wir erleben eine weltwirtschaftliche Dynamik, die historisch ohne Beispiel ist. Die Weltbevölkerung ist auf 7 Milliarden Menschen gestiegen, bereits 2025 werden es 8 Milliarden sein. Erstmals in der Geschichte der Menschheit leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land.

Peter Altmaier

Klimaneutralität und 2-Grad-Ziel – Warum globale und regionale Bemühungen miteinander verknüpft werden müssen

Die internationale Staatengemeinschaft kommt in Bezug auf den Klimaschutz nur sehr langsam zu gemeinsamen Beschlüssen [4, 5, 6, 7]. Die weltweiten jährlichen CO

2

-Emissionen steigen weiter.

Estelle L. A. Herlyn, Franz Josef Radermacher

Wiederaufforstung als „Joker“ zur Erreichung des 2-Grad-Ziels

Es ist die Atmosphäre. Die Atmosphäre ist es, die so viel mit dem Erfolg der Welt Wald Klima Initiative verbindet.

Christoph Brüßel

Der Ansatz der Weltbank zur Rolle der Wälder und Naturressourcen bei der Bekämpfung des Klimawandels

Für die Weltbank stellen Wälder ein wichtiges Element für die Erreichung der zentralen Ziele der Armutsminderung, der nachhaltigen Entwicklung und Klimaneutralität dar.

Gerhard Dieterle

Plant-for-the-Planet – eine weltweite Kinder- und Jugendbewegung

Wie werden Veränderungen bewirkt? Kann der Einzelne den Lauf der Welt beeinflussen oder sind wir unserem Schicksal ausgeliefert? Der vorliegende Text zeigt einmal mehr, dass der Einzelne der Schlüssel ist – manchmal auch ein Kind.

Felix Finkbeiner Freunde, Freunde

CO2-Neutralität als Strategie des Landes Hessen

Frontmatter

Projekt CO2-neutrale Landesverwaltung Hessen – Eine Strategie für Hessen:Reduktion – Substitution – Kompensation

Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ist im Jahr 2008 aus einem parteiübergreifenden Ansatz hervorgegangen. Sie verfolgt ein sehr breites Spektrum von Projekten und bindet neben Verantwortungsträgern und Mitarbeitern des Landes Hessen eine Vielzahl weiterer Institutionen und gesellschaftlicher Gruppen mit ein. Das Projekt „CO

2

-neutrale Landesverwaltung“ wurde durch die 2.

Elmar Damm, Franz Josef Radermacher

Klimaschutz in Hessen

Das Klima ist eine statistische Beschreibung der Wetterbedingungen an einem Ort über einen längeren Zeitraum. Die Weltorganisation für Meteorologie definiert jeweils einen Zeitraum von 30 Jahren als sogenannte Klimaperiode, zum Beispiel 1961–1990 oder aktuell 1991–2020.

Volker Mosbrugger, Bernhard Stribrny

CO2-Bilanz des Landes Hessen

Die CO

2

-Neutralstellung der hessischen Landesverwaltung setzt voraus, dass die CO

2

- Emissionen regelmäßig ermittelt werden. Grundlage zur Quantifizierung ist der so genannte CO

2

-Fußabdruck, der auf der Berechnung der Emissionen von Unternehmen oder Organisationen basiert, die durch unterschiedliche Geschäftsaktivitäten entstehen.

Peter Eichler

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – Neubauten

Ein Baustein auf dem Weg zur CO

2

-neutralen Landesverwaltung Hessen bildet die Minimierung des Energieverbrauchs und der CO

2

-Emissionen. Im Gebäudebereich müssen deshalb gerade bei Neubauten die Möglichkeiten genutzt werden, die CO

2

-Emissionen im Lebenszyklus zu minimieren.

Elmar Damm, Hans-Ulrich Hartwig, Peter Eichler, Thomas Platte

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – Bestandsbauten

Bereits im Frühling 2008

startete das Hessische Immobilienmanagement (HI) für die von ihm bewirtschafteten Liegenschaften ein „CO

2

-Minderungsprogramm“, um bei Sanierungsmaßnahmen und im Gebäudebetrieb eine höchstmögliche CO

2

-Minderung zu erzielen. Das Programm wurde zunächst mit einem Budget von 47 Mio.

Georg Engel, Bernd Zahn

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – PPP-Projekte

Bereits seit Anfang 2009

verfolgt das HI intensiv das Ziel, energieeffizientes Bauen auch in seinen PPP-Projekten zu etablieren, um angesichts des drohenden Klimawandels und seiner Folgen sowie immer knapper werdender Ressourcen an fossilen Energieträgern, im Sinne der zukünftigen Generationen zu handeln.

Georg Engel, Bernd Zahn

Standards im Staatlichen Hochbau in Hessen – Hochschulen

Vor dem Hintergrund der Diskussion zur nachhaltigen Entwicklung und zum Klimaschutz haben die Erfassung der CO

2

-Emissionen und deren kritische Bewertung auch für Hochschulen an Bedeutung gewonnen.

Manfred Balg

CO2-neutrale Beschaffung Hessen

Die Energieeffizienz der von der Landesverwaltung beschafften Produkte und Dienstleistungen stellt einen wichtigen Faktor für die Erreichung des Zieles einer CO

2

-neutralen Landesverwaltung dar.

Ralf Schwarzer

CO2-neutrale Mobilität Hessen

Die Hessische Landeregierung hat in den letzten Jahren vielfältigste Maßnahmen ergriffen, um die CO

2

-Emissionen, die durch den Verkehr ausgelöst werden, zu reduzieren.

Bernd Schuster

Projektaktivitäten in Hessen Beispiele

Frontmatter

Energiesparwettbewerb Energie Cup Hessen

„Wir werden Hessenmeister im Energiesparen“ – unter diesem Motto traten hessische Beschäftigte aus 41 Landesliegenschaften vom 1. Mai 2010 bis 30. April 2011 an, um im Energiesparwettbewerb „Energie Cup Hessen“ die höchsten Energie- und Wassereinsparungen zu erreichen.

Regina Förster, Anke Merziger

Lernnetzwerk Hessen

Das „Lernnetzwerk“ ist eine Plattform zur Förderung des konstruktiven Austauschs zu Strategien und Technologien für Klimaschutz und CO

2

-Neutralität zwischen dem Land Hessen und zahlreichen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Hans-Ulrich Hartwig

Nachhaltigkeitssong Hessen

Im Projekt „Klimaneutrales Hessen“ werden auch ungewöhnliche Schritte gegangen. Herr Hans-Ulrich Hartwig (Finanzministerium Hessen) hatte die Idee, die Jugend des Landes mit Musik für das Thema zu gewinnen. Er gewann die bekannte Musikerin Jennifer Braun dafür, einen Nachhaltigkeitssong zu produzieren, verfügbar zu machen und mit ihren Auftritten auch selber zur Verbreitung des Songs und der Ideenwelt der Nachhaltigkeit beizutragen.

Jennifer Braun, Regina Förster

Klimaneutralitätsaktivitäten der Netzwerkpartner des Projekts

Frontmatter

Klimaschutz, Bio-Treibstoffe und das große Potential der Jatropha-Pflanze – ein vielversprechendes Projekt im Nordosten Brasiliens

Bio-Treibstoffe, speziell solche auf Basis nachwachsender Rohstoffe (NawaRo) und energetisch nutzbare Öle aus NawaRo, ursprünglich als das Nonplusultra für CO

2

-Neutralität und als Helfer gegen den Klimawandel gefeiert, stehen inzwischen weltweit immer mehr in der Kritik.

Klaus Engelhardt

Farbenfroh, klimabewusst, innovativ – Wie die Deutschen Amphibolin-Werke Nachhaltigkeit gestalten

Klimaschutz und Nachhaltigkeit haben sich zu zentralen Themen in der Bau- und Immobilienbranche entwickelt. Politik, Wirtschaft, Anleger und Nutzer sind sich einig: Die Zukunft liegt im nachhaltigen Bauen. Schon aus Gründen der nicht mehr bezahlbaren Energieressourcen kommt dem damit verknüpften Thema Klimaschutz eine sehr hohe, wenn nicht sogar existentielle Bedeutung zu.

Bettina Klump-Bickert

Elektromobilität auf der Schiene – nachhaltiger Verkehr für die Zukunft

Mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie „DB2020“ wird der DB-Konzern seiner Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft gerecht. Ein maßgebliches Ziel der Zukunft ist, die führende Umweltposition weiter auszubauen.

Sarah Maier

„Prima Klima“ ist machbar – Klimaschutz fängt beim eigenen Verhalten an

Die Deutsche Bank hat im Jahr 2007 den Klimawandel und die Bekämpfung seiner gravierenden Folgen auf ihre strategische Agenda genommen. Mit der Gründung eines hochrangig besetzten internen Umweltlenkungsausschusses („Environmental Steering Committee“ – ESC) wurde ein bereichsübergreifendes global ausgerichtetes Gremium geschaffen, das zuvorderst die zahlreichen Initiativen der Geschäftsbereiche koordiniert und darüber hinaus die Kompetenz und Strategie der Bank in den Bereichen Energie und Klimawandel bündelt und weiterentwickelt.

Ottmar Kayser

Nachhaltigkeit in der Logistik – Klimaschutz ist Teil der unternehmerischen Verantwortung

Deutsche Post DHL bewegt die Welt. In einem weltumspannenden Netzwerk mit fast einer halben Million Mitarbeitern erreichen wir fast jede Ecke unseres Planeten. Als globales Logistikunternehmen fördern wir das Wachstum der Märkte – von Asien bis nach Amerika, von Europa bis nach Afrika, von jeder Metropole ins kleinste Dorf.

Markus Döhn

Auf dem Weg zu einem neuen Energiesystem

Natürlich ist sie machbar, die große Transformation unseres heute vor allem auf fossilen Brennstoffen und Kernspaltungsenergie basierenden Energiesystems hin zu den erneuerbaren Energien.

Rainer Baake, Gerd Rosenkranz

Mehr Wald. Mehr Wert.

Wie ein hessischer Energieversorger zum Klimadienstleister und CO

2

-Ausgleich zum Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie wird und damit eine Brücke schlägt zwischen unternehmerischer Verantwortung hierzulande und internationalem Klima- und Biodiversitätsschutz.

Michael Sahm, Georg Schattney

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zukunft im System Erde

Es ist paradox: Auf der einen Seite mahnt die Wissenschaft seit mindestens 40 Jahren vor den „Grenzen des Wachstums“. Wir laufen Gefahr, uns durch übernutzung des Planeten Erde unserer eigenen Lebensgrundlagen zu berauben: Der Klimawandel nimmt an Fahrt auf, Ressourcen gehen absehbar zur Neige, Biodiversität wird in großem Stil vernichtet, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst sowohl global als auch innerhalb unserer Gesellschaften.

Hannes Petrischak

Nachhaltigkeit im Fokus des Planens und Bauens

Wie kaum ein anderer wird der Begriff der Nachhaltigkeit in jüngster Zeit oft in inflationärer Weise verwendet, ohne dabei die tiefe Sinnhaftigkeit des nachhaltigen Handelns ausreichend zu reflektieren.

Bernd Haug, Peter Starfinger

Nichtwohngebäude im Bestand Strategien für Energieeffizienz und Klimaschutz

Erstaunlich wenig weiß man über den Bestand der Nichtwohngebäude in Deutschland. Das sind Gebäude, die definitionsgemäß überwiegend nicht der Wohnnutzung dienen.

Michael Hörner

Gutes Klima in der Jugendherberge Marburg

Jugendherbergen sind gemeinnützige Einrichtungen mit einer pädagogischen Tradition seit über 100 Jahren.

Peter Schmidt

Landessportbund Hessen e. V.: Klimaaktive Sportvereine

Der Sport spielt in Hessen eine bedeutende Rolle – mit rund 7 800 Vereinen und mehr als zwei Millionen Mitgliedern hat er die besondere Verantwortung, auch gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen und in seine Strukturen zu integrieren.

Rolf Hocke

„Wer von Windenergie spricht,muss auch an die Netze denken“

Windenergie ist eine wesentliche Säule im Energiemix der Zukunft. Ohne Windkraftanlagen wird die Energiewende nicht gelingen. Als innovatives Energiedienstleistungsunternehmen hat sich die Mainova AG verstärkt dem Thema Windenergie zugewandt.

Peter Birkner, Tilo Maier

Klimaneutrale und nachhaltige Gebäude auf der Grundlage des Passivhauskonzeptes

Nach Definition der Enquête-Kommission „Globalisierung der Weltwirtschaft“ beschreibt der Begriff Nachhaltigkeit die Nutzung regenerierbarer Systeme dergestalt, dass das System permanent, d. h. auch in allen nachfolgenden Generationen, in dieser Weise genutzt werden kann.

Wolfgang Hasper

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: Klima- und Umweltschutzaktivitäten

Ob in den Tiefen des Meeres, auf den Gipfeln der Berge oder im dichten Regenwald – Senckenberg ist mit Forschungsprojekten weltweit aktiv. Mit einem großen Ziel: Die Vielfalt des Lebens auf der Erde, die Biodiversität, zu verstehen, zu erhalten und Wege zu ihrer nachhaltigen Nutzung aufzuzeigen.

Volker Mosbrugger, Bernhard Stribrny, Sören Dürr, Johannes Heilmann

Energiemanagement der Stadt Frankfurt am Main

Die Abteilung Energiemanagement der Stadt Frankfurt a. M. hat die Aufgabe, die Energieund Wasserkosten für die ca. 1000 städtisch genutzten Liegenschaften zu minimieren. Gleichzeitig sollen hier vorbildhaft die Klimaschutzziele des Magistrats umgesetzt werden.

Mathias Linder

Rüsselsheim baut eigenen Wald klima- und CO2-gerecht um!

Bis zum Beginn des Kohle- und Erdölzeitalters hatten nachwachsende Rohstoffe enorme, genauer gesagt die entscheidende Bedeutung für die überlebensfähigkeit der Menschen.

Reinhard Ebert

Bausteine einer Klimaschutzstrategie in der Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt erbringt seit knapp 90 Jahren umfassende Leistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Durch ihre Tätigkeit und ihr Selbstverständnis trägt sie in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht zur nachhaltigen Entwicklung des Landes Hessen und der hessischen Kommunen bei.

Dirk Schumacher

Energie- und klimapolitische Ziele für 2050 schon heute erreicht

Als einer der international führenden Heiztechnikhersteller und Familienunternehmen in dritter Generation bekennt sich Viessmann seit jeher zum Prinzip der Nachhaltigkeit und zur Verantwortung für die Zukunftssicherheit kommender Generationen.

Manfred Greis

Backmatter

Weitere Informationen