Klimaneutralität in Unternehmen
Ihre Roadmap zur erfolgreichen Umsetzung
- Open Access
- 2026
- Open Access
- Buch
- Verfasst von
- Jana Brauweiler
- Sarah Barth
- Jakob Hildebrandt
- Lucas Wenzel
- Markus Will
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Über dieses Buch
Klimaneutralität ist für Unternehmen längst keine Option mehr, sondern ein Eckpfeiler langfristiger Verantwortung, um ihren Beitrag zur Erreichung der globalen Klimaziele des Pariser Abkommens und zur Begrenzung der Erderwärmung zu leisten.
Unser Praxishandbuch bietet Ihnen umfassendes Know-how und Werkzeuge, um ambitionierte und machbare Klimaziele zu entwickeln und diese strukturiert und konsequent umzusetzen. Mit einer einzigartigen Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und praxiserprobten Lösungsansätzen ist es der unverzichtbare Leitfaden für alle, die Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten oder mehr über das Thema erfahren wollen – Geschäftsführer, Managementbeauftragte, Fachkräfte im Bereich Energie- und Klimamanagement, Studierende und Beratende.
Profitieren Sie von fundierten Einblicken in internationale Standards, bewährten Strategien aus realen Projekten und klaren Handlungsempfehlungen, um Klimaneutralität Schritt für Schritt in die Praxis zu bringen.
Von der Bilanzierung und Analyse des CO₂-Fußabdrucks bis zur erfolgreichen Umsetzung von Treibhausgasminderungsmaßnahmen: Erstmals werden alle essenziellen Schritte und Maßnahmen in einer durchgängigen und praxisnahen Roadmap vereint. Dadurch bietet Ihnen unsere Roadmap eine klare Orientierung in einem komplexen Themengebiet. Mittels ausführlicher Praxisbeispiele werden Lösungsvorschläge anschaulich dargestellt und können durch Sie sofort auf die eigene Praxis übertragen werden. Dies macht unseren praxisnahen Leitfaden für Sie zu einem unverzichtbaren Begleiter auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Machen Sie aus der Herausforderung Klimaneutralität eine Chance – für Ihr Unternehmen und unsere Zukunft.
Ein besonderer Vorteil: Dieses Buch ist Open Access – Sie haben freien und uneingeschränkten Zugriff auf wertvolles Wissen, das Ihnen hilft, Klimaneutralität effektiv umzusetzen. Damit leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Verbreitung von nachhaltigem Wissen und ermöglichen eine breite Nutzung für Unternehmen, Institutionen und die Wissenschaft.
Inhaltsverzeichnis
-
1. Warum Klimaschutz für Unternehmen entscheidend ist
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die zentralen Gründe, warum Klimaschutz für Unternehmen nicht nur eine ethische, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit darstellt. Es beginnt mit einer historischen Einordnung der Klimapolitik, beginnend mit dem Montrealer Protokoll in den 1980er-Jahren, und zeigt, wie sich die globalen Klimaziele seitdem entwickelt haben – von der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls bis hin zum Pariser Klimaabkommen und dem European Green Deal. Ein besonderer Fokus liegt auf den aktuellen gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, insbesondere dem novellierten Klimaschutzgesetz (KSG), das bis 2045 Klimaneutralität vorsieht und Unternehmen zu konkreten Maßnahmen verpflichtet. Der Text analysiert zudem die wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung, etwa durch die CSRD-Richtlinie, und erklärt, warum Investoren, Banken und Kunden zunehmend Klimarisiken in ihre Entscheidungen einbeziehen. Ein zentraler Abschnitt widmet sich der Definition und Abgrenzung zentraler Begriffe wie Klimaneutralität, Treibhausgasneutralität, Netto-Null-Emissionen und Netto-Negativität. Dabei wird deutlich, dass diese Begriffe oft unterschiedlich interpretiert werden und eine präzise Verwendung entscheidend ist, um Missverständnisse zu vermeiden. Abschließend zeigt das Kapitel auf, welche physikalischen und wirtschaftlichen Risiken der Klimawandel für Unternehmen mit sich bringt – von Lieferkettenunterbrechungen durch Extremwetterereignisse bis hin zu geopolitischen Spannungen. Gleichzeitig werden die Chancen einer klimaneutralen Transformation thematisiert, etwa durch die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Vermeidung von stranded assets. Leser erfahren, wie sie Klimaneutralität in ihrer Organisation strategisch angehen können, welche Schritte notwendig sind und warum eine ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette unverzichtbar ist.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel bietet einen kompakten Einstieg in die Relevanz und Dringlichkeit des betrieblichen Klimaschutzes. Es zeigt, warum Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren sollten und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen – wie das deutsche Klimaschutzgesetz – dabei zu beachten sind. Zudem werden zentrale Begriffe wie Klimaneutralität, Treibhausgasneutralität, Netto-Null, Netto-Negativ und Kohlenstoffneutralität definiert und voneinander abgegrenzt. Ein Überblick über die wichtigsten Meilensteine der internationalen Klimapolitik rundet das Kapitel ab. -
2. Der Weg zur Klimaneutralität im Überblick
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel führt in die vier zentralen Arbeitsschritte auf dem Weg zur Klimaneutralität ein und erklärt, wie Unternehmen einen strukturierten Prozess durchlaufen können. Der Fokus liegt auf der systematischen Ermittlung und Bewertung von Klimarisiken – dem ersten und grundlegenden Schritt der Roadmap. Sie erfahren, warum diese Analyse unverzichtbar ist: Sie identifiziert besonders anfällige Unternehmensbereiche und bildet die Basis für die strategische Planung von Klimaschutzmaßnahmen. Zudem wird erläutert, wie die ermittelten Risiken in die Festlegung von Prioritäten einfließen und die Resilienz des Unternehmens gegenüber den Folgen des Klimawandels stärken. Ein zentrales Element ist die Unterscheidung zwischen physischen Risiken, wie extremen Wetterereignissen, und regulatorischen Risiken, etwa durch CO₂-Preismechanismen oder neue Emissionsgrenzwerte. Der Text zeigt auf, wie diese Risiken direkt in die strategische Ausrichtung einfließen und die Basis für die Ableitung konkreter Klimaziele und Maßnahmen legen. Abschließend wird betont, dass die Risikoanalyse nicht nur die Ausgangsbasis für die THG-Bilanzierung bildet, sondern auch die Grundlage für die Entwicklung einer Roadmap zur Klimaneutralität schafft.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel beschreibt vier zentrale Schritte, die Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität durchlaufen sollten: Bewertung von Klimarisiken, Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, Festlegung ambitionierter Klimaziele und Entwicklung geeigneter Klimaschutzmaßnahmen. Zudem wird das Konzept der „Roadmap zur Klimaneutralität“ erläutert. Die Roadmap dient als strukturierte Orientierungshilfe für die Ausführungen in den weiteren Kapiteln und zeigt im Buch, bei welchem Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität sich der Leser aktuell befindet. Dieses Kapitel bildet damit den Rahmen für die nachfolgenden Inhalte. -
3. Klimarisiken erkennen, bewerten und managen
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel vermittelt ein umfassendes Verständnis dafür, wie Unternehmen Klimarisiken frühzeitig erkennen und bewerten können, um ihre Resilienz zu stärken. Zunächst wird eine klare Unterscheidung zwischen transitorischen Risiken – resultierend aus politischen, technologischen oder gesellschaftlichen Veränderungen – und physischen Risiken durch Extremwetterereignisse oder langfristige Klimaveränderungen getroffen. Anschließend werden die zentralen Schritte zur Risikoanalyse detailliert beschrieben: von der Identifikation relevanter Szenarien und Klimamodelle über die Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen bis hin zur Zusammenführung der Ergebnisse in einer Risikomatrix. Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Anleitung zur Bewertung transitorischer Risiken und Chancen, die Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen liefert – etwa zur Anpassung von Geschäftsmodellen oder zur Entwicklung von Klimaneutralitätsstrategien. Zudem wird ein strukturiertes Vorgehen zur Analyse physischer Risiken vorgestellt, das Scoping, Screening und vertiefende Bewertung umfasst. Die Ausführungen werden durch Beispiele und Tabellen veranschaulicht, die eine direkte Übertragung der Methoden in den Unternehmensalltag ermöglichen. Abschließend wird betont, dass eine fundierte Klimarisikoanalyse die Grundlage für eine erfolgreiche Klimastrategie bildet und Unternehmen dabei unterstützt, sowohl Risiken zu minimieren als auch Chancen zu nutzen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel zeigt, wie Unternehmen systematisch Klimarisiken identifizieren und bewerten können. Es unterscheidet zwischen transitorischen Risiken und Chancen, bedingt durch gesetzliche, technologische und gesellschaftliche Veränderungen, sowie physischen Risiken durch akute und chronische Wetterereignisse. Mithilfe von Klimamodellen, Szenarioanalysen und Ursache-Wirkungs-Ketten wird ein strukturiertes Vorgehen zur Risikoanalyse vorgestellt. Die Bewertung erfolgt über Kriterien wie Eintrittswahrscheinlichkeit, Beeinflussbarkeit und Nutzen. Für physische Risiken werden die Schritte Scoping, Screening, Expositionsanalyse und Risikomatrix erläutert. Das Kapitel liefert damit eine praxisnahe Grundlage für das Risikomanagement im Klimakontext. -
4. Vom CO2-Fußabdruck zur THG-Bilanz – Standards, Prinzipien und Methodik
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel bietet eine fundierte Einführung in die Treibhausgasbilanzierung (THG-Bilanzierung) auf Unternehmens- und Produktebene. Zunächst werden die zentralen Begriffe Corporate Carbon Footprint (CCF) und Product Carbon Footprint (PCF) präzise definiert und ihre Bedeutung für die Klimastrategie von Unternehmen herausgestellt. Anschließend werden die wichtigsten internationalen Bilanzierungsstandards wie ISO 14064-1, GHG Protocol und DIN EN ISO 14067 vorgestellt und gegenübergestellt, wobei der Fokus auf den Unterschieden zwischen direkter und indirekter Emissionen (Scope 1, 2 und 3) liegt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den fünf Prinzipien der THG-Bilanzierung – Vollständigkeit, Transparenz, Konsistenz, Genauigkeit und Relevanz – die sicherstellen, dass die Bilanzierungsergebnisse verlässlich, vergleichbar und aussagekräftig sind. Abschließend werden die vier methodischen Schritte der THG-Bilanzierung erläutert: Ziel- und Untersuchungsrahmen, Sachbilanz, Wirkungsabschätzung sowie Interpretation und Auswertung. Diese Schritte orientieren sich an der Ökobilanzierung nach ISO 14040/44 und zeigen, wie eine systematische Erfassung und Bewertung von THG-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfolgen kann. Das Kapitel liefert damit nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Handlungsempfehlungen für eine fundierte Klimastrategie.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungVom CO₂-Fußabdruck zur THG-Bilanz – Standards, Prinzipien und Methodik.Dieses Kapitel führt in die wichtigsten Begriffe, Standards und Methoden der Treibhausgasbilanzierung ein, sowohl auf Unternehmens- (Corporate Carbon Footprint) als auch auf Produktebene (Product Carbon Footprint). Es erläutert die Einteilung in direkte und indirekte Emissionen (Scope 1, 2 und 3) und zeigt die Anforderungen für deren Erfassung. Ein Überblick über anerkannte internationale Bilanzierungsstandards und zentrale Qualitätsprinzipien unterstützt Unternehmen dabei, verlässliche Emissionsdaten zu erheben. Abschließend werden die vier methodischen Schritte der THG-Bilanzierung praxisnah erklärt – eine zentrale Grundlage für effektiven Klimaschutz und strategische Emissionsreduktion. -
5. Bilanzierung von Emissionen in Scope 1, 2 und 3
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel führt systematisch in die methodischen Schritte der THG-Bilanzierung auf Unternehmensebene ein und zeigt, wie Emissionen in Scope 1, 2 und 3 strukturiert erfasst werden. Zunächst wird der Ziel- und Untersuchungsrahmen definiert, um die Grenzen der Bilanzierung klar abzustecken – etwa durch die Festlegung von Organisations- und Berichtsgrenzen. Dabei werden drei Ansätze (operative Kontrolle, finanzielle Kontrolle, Eigenkapitalanteil) gegenübergestellt, die je nach Unternehmensstruktur unterschiedliche Emissionen berücksichtigen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Wesentlichkeitsanalyse für Scope-3-Emissionen, die oft 75 % der Gesamtemissionen ausmachen, aber aufgrund ihrer Komplexität häufig unterschätzt werden. Praktische Beispiele veranschaulichen, wie relevante Emissionsquellen identifiziert und priorisiert werden können. Anschließend wird die Erstellung der Sachbilanz erläutert, die als Grundlage für die Emissionsberechnung dient. Hier werden Aktivitätsdaten erhoben – etwa Energieverbrauch, Materialflüsse oder Abfallaufkommen – und mit branchenspezifischen Emissionsfaktoren verknüpft. Besonders betont wird die Notwendigkeit einer abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, um alle relevanten Datenquellen zu erschließen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wirkungsabschätzung, bei der die Klimawirkung der Emissionen mithilfe des Global Warming Potenzials (GWP) in CO₂-Äquivalente umgerechnet wird. Das Kapitel schließt mit einer detaillierten Anleitung zur Berechnung der Emissionen in den einzelnen Scopes: Scope 1 umfasst direkte Emissionen wie Verbrennungsprozesse oder Kältemittelemissionen, Scope 2 indirekte Emissionen aus Strom- oder Wärmebezug, und Scope 3 die oft schwer greifbaren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Für jede Kategorie werden konkrete Berechnungsmethoden, Datenquellen und Fallbeispiele vorgestellt, die eine direkte Anwendung im Berufsalltag ermöglichen. Das Ziel ist es, Lesern ein fundiertes Verständnis für die systematische Erfassung und Bewertung von Treibhausgasemissionen zu vermitteln – von der Datenerhebung bis zur Ableitung von Klimaschutzmaßnahmen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel zeigt praxisnah, wie Unternehmen ihre Treibhausgasbilanz auf Unternehmensebene (Corporate Carbon Footprint) erstellen können. Es erläutert die methodischen Schritte zur Berechnung von Emissionen in Scope 1, 2 und 3, von der Zieldefinition über die Systemgrenzen bis hin zur Wesentlichkeitsanalyse für Scope 3. Die potenziellen Klimaauswirkungen werden auf Basis von Aktivitätsdaten und Emissionsfaktoren ermittelt und als Global Warming Potenzials dargestellt. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und die Bildung eines Klimateams werden als Erfolgsfaktoren hervorgehoben. Abschließend wird die konkrete Umsetzung der Emissionsberechnung je Scope-Kategorie dargestellt. Rechenbeispiele für das bessere Verständnis finden sich im Anhang. -
6. Bilanzierung des CO2-Fußabdrucks von Produkten
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel führt systematisch durch die Schritte zur Bilanzierung des CO2-Fußabdrucks von Produkten (PCF) und zeigt, wie dieser entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung – berechnet wird. Zunächst wird der Untersuchungsrahmen definiert, wobei zwischen vollständigen und partiellen PCF-Ansätzen wie „cradle-to-gate“ oder „gate-to-gate“ unterschieden wird. Anschließend werden die Anforderungen an die Systemgrenzen, die funktionelle Einheit und die Allokation von Emissionen in Mehrproduktsystemen erläutert. Ein zentraler Fokus liegt auf der Erstellung der Sachbilanz, bei der alle Material- und Energieflüsse in Prozessmodulen erfasst und validiert werden. Praktische Hinweise zur Datenbeschaffung, insbesondere zur Nutzung von Primär- und Sekundärdaten sowie zu empfohlenen Ökobilanz-Softwaretools, unterstützen bei der Umsetzung. Abschließend wird die Wirkungsabschätzung durch die Verknüpfung der Daten mit Emissionsfaktoren und die Bewertung der Treibhausgase mittels GWP behandelt. Das Kapitel schließt mit einer Anleitung zur Interpretation der Ergebnisse, um Optimierungspotenziale wie Materialsubstitution oder logistische Anpassungen abzuleiten. Damit bietet es eine umfassende Grundlage für die Erstellung valider PCF-Berechnungen und die Ableitung klimafreundlicher Produktstrategien.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel beschreibt die methodischen Schritte zur Erstellung eines Product Carbon Footprint (PCF). Es zeigt, wie die Systemgrenze entlang der Lebenszyklusphasen eines Produkts definiert wird und unterscheidet zwischen vollständigem und partiellem PCF. Die Erhebung der Daten erfolgt auf Basis von Prozessmodulen als kleinste Betrachtungseinheit. Anschließend wird die Sachbilanz erstellt und die potenziellen Klimawirkungen auf Basis der Input–Output-Ströme über Emissionsfaktoren quantifiziert und als Global Warming Potenzial (GWP) dargestellt. Das Kapitel gibt Hinweise zur Ermittlung und Bewertung der Klimawirkung von Produkten und kann Unternehmen somit bei der Reduzierung von Emissionshotspots im Produktlebenszyklus unterstützen. -
7. Klimaziele ambitioniert, messbar, wirksam entwickeln
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die zentralen Anforderungen an die Definition ambitionierter Klimaziele und zeigt auf, wie Unternehmen diese methodisch und inhaltlich fundiert entwickeln können. Zunächst wird die Bedeutung wissenschaftsbasierter Klimaschutzziele erläutert und gegenüber Zielsetzungen abgegrenzt, die sich ausschließlich auf Hauptemittenten konzentrieren. Dabei wird deutlich, warum absolute Klimaziele relativen Zielen vorzuziehen sind und wie das SMART-Prinzip eine klare, umsetzbare Zielformulierung unterstützt. Im Fokus stehen zwei zentrale Ansätze: der Bottom-up-Ansatz, der auf ermittelten Minderungspotenzialen basiert, und der Top-down-Ansatz, der sich an globalen Klimazielen wie dem 1,5-°C-Pfad orientiert. Das Kapitel erklärt, wie Unternehmen beide Ansätze kombinieren können, um sowohl wissenschaftliche Empfehlungen als auch betriebliche Machbarkeit zu berücksichtigen. Zudem werden die Unterschiede zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen nach SBTi-Standard sowie die Bedeutung von Neutralisierung und über die Wertschöpfungskette hinausgehender Minderung dargestellt. Abschließend werden konkrete Beispiele für die Formulierung von Klimazielen in den Scopes 1, 2 und 3 gegeben, die sowohl die Spezifität als auch die Messbarkeit und Realisierbarkeit der Ziele sicherstellen. Leser erfahren, wie sie durch eine fundierte THG-Bilanz die Basis für realistische und wirksame Klimaziele schaffen und diese in eine umfassende Klimaneutralitäts-Roadmap integrieren können.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDas Kapitel behandelt die Anforderungen an die Festlegung wirkungsvoller Klimaschutzziele in Unternehmen. Es erläutert die Bedeutung wissenschaftsbasierter Ziele (Science-Based Targets) und deren Vorteile gegenüber Zielsetzungen, die sich nur auf Hauptemittenten konzentrieren. Zudem wird erklärt, warum absolute Ziele gegenüber relativen Zielvorgaben bevorzugt werden sollten. Damit liefert es praxisrelevante Ansätze zur Entwicklung ambitionierter, strategisch fundierter Klimaziele. -
8. Klimaschutzmaßnahmen entwickeln, bewerten und umsetzen
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel zeigt, wie Unternehmen Klimaschutzmaßnahmen systematisch entwickeln, bewerten und umsetzen können, um ihre Emissionsziele zu erreichen. Zunächst wird der Prozess von der Maßnahmenentwicklung bis zur Evaluation erläutert, wobei die Maßnahmenhierarchie Vermeiden, Vermindern, Kompensieren im Mittelpunkt steht. Es werden Beispiele für kurz- und langfristig umsetzbare Maßnahmen für Scope 1-, 2- und 3-Emissionen vorgestellt, strukturiert nach zehn verschiedenen Maßnahmenkategorien. Besonders detailliert wird die Machbarkeitsprüfung behandelt, die Klimawirksamkeit, technische Machbarkeit, Risikopotenziale und wirtschaftliche Machbarkeit berücksichtigt. Ein zentrales Thema ist die Maßnahmenplanung, die durch Aktionspläne und Überwachungspläne unterstützt wird. Zudem wird das Konzept der Kompensationen von Residualemissionen mittels CO₂-Zertifikaten erklärt, wobei der Handel auf Compliance- und freiwilligen Kohlenstoffmärkten sowie die Anforderungen an glaubwürdige Klimakompensation thematisiert werden. Vier konkrete Anwendungsfälle für Kompensationen runden die Betrachtung ab. Abschließend wird das Vorgehen bei der Entwicklung von Klimaschutzmaßnahmen anhand eines strukturierten Prozesses mit drei Schritten erläutert: Entwicklung von Maßnahmen, Prüfung auf Machbarkeit und Maßnahmenplanung, -umsetzung und -monitoring. Praxistipps und Beispiele aus der Industrie, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien oder die Nutzung von Abwärme, veranschaulichen die theoretischen Ausführungen und bieten konkrete Handlungsempfehlungen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungIn diesem Kapitel erfahren Unternehmen, wie sie effektive Klimaschutzmaßnahmen entwickeln, priorisieren und erfolgreich umsetzen können. Es stellt eine Maßnahmenhierarchie sowie praxisnahe Beispiele für kurz- und langfristige Maßnahmen in Scope 1, 2 und 3 vor. Die Bewertung erfolgt anhand von Klimawirksamkeit, technischer und wirtschaftlicher Machbarkeit sowie Risiken. Der Aktionsplan dient dabei als zentrales Steuerungsinstrument, ergänzt durch einen Überwachungsplan. Kompensation wird ausschließlich als Mittel zur Neutralisation unvermeidbarer Restemissionen verstanden und Anforderungen an glaubwürdige CO₂-Zertifikate und Einsatzmöglichkeiten auf freiwilligen und verpflichtenden Märkten dargestellt. -
9. AHE Holding GmbH – Der Weg zur Klimaneutralität 2045
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel präsentiert eine detaillierte Roadmap zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 am Beispiel der AHE Holding GmbH, einem mittelständischen Familienunternehmen der Rohstoffbranche. Im Fokus stehen die methodische Vorgehensweise bei der Erstellung einer Treibhausgasbilanz nach GHG Protocol und ISO 14064-1, die Identifikation von Emissions-Hotspots in den Scopes 1 bis 3 sowie die Entwicklung und Bewertung konkreter Klimaschutzmaßnahmen. Besonders hervorgehoben wird die innovative Produktlösung „c-ton® Quadro“, ein CO₂-neutraler Betonpflasterstein, der durch die Zugabe von biogenem Kohlenstoff atmosphärisches CO₂ dauerhaft bindet. Die THG-Bilanzierung zeigt, dass der Großteil der Emissionen (93 %) aus dem Scope 3 stammt, insbesondere durch die Herstellung von Zement. Die geplanten Maßnahmen – darunter die Umstellung auf Wärmepumpen, Elektromobilität und der Einsatz von technischem Kohlenstoff – ermöglichen eine Reduktion der Emissionen um 118 % bis 2045, wodurch nicht nur Klimaneutralität, sondern sogar ein klimapositiver Effekt erreicht wird. Das Kapitel bietet damit ein praxisnahes Beispiel für die Integration von Klimaschutzmaßnahmen in industrielle Prozesse und liefert wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, die ähnliche Ziele verfolgen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel stellt exemplarisch eine unternehmensspezifische Roadmap zur Klimaneutralität vor, welche im Rahmen des zugrundeliegenden Praxisprojekts entwickelt wurde. Das mittelständische Familienunternehmen aus der Rohstoff- und Baubranche strebt bis 2045 Klimaneutralität an und setzt dabei auf eine innovative CO2-Senke im Produkt. Es werden die organisatorischen und operativen Systemgrenzen, die Methodik der THG-Bilanzierung sowie Annahmen und Unsicherheiten bei Scope 1–3-Emissionen erläutert. Der Corporate Carbon Footprint, Emissions-Hot-Spots, Klimaziele und konkrete Maßnahmen werden dargestellt. Eine grafische Emissionsprognose zeigt die Minderungspotenziale und bewertet die Zielerreichung bis 2045. Ein wertvoller Einblick für Praktiker:innen. -
10. Die Roadmap als Grundstein für ein systematisches Klimamanagement
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel vermittelt, warum eine bloße Roadmap zur Klimaneutralität nicht ausreicht und wie Unternehmen ihr Klimamanagement systematisch aufbauen können. Im Fokus stehen die zentralen Bausteine eines wirksamen Klimamanagements: die strukturierte Ermittlung und Bewertung von Klimarisiken und -chancen, die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen sowie die Ableitung und Umsetzung von Klimazielen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Integration dieser Aufgaben in bestehende Managementsysteme, etwa nach ISO 14001 oder ISO 50001, um Synergien zu nutzen und Klimaschutz als Querschnittsaufgabe im Unternehmen zu verankern. Der Text erklärt, wie die Harmonized Structure (HS) als Orientierungsrahmen dient, um Klimamanagement nicht isoliert, sondern als Teil der Unternehmensführung zu etablieren. Anhand einer Vergleichsmatrix wird verdeutlicht, welche Anforderungen einer Roadmap bereits abgedeckt sind und welche zusätzlichen Schritte für ein systematisches Klimamanagement notwendig sind. Zudem wird auf die aktuellen Anforderungen durch das ISO-Amendment AMD 1 eingegangen, das den Klimawandel als externen Einflussfaktor in alle relevanten Managementsysteme einbindet. Abschließend zeigt das Kapitel auf, wie Unternehmen mithilfe einer Checkliste prüfen können, welche Maßnahmen bereits umgesetzt sind und wo noch Handlungsbedarf besteht. Ziel ist es, Klimaschutz nicht als einmaliges Projekt, sondern als dauerhafte Steuerungsaufgabe zu etablieren – mit klaren Verantwortlichkeiten, kontinuierlichem Monitoring und fortlaufender Verbesserung.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDieses Kapitel zeigt, wie Unternehmen ihre Roadmap zur Klimaneutralität in ein systematisches Klimamanagement überführen können. Klimaschutz wird damit zur festen Managementaufgabe, nicht isoliert, sondern integriert in bestehende Strukturen wie Umwelt- oder Energiemanagementsysteme (z. B. nach ISO 14001 oder ISO 50001). Die Harmonized Structure (HS) sowie die Anforderungen des Amendments 1, nachdem der Klimawandel im Rahmen der Kontext- und Stakeholder-Analyse seit 2024 in vielen ISO-Managementsystemen verpflichtend zu berücksichtigen ist, dient dabei als Orientierung für Aufbau und Integration. Es wird deutlich: Die Roadmap ist ein entscheidender Startpunkt – dauerhaft wirksamer Klimaschutz gelingt aber nur durch ein strukturiertes, strategisch eingebettetes Klimamanagement. -
11. Anhang
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel vermittelt fundierte Kenntnisse zur systematischen Erfassung und Berechnung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen. Im ersten Schwerpunkt werden praxisnahe Methoden zur Quantifizierung von Emissionen in den Scopes 1 bis 3 erläutert: von der stationären und mobilen Verbrennung über Kältemittelverluste bis hin zum Stromverbrauch und Geschäftsreisen. Anhand konkreter Beispiele – wie der Berechnung von Emissionen aus Gas- und Ölheizungen, Firmenwagen oder Klimaanlagen – werden Aktivitätsdaten, Emissionsfaktoren und Berechnungsformeln detailliert dargestellt. Ein zweiter Fokus liegt auf der strategischen Integration von Klimaschutzmaßnahmen in bestehende Managementsysteme. Hierzu wird eine Checkliste vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützt, Klimaschutzmaßnahmen normenkonform – etwa gemäß ISO 14001 oder ISO 50001 – in ihre Prozesse zu integrieren. Der dritte Schwerpunkt widmet sich der Kompensation unvermeidbarer Emissionen durch CO₂-Zertifikate. Es wird aufgezeigt, wie ein ausgewogenes Portfolio aus Reduction- und Removal-Credits aufgebaut werden kann, um Klimaneutralität zu erreichen. Dabei werden Kriterien wie Preis, Projektart und Nachhaltigkeitswirkungen berücksichtigt, um Greenwashing-Risiken zu minimieren. Abschließend werden drei konkrete Beispiele für Klimaschutzmaßnahmen – wie der Austausch von Beleuchtung, der Ersatz von Dienstwagen oder der Aufbau einer Solaranlage – quantifiziert und deren Reduktionspotenzial berechnet. Die fiktiven, aber realitätsnahen Szenarien dienen als Blaupause für die Anwendung der Methoden im eigenen Unternehmen. Das Kapitel kombiniert damit theoretische Grundlagen mit anwendungsorientierten Tools und bietet so eine wertvolle Ressource für alle, die Klimaschutz systematisch und messbar gestalten möchten.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDer Anhang liefert praxisorientierte Ergänzungen zum Hauptteil des Buches. Er enthält Berechnungsbeispiele für sieben verschiedene Scopes für den Corporate Carbon Footprint (CCF). Außerdem zeigt er anhand eines konkreten Beispiels, wie kurzfristig realisierbare Klimaschutzmaßnahmen quantifiziert werden können. Zudem wird die Anwendung von CO₂-Zertifikaten im Rahmen eines systematischen Klimamanagements veranschaulicht. Außerdem enthalten ist eine Checkliste zum Klimamanagement, die Unternehmen dabei unterstützt, Klimaschutz strategisch und normenkonform – etwa nach ISO 14001 oder ISO 50001 – in ihre bestehenden Managementsysteme zu integrieren.
- Titel
- Klimaneutralität in Unternehmen
- Verfasst von
-
Jana Brauweiler
Sarah Barth
Jakob Hildebrandt
Lucas Wenzel
Markus Will
- Copyright-Jahr
- 2026
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Electronic ISBN
- 978-3-662-71125-5
- Print ISBN
- 978-3-662-71124-8
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-71125-5
Die PDF-Dateien dieses Buches wurden gemäß dem PDF/UA-1-Standard erstellt, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Dazu gehören Bildschirmlesegeräte, beschriebene nicht-textuelle Inhalte (Bilder, Grafiken), Lesezeichen für eine einfache Navigation, tastaturfreundliche Links und Formulare sowie durchsuchbarer und auswählbarer Text. Wir sind uns der Bedeutung von Barrierefreiheit bewusst und freuen uns über Anfragen zur Barrierefreiheit unserer Produkte. Bei Fragen oder Bedarf an Barrierefreiheit kontaktieren Sie uns bitte unter accessibilitysupport@springernature.com.