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Über dieses Buch

Klimawandel ist ein Meta-Thema - seit Jahrzehnten auf der Agenda der Medien, global diskutiert, mit vielen Anschlusspunkten in politische, wirtschaftliche, kulturelle Fragen und Alltagsbelange. Was aber findet sich in den Köpfen der Menschen zum Thema Klimawandel? Welche Kommunikationskanäle, welche journalistischen und welche Online-Angebote waren dafür wichtig, und wie hängen Wissen, Einstellungen und Verhaltensbereitschaften damit zusammen? Die mit verschiedenen Methoden erarbeiteten Ergebnisse in diesem Buch zeigen, wie ,eigensinnig' bzw. kreativ sich Menschen das Thema Klimawandel aneignen, wie vielfach vernetzt und ,rhizomartig' die klimabezogene Kommunikation verläuft.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Klimawandel in der Kommunikation

Frontmatter

Kapitel 1. ‚Breitbandkommunikation‘ zum Thema Klimawandel. Ein multifaktorielles Modell und zentrale Projektergebnisse zur Medienwirkung eines Meta-Themas

Zusammenfassung
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über das gesamte Forschungsprojekt KlimaRez, seine theoretische Ausrichtung, die methodischen Umsetzungen und Befunde, die in weiteren Beiträgen im Einzelnen dargestellt werden. Im Zeitraum von 2009–2015 wurde mit verschiedenen empirischen Methoden untersucht, wie Menschen in Deutschland klimarelevantes Wissen, Einstellungen und Verhaltensbereitschaften entwickeln und welche Rolle dabei die Medien spielen: Wie und welche journalistischen Medienangebote sie dafür nutzen; wie sie retrospektiv für ihren Lebensverlauf die eigene Wissensaneignung und Einstellungen zum Klimawandel sehen; wie die Klimakommunikation in den Onlinemedien – wiederum sowohl journalistischer Art, aber auch in Expertenblogs und sozialen Netzwerkseiten – verläuft. Angewandt wurde ein breites Methodenspektrum, von der Onlinebefragung über medienbiografische Einzelinterviews bis zur Inhaltsanalyse von Online-Kommunikation. Die theoretische Ausrichtung des Projekts erfolgte entlang des ‚Modells der multifaktoriellen Medienwirkung‘, das im Lauf des Projekts modifiziert und erweitert wurde, sowie vertieft mittels eines Modells zur Medienerfahrung. Die Befunde zeigen das komplexe, rhizomatische Wechselspiel zwischen Medienkanälen und -angeboten, Mediennutzung, -aneignung und -erfahrung und letztlich Wissen, Einstellungen und Verhaltensbereitschaften mit Bezug zum Klimawandel.
Irene Neverla, Monika Taddicken, Ines Lörcher, Imke Hoppe

Klimawandel im Kopf

Frontmatter

Kapitel 2. Über den Zusammenhang zwischen Mediennutzung, Wissen und Einstellung. Ergebnisse aus der Panelbefragung

Zusammenfassung
Welchen Einfluss hat die Mediennutzung auf die Wahrnehmung des Klimawandels; wie hängen Mediennutzung und Wissen zum Thema Klimawandel mit den Einstellungen der Mediennutzenden zusammen? Zur Analyse dieser Fragen werden Daten aus den drei Wellen der Panel-Befragung im Zeitraum September 2013–Oktober 2014 vorgestellt. Dabei werden verschiedene Großereignisse berücksichtigt, die maßgeblich die mediale Berichterstattung geprägt haben, nämlich die Veröffentlichung des IPCC Reports I: The Physical Basis, und der Klimagipfel in Warschau. Die Befunde zeigen ein differenziertes Dreiecks-Verhältnis zwischen (Online-)Mediennutzung, Wissen und Einstellungen. So zeigt sich, dass die Häufigkeit klassischer Mediennutzung einen nur geringen Zusammenhang mit Einstellungen zum Klimawandel aufweist – im Gegensatz zur Online-Mediennutzung, die in Grenzen zumindest geringe Effekte vermuten lässt, vor allem im Hinblick auf Problembewusstsein und Verantwortungsbereitschaft. Wissen – insbesondere zu den Ursachen des Klimawandels und zum Prozess der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung – hängt positiv mit Problembewusstsein und Verantwortungsbereitschaft zusammen. Es wird diskutiert, inwieweit auf Basis dieser Befunde Zusammenhänge zwischen Mediennutzung, Wissen und Einstellungen zum Klimawandel angenommen werden können.
Monika Taddicken, Irene Neverla

Kapitel 3. Wie kommt der Klimawandel in die Köpfe?

Ein Forschungsüberblick zur Perzeption des Klimawandels und der Nutzung, Aneignung und Wirkung von medialer und interpersonaler Kommunikation sowie direkten Erlebnissen
Zusammenfassung
Was denken Menschen über den Klimawandel, wie gehen sie mit ihm um und wodurch wird diese Art des Umgangs beeinflusst? Im vergangenen Jahrzehnt hat sich zu diesen Fragen ein beachtlicher Fundus an Forschungsliteratur herausgebildet. Dieser Beitrag liefert einen aktuellen und komprimierten Überblick über empirische Studien zu Wahrnehmungen, Einstellungen und Verhalten zum Klimawandel in der Bevölkerung einerseits sowie zur Rolle unterschiedlicher Erfahrungsquellen andererseits. Dabei wird nicht nur, wie in bisherigen Forschungsüberblicken, der Einfluss medialer Kommunikation berücksichtigt, sondern auch andere zentrale Erfahrungsquellen wie interpersonale Kommunikation und (scheinbar) direkte Erlebnisse mit Klimawandelursachen und -folgen. Der Beitrag zeigt, dass bisherige Studien insbesondere den Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Wissen und Einstellungen untersuchen. Die Analyse der unterschiedlichen Studien ergibt, dass unterschiedliche Faktoren beeinflussen, ob und wie stark Medienangebote auf Wissen, Einstellungen und teilweise sogar das Verhalten wirken. Entscheidend sind einerseits stimulusinhärente Eigenschaften wie Medientyp, Darstellungsform sowie kommunizierte Inhalte und Deutungsmuster. Andererseits ist die individuelle Nutzung und Aneignung entscheidend, die von persönlichen Voreinstellungen, Werten und Normen beeinflusst wird. So werden Medienangebote etwa nur selektiv wahrgenommen und teils als übertrieben abgelehnt, missverstanden oder umgedeutet. Bisherige Studien zum Einfluss von interpersonaler Kommunikation oder (scheinbar) direkten Erlebnissen weisen darauf hin, dass diese das Problembewusstsein oder Verhaltensabsichten verstärken können. Vor allem die Bedeutung und Merkmale von interpersonaler Kommunikation sind jedoch bislang nur wenig untersucht.
Ines Lörcher

Kapitel 4. Al Gore, Eltern oder Nachrichten?

Die langfristige Aneignung des Themas Klimawandel über kommunikative und direkte Erfahrungen
Zusammenfassung
Durch welche Erfahrungen kommt der Klimawandel in die Köpfe? In bisherigen Studien wird vernachlässigt, dass neben aktuellen und medialen auch vergangene und nicht-mediale Erfahrungen bedeutsam sind und dass einzelne Angebote unterschiedlich intensiv sowie individuell verschieden angeeignet und bedeutsam werden können. Zur Erforschung dieser umfassenden Perspektive wird ein theoretisches Konzept entwickelt, mit dem der dynamische Prozess der langfristigen Aneignung eines Themas auf der Basis verschiedener Erfahrungen beschrieben werden kann. Die Ergebnisse aus 41 qualitativen Leitfadeninterviews, durchgeführt in Hamburg Ende 2012 bis Anfang 2013, zeigen, dass das Thema Klimawandel dynamisch über vielfältige kommunikative (mediale und nicht-mediale) und direkte Erfahrungen angeeignet wird. Vor allem einzelne Dokumentarfilme, Bücher oder einzelne medial vermittelte Ereignisse wie Fukushima werden häufig zu besonders intensiv und langfristig prägenden Schlüsselerfahrungen. Andere Erfahrungen sind weniger bedeutsam oder werden vergessen und gehen in das Grundrauschen ein. Erfahrungen und ihre Bedeutung wandeln sich dynamisch, da sie durch andere Erfahrungen verstärkt, abgeschwächt, aktiviert, reaktiviert, umgedeutet oder überlagert werden. Insgesamt werden neun Aneignungstypen identifiziert: Vielfältig Geprägte, Schulgeprägte, Wissenschaftsmediennutzer, Social Media-Aktivierte, Umweltkatastrophen-Aktivierte, Film-Aktivierte, aktive Massenmediengeprägte, passive Massenmediengeprägte und Massenmedienskeptiker.
Ines Lörcher

Kapitel 5. Ich weiß was, was Du nicht weißt!? Meinungsführer und ihr Wissen zum Klimawandel

Zusammenfassung
Meinungsführer helfen ihrem Umfeld, sich eine Meinung zu vielschichtigen und schwer verständlichen Themen wie dem Klimawandel zu bilden. Dieses Kapitel untersucht anhand von Befragungsdaten aus der ersten Welle der Online-Panel-Befragung (2013, n = 1463), wodurch sich Klimawandel-Meinungsführer besonders auszeichnen.
Es zeigt sich, dass Meinungsführer ihren Wissensstand deutlich höher einschätzen als Nicht-Meinungsführer und sie insgesamt auch objektiv gemessen mehr wissen; allerdings weiß fast ein Drittel der Meinungsführer weniger als der Durchschnitt. Die Regressionsanalyse ergibt, dass eine hohe Selbsteinschätzung des Wissensstandes und die häufige Nutzung von Wissenschaftsmedien am stärksten Klimawandel-Meinungsführerschaft erklären. Auch die aktive Diskussion online ist ein relevanter Prädiktor. Hingegen erwiesen sich die Nutzung von Fachzeitschriften und von Online-Medien zur Information als nicht signifikante Erklärungsvariablen. Das tatsächliche Faktenwissen hat nur geringen Einfluss auf eine Meinungsführerschaft. Dieses Ergebnis unterstützt bisherige Untersuchungen, nach denen Meinungsführer nicht unbedingt mehr wissen als die restliche Bevölkerung.
Monika Taddicken, Fenja De Silva-Schmidt

Kapitel 6. Erwartungen an und Bewertungen der medialen Berichterstattung über den Klimawandel aus Rezipierendenperspektive

Zusammenfassung
Massenmediale Berichterstattung ist hinsichtlich der Verbreitung und Vermittlung von Informationen über wissenschaftliche Forschung und ihre Erkenntnisse entscheidend. Sie bildet eine wichtige Grundlage für alltägliche Entscheidungen von Medienrezipierenden. Wie Menschen mediale Darstellungen eines Wissenschaftsthemas wie den Klimawandel rezipieren, welche Erwartungen sie an die Berichterstattung haben und wie sie sie bewerten, ist bislang jedoch kaum empirisch untersucht. Der vorliegende Beitrag greift diese Thematik im Rahmen von Gruppendiskussionen (n = 26) auf.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Rezipierenden den Klimawandel als ein komplexes, abstraktes sowie medial konstruiertes Thema wahrnehmen, über das häufig sensationalistisch, wenig innovativ und einseitig berichtet wird. In der Kritik steht insbesondere, dass die Berichterstattung zu wenig Hintergründe und Zusammenhänge aufgreift. Die Rezipierenden sind des Themas überdrüssig und erwarten von den Medien beispielsweise klare Empfehlungen für klimafreundliches Handeln und eine umfassendere Aufarbeitung des Klimawandels. Hinsichtlich der Darstellungsformen herrscht Uneinigkeit – eine sachlich-wissenschaftliche Aufbereitung, eine Präsentation konfligierender Erkenntnisse und eine humorvoll-satirische Art werden konträr evaluiert.
Monika Taddicken, Nina Wicke

Klimawandel Online

Frontmatter

Kapitel 7. Online-Öffentlichkeitsarenen. Ein theoretisches Konzept zur Analyse verschiedener Formen öffentlicher Onlinekommunikation am Fallbeispiel Klimawandel

Zusammenfassung
Öffentliche Onlinekommunikation ist sehr vielfältig. Allerdings mangelt es bislang an einer systematischen Untersuchung der unterschiedlichen Formen. Ziel des Beitrags ist es daher, einen theoretischen Rahmen zu entwickeln, der die unterschiedlichen Formen öffentlicher Onlinekommunikation bündelt, und dessen empirische Anwendbarkeit am Onlinediskurs zum Klimawandel zu überprüfen. Dafür wird Schmidts (2013) öffentlichkeitstheoretisches Konzept der Kommunikationsarenen herangezogen und weiterentwickelt. Insgesamt unterscheiden wir sieben Online-Öffentlichkeitsarenen, die sich in unterschiedlichen Dimensionen wie etwa Kommunikationshürden, intendiertes Publikum oder Ziel der Kommunikation unterscheiden: Massenmediale Arena, Expertenarena, kollaborative Arena, persönliche Arena, Diskussionsarena, massenmedial-induzierte Diskussionsarena und Organisations- und Werbearena. Die Ergebnisse einer quantitativen Online-Inhaltsanalyse zeigen, dass sich die Online-Öffentlichkeitsarenen mit Blick auf Inhalte, Aufmerksamkeitsdynamik und Form der Kommunikation stark unterscheiden. So ist die Kommunikation in der Diskussionsarena und der massenmedial-induzierten Diskussionsarena deutlich pluraler, was sich sowohl in der Vielfalt an Themen und Bewertungen als auch der stärkeren Variation der Ausdrucksformen zeigt. Diese Arenen haben zudem größere Aufmerksamkeitsamplituden, wohingegen in der massenmedialen Arena kontinuierlicher kommuniziert wird. In der Expertenarena beteiligen sich die Akteure häufiger als in der massenmedial-induzierten Diskussionsarena.
Ines Lörcher, Monika Taddicken

Kapitel 8. Und die Welt schaut (wieder) hin? Agenda-Setting-Effekte klimabezogener Ereignisse in zwei Online-Öffentlichkeitsarenen

Zusammenfassung
Die UN-Klimakonferenzen (COP) sowie die Bekanntgabe der IPCC-Reports motivieren einen Großteil der Berichterstattung über den Klimawandel. Doch was folgt daraus – erreicht das Thema Klimawandel die Menschen? Vor dem theoretischen Hintergrund des Agenda Settings (i. S. von Salience) untersucht dieser Artikel die Themensetzungsfunktion der beiden Ereignisse, und zwar innerhalb von zwei Online-Öffentlichkeitsarenen (Spiegel Online und Welt Online). Konkret wird untersucht, ob eine höhere Anzahl journalistischer Artikel (insgesamt: n = 116) dazu führt, dass die User die erschienenen Artikel häufiger kommentieren (Online-Kommentare: n = 12.160). Die Ergebnisse zeigen für IPCC (AR5) sowie die COP 19 unterschiedliche Effekte. Anlässlich der IPCC-Berichterstattung (AR5) beteiligten sich durchschnittlich mehr User pro Artikel und kommentierten einen Artikel häufiger, als sie es für Artikel über die UN-Klimakonferenz (COP 19) taten. In diesem Sinne rief der IPCC-Bericht 2013 eine verhältnismäßig höhere Themenwichtigkeit (i. S. von Salienz) bei den untersuchten Online-Publika hervor als die COP 19. Dieser Befund zeigt folglich, dass es nicht nur die Medienberichterstattung als solche ist, die einen Themensetzungseffekt bewirken kann, sondern dass das Ereignis selbst ein spezifisches Agenda-Setting Potenzial mitbringt.
Imke Hoppe, Ines Lörcher, Bastian Kießling

Kapitel 9. Beteiligung und Themenkonstruktion zum Klimawandel auf Twitter

Zusammenfassung
Anlässlich wissenschaftspolitischer Großereignisse wie den UN-Klimakonferenzen zeigt sich, dass die Beteiligung über soziale Medien wie Twitter für die gegenwärtige Wissenschaftskommunikation immer wichtiger wird. In Anbetracht der für den Klimawandel charakteristischen Komplexität wirft dies speziell die Frage auf, wie der abstrakte Gegenstand in den dynamischen, non-linearen und vielfach auf Reduktion zielenden Kommunikationsumgebungen kommuniziert resp. konstruiert wird. Die vorgestellte Mixed-Methods-Studie erforscht Prozesse der Beteiligung und Themenkonstruktion daher unter einer umfassenden Fragestellung: Wer beteiligt sich warum und wie im Twitterdiskurs zum Klimawandel?
Die Ergebnisse zeigen, dass auf Twitter überwiegend Laien zum Klimawandel kommunizieren. Es handelt es sich hierbei allerdings um hochgebildete und gut informierte Vielnutzende. Insgesamt überwiegen informationsorientierte und reaktive, auf Kommentierung zielende Beweggründe gegenüber proaktiven, interaktionsorientierten Nutzungsmustern. Hinsichtlich der kommunikativen Konstruktion des komplexen Wissenschaftsthemas wird deutlich, dass die medientechnischen Funktionalitäten des Microbloggingdienstes eine entscheidende Rolle dabei spielen, dass der Klimawandel auf Twitter als multidimensionales Thema kommuniziert und im Rahmen unterschiedlicher gesellschaftlicher Kontexte verhandelt wird.
Monika Taddicken, Laura Wolff, Nina Wicke, Daniel Götjen

Kapitel 10. Vom Wissenschaftsskandal zum Glaubwürdigkeitsverlust?

Eine vergleichende Untersuchung der Darstellung von „Climategate“ in deutschen journalistischen Online-Medien und der Blogosphäre
Zusammenfassung
In der Wissenschaftskommunikation sind Blogs eine wichtige Alternative und Ergänzung zu den traditionellen Massenmedien. Sie ermöglichen einen Bottom-Up-Ansatz, ohne dabei von den Standards des professionellen Journalismus beschränkt zu sein. Dennoch gibt es bisher kaum Untersuchungen zur Darstellung und Bewertung von Wissenschaftsthemen in Blogs und professionellen journalistischen Online-Medien. Die Studie vergleicht, wie diese beiden Publikationsformen den Climategate-Skandal einordnen. Mittels einer manuellen quantitativen Inhaltsanalyse wurde die Berichterstattung von sechs professionellen Online-Medien (n=125 Artikel) und 21 Blogs (n=113 Einträge) von November 2009 bis Januar 2011 untersucht. Die Ergebnisse zeigen Ähnlichkeiten im Aufmerksamkeitsverlauf, mit der Ausnahme einer Erinnerungsphase in der Blogosphäre. Auch scheinen Bloggende ähnliche Praktiken anzuwenden, um auf wissenschaftliche Quellen zu verweisen. Während die professionellen Online-Medien eine neutrale Perspektive einnehmen, beurteilen Bloggende den Skandal und die generelle Glaubwürdigkeit der Klimaforschung explizit. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der allgemeinen Fragen diskutiert, inwieweit soziale Medien öffentliche Debatten über Wissenschaft ergänzen und transparenter machen.
Monika Taddicken, Stefanie Trümper
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