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15.09.2017 | Klimawandel | Infografik | Onlineartikel

Was für den Klimaschutz getan werden muss

Autor:
Julia Ehl

Die Deutsche Umwelthilfe hat für die neue Bundesregierung Maßnahmen gegen den Klimawandel zusammengestellt. Dazu zählen Voraussetzungen für Innovationen und einen angepassten Gesetzesrahmen zu schaffen.

Im Positionspapier "Die nächsten Schritte der Energiewende" stellt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) 85 konkrete Maßnahmen für die Bereiche des Energieverbrauchs wie Wärme, Verkehr und Strom vor. Ohne deren Umsetzung werden die gesetzten Klimaschutzziele nicht erreicht werden können. Folgende acht Themenschwerpunkte setzt die DUH und stellt dazu Maßnahmen vor:

  • Klimaschutz stärker rechtlich binden
  • Klimaschutz durch wirksamen CO2-Preis anreizen
  • Energiewende in der Gesellschaft verankern
  • Den Kohleausstieg zügig umsetzen
  • Sektorenkopplung – Erneuerbare Energien für Wärme und Mobilität nutzen
  • Erneuerbare Energien zum Grundpfeiler unserer Stromversorgung ausbauen
  • Wärmewende – Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudebereich nachhaltig steigern
  • Verkehrswende – Neue Formen der Mobilität und Dekarbonisierung des Verkehrs voranbringen

Wesentlich ist die starke Senkung des Energieverbrauchs. Der derzeitige Sanierungsstau bei Wohngebäuden muss aufgelöst und die Energieeffizienz bei Wohngebäuden erheblich gesteigert werden, wird im Positionspapier dargelegt.

Im Bereich des Verkehrs sieht die DUH eine Senkung des Energiebedarfs um die Hälfte bis 2030 für unumgänglich. Dazu muss eine stärkere Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene mit einem entsprechenden Ausbau der Infrastruktur bei vollständiger Elektrifizierung umgesetzt werden.

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