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26.11.2013 | Klimawandel | Im Fokus | Onlineartikel

Klimawandel und Mittelmeer: Abschied vom Seafood?

Autor:
Matthias Schwincke

Der Klimawandel wird verkürzt oft nur als Flutbedrohung für die Küstenstädte wahrgenommen. Aber auch die Versauerung und Erwärmung der Weltmeere zeigt im Mittelmeer nachweisbare Auswirkungen. Fischerei und Aquakultur verändern sich.

Die Weltmeere zählen zu den ältesten Nahrungs- und Einkommensquellen der Menschen. Dies bestätigt das neue Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) "Menschheitserbe Meer". Bis heute spielen Fisch und Meeresfrüchte in der Ernährung und Proteinversorgung vieler Menschen eine wichtige Rolle. Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) sichert die Meeresfischerei zudem direkt Anstellung und Lebensunterhalt von weltweit etwa 34 Millionen Menschen. Die Gesamtzahl der vom Fischereisektor abhängigen Menschen liegt laut FAO sogar bei mehreren 100 Millionen.

Einen aktuellen Überblick über die Bedeutung von Fischerei und Aquakultur im Mittelmeerraum sowie deren zukünftige Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel bietet A. Marques et al. im Kapitel "Seafood Safety and Human Health Implications". Ausgehend von den derzeitigen ökologischen Herausforderungen liefern die Autoren dabei erstmals folgende Einblicke:

  • Biophysikalische Veränderungen im Mittelmeer, die im Zusammenhang mit den Klimawandel zu erwarten sind.
  • Menschliche Gesundheitsrisiken durch mikrobiologische, toxische und chemische Kontamination und
  • mögliche Adaptations- und Mitigationsstragien.

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