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05.09.2013 | Klimawandel | Im Fokus | Onlineartikel

Studie: Klimabilanz spricht für Campingurlaub

Autor:
Julia Ehl

Das Öko-Institut hat eine im Jahr 2007 vorgelegte Studie zur Klimabilanz von unterschiedlichen Reiseformen überarbeitet und nun die Studie "Vergleichende Klimabilanz von Motorcaravanreisen – heute & morgen" im Auftrag des Caravan Industrie Verbandes CIVID vorgelegt. Danach ist der Urlaub auf dem Campingplatz mit Wohnmobil oder PKW die klimafreundlichste Reiseart bei der Verwendung von motorisierten Verkehrsträgern.

Bei der Studie wurden neben den Emissionen der Verkehrsträger bei der An- und Abreise auch die Treibhausgaswirkung am Urlaubsort bei Übernachtung und Verpflegung eingerechnet. Dabei entstehen pro Nacht im Wohnmobil etwa 1,5 Kilogramm CO2-Äquivalente. Dagegen werden im Hotel 17 Kilogramm erzeugt. Nach wie vor wird das Klima durch Fernreisen mit dem Flugzeug und Hotelunterbringung am meisten beansprucht.

Gleichzeitig weist die Studie eine Verbesserung der Treibhausgasemissionen für Reisebusse, Züge, Flugzeuge und Reisemobile gegenüber den Untersuchungen von 2007 aus. Die in den nächsten Jahren zu erwartenden Effizienzsteigerungen werden zu einem Rückgang der CO2-Emissionen führen. So wird bis 2020 im Vergleich zu 2012 für den PKW-Verkehr ein Rückgang um etwa 20 Prozent angenommen. Für Reisemobile wurde ein Rückgang im gleichen Zeitraum um etwa 15 Prozent prognostiziert.

Mit den Technologietrends Automotive und deren energiewirtschaftlichen Implikationen befassen sich die Springerautoren Verena Rath und Karlheiz Bozern. Sie analysieren dabei die Trends und leiten daraus Implikationen für die Energiewirtschaft ab.

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