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Knowledge Management

Value Creation Through Organizational Learning

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch zum Wissensmanagement stützt sich auf die mehr als dreißig Jahre Forschungs-, Lehr- und Beratungserfahrung der Autoren. Die erste Ausgabe dieses Buches brachte europäische, asiatische und amerikanische Perspektiven der wissensbasierten Wertschöpfung zusammen; die zweite Ausgabe umfasste die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Wissensarbeit und -management. Diese dritte Ausgabe enthält wesentliche Aktualisierungen aller Kapitel, die die Auswirkungen digitaler Technologien auf Wissensarbeit und Wissensmanagement unter besonderer Berücksichtigung der Künstlichen Intelligenz widerspiegeln. Insbesondere befasst sie sich mit drei neuen Themen: der Verschmelzung von menschlicher und maschineller Intelligenz, kritischem Denken und ethischer Nutzung von Wissen sowie der Steuerung von Wissen für eine nachhaltige Entwicklung. Das Buch ist nicht nur für die akademische Ausbildung gedacht, sondern auch als unverzichtbarer Leitfaden für Manager, Berater, Trainer, Coaches und alle, die in der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung oder gemeinnütziger Arbeit tätig sind und sich für Organisationen in einer wissensbasierten Wirtschaft interessieren. Angesichts seiner Fülle an Fallstudien, Beispielen, Fragen, Übungen und benutzerfreundlichen Werkzeugen zum Wissensmanagement bietet es ein echtes Kompendium für das Verständnis und die Umsetzung von Initiativen zum Wissensmanagement.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Towards a Digitally Enabled Knowledge Society

    Klaus North, Gita Kumta
    Das Kapitel beginnt mit der Untersuchung der Entwicklung von Wissensgesellschaften und -ökonomien, wobei der Übergang von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Aktivitäten hervorgehoben wird. Er diskutiert die treibenden Kräfte hinter diesem Wandel, darunter Strukturwandel, Globalisierung und die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien. Anschließend vertieft sich der Text in das Konzept der Wissensethik und untersucht die Herausforderungen und Rahmenbedingungen für ein verantwortungsvolles Wissensmanagement in einer Ära der Desinformation und des Missbrauchs künstlicher Intelligenz. Es betont die Bedeutung von Genauigkeit, Transparenz und Integrität bei der Schaffung und Verbreitung von Wissen. Kritisches Denken ist ein weiterer Schwerpunkt, wobei das Kapitel ein detailliertes Modell zur Bewertung und Entwicklung kritischer Denkfähigkeiten und Denkweisen bietet. Das Kapitel behandelt auch Wissensmanagementstrategien in volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen (VUCA) Umgebungen und bietet Einblicke in operative und strategische Methoden des Wissensmanagements. Es schließt mit einer Fallstudie über Mumbais Dabbawalas, die die Prinzipien eines effektiven Wissensmanagements in Aktion veranschaulicht. Das Kapitel ist mit praktischen Tools wie dem Knowledge Café und Selbsteinschätzungsübungen angereichert, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die ihre Fähigkeiten im Wissensmanagement im digitalen Zeitalter verbessern wollen.
  3. 2. Knowledge in Organisations

    Klaus North, Gita Kumta
    Dieses Kapitel vertieft sich in die komplexe Wissenslandschaft innerhalb von Organisationen und beleuchtet ihre verschiedenen Formen und die entscheidende Rolle, die sie dabei spielt, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Sie beginnt mit der Unterscheidung zwischen Information, Wissen und Kompetenz und schafft die Voraussetzungen für eine vertiefte Erforschung der wissensbasierten Wertschöpfung. Das Kapitel stellt die "Wissensleiter" vor, ein Modell, das den Fortschritt von Rohdaten zu strategischer Wettbewerbsfähigkeit veranschaulicht und die Transformation von stillschweigendem und explizitem Wissen betont. Es untersucht das SECI-Modell, das die Prozesse der Wissensumwandlung skizziert, und die ressourcenbasierte Sicht, wobei das VRIN-Konzept verwendet wird, um zu erklären, wie Unternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen können. Das Kapitel bietet auch praktische Ansätze zur Strukturierung von Organisationswissen und zur Bewertung des Wertes von Wissensressourcen, um sicherzustellen, dass Leser umsetzbare Einsichten gewinnen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen von Wissensmanagement-Praktiken auf die organisatorische Leistung diskutiert, gestützt durch empirische Belege und Fallstudien. Das Kapitel schließt mit einer detaillierten Untersuchung der Dimensionen des Wissens, einschließlich seiner Beschaffenheit, Verfügbarkeit und seines Wertes, und bietet eine ganzheitliche Sicht des Wissensmanagements in zeitgenössischen Organisationen.
  4. 3. Organisational Forms to Leverage Knowledge

    Klaus North, Gita Kumta
    In diesem Kapitel werden die entscheidenden organisatorischen Herausforderungen untersucht, Stabilität und Erneuerung sowie Wettbewerb und Zusammenarbeit miteinander in Einklang zu bringen, um einen effektiven Wissensaustausch zu fördern. Es beginnt mit der Erforschung der Antagonismen, die Organisationen bewältigen müssen, um grenzenlose und agile Umgebungen zu schaffen, in denen Wissen frei fließt. Der Text geht den Stärken und Schwächen verschiedener Organisationsformen wie der Hypertextorganisation und der Holakratie und ihren Auswirkungen auf den Wissensfluss nach. Er diskutiert auch die Anwendung der Spieltheorie auf das Verhalten der Wissensaustauschteilnehmer und die Bedeutung der Evaluierung und Bestimmung geeigneter Organisationsformen für spezifische Geschäftsumgebungen. Das Kapitel umfasst detaillierte Fallstudien, wie etwa die Spaghetti-Organisation von Oticon und die Produktgenerierungsstrategie von 3M, um diese Konzepte in der Praxis zu veranschaulichen. Darüber hinaus umfasst es die Umsetzung von After Action Reviews und die Schaffung organisatorischer Verknüpfungen, wie etwa den Senat von Eureka Forbes, um den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit zu verbessern. Das Kapitel schließt mit einer Untersuchung agiler Organisationsformen, einschließlich der unendlich flachen, invertierten, Starburst- und Spinnenorganisationen, und ihrer Rolle bei der Förderung von Innovation und Anpassungsfähigkeit. Es bietet einen umfassenden Überblick über die Organisationsformen und -strategien, die eingesetzt werden können, um Wissen in einem wettbewerbsorientierten Geschäftsumfeld effektiv zu nutzen.
  5. 4. Knowledge Work(ers) in the Digital Age

    Klaus North, Gita Kumta
    Das Kapitel geht den tiefgreifenden Veränderungen nach, die die Wissensarbeit im digitalen Zeitalter prägen und die durch demografische Veränderungen, KI, Klimawandel und globale Ereignisse wie die COVID-19-Pandemie bedingt sind. Sie definiert Wissensarbeit 4.0 und betont die Rolle kognitiver Fähigkeiten und KI bei der Wertschöpfung durch Datenverarbeitung, Kreativität und Wissensgenerierung. Der Text untersucht die Entstehung der "kreativen Klasse" und die einzigartigen Forderungen jüngerer Generationen und betont die Prinzipien der "New Work" -Bewegung. Darin wird die Integration von KI in die Automatisierung von Arbeitsabläufen, Datenanalyse und Entscheidungsfindung diskutiert, wodurch sich Wissensjobs mit höheren Löhnen verändern. Das Kapitel untersucht auch die Rollen und Aufgaben von fünf Schlüsselgruppen innerhalb des Wissensunternehmens, von Wissenspraktikern bis hin zur Unterstützung von Mitarbeitern, und die Bedeutung von Selbstmanagement und lebenslangem Lernen am modernen Arbeitsplatz. Es bietet Einblicke in die Motivation von Wissensarbeitern, die Bewertung von Kompetenzen und die Entwicklung einer Kompetenzmatrix, die alle entscheidend für das Gedeihen im digitalen Zeitalter sind. Fallstudien und praktische Beispiele veranschaulichen die Auswirkungen von Fairness, Zeitmanagement und Wissensaustausch auf die Leistung von Unternehmen und machen dieses Kapitel zu einer unverzichtbaren Lektüre für das Verständnis und die Navigation in der Zukunft der Wissensarbeit.
  6. 5. Strategies for Managing Knowledge

    Klaus North, Gita Kumta
    Dieses Kapitel betont die entscheidende Rolle des Wissensmanagements (KM) für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Zunächst werden die Leitprinzipien für eine erfolgreiche KM-Strategie skizziert, darunter totales Wissensmanagement, wertorientiertes Wissensmanagement und die Bedeutung persönlicher Interaktion und Kodifizierung. Das Kapitel vertieft sich dann in die Entwicklung einer KM-Strategie, die von fünf Schlüsselfragen geleitet wird, die Organisationen helfen, ihre Wissensressourcen zu bewerten, Wissenslücken zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, um Wissen zum Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Eines der herausragenden Merkmale dieses Kapitels ist die Erforschung verschiedener KM-Strategien, die auf prozess- und projektorientierte Organisationen zugeschnitten sind. Es enthält eine detaillierte Analyse, wie ein Wissensmarkt zu führen ist, und unterstreicht die Bedeutung der Schaffung einer wissensorientierten Kultur. Das Kapitel diskutiert auch die Notwendigkeit einer strategischen Wissenslückenanalyse, um Wissens- und Kompetenzlücken zu identifizieren und zu beheben. Darüber hinaus untersucht er die Rolle der KM bei der Reaktion auf taktische und strategische Veränderungen und gibt Einblicke in die Entwicklung eines Best-Practice-Prozesses. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die Bedeutung der Organisation von Wissen zur Bewältigung des gegenwärtigen und zukünftigen Wissenswettbewerbs und bietet praktische Werkzeuge und Rahmenbedingungen zur Umsetzung effektiver KM-Strategien. Im gesamten Kapitel werden Beispiele und Fallstudien aus der realen Welt verwendet, um erfolgreiche KM-Initiativen zu veranschaulichen, was sie zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die das Wissensmanagement ihrer Organisation verbessern wollen.
  7. 6. Context-Specific Knowledge Management Strategies

    Klaus North, Gita Kumta
    Dieses Kapitel untersucht die entscheidende Rolle des Wissensmanagements (KM) bei der Bewältigung der Komplexität internationaler und regionaler Kontexte. Es beginnt mit der Untersuchung der Herausforderungen des interkulturellen Wissensmanagements und zeigt auf, wie kulturelle Unterschiede in Kommunikation, Vertrauen und Machtdynamik den Wissensaustausch und die Integration beeinflussen können. Der Text geht auf drei unterschiedliche Ansätze zur KM in internationalen Dienstleistungsorganisationen ein: Projektion, Integration und Orchestrierung, die jeweils einzigartige Strategien für den grenzüberschreitenden Transfer und die Nutzung von Wissen bieten. Das Kapitel befasst sich auch mit den spezifischen Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und bietet Einblicke in effektive KM-Praktiken, die auf ihre Ressourcenbeschränkungen und ihr dynamisches Umfeld zugeschnitten sind. Darüber hinaus wird die Bedeutung der KM für die nachhaltige Entwicklung diskutiert und die Notwendigkeit eines gerechten Zugangs zu Wissen und der Integration von Umweltbelangen in die KM-Praktiken betont. Anhand detaillierter Fallstudien und praktischer Beispiele zeigt das Kapitel, wie Unternehmen KM-Strategien entwickeln und umsetzen können, die Innovationen fördern, die operative Effizienz steigern und zu nachhaltigem Wachstum beitragen. Die Leser werden ein tieferes Verständnis dafür gewinnen, wie man Wissen in verschiedenen kulturellen und organisatorischen Landschaften verwaltet, was dieses Kapitel zu einer unverzichtbaren Lektüre für alle macht, die an internationalen Unternehmens-, Management- oder Nachhaltigkeitsinitiativen beteiligt sind.
  8. 7. Measuring and Safeguarding Intellectual Capital

    Klaus North, Gita Kumta
    Das Kapitel beginnt mit der Betonung der entscheidenden Rolle der Messung immaterieller Vermögenswerte in der heutigen wissensbestimmten Wirtschaft und argumentiert, dass traditionelle Finanzindikatoren nicht ausreichen, um den wahren Wert des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens zu bewerten. Es führt das Konzept einer ausgewogenen Scorecard als multidimensionales Messinstrument ein, das Organisationen hilft, sich auf Schlüsselparameter und strategische Leistung zu konzentrieren. Anschließend geht der Text auf die Herausforderungen bei der Bewertung immaterieller Vermögenswerte ein und zeigt häufige Fallstricke auf, wie die Messung falscher Dinge, die Verwendung falscher Maßstäbe und das Versäumnis, zu messen, was wirklich wichtig ist. Darin werden deduktive zusammenfassende Ansätze untersucht, die die Differenz zwischen Marktwert und Buchwert eines Unternehmens bewerten, und induktive analytische Ansätze, die Komponenten intellektueller Vermögenswerte beschreiben und aggregieren. Das Kapitel bietet einen detaillierten Einblick in verschiedene Methoden zur Messung intellektuellen Kapitals, einschließlich des Immateriellen Vermögensmonitors, des Intellektuellen Kapitalnavigators und der Balanced Scorecard. Anhand von Fallstudien wie dem Österreichischen Forschungszentrum Seibersdorf und dem Wissensrelais von Volkswagen wird die praktische Anwendung dieser Methoden veranschaulicht. Darüber hinaus wird in diesem Kapitel die Bedeutung des Schutzes von Wissen und der Abmilderung wissensbezogener Risiken diskutiert, wobei Strategien zum Schutz geistigen Eigentums durch beschäftigungsbezogene Maßnahmen, technische Systeme und rechtliche Schutzmaßnahmen angeboten werden. Es schließt mit einer detaillierten Erklärung, wie man ein Wissensverzeichnis entwickelt, das für die Identifizierung und Lokalisierung von Wissensressourcen innerhalb einer Organisation unverzichtbar ist.
  9. 8. How to Put Knowledge Management into Practice

    Klaus North, Gita Kumta
    Dieses Kapitel untersucht die kritischen Herausforderungen und Governance-Optionen des Wissensmanagements (KM) in Organisationen und bietet eine Roadmap für die Auswahl und Umsetzung von KM-Rahmenwerken, die auf spezifische organisatorische Bedürfnisse zugeschnitten sind. Es betont die Bedeutung dynamischer Fähigkeiten bei der Bewältigung turbulenter Umgebungen und fördert rasche Problemlösungen, Experimente und kollektives Lernen. Der Text geht den Unterschieden zwischen KM in stabilen und turbulenten Zusammenhängen nach und betont den Wandel von der Kodifizierung des Wissens zur Förderung kollektiven impliziten Wissens. Sie führt verschiedene KM-Rahmenwerke ein, darunter die Baldrige Criteria for Performance Excellence und die ISO-Standards, die als Leitfaden für die Verbesserung der organisatorischen Leistung und die Schaffung von Werten dienen. Das Kapitel diskutiert auch die Integration von KM mit Strategie, Innovationsmanagement und Personalentwicklung und unterstreicht die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes zur organisatorischen Dynamisierung. Es bietet Einblicke in die Führung von Veränderungen durch Otters acht Schritte und stellt sicher, dass KM-Initiativen in die tägliche Praxis und Managementstrukturen eingebettet sind. Das Kapitel schließt mit einem 12-Punkte-Programm für wissensorientiertes Management, das eine praktische Checkliste zur Bewertung und Verbesserung der KM innerhalb einer Organisation bietet.
  10. Backmatter

Titel
Knowledge Management
Verfasst von
Klaus North
Gita Kumta
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-031-87650-9
Print ISBN
978-3-031-87649-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-031-87650-9

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