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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

8. Kognitive Irrtümer in der Arbeitswelt

verfasst von: Guido Wenski

Erschienen in: Das kleine Handbuch kognitiver Irrtümer

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

In Comics und Fernsehserien wird der moderne Büroalltag mit den typischen Schwächen im menschlichen Miteinander gerne überspitzt und dadurch prägnant dargestellt. Und auch dies lässt sich wieder über zahlreiche kognitive Verzerrungen erklären, denen sich dieses Kapitel widmet. Professional Deformation und Maslows Hammer drücken aus, dass bei Problemlösungen gerne an Stelle der richtigen vielmehr die gerade verfügbaren Methoden und Werkzeuge zum Einsatz kommen. Leider geht es bei Fehlern im Arbeitsleben nicht immer so amüsant zu, wie am Beispiel des Flugunfalls von Asiana 214 auf dem Flughafen von San Francisco erläutert wird: eine direkte Folge von Autoritäts- und Automationsfehlschluss sowie Form-Function-Attribution-Bias. Außerdem wird betont, dass Fleiß und Begeisterung notwendige, jedoch längst nicht hinreichende Eigenschaften zur erfolgreichen Jobbewältigung sind. Als Experte in diesem Bereich wirft der Autor auch einen Blick auf professionelle Verhandlungen, in denen ebenfalls regelmäßig verhaltensökonomische Effekte ausgenutzt werden. In diesem Feld spielt letztlich das Informationsmanagement eine wichtige Rolle, dessen psychologische Rahmenbedingungen beleuchtet werden.
Fußnoten
1
In meinem Kölner Heimatdialekt klingt dies so: „Hamma keine Hammer, jo dann nemme mer de Zang. Hamma och kein Zang, nemme mer’n Iesestang.“ (auf Hochdeutsch: „Haben wir keinen Hammer, ja dann nehmen wir die Zange. Haben wir auch keine Zange, nehmen wir eine Eisenstange“; frei nach Hömig und Fischer 1984).
 
2
Man versteht darunter ebenfalls die „Verdünnung“ des Aktienwerts bei Ausgabe neuer Aktien.
 
3
Nicht zu verwechseln mit dem in Abschn. 8.1 vorgestellten Shared Information Bias (= Verzerrte Informationsweitergabe z. B. in Besprechungen).
 
Literatur
Zurück zum Zitat Brickman C (1971) Hedonic relativism and planning the good society. In: Apley MH (Hrsg) Adaptation level theory: a symposium. Academic, New York, S 287–305 Brickman C (1971) Hedonic relativism and planning the good society. In: Apley MH (Hrsg) Adaptation level theory: a symposium. Academic, New York, S 287–305
Zurück zum Zitat Dobelli R (2014) Die Kunst des klaren Denkens. dtv, München Dobelli R (2014) Die Kunst des klaren Denkens. dtv, München
Zurück zum Zitat Maslow AH (1966) The psychology of science: a reconnaissance S. 15–16. Harper & Row, New York Maslow AH (1966) The psychology of science: a reconnaissance S. 15–16. Harper & Row, New York
Zurück zum Zitat Parkinson CN (1958) Parkinson’s law, or the pursuit of progress. John Murray, London Parkinson CN (1958) Parkinson’s law, or the pursuit of progress. John Murray, London
Zurück zum Zitat Parkinson CN (1980) Parkinson: the law. Houghton Mifflin, Boston Parkinson CN (1980) Parkinson: the law. Houghton Mifflin, Boston
Zurück zum Zitat Sinoway EC (2013) Man kann nicht alles haben. Harv Bus Manager Januar, 100–105 Sinoway EC (2013) Man kann nicht alles haben. Harv Bus Manager Januar, 100–105
Zurück zum Zitat Tvede L (2002) The psychology of finance: understanding the behavioural dynamics of markets. Wiley, New York Tvede L (2002) The psychology of finance: understanding the behavioural dynamics of markets. Wiley, New York
Zurück zum Zitat Warnotte D (1937) Bureaucratie et fonctionnarisme. Revue de l’Institut de Sociologie 17:245–260 Warnotte D (1937) Bureaucratie et fonctionnarisme. Revue de l’Institut de Sociologie 17:245–260
Metadaten
Titel
Kognitive Irrtümer in der Arbeitswelt
verfasst von
Guido Wenski
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-64776-9_8

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