Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Buch zeigt, dass die Kreativ- und Kulturwirtschaft Impulsgeber für Innovationen und die Implementierung neuer Technologien in Unternehmen anderer Branchen sein kann. Unternehmen der Kreativwirtschaft verfügen über besondere Kompetenzen im Hinblick auf die Gestaltung offener und nutzerorientierter Innovationsprozesse.

Dieses Potenzial kann auch in anderen Wirtschaftszweigen genutzt werden. Anhand von Matching- und Partneringmodellen wird gezeigt, dass Kooperation großen Nutzen für beide Seiten stiftet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Bedeutung der Kreativwirtschaft für branchenübergreifende Innovationskollaborationen

Zusammenfassung
Wie kaum ein anderes Thema avancierte die Kultur- und Kreativwirtschaft in den vergangenen Jahren zum Hoffnungsträger für Städte und Regionen. Im Zuge dieser Entwicklung erfolgte eine genauere Typisierung der verwendeten Geschäftsmodelle und eine Kategorisierung der Branche in elf Teilmärkte, die von einer großen Heterogenität geprägt sind, aber dennoch über gemeinsame spezifische Ausgangslagen verfügen. Ein wesentlicher Punkt, den ein Großteil der Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft gemeinsam haben, ist die hohe Affinität zu Innovationen und die Nutzbarmachung von digitalen Technologien. Damit nehmen Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft eine Vorreiterrolle ein hinsichtlich der Innovationsfähigkeit.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

2. Kreativwirtschaft als Treiber für cross-sektorale Innovationsprozesse

Zusammenfassung
Mit der Fortentwicklung digitaler Technologien, und neuen digitalen Produktions-, Vertriebs-, Rezeptions- und Entwicklungsprozessen ergeben sich neue Formen der Wertbildung und der Wertschöpfung. Diese neuen Arbeitsweisen sind die Grundlage für Synergien und Lerneffekte bei Kollaborationen zwischen Kreativwirtschaft und mittelständische Unternehmen. Insbesondere die Kompetenz neue Organisationsformen der Arbeit zu gestalten, die offene Innovationsprozesse und flexible Netzwerke ermöglichen, macht die Zusammenarbeit für eher hierarchisch organisierte Unternehmen interessant. Hinzu kommt, dass Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation innerhalb von mittelständischen Unternehmen leisten können.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

3. Rahmenbedingungen zur Schaffung von Spillover-Effekten aus der Kreativwirtschaft

Zusammenfassung
Ein Ziel dieses Buchs ist es, einen Einblick in die Strukturen und Arten der der Spillover-Effekte zwischen der Kultur- und Kreativwirtschaft und mittelständischen Unternehmen zu geben. Tatsächlich gibt es im politischen Bereich zahlreiche Versuche durch Förderprogramme und -strategien die Spillover-Effekte der Zusammenarbeit zu stärken, wenngleich das Verständnis darüber bislang nur unterdurchschnittlich ausgeprägt ist und eine Messung dieser Effekte bis heute schwierig ist.
Es zeigte sich, dass zu unterscheiden ist zwischen Spillover-Effekten auf der Mikro- und der Makro-Ebene. Letztere wird konkret durch die Schaffung von kreativen Ökosystemen angesprochen, die von den Autoren als der vielversprechendste Ansatz angesehen wird.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

4. Zwischenfazit: Kooperationsformen und Kollaborationsverfahren als Ausweg aus der Innovationskrise?

Zusammenfassung
Es hat sich gezeigt, dass offene Kollaborationen zwischen Unternehmen zu einer Grundbedingung innovativer Ökosysteme gehören. Die zunehmende Stärkung alternativer Formen der Wissensproduktion sowie das Teilen von Wissen und Produkten als ein Ausdruck selbstbestimmter gesellschaftlicher Praxis sind ein Anzeichen für einen grundlegenden Wandel der Rahmenbedingungen zur Schaffung von neuen Produkten und Dienstleistungen.
Phänomene wie zwischengenutzte Orte, Fablabs, Coworking Spaces, Policy Clinics oder Nachbarschaftsgärten illustrieren diesen Wandel der Formen der Zusammenarbeit und der Suche nach neuen sozialräumlichen Kontexten.
Um diesen strukturellen Wandel auch in konventionellen Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft herbeizuführen, sind jedoch noch kulturelle und politische Hürden zu nehmen.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

5. Analysen von Initiativen zur Verbesserung von kooperativen Innovationsprozessen

Zusammenfassung
Cross-sektorale Innovationsprozesse gelten als besonders erfolgversprechend bei der Schaffung neuartiger und wettbewerbsfähiger Produkte und Dienstleistungen. Bislang gilt es jedoch, zahlreiche Hürden zu überwinden, um derartige Kooperationen zu etablieren. An diesem Punkt setzen erste öffentliche Förderinitiativen an, die diese Hürden abbauen und das gemeinsame Innovationspotenzial anregen sollen. Hierzu muss einerseits bei Unternehmen aus anderen Branchen das Verständnis für die Möglichkeiten und Potenziale der Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft aufgebaut und somit eine Nachfrage nach Leistungen erzeugt werden. Andererseits ist Kreativ-Akteuren eine stärker anwendungsorientierte Sichtweise zu vermitteln, um neue Märkte und Zielgruppen zu erreichen.
Beispiele aus den beiden Bundesländern Thüringen und Sachsen-Anhalt zeigen anhand konkreter Kollaborationsprojekten, welche Methoden hierfür hilfreich sind und welche Lerneffekte auf beiden Seiten entstanden sind.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

6. Inspirierende Beispiele zur Förderung von Innovationskollaborationen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden weitere, vergleichbare Förderansätze aus Deutschland und europäischen Nachbarländern dargestellt. Die darauf aufbauenden Empfehlungen geben Städten, Regionen und Ländern konkrete Hinweise, wie das Zusammenspiel von Kreativwirtschaft und Mittelstand im Zeitverlauf gewinnbringend entwickelt werden kann.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

7. Empfehlungen und Hinweise für Innovationskollaborationen

Zusammenfassung
Im abschließenden Kapitel werden Hinweise und Schlussfolgerungen aus der Perspektive angeordnet, dass Innovationskollaborationen als stufenweiser Prozess mit Beginn, Vorbereitung, Rahmensetzungen sowie Maßnahmen und Nachbereitungen zu verstehen sind. Es werden Vorschläge und Empfehlungen angeführt, die sich aus Matching- und Partneringbegleitenden Einschätzungen ergeben.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg

8. Fazit: Zentrale Erkenntnisse

Zusammenfassung
Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung in sechs zentrale Punkte zusammen und gibt einen Überblick über die Schlussfolgerungen der Untersuchung.
Bastian Lange, Florian Knetsch, Daniel Riesenberg
Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise