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Über dieses Buch

Aus der Analyse des Wirkfaktors Synchronisation werden konkrete Merkmale einer gelingenden Kommunikation zur Beziehungsgestaltung im Führungskräfte-Coaching abgeleitet. Zudem wird auf Basis empirischer Hinweise zur Wirkung und Rolle von Pferden der theoretisch fundierte Grundstein pferdegestützten Coachings gelegt. Synchronisation muss in diesem Setting nicht nur in der Dyade, sondern auch in der Triade gelingen. Anhand von Fallstudien wird veranschaulicht, wie Synchronisation emotional-intuitiv und bewusst-methodisch zwischen Coach und Coachee entsteht. Nicht nur Harmonie, sondern auch Krisen sind dabei entscheidend. Die Forschungsergebnisse münden in Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung von Coachs zur Kommunikation und Beziehungsgestaltung sowie den Einsatz von Pferden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Informationstechnische Fortschritte, kontinuierlicher Wandel und Leistungsorientierung prägen eine unvorhersagbare und beschleunigte Arbeitswelt. Gleichzeitig bestehen vielfältige Wahlmöglichkeiten bei der Konstruktion der persönlichen Berufsbiografie (vgl. Schiersmann et al. 2015, S. 7).
Johanna Friesenhahn

Chapter 2. Beratung im Kontext lebenslangen Lernens

Coaching kann bildungswissenschaftlich als Beratungsform gesehen werden, die Lern- und Veränderungsprozesse begleitet. Beratung im Feld Bildung, Beruf und Beschäftigung spielt über den gesamten Lebenslauf einer Person hinweg eine Rolle. Die berufliche und persönliche Entwicklung verläuft nicht unbedingt linear, sodass Brüche und Übergänge in der Erwerbsbiografie gemeistert werden müssen
Johanna Friesenhahn

Chapter 3. Der Einsatz von Tieren in Therapie- und Coaching-Prozessen

Durch eine erlebnis- und handlungsbezogene Methodik können sich Coachees nicht nur im Gespräch mit ihren bisherigen Sicht- und Handlungsweisen auseinandersetzen, sondern werden mit ihnen spürbar konfrontiert (vgl. Schreyögg 2012, S. 290). Bisher fanden solche Methoden im Coaching v. a. nach einem gestalttherapeutischen Ansatz nach Friedrich Perls (2000) oder durch das Psychodrama nach Moreno (1946) sowie in der Erlebnispädagogik Anwendung.
Johanna Friesenhahn

Chapter 4. Die Beziehung aus der Perspektive unterschiedlicher Coaching-Ansätze

Nachdem die vorherigen beiden Kapitel Coaching unter Berücksichtigung des pferdegestützten Settings als Untersuchungsgegenstand beschrieben haben, beginnt mit dem vierten Kapitel der zweite Abschnitt dieser Arbeit, in dem die theoretischen Grundlagen zu Synchronisation bzw. Beziehung im Coaching gesichtet werden.
Johanna Friesenhahn

Chapter 5. Die Beziehung als allgemeiner Wirkfaktor von Therapie und Coaching

Die Beziehung gilt als gesichertster Wirkfaktor der Psychotherapie (vgl. Grawe et al. 2001, S. 706). Die Psychotherapieforschung weist zwei Schwerpunkte auf: Ergebnis- und Prozessforschung. Während sich die Ergebnisforschung der Frage widmet, was Therapie bewirkt (Outcome), setzt Prozessforschung einen Schritt zuvor an und versucht, Veränderungsmechanismen sowie Wirkprinzipien, die zu einem Therapieoutcome führen, zu erklären (vgl. Lutz und Böhnke 2010, S. 62).
Johanna Friesenhahn

Chapter 6. Synchronisation im Coaching

Synchronisation stellt ein zeitgemäßes theoretisches Konstrukt dar, auf dessen Grundlage im Folgenden die Beziehung im Coaching genauer betrachtet werden kann. Synchronisation und Beziehung schließen sich dabei nicht aus, sondern Synchronisation bedeutet in dieser Untersuchung Beziehung unter Berücksichtigung systemischer und synergetischer Grundgedanken.
Johanna Friesenhahn

Chapter 7. Die Bedeutung emotionaler Intelligenz zur Realisierung von Synchronisation

Dieses Kapitel fokussiert intraindividuelle Verarbeitungsprozesse, die zur interindividuellen Synchronisation im Coaching wichtig sind. So soll nicht nur deskriptiv beschrieben werden, wodurch sich Synchronisation auszeichnet, sondern durch ein vertieftes Verständnis die Black Box der Interaktion im Coaching weiter erhellt werden (vgl. Busse 2010, S. 55).
Johanna Friesenhahn

Chapter 8. Der Einfluss von Pferden auf die Synchronisation im Coaching

In den vergangenen Kapiteln konnte gezeigt werden, dass Synchronisation zwischen Coach und Coachee ein komplexer Prozess ist, der interindividuell kommunikativ und intraindividuell kognitiv-emotional gestaltet wird. Bevor die damit einhergehenden theoretischen Annahmen empirisch beleuchtet werden, sollen sie zunächst im Hinblick auf das in dieser Untersuchung fokussierte Setting pferdegestützten Coachings hin analysiert werden.
Johanna Friesenhahn

Chapter 9. Erhebungsinstrumente und Datenanalyse des multimodalen Forschungsdesigns

Der folgende Teil der Arbeit stellt die empirische Untersuchung der theoretisch dargestellten Zusammenhänge dar. Dabei sind folgende Fragen zentral: Wie wird Synchronisation in der Coaching-Praxis realisiert? Welche Rolle spielen dabei emotionale und intuitive Verarbeitungsprozesse sowie der kommunikative Ausdruck? Und welchen Einfluss haben Pferde darauf im spezifischen Setting pferdegestützten Coachings? Zur gezielten Untersuchung dieser Fragen wurde ein komplexes, multimodales Forschungsdesign angewendet, das quantitative und qualitative Forschungsmethoden kombiniert.
Johanna Friesenhahn

Chapter 10. Darstellung der Forschungsergebnisse zur Synchronisation im Coaching

Nachdem die Daten wie im vorherigen Kapitel beschrieben jeweils vorbereitet und analysiert wurden, können nun die wesentlichen Ergebnisse dargestellt werden. Insgesamt beziehen sie sich auf eine Datengrundlage, die aus sechs Fällen besteht.
Johanna Friesenhahn

Chapter 11. Fazit und Ausblick: Intra- und interindividuelle Synchronisationsprozesse im Coaching und deren Transfer in Forschung und Praxis

Abschließend werden wesentliche Erkenntnisse über die eingangs aufgestellten Forschungsfragen rückblickend hervorgehoben (Kap. 11.1). Aus wissenschaftlicher Perspektive muss dabei auch das forschungsmethodische Vorgehen kritisch beleuchtet werden (Kap. 11.2). Aus dieser kritischen Würdigung resultieren Beschränkungen der dargestellten Ergebnisse und damit auch Implikationen für die weitere Erforschung von Synchronisation.
Johanna Friesenhahn

Backmatter

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