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Über dieses Buch

​Mit der zu verzeichnenden Internationalisierung der Kapitalmarktkommunikation geht eine Ausrichtung der Wirtschaftsprüfung an internationalen Prüfungsnormen einher. Jochen C. Theis geht der Frage nach, wie der individuelle Kapitalmarktteilnehmer Informationen verarbeitet, die ihm im Rahmen der Kapitalmarktkommunikation bzw. der Berichterstattung des Wirtschaftsprüfers zur Verfügung gestellt werden. In mehreren empirischen Teilstudien zeigt sich u.a., dass Individuen bei der Verarbeitung von Chancen und Risiken im Lagebericht Reihenfolgeeffekten und damit einer Verzerrung im Sinne der Behavioral Finance unterliegen können. Ebenso wird gezeigt, dass ein Review Report nach ISRE 2400 dem Kapitalmarktteilnehmer den vom Wirtschaftsprüfer erlangten Grad an Prüfungssicherheit adäquat vermittelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die im Zuge der Globalisierung in den vergangenen Jahrzehnten zu verzeichnende zunehmende Internationalisierung von Unternehmen vollzieht sich in zweierlei Hinsicht: Einerseits erschließen Unternehmen weltweit neue Absatz- und Beschaffungsmärkte sowie Produktionsstandorte und optimieren so ihre Wertschöpfungskette grenzüberschreitend. Andererseits wird diese Globalisierung der Gütermärkte durch eine entsprechende Entwicklung auf den Kapitalmärkten flankiert: Unternehmen und Investoren stellen international Kapital zur Verfügung, verschaffen sich aber auch selbst weltweit Zugang zu Eigen- und Fremdkapital, um den aus einer internationalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit resultierenden gesteigerten Kapitalbedarf zu decken.
Jochen C. Theis

2. Zusammenspiel von Kapitalmarktkommunikation eines Unternehmens und Berichterstattung des Wirtschaftsprüfers

Zusammenfassung
Die Struktur des zweiten Kapitels dient der Darstellung des Zusammenspiels zwischen den beiden Hauptteilen der Arbeit, die vielfältig inhaltlich miteinander verknüpft sind. Nachdem in Kapitel 2.1 „Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation“ und Kapitel 2.2 „Wirtschaftsprüfung und ihre Bedeutung für die Kapitalmarktkommunikation des Unternehmens“ der inhaltliche Rahmen der beiden Hauptteile geschaffen und entsprechende Verbindungen aufgezeigt wurden, ergibt sich in Kapitel 2.2.4.2, dass den Kapitalgebern im Informationsasymmetrie-Dreieck zwischen Management, Wirtschaftsprüfer und Kapitalgeber eine doppelte Prinzipal-Rolle gegenüber Management und Wirtschaftsprüfer zukommt.
Jochen C. Theis

3. Empirische Erkenntnisse zur Informationsverarbeitung durch Kapitalmarkteilnehmer vor dem Hintergrund besonderer Problemfelder innerhalb des Informationsasymmetrie-Dreiecks

Zusammenfassung
In den nachfolgenden Kapiteln sind die empirischen Studien dieser Arbeit positioniert. Im Hinblick auf Informationsasymmetrien zwischen Kapitalgebern und Management (erster Hauptteil der Arbeit und erster Schenkel des Informationsasymmetrie-Dreiecks) werden ausgewählte Aspekte der individuellen Informationsverarbeitung von Kapitalmarktteilnehmern unter Betrachtung des (Konzern-)Lageberichts bzw. der Risiko- und Chancenberichterstattung in den Teilstudien 1 und 2, die den Kern des Kapitels 3.1 bilden, untersucht. In einer Hinführung hierzu wird zunächst in Kapitel 3.1.1 die besondere Bedeutung des (Konzern-)Lageberichts für die Kapitalmarktkommunikation und damit die Relevanz der Untersuchung dargelegt.
Jochen C. Theis

4. Thesenförmige Zusammenfassung der Ergebnisse

Zusammenfassung
Im Folgenden sollen die wesentlichen Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit noch einmal zusammenfassend dargestellt werden. Die Erkenntnisse werden dabei thesenförmig strukturiert. Shareholder haben ebenso wie andere Stakeholder ein Interesse daran, von einem Unternehmen Informationen zur Verfügung gestellt zu bekommen, die ihnen eine Einschätzung darüber ermöglichen, inwieweit ein Unternehmen in der Lage ist, ihre derzeitigen und künftigen Interessen am Unternehmen zu befriedigen. Da nicht nur die Befriedigung finanzieller Interessen der Shareholder, sondern letztlich die Erfüllung einer Vielzahl denkbarer Stakeholder-Ansprüche von der Fähigkeit eines Unternehmens, Cash Flow zu erzielen, abhängig sein dürfte, benötigen sowohl Share- als auch Stakeholder für ihre Entscheidungen Informationen, die ihnen eine Einschätzung des derzeitigen Unternehmenswerts sowie der zukünftigen Wertentwicklung ermöglichen.
Jochen C. Theis

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