Skip to main content

13.04.2015 | Kommunikation | Schwerpunkt | Online-Artikel

Mit Mobile Social Media den Kundennerv treffen

verfasst von: Andrea Amerland

2:30 Min. Lesedauer

Aktivieren Sie unsere intelligente Suche, um passende Fachinhalte oder Patente zu finden.

search-config
loading …

Social-Media-Nutzung via Smartphone ist inzwischen die Regel und nicht mehr die Ausnahme. Auch die Akzeptanz von Mobile Ads wächst. Doch Mobile Social Media Marketing steckt noch in den Kinderschuhen.

Die mobile Nutzung sozialer Medien wächst im Vergleich zu anderen Altersgruppen am stärksten bei den Teenagern (14-19-Jährige), die zu 93 Prozent (2012: 73 Prozent) auf YouTube, Twitter oder Facebook aktiv sind. Allerdings üben sich die "Silver Surfer" noch immer in Zurückhaltung. Unter ihnen ist die mobile Social-Media-Nutzung seit 2012 lediglich um vier Prozentpunkte auf 30 Prozent angestiegen. Das sind Ergebnisse der Online-Befragung "Social Media Atlas 2014/2015" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor.

Chatten, Shoppen, Teilen: Das Smartphone als mobile Schaltzentrale

Weitere Artikel zum Thema

Gleichzeitig wird Shopping via Smartphone immer beliebter und auch die Akzeptanz von mobiler Werbung wächst. So sind die Klicks auf Textwerbung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent, die Klicks auf Werbung auf mobilen Websites sogar um 11,7 Prozent gestiegen, zeigt der aktuelle Marin-Benchmark-Report, für den der Cross-Channel-Marketing-Anbieter weltweit digitale Werbekampagnen ausgewertet hat. Besonders interessant: Über Smartphone-Werbung wird mehr gekauft als über PC- oder Tablet-Werbung. Das Smartphone entwickelt sich also immer mehr zur mobilen Schaltzentrale für Unterhaltung, Kommunikation und Konsum.

Diese Erkenntnis scheint allmählich auch in den Unternehmen anzukommen. Diese wollen 2015 ihre Social-Media-Angebote nicht allein für PR-Zwecke nutzen, sondern auch für Kundenservice, Außendienst, Werbung, interne Kommunikation und Influencer Management einsetzen, hat eine Umfrage des "Social Media Excellence Kreises" (SME) unter seinen 380 Mitgliedern aus 160 deutschen Unternehmen ergeben. Nach Angaben der SME-Untermehmen fließe derzeit noch viel Geld in TV-Werbung, Suchmaschinen-Marketing und Display-Werbung. Insbesondere bei der Werbung in sozialen Medien gebe es allerdings noch viel Potenzial nach oben.

Ultramobile Revolution macht Marketing kinderleicht

"Es war noch nie so einfach, Konsumenten so gezielt und individuell zu erreichen wie durch mobiles Marketing" meinen dazu Stephanie Renda und Susanne Wunderle. Aber auch die Springer-Autoren räumen ein, dass (Mobile) Social Media für viele Unternehmen zurzeit noch ein Experiment ist.

In dem Fachbeitrag "Mobile Social Marketing" erklären sie an zahlreichen Beispielen, wie Unternehmen von der „ultramobilen Revolution“ profitieren können. Allen Ansätzen gemein ist, dass sich Mobile Social Media hervorragend eignen, um im regelmäßigen Austausch mit den Konsumenten zu bleiben und die Marketingstrategie vom Pull-Ansatz zum Push-Ansatz zu drehen.

Ausgewählte Vorteile des Mobile Social Media Marketing (Seite 777 ff.)
  • Erfolgsabhängige, sogenannte performance-based Marketingmaßnahmen, werden möglich.
  • Deutsche Nutzer teilen im internationalen Vergleich Inhalte viel häufiger – sofern sie beruflich oder privat besonders relevant sind. Dieses Potenzial an viralen Effekten ist längst noch nicht ausgeschöpft.
  • Location-based-Marketing ermöglicht auf dem Smartphone die Personalisierung von Inhalten.
  • Mit mobilen Coupons und mobilen Angeboten kommt das Schaufenster auf das Smartphone des Konsumenten. Push-Services flankieren solche Aktionen erfolgreich.
  • Shopping überall und zu jeder Zeit ist möglich. Der M-Commerce erobert das Smartphone.
  • Mobile Anwendungen und Apps können Kunden geschickt binden.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt