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31.07.2012 | Kommunikation | Im Fokus | Onlineartikel

These 7: Schummeln beim viralen Marketing ist gefährlich

Autor:
Isabel Kiely
1:30 Min. Lesedauer

Beim viralen oder Empfehlungsmarketing nachzuhelfen, kommt früher oder später ans Licht und schadet dann mehr, als wenn man nichts unternommen hätte.

Im Web wird nicht selten gepfuscht, gelogen und geklaut. Da ist verlockend, bei Kommentaren auch mal nachzuhelfen. Schließlich wollen Firmen auch Online ihren guten Ruf wahren. Nicht nur Rezensionen, Kommentare und Bewertungen zu Urlaubsreisen oder Büchern werden zu Gunsten von Unternehmen aufgehübscht. Auch Facebook-Fans sind mittlerweile käuflich.

Fehlende Transparenz kann online nach hinten losgehen

Trotzdem ist davon abzuraten, beim viralen oder Empfehlungsmarketing nachzuhelfen, so Martina Dressel in ihrem Buch "Konstruktiv kommunizieren im Web 2.0". Denn ungeschickte Kommunikation und fehlende Transparenz könnten im Internet rasend schnell nach hinten losgehen. Wie zahlreiche Praxisbeispiele belegen, kann ein solcher Shitstorm zu hohen Verlusten für das Unternehmen führen, nicht nur imagemäßig sondern auch finanziell.

Eine Möglichkeit, frühzeitig Stimmung und Meinungsbild der User auszuwerten, ist Social Media Monitoring. Damit lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und richtig reagieren. Beim Social Media Monitoring gilt: Zuhören, verstehen und darauf eine Strategie aufbauen Doch das erfordert Übung, wie der media spectrum-Artikel "User auf dem virtuellen Radar" zeigt.

Serie 7 Thesen zur Kommunikation im Web 2.0

Teil 1: Technik ist nicht gleich Wettbewerbsvorsprung
Teil 2: Technik muss für Anwender entwickelt werden
Teil 3: Onlinekommunikation muss sich an den klassischen Kommunikationsregeln orientieren
Teil 4: Das Internet ist Recherchequelle Nr.1
Teil 5: Die eigene Identität in sozialen Netzwerken kontrollieren
Teil 6: Dabei sein ist nicht immer alles

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.01.2012 | Forschung | Ausgabe 1/2012

User auf dem virtuellen Radar

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