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Über dieses Buch

Die fünfte Auflage dieses Standardwerks wurde vollständig überarbeitet und deutlich erweitert. Das in zwei Bänden (Konzeption und Gestaltung sowie Produktion und Technik) vorliegende Kompendium berücksichtigt die Rahmenpläne und Studienordnungen sowie die Prüfungsanforderungen der Ausbildungs- und Studiengänge. Es eignet sich als Lehr- und Arbeitsbuch in Schule, Fachschule und Hochschule sowie zum Selbststudium. 1000 prüfungsrelevante und praxisorientierte Aufgaben und Lösungen in beiden Bänden vertiefen das Verständnis des Lehrstoffs. Querverweise ermöglichen das schnelle Auffinden der entsprechenden Kapitel im Band Konzeption und Gestaltung. Ein gemeinsames Stichwortverzeichnis erleichtert die Suche und den Zugriff auf die Inhalte der beiden Bände.

Inhalt: Medientechnik, Informationstechnik, Optik, Farbe, Digitalfotografie, Bildverarbeitung, PDF, Database Publishing, Drucktechnik,Webtechnologien, Audiovisuelle Medien.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Medientechnik

Zusammenfassung
Wir leben in einer analogen Welt: Musik, Sprache, Farben, Formen.
Zur Verarbeitung werden diese Informationen mit Hilfe von elektrischen Geräten gemessen. So wird beispielsweise bei einem Scanner eine Zeile mit lichtempfindlichen elektronischen Bauelementen über die beleuchtete Vorlage bewegt und die reflektierte Lichtmenge gemessen. Bei einem Mikrofon werden die Luftdruckschwankungen in elektrische Spannungen umgesetzt und bei einer Digitalkamera messen lichtempfindliche CCD-Elemente die einfallende Lichtmenge.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

2. Informationstechnik

Zusammenfassung
Sicher haben Sie schon von EVA gehört: Gemeint ist an dieser Stelle nicht die aus einer Rippe hervorgegangene Gefährtin Adams im Paradies, sondern das Funktionsprinzip, nach dem auch heutige Computer Daten verarbeiten: Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

3. Optik

Zusammenfassung
Im Ruhezustand eines Atoms sind seine Elektronen auf den jeweiligen Energieniveaus – je nach Modell: Bahnen oder Orbitale – im energetischen Gleichgewicht. Durch äußere Energiezufuhr wird das Atom angeregt und in Schwingung versetzt. Einzelne Elektronen springen auf eine höhere Energiestufe. Beim Übergang zurück auf das niedrige Energieniveau wird die Energiedifferenz in Form eines Photons abgegeben.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

4. Farbe

Zusammenfassung
Hans E. J. Neugebauer schrieb in seiner Dissertation: „Zur Theorie des Mehrfarbenbuchdrucks“ (Dresden 1935, S. 24): „In diesem Kapitel soll die weitere Aufgabe behandelt werden, in wieweit es möglich ist, in einem rein automatisch ablaufenden Verfahren Farben der Natur durch Drucken getreu wiederzugeben. Die wiederzugebenden Farben müssen dabei selbstverständlich im Innern des im vorliegenden Kapitel beschriebenen Körpers liegen, so daß insbesondere glänzende und selbstleuchtende Gegenstände ausgeschlossen sind. Ferner wird davon abgesehen, daß unter Umständen die wiederzugebenden Gegenstände von einer Lichtquelle anderer Helligkeit und Energieverteilung als das gedruckte Bild bei der Betrachtung beleuchtet werden: Nur die Helligkeitsverhältnisse gegen Weiß sollen in der Natur und im Bild die gleichen sein.“
Die Probleme sind heute die gleichen wie 1935, allerdings ergänzt um Themenstellungen wie Monitordarstellung, Crossmedia, digitale Druckverfahren und …
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

5. Digitalfotografie

Zusammenfassung
Die fotografischen Aufnahmen erfolgen in allen Kameras nach dem gleichen Grundprinzip. Das vom Motiv kommende Licht fällt durch das Objektiv auf ein lichtempfindliches Medium, um dort aufgezeichnet zu werden. In den analogen Kameras ist das Aufnahmemedium ein fotografischer Film, in den digitalen Kameras sind es elektrofotografische Sensoren.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

6. Bild und Grafik

Zusammenfassung
Vorlage ist der Sammelbegriff für alle Fotos, Zeichnungen, Drucke usw., die gescannt werden. Eine Vorlage ist das physikalische Medium der Bildinformation. Diese ist als optische Information gespeichert und muss deshalb zur Bildverarbeitung erfasst und in elektronische digitale Information umgewandelt werden.
Die grundsätzliche Unterscheidung der Vorlagen erfolgt nach der Art der Bildinformation in ein- oder mehrfarbige Halbton- und Strichvorlagen. Gerasterte Vorlagen bilden eine Sonderform. In ihnen liegt die Bildinformation als unechte Halbtöne vor.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

7. PDF

Zusammenfassung
PDF, Portable Document Format, wurde von Adobe zu Beginn der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als eigenständiges Dateiformat zum Austausch von Dateien entwickelt. Heute ist PDF der De-facto-Standard für die Publikation elektronischer Dokumente im Internet, als elektronische Bücher, als Präsentationen und im Print-Workflow.
Der Dateiaustausch erfolgt plattformübergreifend. Durch den von Adobe kostenlos verbreiteten Acrobat Reader, der mittlerweile auf fast jedem Computer zu finden ist, kann die Datei angezeigt, gedruckt und in ihr navigiert werden. Als Multimedia-Anwendung können in PDF-Dateien Sounds und Movies sowie interaktive Formulare eingebunden werden.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

8. Database Publishing

Zusammenfassung
Extensible Markup Language (XML) – kaum eine andere Sprache ist in den letzten Jahren so diskutiert worden. Man war sich nicht sicher, ob sich die Sprache in der IT-Industrie etablieren würde. Welche Bedeutung hat die Sprache, wird sie gebraucht, muss man sich damit beschäftigen?
Die Fragen sind weitgehend geklärt: Man muss! Die aktuellen Office-Anwendungen verwenden XML als Standarddatenformat, allerdings geschieht die Nutzung der XML-Technologie im Hintergrund. Auch die gesamte Adobe-Programmpalette erzeugt und arbeitet im Hintergrund mit XML. Für die Entwicklung von Anwendungen ergeben sich dabei interessante Möglichkeiten, Informationen zu verarbeiten, zu verwalten und sie vor allem auszutauschen.
Im Internet können Sie sich die aktuelle XML-Dokumentation des W3-Konsortiums sowie die deutsche Übersetzung betrachten. Allerdings sind diese Dokumentationen zum Einstieg vermutlich weniger geeignet, sie können aber einen Überblick über dieses komplexe Gebiet geben.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

9. Drucktechnik

Zusammenfassung
Um 1397 in Mainz geboren, war Johannes Gutenberg vor einem halben Jahrtausend, an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit, darum bemüht, das Bücherschreiben zu mechanisieren und Bücher der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu galt es, drei Erfindungen zu vollenden: den Schriftguss, das Setzen und das Drucken. Von diesem Dreigestirn der drucktechnischen Urerfindungen der Jahre um 1440 war das Setzen die am wenigsten Problematische. Sie ergab sich wohl fast von selbst aus der Notwendigkeit heraus, die gegossenen Einzelbuchstaben zu einer druckfertigen Form zusammenzustellen. Was lag also näher, als die Vielzahl der gegossenen Bleibuchstaben in einem Schriftkasten nach einem logischen System unterzubringen! Winkelhaken und Setzschiff ergänzten die Satztechnik Gutenbergs. Mit diesem System war es den Schriftsetzern jahrhundertelang möglich, die beweglichen Lettern von Hand einzeln aus dem Schriftkasten zu nehmen und in den Winkelhaken zu setzen, um Wörter und Zeilen zu bilden. Daraus ergab sich dann auf dem Setzschiff die druckfertige Kolumne, die in der Druckerpresse zu vervielfältigen war.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

10. Webtechnologien

Zusammenfassung
Die Nutzung des Internets ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Übertragung von Text-, Bild-, Sound- und Videodaten funktioniert reibungslos und fehlerfrei – sieht man einmal von eventuellen Wartezeiten ab.
Damit dies möglich wird, müssen alle Bestandteile einer Webseite nach einem weltweit gültigen Standard „codiert“ werden. Diese Funktion übernimmt die vom britischen Informatiker Tim Burners-Lee im Jahr 1989 veröffentlichte „Hypertext Markup Language“, kurz HTML. Wenn wir „to mark up“ mit „notieren“ übersetzen, handelt es sich wörtlich übersetzt um eine Sprache, um Hypertext zu notieren.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

11. Audiovisuelle Medien

Zusammenfassung
Wenn Sie einen Stein in einen See werfen, dann werden Wassermoleküle in Schwingung versetzt und diese Schwingung breitet sich wellenförmig in alle Richtungen aus.
Bei Schall handelt es sich um einen vergleichbaren Vorgang: Auch hier werden Materieteilchen, z. B. Luftmoleküle, in Schwingung versetzt und die hierdurch entstehende Bewegung breitet sich in Form von Schallwellen aus.
Das menschliche Ohr dient uns als Schallempfänger. Die ankommenden Schallwellen gelangen über den äußeren Gehörgang zum Trommelfell. Dabei handelt es sich um eine dünne und sehr empfindliche Membran, die durch den Schalldruck in Schwingung versetzt wird. Diese Schwingung wird im Mittelohr über die drei Gehörknöchel Hammer, Amboss und Steigbügel an das Innenohr weitergeleitet. Da das Trommelfell etwa 16-mal größer ist als der Steigbügel und die Gehörknöchel zusätzlich eine Hebelwirkung erzielen, führt die Übertragung des Schalls vom Außen- zum Innenohr insgesamt zur Verstärkung des Schalldruckes um etwa Faktor 60.
Joachim Böhringer, Peter Bühler, Patrick Schlaich

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