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Über dieses Buch

Das Kompendium liefert einen umfassenden Überblick über die zentralen Bereiche der Volkswirtschaftslehre. Die einzelnen Beiträge haben jeweils die Länge eines vollständigen Vorlesungsskripts und umfassen die wesentlichen Inhalte eines Bachelorstudiengangs der Volkswirtschaftslehre. Alle Beiträge sind so konzipiert, dass sie unabhängig von den anderen gelesen und verstanden werden können. Gleichzeitig wird über Querverweise auf Zusammenhänge mit den anderen Themen verwiesen. Themen sind: Mikroökonomik, Industrieökonomik, Internationaler Handel, Institutionen, Umweltökonomie, Wirtschaftskreislauf und gesamtwirtschaftliches Rechnungswesen, Makroökonomik, Instabilitäten, Wachstum und Entwicklung, Geld und Kredit, Währung und internationale Finanzmärkte, Theorie der Wirtschaftspolitik, Wettbewerbspolitik, Regulierung, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik.
Der zweite Band des Kompendiums beschäftigt sich mit dem Gebiet der Makroökonomik. Band I und Band III des Kompendiums widmen sich den Themengebieten Mikroökonomik und Wirtschaftspolitik und sind ebenfalls erhältlich.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Wirtschaftskreislauf und gesamtwirtschaftliches Rechnungswesen

Zusammenfassung
Die Begriffe des gesamtwirtschaftlichen Rechnungswesens, wie z.B. das Bruttoinlandsprodukt, das staatliche Budgetdefizit oder der Exportüberschuss spielen eine zentrale Rolle in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Die Daten des gesamtwirtschaftlichen Rechnungswesens bilden die Basis für die Beurteilung der konjunkturellen Lage bzw. des Wirtschaftswachstums eines Landes und werden für den internationalen Vergleich des ökonomischen Wohlergehens herangezogen.
Matthias Göcke

Kapitel 2. Makroökonomik

Zusammenfassung
Während die Mikroökonomik die Kalküle individueller wirtschaftlicher Entscheidungsträger, d.h. von Haushalten und Unternehmen, und das Zusammentreffen ihrer Aktivitäten auf einzelnen Märkten behandelt, erfolgt im Rahmen der Makroökonomik die Betrachtung aggregierter Größen und gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge für einen gesamten Wirtschaftsraum. Gegenstand der makroökonomischen Theorie ist somit das Verhalten von Gruppen von Wirtschaftseinheiten, die in Sektoren zusammengefasst werden.
Matthias Göcke

Kapitel 3. Instabilitäten: Konjunktur, Inflation, Finanzkrisen

Zusammenfassung
Die makroökonomische Dynamik entwickelter Volkswirtschaften ist häufig gekennzeichnet durch zwei hervorstechende Fakten: Großen Schwankungen im Wachstum von Produktion und Realeinkommen sowie einem anhaltenden Anstieg des gesamtwirtschaftlichen Preisniveaus. Das oszillatorische Verhalten der realwirtschaftlichen Aktivität wird als Konjunktur bezeichnet. Es zeigt sich in Fluktuationen der gesamtwirtschaftlichen Güterproduktion um den langfristigen Wachstumstrend oder in Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotentials.
Uwe Vollmer

Kapitel 4. Wachstum und Entwicklung

Zusammenfassung
Wirtschaftshistorisch gesehen, sind anhaltendes Wachstum und damit einhergehende Verbesserungen der allgemeinen Lebensbedingungen relativ junge Phänomene (GALOR, 2011). Nach vielen Jahrhunderten wirtschaftlicher Stagnation sind sie sichtbarer Ausdruck einer Dynamik, die mit der im frühen 19. Jahrhundert beginnenden Industrialisierung eingesetzt hat und von den Innovationsschüben der „industriellen Revolution“ angefeuert wurde. Zwar gab es auch in früheren Jahrhunderten Produktions-, Einkommens- und Preisniveauschwankungen, doch waren dies weitgehend temporäre Abweichungen von stationären Gleichgewichten mit im langfristigen Durchschnitt konstanten Einkommen bei hoher Ungleichheit der Verteilung und verbreiteter Armut.
Dieter Bender, Michael Frenkel

Kapitel 5. Geld und Kredit

Zusammenfassung
In Volkswirtschaften erfolgt der Tausch zwischen Wirtschaftssubjekten nicht in Form von „Ware gegen Ware“, sondern unter Zwischenschaltung eines Tauschmediums. Dieses dient zumeist auch als Recheneinheit und mit ihm werden regelmäßig Werte in die Zukunft übertragen. Es wird „Geld“ genannt. Die zeitweilige Überlassung von Kaufkraft wird als „Kredit“ bezeichnet.
Uwe Vollmer

Kapitel 6. Währung und Internationale Finanzmärkte

Zusammenfassung
Die rasante Entwicklung der Transport-, Informations- und Kommunikationstechnologien hat in den vergangenen Jahrzehnten den Grad an internationaler Verflechtung – und zwar sowohl im Bereich des Außenhandels als auch bei den internationalen Kapitaltransaktionen – ständig zunehmen lassen, was zumeist mit dem Schlagwort „Globalisierung“ gekennzeichnet wird. Im Beitrag 3 (Internationaler Handel) wird insbesondere die Allokation von Produktionsfaktoren im Rahmen der Weltwirtschaft untersucht, die daraus resultierende Produktionsspezialisierung einzelner Länder sowie die darin zum Ausdruck kommende internationale Arbeitsteilung. Diese Analyse vollzieht sich im Rahmen einer Tauschwirtschaft, mit dem Schwerpunkt auf einer mikroökonomischen Betrachtung einzelner Güter, die exportiert oder importiert werden. Im Gegensatz dazu werden in diesem Beitrag Geld und in Geld ausgedrückte Preise berücksichtigt. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt der Analyse von einzelnen Gütern und Faktoren sowie deren Preisen zu Aggregaten.
Heinz-Dieter Smeets

Backmatter

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