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Über dieses Buch

Das Kompendium liefert einen umfassenden Überblick über die zentralen Bereiche der Volkswirtschaftslehre. Die einzelnen Beiträge haben jeweils die Länge eines vollständigen Vorlesungsskripts und umfassen die wesentlichen Inhalte eines Bachelorstudiengangs der Volkswirtschaftslehre. Alle Beiträge sind so konzipiert, dass sie unabhängig von den anderen gelesen und verstanden werden können. Gleichzeitig wird über Querverweise auf Zusammenhänge mit den anderen Themen verwiesen. Themen sind: Mikroökonomik, Industrieökonomik, Internationaler Handel, Institutionen, Umweltökonomie, Wirtschaftskreislauf und gesamtwirtschaftliches Rechnungswesen, Makroökonomik, Instabilitäten, Wachstum und Entwicklung, Geld und Kredit, Währung und internationale Finanzmärkte, Theorie der Wirtschaftspolitik, Wettbewerbspolitik, Regulierung, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik.
Der dritte Band des Kompendiums beschäftigt sich mit dem Gebiet der Wirtschaftspolitik.Band I und Band II des Kompendiums widmen sich den Themengebieten Mikroökonomik und Makroökonomik und sind ebenfalls erhältlich.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Theorie der Wirtschaftspolitik

Zusammenfassung
Wirtschaftspolitik beschreibt im Allgemeinen in einer Marktwirtschaft die Gesamtheit aller Institutionen, Regeln, Regulierungen und Maßnahmen, mit denen staatliche oder lokale Entscheidungsträger auf die Wirtschaftsordnung und den Wirtschaftsprozess als Ergebnis dezentraler Entscheidungen einwirken, um bestimmte, von der Gesellschaft vorgegebene Ziele zu erreichen. Dabei kann es sich sowohl um allgemeine Regeln für die Durchführung von Markttransaktionen als auch um gezielte interventionistische Eingriffe zur Erzeugung bestimmter Marktergebnisse handeln. Das Ziel wirtschaftspolitischer Maßnahmen ist es dabei stets, ein effizientes arbeitsteiliges Wirtschaften auf Dauer zu ermöglichen und Störungen in der Wirtschaftsentwicklung durch Schocks einzugrenzen und zu korrigieren.
André Schmidt

Kapitel 2. Wettbewerbspolitik

Zusammenfassung
Wettbewerbsprozesse auf Gütermärkten zeigen sich in dem Bemühen von Unternehmen, ihre Leistungen in Konkurrenz zueinander zu verbessern oder zu niedrigeren Preisen anzubieten, um auf diese Weise die Nachfrager, die zwischen den verschiedenen Gütern der Unternehmen wählen können, zum Kauf ihrer Güter zu veranlassen. In ähnlicher Weise existieren auch Wettbewerbsprozesse auf den Faktormärkten, auf denen zum Beispiel Arbeitnehmer und Arbeitsplatzanbieter um geeignete Arbeitsplätze bzw. Arbeitnehmer konkurrieren.
Wolfgang Kerber

Kapitel 3. Regulierung

Zusammenfassung
Die ökonomische Theorie der Regulierung befasst sich traditionell mit den Sektoren einer Volkswirtschaft, die auch in Deutschland lange Zeit sowohl durch intensive staatliche Eingriffe als auch durch den Betrieb von Unternehmen durch den Staat selbst gekennzeichnet waren (vgl. Borrmann und Finsinger, 1999). Bei diesen Sektoren handelt es sich insbesondere um die so genannten Versorgungsbereiche wie Energieversorgung, Telekommunikation und Post, Wasserversorgung und Transportwesen. Im Zuge des Liberalisierungsprozesses ab Mitte der 1990er Jahre wurde das Eigentum des Staates an den in diesen Sektoren tätigen Unternehmen schrittweise zurückgefahren, wenn auch heute noch in einigen Branchen substanzielle Anteil der Versorgungsunternehmen im staatlichen Eigentum stehen.
Ralf Dewenter, Ulrich Heimeshoff

Kapitel 4. Arbeitsmarktökonomik

Zusammenfassung
Arbeitsmarktstatistiken sind im Gegensatz zu den Statistiken der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung international nicht normiert. Für die amtlichen Statistiken über den Arbeitsmarkt ist in der Bundesrepublik Deutschland vor allem die Bundesagentur für Arbeit (BA) zuständig. Aber auch andere nationale und internationale Institutionen wie die EU oder die OECD veröffentlichen Arbeitsmarktdaten.
Thomas Apolte

Kapitel 5. Sozialpolitik

Zusammenfassung
Allgemein bezeichnet man mit Sozialpolitik das politische Handeln, das darauf abzielt, die wirtschaftliche und soziale Situation benachteiligter Gruppen in der Gesellschaft zu verbessern. Erklärtes Ziel der neuzeitlichen staatlichen Sozialpolitik, die ihren Ursprung in Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert hat, war es zunächst, allen gesellschaftlichen Gruppen ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.
Notburga Ott

Backmatter

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