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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Intermodalität als Herausforderung an das kompetenzorientierte strategische Management

Zusammenfassung
Mobilität ist entscheidend für die Entfaltung der Wachstumskräfte eines Wirtschaftsraumes und für den Wohlstand der in ihr lebenden Gesellschaft.1 Mobilität beschreibt im allgemeinen Sprachgebrauch sowohl die Beweglichkeit als auch die tatsächliche Bewegung von Menschen und Sachen. Mobilität und Verkehr stehen in einer engen Beziehung zueinander, sind aber nicht identisch. Mobilität, hier im engeren Sinne Verkehrsmobilität, bezeichnet sowohl die potentielle als auch tatsächliche verkehrserzeugende Bewegung von Menschen und Gütern zu einem bestimmten Ziel. Realisierte Mobilität kann Verkehrsaufkommen verursachen, wenn zur Befriedigung des Bedürfnisses nach Mobilität ein Verkehrsmittel genutzt wird.2 Verkehrsträger sind auf Basis einer institutionenorientierten Betrachtung Anbieter, deren Ziel es ist, das Bedürfnis von Personen nach Ortsveränderungen zu befriedigen.3 Diese Mobilität kann nicht gewährleistet werden, wenn die Massenmobilität am bevorstehenden Verkehrsinfarkt zu ersticken droht. Kapazitäten und Infrastrukturen der Verkehrsträger sind für Spitzenbelastungen nicht mehr ausreichend.4 Das gesamte Verkehrssystem produziert parallel neben der Überbeanspruchung einen Leerlauf mit ungenutzten Kapazitäten.5
Petra F. Pousttchi

B. Ganzheitliches Management bei intermodalen Verkehrsdienstleistungen

Zusammenfassung
Ein erstes elaboriertes Strategiekonzept veröffentlichte Chandler im Jahre 1962 mit seinem Buch „Strategy and Structure“, in dem er auf den Zusammenhang zwischen Veränderungen der Organisationsstruktur und strategischen Entscheidungen einging. Im Jahre 1971 brachte Ansoff den Begriff des „Strategischen Management“ erstmals in die wirtschaftswissenschaftliche Diskussion ein.1 Bis heute ist es nicht gelungen, eine geschlossene, einheitliche Theorie zum strategischen Management zu generieren. Vielmehr existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen, Verständnisrichtungen und zentralen Konzepten im Forschungsgebiet ‚Strategie‘ oder ‚strategisches Management‘.2
Petra F. Pousttchi

C. Fallstudie: Intermodale Verkehrsdienstleistung

Zusammenfassung
Teil C beschreibt das intermodale Verkehrsdienstleistungsprojekt ‚AlRail‘ der Partner Deutsche Bahn AG, Deutsche Lufthansa AG und Frankfurt Flughafen am Main AG als Fallstudie, indem die Konzepte des kompetenzorientierten strategischen Management angewendet werden.1 Dabei ist die Untersuchung auf die Unternehmensebene disaggregiert, weil bisher im Bereich ‚intermodale Verkehrsdienstleistung‘ im Personenfernverkehr kein vergleichbares Netzwerk in Deutschland existiert. In der Fallstudie wird somit jeder einzelne Partner analysiert.
Petra F. Pousttchi

D. Abschlußbetrachtung

Zusammenfassung
Der Verkehrsmarkt ist ein wachsender Markt, der jedoch immer stärker an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Gleichzeitig steigen die durchschnittlichen Reiseweiten und die Bedürfnisse an die Mobilität. Neben Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität zählt vor allem die Bequemlichkeit zu diesen Mobilitätsanforderungen. Der Ausweitung der Kapazitäten sind umwelt- und gesellschaftspolitische Grenzen gesteckt. Deshalb fordern Politiker, Verbände und Interessensgemeinschaften, die bestehenden Verkehrssysteme effizient untereinander zu verknüpfen.
Petra F. Pousttchi

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