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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Systemorientiertes Entscheiden auf Basis von Modellierung und Simulation

Zusammenfassung
Die Perspektive der Systemorientierung resultiert in ihrem Kern aus der Erkenntnis, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist.1 Ihr Blick richtet sich nicht nur auf einzelne Objekte oder Teilelemente der Realität, sondern erkennt deren Verknüpfungen und Wechselwirkungen als wesensbestimmend für das Ganze — das System — an.2 Diese Sichtweise spiegelt sich in den Definitionen von Systemen wider, die interagierende Elemente als ihr zentrales Merkmal bezeichnen.3 Systemorientierung ist eng verknüpft mit dem Phänomen der Komplexität, deren Beherrschung ihr elementares Ziel darstellt.4
Martin Liehr

B. Konzepte generischer Strukturen als Fundament komponentenbasierter Systemmodellierung

Zusammenfassung
In dem vorliegenden Kapitel wird die Ausgangsbasis für den Ansatz zur komponentenbasierten Systemmodellierung mit System Dynamics geschaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei generische Strukturen, die als wiederverwendbare Modelle bzw. Modellkomponenten das Fundament des Ansatzes bilden. Ergänzt werden die Ausführungen zu generischen Strukturen durch die Betrachtung wiederkehrender Verhaltensmuster sozialer Systeme. Diese finden im Rahmen des Ansatzes ebenfalls Anwendung und werden einleitend beschrieben. Daran schließt sich eine chronologische Analyse der wichtigsten Ausprägungen generischer Strukturen an. Es werden verschiedene Konzepte identifiziert und ihre wesentlichen Unterschiede aufgezeigt. Den Abschluss des Kapitels bilden Ausführungen zur Operationalisierung der identifizierten Konzepte im Rahmen der formalen Modellerstellung.48
Martin Liehr

C. Grundsätze komponentenbasierter System-Dynamics-Modellierung

Zusammenfassung
In Kapitel B wurden verschiedene Konzepte generischer Strukturen identifiziert, typologisiert und operationalisiert. Um sie als Modellkomponenten oder als Ausgangsmodelle im Prozess der formalen Modellerstellung einzusetzen, wird in diesem Kapitel ein Ansatz zur komponentenbasierten Systemmodellierung entwickelt. Dieser umfasst Grundsätze und ein Vorgehensmodell für die Erstellung und Analyse komponentenbasierter Simulationsmodelle.
Martin Liehr

D. Entwicklung und Analyse komponentenbasierter Simulationsmodelle am Beispiel der Supply Chain

Zusammenfassung
Kapitel D hat zwei Schwerpunkte. Zum einen soll die Anwendbarkeit des komponentenbasierten Ansatzes überprüft werden. Zum anderen findet die Entwicklung einer Reihe wiederverwendbarer Modellkomponenten für die Supply Chain statt. Hierfür erfolgt im ersten Abschnitt des Kapitels eine Einführung in das Konzept der Supply Chain, bei der dessen systemische Perspektive betont und eine Abgrenzung der modellierten Systeme vorgenommen wird. Anschließend werden Modellkomponenten für die Supply Chain erstellt und ausführlich dokumentiert. Ihre Strukturen konzentrieren sich auf die Kernprozesse in Supply Chains. Der darauf folgende dritte Abschnitt zeigt, wie sich auf Basis der Modellkomponenten die Grenzen von Simulationsmodellen verändern lassen. Der vierte Abschnitt widmet sich der Detaillierung von Simulationsmodellen und diskutiert die Struktur und das Verhalten von Supply-Chain-Modellen auf verschiedenen Aggregationsebenen.
Martin Liehr

E. Praktische Implikationen des Einsatzes wiederverwendbarer Modellkomponenten

Zusammenfassung
„Das Allgemeine und das Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend.“602 Eine solchermaßen beschriebene Beziehung zwischen Allgemeinem und Besonderem stellt für die vorliegende Arbeit ein zentrales Leitmotiv dar. Generische Strukturen, als wiederverwendbare Modellkomponenten operationalisiert, stehen hierbei für das Allgemeine, ihre Anwendung in einem konkreten Problemfall für das Besondere.
Martin Liehr

Backmatter

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