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Über dieses Buch

Ob Datenschützer oder IT-Sicherheitsbeauftragte – Sicherheitsprofis sind allzu oft in der Situation, schlechte Nachrichten überbringen und Maßnahmen durchzusetzen zu müssen, die auf wenig Gegenliebe stoßen. Wer in der Security-Branche arbeitet, gilt als Bedenkenträger und landet schnell in der Buhmann-Falle. Starke kommunikative Fähigkeiten sind der Schlüssel, die fachlichen Anforderungen mit der menschlichen Komponente in Einklang zu bringen. Auf anschauliche Art stellt der Autor die typischen Kommunikationssituationen dar, in denen es für Sicherheitsprofis kritisch wird. Er zeigt auf, mit welchen Mitteln man Entscheidungsträger und Mitarbeiter gleichermaßen für Security-Themen motiviert und so mögliche Konflikte von Anfang an vermeidet. Ein eigener Abschnitt wendet sich der Frage zu, wie man bereits bestehende Konflikte und Krisen übersteht und gestärkt aus ihnen hervorgeht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Wenn Sie dieses Buch zum ersten Mal in den Händen halten und vor der Wahl stehen, ob Sie es kaufen sollen oder nicht, dann empfehle ich Ihnen direkt zum Kapitel 2 – Willkommen auf der Security-Bühne auf Seite 7 zu springen. Dort wird eine Szenerie beschrieben, wie sie Datenschützer, IT-Sicherheitsbeauftragte und Co. jeden Tag erleben können. Für diese und andere Problemsituationen liefert dieses Buch Lösungsmöglichkeiten.
Sebastian Klipper

2. Willkommen auf der Security-Bühne

Für Erving Hoffman ist die ganze Welt wie eine Bühne. In den Mittelpunkt seines Interesses stellt er die Menschen und mit Recht fragt er, was es mit ihnen auf sich hat. Auf einem Teil dieser Welt-Bühne spielt sich der Alltag von Datenschützern, IT-Sicherheitsbeauftragten und Co. ab.
Sebastian Klipper

3. Arten von Security-Konflikten

Wenn ein Mitarbeiter seiner Arbeit nicht nachkommt, handelt er sich irgendwann Ärger ein; eine Konsequenz, die einigermaßen logisch erscheint. Die unlogische Umkehrung würde lauten, sich Ärger einzuhandeln, wenn man seine Arbeit ordnungsgemäß und gewissenhaft erledigt.
Sebastian Klipper

4. Konfliktprävention

Heutzutage wird jeder präventiv tätig. Prävention ist ein beliebtes Modewort. Das rührt vor allem daher, dass es die Benennung eines klaren Ziels erspart. Man weiß zwar noch nicht ganz wohin, aber man weiß wohin nicht. Das Wort liefert quasi den gemeinsamen Feind, den kleinsten gemeinsamen Nenner, eben das, was vermieden werden soll.
Sebastian Klipper

5. Sicherheits-„Hebel“

Wer eine stabile Tür aufstemmen will, muss einen langen Hebel ansetzen. Bei Aktienoptionen sind große Hebel gefragt und auch in vielen Kampfsportarten kommt man ohne gut platzierte Hebel nicht zum Erfolg. Hebel dienen dazu, der eingesetzten Kraft dadurch mehr Geltung zu verschaffen, dass man sie nicht direkt am Objekt ansetzt, das man zu bewegen sucht, sondern über einen Hebelpunkt, der die Kraft am Objekt verstärkt.
Sebastian Klipper

6. Konflikte in Projekten

Das Kapitel „Konflikte in Projekten“ wurde mit der zweiten Auflage dieses Buches nachgereicht, weil sich meine Tätigkeit in den letzten fünf Jahren hauptsächlich auf große Outsourcing-Projekte konzentrierte und ich dabei festgestellt habe, dass sich Security als Linienfunktion und Security als Projektfunktion doch ziemlich unterscheiden.
Sebastian Klipper

7. Krisenbewältigung

Die bisherigen Kapitel dieses Buchs bauten mit den vorgestellten Ideen und Konzepten in die Zukunft. Der Schwerpunkt galt der Prävention von Security-Konflikten. Nun stellt sich die Frage: „Was tun, wenn die Security-Krise bereits in vollem Gange ist?“ Wie findet man dann den Weg zurück auf ein Niveau, das ein normales Arbeiten ermöglicht?
Dabei bietet der Alltag den Sicherheitsprofis eine ganze Reihe von Krisen, auf die sie adäquat reagieren müssen. Nicht zuletzt kann auch einem Sicherheitsprofi mal der Kragen platzen.
Sebastian Klipper

8. Am Ende kommt der Applaus

Auf der Security-Bühne wie im echten Leben, erst am Ende der Vorstellung kommt der Applaus. Auch wenn es zwischendurch manchmal Szenenapplaus gibt – wie das Publikum am Ende reagiert, weiß man nie genau. Mit etwas Glück und einem geneigten Publikum schafft man es vielleicht sogar zu Standing Ovations. Eines steht jedenfalls fest: Der Weg dorthin ist für Sicherheitsexperten steinig. Alice, Bob und Dave aus der ExAmple AG hätten ihn allerdings redlich verdient.
Sebastian Klipper

Backmatter

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