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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch beleuchtet die wesentlichen Auswirkungen von Konjunkturprogrammen auf die Bauindustrie. Dabei werden auch die Grundlagen von Konjunkturtheorien und Konjunkturpolitik im Zusammenhang mit Konjunkturprogrammen anschaulich erläutert. Anhand von Beispielen werden die Auswirkungen unterschiedlicher Konjunkturprogramme auf die Bauindustrie dargestellt und quantifiziert. Ein Fazit zur Eignung spezifischer Konjunkturprogramme runden die verständliche Einführung in die Thematik ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Die wirtschaftliche Entwicklung verschiedener Branchen über einen längeren Zeitraum ist üblicherweise durch mehr oder weniger stark ausgeprägte konjunkturelle Schwankungen geprägt. Dadurch ändert sich die Produktionsmenge und die Anzahl der in der Branche beschäftigten Arbeitnehmer. Eine der Aufgaben der Politik besteht daher darin, insbesondere Schwankungen mit negativen Auswirkungen möglichst gering zu halten, um die Wirtschaftskontinuität zu erhalten und negative Folgeerscheinungen für Dritte zu minimieren. Dies wird unter anderem durch eine Anordnung von Konjunkturprogrammen erreicht. Inhalte dieser Pakete sind Investitionen, Subventionen und steuerliche Änderungen.
Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 2. Konjunkturtheorien

Ein Konjunkturzyklus nach der Theorie von Gottfried Haberler beschreibt eine wellenartige Schwankung über einen bestimmten Zeitraum in einer geschlossenen Wirtschaft, die zu einem unbestimmten Zeitpunkt wiederkehrt. Der Konjunkturzyklus wird in vier Phasen unterteilt. Dies sind Aufschwung (Prosperitätsphase, Expansion), oberer Wendepunkt (Krise), Abschwung/Niedergang (Depressionsphase, Kontraktion) und unterer Wendepunkt (Erholung). Die Größe der Wirtschaft wird durch den Auslastungsgrad beschrieben, der die Auslastung des Produktionspotenzials wiedergibt. Ein typischer Konjunkturzyklus ist in der nachfolgenden Abbildung dargestellt.
Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 3. Konjunkturpolitik

Allgemeines Ziel der Konjunkturpolitik ist es, die konjunkturellen Schwankungen so gering wie möglich zu halten, ohne das Wirtschaftswachstum einzuschränken. Dies wird durch das Erreichen der Preisstabilität, Vollbeschäftigung und eine ausgeglichene Zahlungsbilanz realisiert. Diese drei Ziele bilden das sogenannte „magische Dreieck der Konjunkturpolitik“. Die Ziele lassen sich jedoch zusammen nicht erfüllen, da eine Vollbeschäftigung Lohnsteigerungen zur Folge hat und somit die Preise steigen.
Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 4. Baugewerbe

Um die Auswirkungen von Konjunkturprogrammen auf die Bauindustrie zu analysieren, wird das Baugewerbe in diesem Kapitel mit seinen wirtschaftlichen Kennzahlen und Eigenschaften dargestellt und definiert.
Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 5. Multiplikatoranalyse

Die volkswirtschaftliche Bewertung von Investitionen erfolgt in der Regel über den Multiplikatoreffekt. Krugman beschreibt den Multiplikatoreffekt als das Ereignis, das bei einer Investition in Höhe eines bestimmten Betrags das BIP dadurch mehr wächst, als nur um diesen investierten Betrag. An dem nachfolgenden Beispiel soll dieser Sachverhalt erläutert werden.
Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 6. Konjunkturpakete und ihre Auswirkungen auf das Baugewerbe

In diesem Abschnitt werden Konjunkturpakete in dem Zeitraum von 1967 bis 1989 vorgestellt, die mit dem Baugewerbe in Verbindung gebracht werden. Um die Konjunkturpakete bewerten zu können und ihre Auswirkungen auf das Baugewerbe zu erläutern, soll zunächst mit der Abbildung 6.1 ein Überblick geschaffen werden, wie die öffentlichen Investitionen und die Investitionen in gewerbliche Bauten und Wohnbauten in den Jahren 1950 bis 1989 verlaufen sind. Die hellblaue Kurve (Baugewerbe) stellt dabei die Summe aus den Investitionen der gewerblichen Bauten und der Wohnbauten und der Hälfte der öffentlichen Investitionen dar.
Jens Otto, Michael Ditzen

Kapitel 7. Schlussbetrachtung

In den vorherigen Kapiteln sind neben den Grundlagen der Konjunkturtheorien und -politik insbesondere die unterschiedlichen Arten von bauspezifischen öffentlichen Investitionen, deren Ausprägung sowie Inhalte und Wirkweisen vergangener Konjunkturmaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland beschrieben worden. Hintergrund ist einerseits der Wunsch, volkswirtschaftliche Entwicklungen durch derartige Maßnahmen zu beeinflussen, andererseits der erhebliche Bedarf an öffentlichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen im Infrastruktur-, Tief- und Hochbau. Aktuell wird diesem Investitionsstau durch eine Vielzahl an Investitionen entgegengewirkt.
Jens Otto, Michael Ditzen

Backmatter

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