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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

In der aktuellen Handelsliteratur findet sich kaum eine Betrachtung des Zusammenhangs zwischen den Einkommen und den Präferenzen der Konsumenten und dem internationalen Güterhandel. Allerdings legt nicht nur das bereits 1931 geäußerte Zitat von Ohlin einen derartigen Zusammenhang nahe, sondern es finden sich auch Hinweise für eine solche Entwicklung in der Betrachtung der aktuellen und der vergangenen Handelsstrukturen. Dabei ist insbesondere die zunehmende Bedeutung des sogenannten „intra-industriellen Handels“ hervorzuheben, der, wie kein anderes Handelsphänomen, auf dem Wunsch der Konsumenten nach differenzieren Gütern basiert.

Florian W. Bartholomae

2. Handelsstrukturen: Ausprägung und Entwicklung

Mit diesem Kapitel sollen drei Ziele verfolgt werden: Erstens soll ein einfüh-render Ǖberblick über die grundlegenden Mechanismen und Motive für die Aufnahme von Handelsbeziehungen gegeben werden. Zweitens sollen dabei die für die weitere Arbeit relevanten Definitionen und Abgrenzungen der wichtigsten Begriffe und Konzepte vermittelt werden. Drittens soll skizzenhaft die historische Entwicklung der Handelsstrukturen dargestellt werden, um aufzuzeigen, dass es sich bei Art und Umfang des Handels um dynamische Größen handelt, die sich im Zeitablauf gewandelt haben.

Florian W. Bartholomae

3. Theoretische Grundlagenmodelle

In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen vorgestellt, auf denen die Analyse in Kapitel 4 aufbaut. Hierbei soll gezeigt werden, welchen Beitrag diese Ansätze zur Erklärung der Entwicklung der Handelsstruktur leisten und an welcher Stelle Ansatzpunkte für relevante Erweiterungen bestehen. Es zeigt sich dabei, dass die Präferenzen fast immer als unveränderlich und als unabhängig von anderen exogenen Größen wie etwa der Faktorausstattung angenommen werden. Einzig die Modelle vertikalen intra-industriellen Handels gehen zumindest davon aus, dass sich die Präferenzen abhängig vom Einkommen der Individuen ergeben, stellen jedoch keinen Zusammenhang mit der Faktorausstattung des Landes her.

Florian W. Bartholomae

4. Analyse der Entwicklung der Handelsstruktur

Der folgende Ansatz greift die Ideen der vorgestellten Modelle auf und verbindet sie so, dass inter-industrieller Handel sowie horizontaler und vertikaler intra-industrieller Handel abgebildet werden können. Damit lassen sich Interdependenzen zwischen diesen drei Handelsarten untersuchen und ihre Abhängigkeit vom Entwicklungsstand des Landes aufzeigen. Hierbei soll die Nachfrageseite im Fokus der Analyse stehen: Zum einen ist – wie das vorige Kapitel aufgezeigt hat – die Außenhandelstheorie überwiegend auf die Angebotsseite fokussiert, weshalb eine intensivere Betrachtung der Nachfrageseite helfen kann, weitergehende Aussagen über den Handel zu treffen. Zum anderen beeinflusst die Nachfrage gerade vor dem Hintergrund der Entwicklung eines Landes die Struktur des interund intra-industriellen Handels und muss daher im Kontext der Fragestellung dieser Arbeit besondere Berücksichtigung finden. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, welche Auswirkungen sich auf das Handelsmuster durch die Integration eines Landes in die Weltwirtschaft ergeben.

Florian W. Bartholomae

5. Fazit

Die vorliegende Abhandlung hatte sich die Aufgabe gestellt, einen Modellansatz zu entwickeln, der einen Zusammenhang zwischen dem Entwicklungsstand eines Landes und dessen Handelsstruktur aufzeigt und dabei insbesondere die folgenden drei Aspekte berücksichtigt:

Ursachen des intra-industriellen Handels

Entwicklungsstand des Landes

Wechselbeziehung zwischen interund intra-industriellen Handel

Florian W. Bartholomae

Backmatter

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