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Über dieses Buch

Das betriebliche Informationssystem wird für viele Unternehmen in Zukunft zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Informationssystem-Management entwickelt sich zu einer Führungsaufgabe mit entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens. Dieses Buch entwickelt ein geschlossenes Modell des Informationssystem-Managements. Es besteht aus sechs Modulen: - IS-Konzept; -IS-Architektur; - IS-Projektportfolio; - IS-Projekt; - IS-Betreuung; - IS-Organisation. Für jedes dieser Module wird gezeigt, welche Ansätze in der Literatur und bei Beratungshäusern bestehen und auf welchen Grundlagen das Management dieser Module in der betrieblichen Praxis aufbauen sollte. Schwerpunkte bilden die Verankerung der Verantwortung des Fachbereichs für die Gestaltung des Informationssystems, die gleichberechtigte Darstellung organisatorischer und informationstechnischer Fragestellungen, die unternehmerische Ausrichtung der Entscheidungen und die Berücksichtigung der bestehenden Informationsverarbeitung eines Unternehmens. Zahlreiche Abbildungen und 37 Praxisbeispiele illustrieren die Ausführungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In vielen Unternehmen wird der geschäftliche Nutzen strategischer Informationssystem-Planungen in Frage gestellt. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Ergebnisse. Über Branchen- und Ländergrenzen hinweg machen viele Unternehmen dieselben Erfahrungen (vgl. Lederer/Sethi 1989, S. 59 ff., Goodhue e. a. 1992, S. 11 ff.):
Walter Brenner

2. Der Gegenstandsbereich des Informationssystem-Managements

Zusammenfassung
Erster Schritt einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Informationssystem-Management ist die Beschäftigung mit seinem Gegenstandsbereich. Wir grenzen das Informationssystem-Management auf zwei verschiedene Weisen ab:
  • top down durch eine Strukturierung der Funktionen des Informationsmanagements in verschiedene Teilbereiche
  • bottom up durch eine Übersicht der Objekte, mit denen sich das Informationssystem-Management beschäftigen soll.
Walter Brenner

3. Strategische Informationssystem-Planung

Zusammenfassung
Fast kein Gebiet der Wirtschaftsinformatik hat in den vergangenen Jahren eine so grosse Anzahl an Publikationen hervorgebracht wie die strategische Informationssystem-Planung. Eine Umfrage der wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik bei Doktoranden der Wirtschaftsinformatik im Jahre 1990 ergab, dass 22% der Dissertationen auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik Themenstellungen aus dem Bereich “Unternehmens- und IV-Strategie” behandeln (vgl. Back-Hock/Mertens 1991, S. 540 ff.).
Walter Brenner

4. Grundlagen des Informationssystem-Managements

Zusammenfassung
Informationssystem-Management beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der betrieblichen Informationsverarbeitung aus dem Blickwinkel des Fachbereichs. Es baut auf den Erfahrungen mit der strategischen Informationssystem-Planung auf und setzt die Anforderungen aus Kapitel 3 an das Informationssystem-Management um.
Walter Brenner

5. Management des IS-Konzepts

Zusammenfassung
Das IS-Konzept ist ein Bezugsrahmen, an dem sich Entscheidungen im Informationssystem-Management zu orientieren haben. Es gewährleistet, dass die Unternehmensführung und die verschiedenen Teile des Informationssystem-Managements aufeinander abgestimmt sind. Steht z. B. im IS-Konzept, dass alle Daten nach Sicherheitskategorien zu bewerten sind, ist dies eine verbindliche Vorgabe für einen Projektleiter eines Anwendungsprojekts. Die Kategorisierung der Daten im Rahmen der Projektarbeit wiederum erlaubt es dem Rechenzentrum, die Daten der besonders gefährdeten Kategorien gegen Verlust und unberechtigtem Zugriff zu sichern.
Walter Brenner

6. Management der IS-Architektur

Zusammenfassung
Die Informationssystem-Architektur ist der langfristige Rahmenplan der betrieblichen Informationsverarbeitung. Wie ein “Bebauungsplan” in der Stadtentwicklung zeigt sie, welche organisatorischen Lösungen, Applikationen und Datenbanken ein Unternehmen langfristig anstrebt. Eine Informationssystem-Architektur zeigt nur ein grobes Bild der Zukunft, auf Details geht sie nicht ein. Die Ausarbeitung konkreter Lösungen bleibt den Projekten überlassen. Die Informationssystem-Architektur übernimmt innovative Ideen aus der informationsbewussten Unternehmensführung und integriert sie in das langfristige Bild der betrieblichen Informationsverarbeitung.
Walter Brenner

7. Management des IS-Projektportfolios

Zusammenfassung
Das IS-Projektportfolio eines Unternehmens ist die Gesamtheit der geplanten und im Moment laufenden Projekte. Integriert sind nicht nur Neuentwicklungen sondern auch die Wartung der bestehenden Informationsverarbeitung. Ziel des Managements des IS-Projektportfolios ist es, dass ein Unternehmen seine finanziellen und personellen Mittel entsprechend seinen unternehmerischen Zielsetzungen investiert. Das IS-Projektportfoliomanagement verbindet Unternehmensstrategie und Informationssystem-Management.
Walter Brenner

8. Management der IS-Projekte

Zusammenfassung
Das Projektmanagement steuert den Prozess der Systementwicklung. Aus einem verabschiedeten IS-Antrag entstehen organisatorische Lösungen, Applikationen und Datenbanken. Projektmanagement ist eine Führungsaufgabe. Ziel ist es, die finanziellen und personellen Mittel eines Unternehmens so einzusetzen, dass die für ein Projekt vorgegebenen Ziele erreicht werden.
Walter Brenner

9. Management der IS-Betreuung

Zusammenfassung
Das Management der IS-Betreuung beschäftigt sich mit der Pflege und Weiterentwicklung der bestehenden Informationsverarbeitung eines Unternehmens. Wichtigstes Ziel der IS-Betreuung ist es, dass die betriebliche Informationsverarbeitung einem Unternehmen den Nutzen bringt, der im Rahmen der Informationssystem-Architektur ins Auge gefasst wurde.
Walter Brenner

10. Die Organisation des Informationssystem-Managements

Zusammenfassung
Die Organisation des Informationssystem-Managements regelt die Ablauf- und Aufbauorganisation der Planung, Verabschiedung, Umsetzung und Kontrolle der Informationsverarbeitung. Sie legt fest,
  • wie die einzelnen Funktionen des Informationssystem-Managements im zeitlichen Ablauf zusammenarbeiten (Ablauforganisation)
  • welche Stellen des Unternehmens für die einzelnen Aufgaben des Informationssystem-Managements verantwortlich sind (Aufbauorganisation).
Walter Brenner

11. Ausblick

Zusammenfassung
Das Modell des Informationssystem-Managements, das in diesem Buch beschrieben wurde, basiert auf dem Stand der Informationstechnik der späten 80er und frühen 90er Jahre.
Walter Brenner

Backmatter

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