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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In den Anfängen der Softwareentwicklung wurden Programme bzw. Softwaresysteme hauptsächlich für den mathematisch/naturwissenschaftlichen Anwendungsbereich entwickelt, wobei oftmals bekannte (mathematische) Lösungsverfahren in Programme umzusetzen waren. Kennzeichnend für diese Softwaresysteme war, daß sie relativ klein waren und die Problemstellungen eine geringe Komplexität aufwiesen. Mit der rapiden Steigerung der Leistungsfähigkeit von Rechnern wurden Softwaresysteme für immer neue Aufgabenstellungen im Ingenieur- und Bürobereich entwickelt, wobei sich die Aufgabenstellungen durch eine entsprechend steigende Komplexität auszeichneten. Leider zeigte sich sehr schnell, daß die existierenden Softwareentwicklungs-”Verfahren” in keiner Weise geeignet waren, komplexe Softwaresysteme hoher Qualität (z.B. hinsichtlich Korrektheit) mit vertretbarem Aufwand zu entwickeln.
Rudi Studer

2. Die Architektur von DIKOS

Zusammenfassung
Ehe wir in diesem Abschnitt die allgemeine Systemarchitektur von DIKOS einführen, werden wir zunächst die organisatorischen Rahmenbedingungen für Softwareentwicklungsprojekte betrachten, da diese unmittelbare Auswirkungen auf die zu entwickelnde System-architektur haben. Dabei werden wir uns im Hinblick auf die oben definierte Zielsetzung insbesondere mit der sich aus den organisatorischen Rahmenbedingungen ergebenden Kommunikationsbeziehungen der Mitglieder eines Softwareentwicklungsprojektes befassen.
Rudi Studer

3. Statische und dynamische Wissensrepräsentationskonzepte

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt wollen wir einen Modellierungsansatz einführen, mit dem sowohl die in einer Wissensbasis verwalteten Informationen als auch die Operationen zur Manipulation dieser Informationen auf einer rein logischen Ebene beschrieben werden können. Dabei muß dieser Modellierungsansatz im Rahmen dieser Arbeit zwei Funktionen erfüllen:
(i)
Der Modellierungsansatz muß Modellierungskonzepte anbieten, mit denen die in dieser Arbeit betrachteten Systemkomponenten von DIKOS spezifiziert werden können.
 
(ii)
Da die unter Verwendung des Modellierungsansatzes zu entwickelnde DIKOS-Wissensbasisspezifikation genau der in der DIKOS-Wissensbasis verwalteten Schemainformation entspricht, die die Grundlage für die Definition von DIKOS-Benutzerfunktionen bildet, muß der Modellierungsansatz benutzerorientierte Modellierungskonzepte verwenden.
 
Rudi Studer

4. Die Wissensbasis von DIKOS

Zusammenfassung
Wie wir in Abschnitt 2 gesehen haben, bilden die in der DIKOS-Wissensbasis verwalteten Informationen die Grundlage für das BIS, das wir in Abschnitt 5 betrachten werden. Im Rahmen dieser Arbeit werden wir im folgenden zwei der vier DIKOS-Wissensbasiskomponenten beschreiben: das Projektmanagementmodell und das Software-produktmodell (vergleiche Abschnitt 2). Dabei ist es nicht das Ziel, grundsätzlich neue Projektmanagementstrukturen oder neue Softwareentwicklungsmethoden zu entwickleln. Vielmehr werden exemplarisch Teile eines Projektmanagement- und Softwareproduktmodells spezifiziert, die später die Spezifikation von BIS-Funktionen erlauben. Ferner werden wir unsere Ausführungen auf die Betrachtung einer Phase aus dem SLCM, der Entwurfsphase, be-schränken und voraussetzen, daß als Spezifikationssprache für die Entwurfsphase SLAN-4 (/BeHP83/) verwendet wird.
Rudi Studer

5. Das Benutzerinformationssystem

Zusammenfassung
Wie wir bei der Beschreibung der DIKOS-Architektur in Abschnitt 2 gesehen haben, ist das Benutzerinformationssystem (BIS) ein DIKOS-Tool, das die Aufgabe hat, die Projektmitarbeiter mit alien für sie relevanten Informationen zu versorgen und insbesondere die Kooperation und Kommunikation zwischen den Projektmitarbeitern zu unterstützen und teilweise zu automatisieren. Diese Unterstützungsfunktionen basieren auf den Informationen, die in der Wissensbasis von DIKOS verwaltet werden.
Rudi Studer

6. Die Benutzerschnittstelle von DIKOS

Zusammenfassung
Bei der Beschreibung des BIS im vorhergehenden Abschnitt haben wir nur die Funktionalität des BIS betrachtet und die zugehörigen Dialogfunktionen der DIKOS-Benutzerschnittstelle außer acht gelassen. Im folgenden werden wir nun die prinzipielle Gestaltung der Benutzerschnittstelle von DIKOS beschreiben und ein abstraktes Dialogmodell zur Beschreibung von Benutzerschnittstellen einfiihren. Unter Verwendung dieses Dialogmodells werden wir dann die Benutzerschnittstelle für die Designer detailliert spezifizieren, wobei wir insbesondere auf die mit dem BIS verbundenen Dialogfunktionen eingehen werden.
Rudi Studer

7. Schlußbemerkung

Zusammenfassung
In dieser Arbeit sind grundlegende Konzepte einer DIKOS genannten wissensbasierten Softwareproduktionsumgebung vorgestellt worden. Dabei wurden insbesondere die THM-Netz-Modellierungskonzepte entwickelt sowie ein spezielles DIKOS-Tool, das Benutzerinformations-system, spezifiziert, das die Kooperation der Mitarbeiter eines Softwareentwicklungsprojektes durch das gezielte Verschicken relevanter Informationen an die Projektmitarbeiter unterstützt. Außerdem wurde ein abstraktes Dialogmodell eingeführt, mit dem die DIKOS-Benutzerschnittstelle implementierungsunabhängig beschrieben werden konnte.
Rudi Studer

Backmatter

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