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Über dieses Buch

Für die Ermittlung der ökonomischen Performance sind in der Vergangenheit zahlreiche Modelle entwickelt und erweitert worden. Heutzutage ist unter anderem die Berücksichtigung des Risikos obligatorisch. Dennoch beinhalten diese Modelle bei genauerer Betrachtung Unzulänglichkeiten. Und genau dies verlangt die Erweiterung des Erkenntnishorizontes, also die Verbesserung der bisher bestehenden Modelle.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Nur eine Bank, die in der Lage ist, die Vorteilhaftigkeit eines betrachteten Geschäftes exakt zu bestimmen, erlangt durch diesen Wissensvorsprung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Marktteilnehmern.

Bei den bislang verwendeten Performance-Kennzahlen stimmt die Dimensionalität der Teilgrößen nicht überein – mit Folgen für die Aussagekraft der Kennzahl. Dieses Buch stellt zwei Wege zur widerspruchsfreien Überwindung dieser Modellschwäche vor.
Darüber hinaus werden der erstmals widerspruchsfrei modellierte Mindestverzinsungsanspruch sowie die Zuteilung und der Handel von ökonomischem Kapital über die interne Eigenkapitalbörse betrachtet.

Dieses Buch ist ausschließlich für Spezialisten geschrieben und setzt fundierte Kenntnisse beim Performance-Controlling einer Bank voraus.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Derzeitige State-of-the-Art-Ansätze

Zusammenfassung
Die Performance von Transaktionen beziehungsweise Portfolien ist eine wesentliche quantitative Information, um das Geschäft profitabel zu steuern. In der Vergangenheit wurden deshalb verschiedene Performance-Kennzahlen1 wie beispielsweise das Cost-Income-Ratio (CIR), der Return on Equity (ROE) und der Risk-Adjusted Return on Capital (RAROC) entwickelt, um die verschiedenen Komponenten2 wie Bruttobeitrag, Betriebskosten und Risiken in eine Kennzahl zu komprimieren. Allgemein durchgesetzt haben sich Kennzahlen, die den risikoadjustierten Erfolg auf das Eigenkapital messen, insbesondere der RAROC.3
Thomas K. Krüger

2. Modellvorbereitungen

Zusammenfassung
Alle Variablen, die in diesem Buch verwendet werden, sind, soweit nicht anders vermerkt, Elemente des reellen Zahlenraums.
Thomas K. Krüger

3. Harmonisierung der Finanzdimensionen

Zusammenfassung
Der im Kapitel 1.2 erläuterte RAROC ist der derzeitige State-of-the-Art-Ansatz.
Thomas K. Krüger

4. Skaliertes Ökonomisches Eigenkapital

Zusammenfassung
Ein Nebeneffekt der ersten Neuentwicklung im Kapitel 3.2 zeigt, daß die Halteperiode einer Risikoklasse nicht ohne methodische Schwächen abänderbar ist. Nichtsdestotrotz ist eine Skalierung im besonderen Falle notwendig, wenn das zugrundeliegende Risikoquantifizierungsmodell nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen in der Lage ist, das Risiko auf Basis der erforderlichen Halteperiode zu ermitteln.45 Im allgemeinen basiert der analytische Ansatz des Value-at-Risk-Modells für das Marktrisiko auf einer Eintagesperiode. Da für das Schließen der offenen Risikopositionen mehrere Tage veranschlagt werden, wird der Eintages-Value-at-Risk auf die erforderliche Halteperiode skaliert. Beim analytischen Value-at-Risk-Ansatz und seinen Annahmen wird der zunächst ermittelte Value-at-Risk um einen Faktor u gemäß der sogenannten Wurzel-t-Regel46, die aus dem Value-at-Risk-Modell abgeleitet ist, skaliert:
$${u_{H({t_{Hi}};{t_{{H_j}}}|{t_0})}} = \sqrt {\frac{{{t_{({H_j}|{t_0})}}}}{{{t_{({H_i}|{t_0})}}}}}$$
$${u_{H({t_{Hi}};{t_{{H_j}}}|{t_0})}} = \sqrt {\frac{{{t_{({H_j}|{t_0})}}}}{{{t_{({H_i}|{t_0})}}}}}$$
Thomas K. Krüger

5. Flexible Solleffektivverzinsung

Zusammenfassung
Diese dritte Neuentwicklung verbessert den Limit-/Auslastungsansatz, bestimmt die dazugehörige, notwendige Eigenkapitaleffektivverzin-sung, die sogenannte Hurdle-Yield, und erklärt, wie beide Komponenten interagieren. Das Ergebnis kann für die Implementierung eines kybernetischen Regelkreises verwendet werden, der eine Bank befähigt, das Geschäft jedes Geschäftsbereiches automatisch und unabhängig voneinander, quasi wie ein Autopilot, zu steuern.
Thomas K. Krüger

6. Ausblick

Zusammenfassung
Alle drei Neuentwicklungen präzisieren die Performancemessung ökonomischen Eigenkapitals. Die Performancemessung wird hierdurch hinsichtlich der finanziellen Dimensionen korrigiert, das ökonomische Eigenkapital ist noch effizienter einsetzbar, und die Geschäftssteuerung einer Bank kann sich wie in einem kybernetischen Regelkreislauf selbst steuern.
Thomas K. Krüger

7. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Thomas K. Krüger

Backmatter

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