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Über dieses Buch

Wenn gesellschaftliche Eliten hinter verschlossenen Türen verhandeln, wird häufig ein Mangel an Transparenz kritisiert. Christina Viehmann stellt diese kontroverse und vielschichtige Debatte auf ein theoretisches Fundament, indem sie aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive öffentliche und medienvermittelte Kommunikationsprozesse in verhandlungsbasierten Entscheidungsprozessen von Funktionseliten modelliert. Das Resultat ist ein Modell, das vielfältige, vor allem indirekt und subtil wirkende Mechanismen von der Medienöffentlichkeit auf die gesellschaftlichen Entscheider aufzeigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Demokratie ist ohne politische Gleichheit nicht denkbar. In dem Grundsatz der politischen Gleichheit ist die Überzeugung verankert, dass jeder Mensch den gleichenWert hat, keiner dem anderen überlegen oder unterlegen ist. Das heißt, dass Bedürfnisse und Wünsche unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen im politischen Entscheidungsprozess den gleichen Stellenwert haben sollen.
Christina Viehmann

Kapitel 2. Forschungsstand

Zusammenfassung
In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit drei Fragen, die den Kern der politische Partizipationsforschung ausmachen: Welche Faktoren beeinflussen das Niveau der politischen Partizipation? Welche Faktoren beeinflussen die Struktur der politischen Partizipation? Wie können Partizipationsdifferenzen zwischen Bevölkerungsgruppen erklärt werden?
Christina Viehmann

Kapitel 3. Zentrale Konzepte: Politische Partizipation und Personen mit Migrationshintergrund

Zusammenfassung
Grundlegend für meine Analysen ist zweierlei: Das Konzept politische Partizipation und das Konzept Migrationshintergrund. In Kapitel 3.1 erläutere und begründe ich, unter welchen Handlungen ich politische Partizipation verstehe. Dazu stelle ich in Kapitel 3.1.1 die Definition politischer Partizipation vor, die meinem Verständnis zugrunde liegt.
Christina Viehmann

Kapitel 4. Merkmale eines Modells zur Erklärung politischer Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund

Zusammenfassung
Beeinflussen migrantenspezifische Merkmale die politische Beteiligung von Personen mit Migrationshintergrund? Um diese empirische Frage zu beantworten, muss ein Erklärungsmodell entwickelt werden, das Folgendes leistet: Es muss allgemeine Faktoren berücksichtigen, die für die Erklärung politischer Aktivität zentral sind. Es muss migrantenspezifische Faktoren enthalten, die klar von den allgemeinen Faktoren zu unterscheiden sind. Und es muss in der Lage sein, mikroanalytische Mechanismen zu benennen, die das Zusammenspiel migrantenspezifischer und allgemeiner Faktoren theoretisch fundiert und empirisch adäquat abbilden.
Christina Viehmann

Kapitel 5. Empirie

Zusammenfassung
Meine Analysen basieren auf den Runden 1 bis 7 der deutschen Teilstudie des European Social Survey (ESS), die von 2002 bis 2014 erhoben wurden. Diese Daten ergänze ich um Daten aus dem Polity IV-Projekt. Im ersten Kapitel 5.1 des empirischen Teils stelle ich die Datenbasis – den kumulierten ESS 1-7 und die Zeitreihendaten des Polity IV-Projektes – vor, auf der ich die Analysen zur politischen Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund durchführe.
Christina Viehmann

Kapitel 6. Fazit

Zusammenfassung
In dieser Arbeit habe ich die politische Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland untersucht. Im Zentrum der Arbeit stand die Frage, inwieweit in der Bundesrepublik politische Gleichheit zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund herrscht.
Christina Viehmann

Backmatter

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